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Vermögensübertragungen nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz
Darstellung und kritische Würdigung

Autor/in Frank Schulze Topphoff
Umfang 78 Seiten
Hochschule / Bildungseinrichtung Fachhochschule Osnabrück Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2002
Note 1,3
Sprache Deutsch
Bestellnummer 90005656
Bezugspreis eBook (PDF-Datei) als CD-ROM eBook EUR 48,00 inkl MwSt.

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Inhaltsangabe
Einleitung:

Die Möglichkeiten der steuerneutralen Vermögensübertragungen sind vom Gesetzgeber mit den Änderungen durch das Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 v. 24.03.99 erheblich eingeschränkt worden. Diese Einschränkungen für die Jahre 1999 und 2000 wurden teilweise durch das Steuersenkungsgesetz v. 23.10.00 mit Wirkung ab dem 01.01.2001 wieder aufgehoben.

Mit dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz v. 20.12.2001 sollen die durch das Steuersenkungsgesetz geschaffenen Strukturen im Bereich der Unternehmensbesteuerung fortentwickelt werden.

Der nachfolgende Beitrag befasst sich mit den Neuregelungen nach dem UntStFG hinsichtlich der unentgeltlichen Übertragung von Betrieben, Teilbetrieben und Mitunternehmeranteilen sowie der unentgeltlichen Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern.

Es stellt sich die Frage, ob mit dem UntStFG wirkliche Erleichterungen für die Umstrukturierung von Personenunternehmen geschaffen wurden bzw. mit der gewollten Revitalisierung des so genannten Mitunternehmererlasses die alte Rechtslage im Bereich der Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern wieder hergestellt wurde. Außerdem ist zu klären, ob die in der Fassung des StSenkG bestehenden Unklarheiten und Anwendungsprobleme in den gesetzlichen Regelungen beseitigt wurden.

Dazu wird im ersten Teil des Beitrags auf die unentgeltliche Übertragung von Betrieben, Teilbetrieben und Mitunternehmeranteilen gem. § 6 Abs. 3 EStG und im zweiten Teil auf die Übertragung von einzelnen Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 5 EStG eingegangen. Dabei werden die einzelnen Tatbestandsvoraussetzungen der beiden Normen erläutert und deren Rechtsfolgen dargelegt. Des weiteren wird ein Vergleich zu den alten Rechtslagen für die Veranlagungszeiträume bis 1998 und von 1999 bis 2000 vorgenommen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Übertragung von Betrieben, Teilbetrieben oder Mitunternehmeranteilen gem. § 6 Abs. 3 EStG 3
2.1 Tatbestandsmerkmale 3
2.1.1 Gegenstand der Übertragung 3
2.1.1.1 Sachgesamtheit im Sinne dieser Vorschrift 3
2.1.1.2 Übertragung eines Betriebs/Teilbetriebs 4
2.1.1.3 Übertragung eines Mitunternehmeranteils 6
2.1.1.4 Übertragung des Teils eines Mitunternehmeranteils 7
2.1.1.5 Aufnahme in ein bestehendes Einzelunternehmen 8
2.1.1.6 Bedeutung des Sonderbetriebsvermögens für die Übertragungen im Sinne des § 6 Abs.3 EStG 9
2.1.1.6.1 Zurückbehaltung von WG/Sonderbetriebsvermögen 9
2.1.1.6.2 Haltefrist 10
2.1.2 Unentgeltlichkeit der Übertragung 13
2.1.2.1 Abgrenzung zwischen entgeltlicher, unentgeltlicher und teilentgeltlicher Vermögensübertragung 13
2.1.2.2 Anwendung der Einheitstheorie bei Teilentgeltlichkeit 14
2.1.3 Zeitlicher Anwendungsbereich 16
2.2 Rechtsfolgen 16
2.3 Verhältnis zu anderen Vorschriften 18
2.3.1 Verhältnis zu § 6 Abs. 5 EStG 18
2.3.2 Verhältnis zu § 16 EStG 18
2.3.3 Verhältnis zu § 24 UmwStG 19
2.4 Vergleich zur alten Rechtslage 20
2.5 Fazit und Gestaltungsmöglichkeiten 21
3. Übertragung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 5 EStG 22
3.1 Tatbestandsmerkmale 22
3.1.1 Abgrenzung zwischen Übertragung und Überführung 22
3.1.2 Sicherstellung der stillen Reserven 22
3.1.3 Gegenstand der Übertragung 23
3.1.4 Unentgeltlichkeit der Übertragung (Trennungstheorie) 23
3.1.5 Gewährung von Gesellschaftsrechten 26
3.1.6 Übertragungen im Sinne des § 6 Abs. 5 S. 1 und 2 EStG 27
3.1.7 Übertragungen im Sinne des § 6 Abs. 5 S.3 EStG 29
3.1.7.1 Übertragungen gem. Satz 3 Nr. 1 29
3.1.7.2 Übertragungen gem. Satz 3 Nr. 2 30
3.1.7.3 Übertragungen gem. Satz 3 Nr. 3 31
3.1.8 Problem der Übertragung auf Schwesterpersonengesellschaften 32
3.1.9 Zeitlicher Anwendungsbereich 33
3.2 Rechtsfolgen 34
3.2.1 Rechtsfolge gem. § 6 Abs. 5 S.1 EStG 34
3.2.2 Beachtung der Sperrfrist 35
3.2.3 Ergänzungsbilanz 37
3.2.4 Beteiligung einer Kapitalgesellschaft 41
3.3 Verhältnis zu anderen Vorschriften 43
3.3.1 Verhältnis zu § 6 Abs. 3 EStG 43
3.3.2 Verhältnis zu § 6 Abs. 4 EStG 44
3.3.3 Verhältnis zu § 6 Abs. 6 EStG 44
3.3.4 Verhältnis zu § 16 Abs.3 EStG 45
3.3.5 Verhältnis zu § 24 UmwStG 46
3.4 Vergleich zur alten Rechtslage 46
3.4.1 Rechtslage bis zum 31.12.1998 46
3.4.2 Rechtslage vom 01.01.1999 bis zum 31.12.2000 47
3.4.3 Rechtslage ab dem 01.01.2001 48
3.5 Fazit und Gestaltungsmöglichkeiten 49
4. Sonderfall der Vermögensübertragung 51
4.1 Realteilung von Personengesellschaften 51
4.1.1 Der Begriff Realteilung 51
4.1.2 Alte Rechtslage 51
4.1.3 Neue Rechtslage ab 01.01.2001 52
4.1.4 Sachwertabfindung 53
4.1.5 Rechtsfolgen der Realteilung 54
4.1.5.1 Übergang von Teilbetrieben oder Mitunternehmeranteilen 54
4.1.5.2 Übergang von Einzelwirtschaftsgütern 54
4.1.5.3 Realteilung mit Spitzenausgleich 56
5. Schlussbetrachtung 58
Literaturverzeichnis 60
Rechtsprechungsverzeichnis 66

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