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Untersuchungsergebnisse zur Eingewöhnung von Kühen an ein automatisches Melksystem

Autor/in Jens Unrath
Umfang 68 Seiten
Hochschule / Bildungseinrichtung Humboldt-Universität zu Berlin Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2000
Note 1
Sprache Deutsch
Bestellnummer 3004537
Bezugspreis eBook (PDF-Datei) als CD-ROM eBook EUR 48,00 inkl MwSt.

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Inhaltsangabe
Einleitung:

Gewinnbringend können AMS nur dann bewirtschaftet werden, wenn die zur Auslastung der Anlage nötigen Gemelke pro Tag realisiert werden können. Auch muss die Kapazität der Anlagen hinsichtlich der Tierzahlen optimal genutzt werden. Hier gehen die Melkroboterhersteller von 55-60 Tieren für Einboxenanlagen (z.B. Lely-"Astronaut") und 150-170 Tieren für Vierboxenanlagen (z.B. Prolion "AMS- Liberty") aus. Daraus resultierend ergibt sich die Notwendigkeit, neu ins System kommende Tiere so schnell wie möglich an das AMS zu gewöhnen. Die vom Menschen gesteuerten Tierbesuche am Melkroboter sollten sich möglichst auf die Eingewöhnungsphase beschränken. Problemtiere müssen durch geeignete Maßnahmen zum Besuch der Melkbox veranlasst werden. Von großer Wichtigkeit ist es, den Kuhverkehr so ungehindert wie möglich ablaufen zu lassen, um den individuellen Rhythmus der Kühe nicht zu stören und wartende Kühe nicht zu vertreiben. Notwendig für hohe Durchsätze ist die rasch zu erlangende Akzeptanz des Systems durch die Tiere. Das AMS darf von den Kühen nicht als Fremdkörper angesehen werden sondern muss voll in die Abläufe im Stall integriert sein.

Als ein Indikator für die Akzeptanz eines Melkroboters durch die Tiere ist die Entwicklung der Besuche des AMS durch die Tiere anzusehen. Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es, die Eingewöhnungsphase für die Kühe am Roboter zu untersuchen, hinsichtlich :

1. der Zeit bis zur ersten freiwilligen Melkung am AMS.

2. der Entwicklung der vom Menschen gesteuerten Tierbesuche, bis zum freiwilligen Aufsuchen des AMS und Ausprägung eines tierindividuellen Melkrhythmusses (als Parameter für die Gewöhnung der Tiere ans System).

3. der Entwicklung der Tierbesuche am AMS nach der Eingewöhnungsphase.

4. der Eignung bzw. Nichteignung von Kühen für das AMS sowie Nennung von Abgangsursachen.

Begleitende Fragestellungen zu diesen Untersuchungsschwerpunkten sind, ob eine angenommene Eingewöhnungsphase von zehn Tagen genügt, damit alle Kühe den Melkroboter freiwillig und regelmäßig aufsuchen und in welcher Höhe sich der Anteil misslungener Melkungen bewegt. Eine Betrachtung der Zwischenmelkzeiten wird ebenfalls vorgenommen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4
2. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit 6
3. Literaturteil 7
3.1 Die Entwicklung automatischer Melksysteme und momentaner Stand der Technik 7
3.2 Grundsätze des Kuhverkehrs 9
3.3 Kriterien für die Übernahme von Kühen an ein automatisches Melksystem 10
3.3.1 Euterform und Strichplazierung 10
3.3.2 Möglichkeiten der Zucht auf "Robotertauglichkeit" 11
3.4 Motivation der Kühe zum aufsuchen der Melkbox 12
4. Material und Methode 14
4.1 Der Stall 14
4.2 Die Tiere 17
4.3 Der Melkroboter 18
4.4 Die Datenerfassung und Bearbeitung 21
4.5 Tierbeobachtungen 21
4.6 Das Einmelken 22
4.7 Weitere Melkungen 23
4.8 Beaufsichtigung der Tiere während der Eingewöhnung 26
5. Ergebnisse 27
5.1 Verhalten der Kühe während des Einmelkens 27
5.2 Auswertung der Melkungen am automatischen Melksystem 27
5.3 Zeitpunkt des ersten freiwilligen Besuchs am Melkroboter 28
5.4 Ergebnisse der Untersuchungen in den Tagen 1-10 und 11-20 am automatischen Melksystem 29
5.5 Entwicklung der vom Menschen gesteuerten Besuche am Melkroboter bis zur Einstellung eines freiwilligen Melkrhythmusses 32
5.6 Zwischenmelkzeiten 35
5.7 Misslungene Melkungen in den Tagen 1-10 und 11-20 am automatischen Melksystem 39
5.8 Selektionsentscheidungen am Melkroboter und deren Gründe 40
6. Diskussion 41
7. Zusammenfassung 50
8. Schlussfolgerungen 52
9. Literatur 54
10. Anhang 59

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