(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Medien / Neue Medien Film / Video

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Titel Finanzierungsalternativen bei Kinofilmproduktionen 
Untertitel Eine vergleichende Analyse 
AutorIn Bernhard Grote 
Seiten 37 Seiten 
Hochschule Universität Bayreuth Deutschland 
Art der Arbeit Seminararbeit 
Abgabe 1999 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91001567 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe  
Die Arbeit zeigt Finanzierungsalternativen bei Kinofilmproduktionen auf. Im Rahmen eines Vergleiches werden dabei die Besonderheiten des Finanzierungsobjektes "Kinofilm" behandelt. Dabei wird ein Vergleich auf unterschiedlichen Ebenen vorgenommen: ein Vergleich des Produktes "Kinofilm" mit anderen Gütern, ein Vergleich der Finanzierungsalternativen untereinander und implizit immer wieder ein Vergleich der Situation in Deutschland mit der in den USA als dem weltweiten Marktführer bei der Kinofilmproduktion.

Die dadurch gewonnenen Ergebnisse werden sodann daraufhin analysiert, auf welche Weise sich die Finanzierung einer Kinofilmproduktion optimieren läßt.

Dabei zeigt sich diese vergleichenden Analyse der Finanzierungsalternativen, daß eine ganze Reihe von Finanzierungsarten zur Verfügung stehen, die grundsätzlich geeignet sind, den spezifischen Anforderung der Kinofilmproduktion zu genügen. Einer erheblichen praktischen Bedeutung kommt dabei der staatliche Filmförderung auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene zu. Jedoch stellt sich der anzutreffende Finanzierungsmix heutiger Filmproduktionen als oftmals suboptimal heraus. Vielmehr hat sich die Optimierung der Finanzierungsalternativen von Kinofilmproduktionen an zwei Zielen auszurichten:

1. Das verfügbare Kapitalvolumen pro Film muß erhöht werden, um die Absatzrisiken zu senken.

2. Der Finanzierungsmix muß entsprechend dem Risiko angepaßt werden.

Es wird deutlich, daß eine an der Steigerung der Eigenrentabililät orientierter Finanzierungsmix eine Veränderung des Verhältnisses zwischen Eigen- und Fremdkapital erforderlich macht. Angestrebt werden muß ein Zustand, bei dem der Eigenkapitalanteil den Fremdkapitalanteil übersteigt. Jedoch ist dies bei den heutigen Kinofilmproduktion in Deutschland (und auch im europäischen Ausland) nicht der Fall.

Im Rahmen Finanzierungsoptimierung ist eine Verschiebung innerhalb der Finanzierungsalternativen angezeigt: Die staatliche Filmförderung verliert dabei an Bedeutung zugunsten der Fremdkapitalfinanzierung durch Bankenfinanzierung und der Eigenkapitalfinanzierung durch Risikokapitalgesellschaften.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 3
2. Untersuchungsobjekt 3
3. Besonderheiten der Wirtschaftsgutes Kinofilm 4
4. Besonderheiten der Kinofilmproduktion 5
4.1 Güterwirtschaftlicher Bereich 6
4.2 Finanzwirtschaftlicher Bereich 7
5. Finanzierungsbedarf einer Kinofilmproduktion 8
6. Finanzierungsalternativen 9
6.1 Eigenkapitalfinanzierung 9
6.1.1 Koproduktion 10
6.1.2 Beteiligungsfinanzierung 11
6.1.2.1 Risikokapitalgesellschaften 11
6.1.2.2 Aktiengesellschaften 12
6.1.3 Referenzmittelförderung 13
6.2 Fremdfinanzierung 14
6.2.1 Möglichkeiten der Kreditsicherung 14
6.2.1.1 Brachenübergreifende Kreditsicherheiten 14
6.2.1.2 Pre-Sales 15
6.2.1.3 Completion-Bond 15
6.2.2 Kreditfinanzierung 16
6.2.2.1 Bankfinanzierung 16
6.2.2.1.1 production cash-flow 17
6.2.2.1.2 Contract discount 17
6.2.2.2 Obligationen 17
6.2.2.3 Sachleisterkredite und Rückstellungen 18
6.2.2.4 Projektmittelförderung 18
7. Kinofilmproduktion als Projektfinanzierung 20
7.1 Projektgesellschaft 21
7.2 Cash-Flow als Kreditsicherung 21
7.3 Fazit 23
8. Optimierung des Finanzierungsmixes 23
8.1 Finanzierungsmix 24
8.2 Bewertung und Optimierung 26
9. Gesamtergebnis 27
Literaturverzeichnis 29
 
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