Diplomarbeiten

 
(Fachbereiche): Ingenieurs- und Technische Wissenschaften Ingenieurswissenschaften / Technische Wissenschaften allgemein

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Titel Physiologie des Gehörs und Auditive Wahrnehmung beim Menschen 
Untertitel  
AutorIn Benjamin Gruber 
Seiten 77 Seiten 
Hochschule SAE Leipzig Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2009 
Note 1,6 
Preis 28,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 30014139 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe  
Einleitung:

Man hört nicht mit dem Ohr allein.

Was ist Schall eigentlich wirklich? Wie entsteht der Höreindruck und wozu ist unser Gehör, aber vor allem unser Gehirn fähig? Ist nicht zuletzt das, was wir hören alles nur reine Kopfsache?

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Grundvoraussetzung des Tontechnikers. Ohne sie wäre die Welt ein akustisches Vakuum. Einer unserer Sinne, der viel zu oft unterschätzt wird. Die Rede ist von auditiver Wahrnehmung.

'Die auditive Wahrnehmung erfolgt durch die Aufnahme von Schallereignissen, deren Weiterleitung über die zentrale Hörbahn, in der bereits eine Vorverarbeitung stattfindet, und ihre kognitive Verarbeitung in Form von Speicherung, Differenzierung, Analyse, Synthese, Ergänzung und Integration akustischer Strukturen. Diese werden unterteilt in Klang, Lautstärke, Tonhöhe, usw.'.

Im Zusammenhang mit der auditiven Wahrnehmung müssen die Begriffe auditiv und akustisch voneinander unterschieden werden.

Akustik als die Lehre vom Schall und Schallverhältnissen. Die davon abgeleiteten Begriffe meinen den physikalischen Reiz.

Auditiv bezeichnet die anatomischen Grundlagen und die physiologischen Prozesse des Hörvorgangs. Man spricht also von auditiver Wahrnehmung aber von akustischen Reizen.

In den nun folgenden Kapiteln soll aufgezeigt werden, wie das ganze auditive System aufgebaut ist. Physikalische Grundlagen helfen beim Verständnis über anatomische Funktionen des Gehörapparates. Welche Vorgänge laufen beim Hören ab? Wie werden die Informationen verarbeitet? Das soll Gegenstand dieser Arbeit sein.

Als auditive, aurale oder akustische Wahrnehmung bezeichnet man die Sinneswahrnehmung von Schall durch Lebewesen. Zur Wahrnehmung des Schalls dienen Sinnesorgane, die durch Schwingungen aus der Umgebung des Lebewesens stimuliert werden.

Die Schwingungen können über das Umgebungsmedium (Luft, Wasser) oder über den Untergrund (Vibrationen) übertragen werden. Der Hörsinn ist nicht immer an Ohren gebunden, insbesondere Vibrationen können auch durch Sinnesorgane an entsprechenden Körperteilen wahrgenommen bzw. empfunden werden.

Auditive Wahrnehmung beschreibt den Vorgang des Hörens und in welcher Form Schall von Lebewesen wahrgenommen wird, also z. B. die Hörereignisse, die bei bestimmten Schallereignissen entstehen.

Für die Wahrnehmung von Richtungen und das Hören in eine bestimmte Richtung sind zwei Sinnesorgane notwendig. Alleine mit Hilfe beider Ohren kann auch die Bewegung von Schallquellen verfolgt werden. Es erfolgt die Auswertung der aufgenommen Reize und ihre Interpretation. Daraus entstehen Wahrnehmungen wie das Hören unterschiedlicher Frequenzen oder die Lokalisation von Schallereignissen.

 
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