Diplomarbeiten
(Fachbereiche): Sprachwissenschaften Anglo-Amerikanistik Anglistik

BESTELLEN
Titel Die Entfremdung des Menschen in der modernen Großstadt 
Untertitel Am Beispiel von John Dos Passos' "Manhattan Transfer" 
AutorIn Gabriele Bechtel 
Seiten 74 Seiten 
Hochschule Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Deutschland 
Art der Arbeit Staatsexamensarbeit 
Abgabe 1996 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 75000086 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe  
Zusammenfassung:

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den 1925 erschienenen Roman Manhattan Transfer des amerikanischen Autors John Dos Passos auf der Grundlage des Marx'schen Entfremdungsbegriffes, der grundsätzlich soziologisch begründet ist, eine psychologische Sichtweise aber nicht ausschließt, zu untersuchen.

Natürlich ist, bevor man zur eigentlichen Interpretation gelangen kann, einige Vorarbeit nötig. Da der Begriff der Entfremdung in der Literatur oft nur erwähnt, aber selten genau definiert oder hergeleitet wird und er, je nach philosophischem Hintergrund, verschieden interpretiert werden kann, scheint es notwendig, ihn zunächst einmal genauer zu bestimmen. Dies soll in einem ersten, theoretischen Teil geschehen.

Auf dieser Grundlage kann dann eine Verbindung zwischen Entfremdung und dem Leben des Menschen in der modernen Großstadt hergestellt werden, wobei - im Hinblick auf den Roman Manhattan Transfer - in einem gesonderten Teil auf die moderne amerikanische Großstadt New York einzugehen sein wird, da diese sich in vielerlei Hinsicht von anderen Städten unterscheidet. Weiterhin soll auf die Bedeutung der Großstadt für die Literatur und insbesondere für den Autor John Dos Passos, der einige Jahre seines Lebens in New York zugebracht hat, eingegangen werden. Eine detaillierte Darstellung der Entwicklung des Autors in politischer Hinsicht würde den begrenzten Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Nach einem einleitenden Kapitel zu Form und Inhalt von Manhattan Transfer, soll schließlich untersucht werden, inwiefern man das im Roman dargestellte Leben der Menschen in der Großstadt als ein entfremdetes bezeichnen kann, welches die Mechanismen und Symptome ihrer Entfremdung, z.B. in Bezug auf ihre Arbeit, ihre Verhaltensweisen, ihre Wahrnehmung oder ihre Beziehungen zu anderen, sind.

Inhaltsverzeichnis:

1. Vorbemerkung 4
2. Der Begriff Entfremdung 5
2.1. Entfremdung bei Hegel 5
2.2. Entfremdung bei Karl Marx 8
2.2.1. Die Umkehrung der Hegelschen Dialektik 9
2.2.2. Die Rolle der Arbeit 10
2.2.3. Ökonomische Entfremdung 11
2.2.4. Die Verdinglichung des Menschen im Hochkapitalismus 13
2.2.5. Zum Fetischcharakter der Waren 15
2.3. Zusammenfassung und Kommentar 16
3. Die Moderne Großstadt 18
3.1. Entfremdung und die moderne Großstadt 18
3.2. Literatur und die moderne Großstadt 19
3.3. Eine besondere amerikanische Großstadt: New York 20
3.4. John Dos Passos und die Stadt New York 23
4. Der Großstadtroman Manhattan Transfer 25
4.1. Menschen in der Stadt 27
4.2. Die erlebte Stadt 30
5. Manhattan Transfer - Die Entfremdung des Menschen in der modernen Großstadt 31
5.1 Die Vermenschlichung der Stadt - die Verdinglichung des Menschen 32
5.1.1. Die Regelmechanismen der Technik 33
5.1.2. Natürliche Stadt - künstliche Natur 36
5.1.3. Das Bild des gefangenen Menschen als wiederkehrendes Motiv 37
5.1.4. Massen, Müll und Tote 39
5.1.5. Die Beschreibungen der Figuren 40
5.2. Entfremdete Arbeit - Abstrakte Verhältnisse 42
5.2.1. Der Verlust der Historizität 44
5.3. Erfolg und Nichterfolg 47
5.3.1. Die Unfähigkeit zur Kritik 51
5.4. Die Entfremdung des Menschen von seinen Mitmenschen 52
5.4.1. Die Frau als Objekt 56
5.4.2. Kinder 58
5.5. Sprachkritik 59
5.5.1. Sprachmißbrauch: die Massenmedien 61
6. Fazit 63
Literaturverzeichnis 65
Erklärung 70
 
BESTELLEN


in Kooperation mit:
www.diplom.de