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Zusammenfassung:
Zeitarbeit hat sich im letzten Jahrzehnt am Markt fest etablieren können. Als unternehmensbezogene Dienstleistung kommt sie betrieblichen Flexibilisierungsbedürfnissen entgegen und stellt eine von mehreren Optionen zur Überbrückung von Personalengpässen dar. In Zeiten zunehmender Spezialisierung und "just-in-time" Produktionen kommt der uneingeschränkten Nutzung bzw. der Vielfalt der Instrumente zur Personal- und Arbeitszeitflexibilisierung eine besondere Bedeutung zu.
Für die Arbeitnehmer ist Zeitarbeit eine Form der Erwerbstätigkeit, die ihnen nicht nur die Abwendung der Arbeitslosigkeit ermöglicht und ein festes Einkommen garantiert, sondern insbesondere die berufliche Weiterentwicklung fördert, Abwechslung und die Kontaktaufnahmemöglichkeiten zu verschiedenen Firmen bietet. Somit leistet Zeitarbeit einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung des Arbeitsmarktes.
In 75 Kundenunternehmen einer Zeitarbeitsfirma wurden im Zeitraum April bis Juni 2002 detaillierte Befragungen zum Einsatz von Leiharbeitnehmern durchgeführt. Die Auswertung erfolgte in Bezug auf die Branchenzugehörigkeit der jeweiligen Unternehmen und in Abhängigkeit von der Betriebsgröße. Erfasst wurden die Entwicklung der Nachfrage nach Zeitarbeit, die Motive, die zur Nachfrage führten, die Qualifikationsstruktur der eingesetzten Leiharbeitnehmer und deren Einfluss auf eventuelle Übernahmechancen (Hinterfragung des sog. "Klebeeffektes"). Um die geplanten personalpolitischen Veränderungen in den Unternehmen und deren Einfluss auf die künftige Nachfrage nach Zeitarbeit besser einschätzen zu können wurden neben der Zeitarbeit auch alle anderen angewandten externen und internen Formen der Arbeitsflexibilisierung erfragt.
Flexibles Personal entwickelt sich zu einer Kernkomponente der Strategie vieler Unternehmen. Das Konzept Zeitarbeit steht synonym für eine "just in time & just in skill" Belegschaft und ist bereits vielfach integrativer Bestandteil des Ressourcenmanagements von Unternehmen. Zeitarbeitsunternehmen können in diesem Rahmen unterschiedlich komplexe Aufgaben übernehmen. Einige ausgewählte Formen der Zusammenarbeit zwischen Entleihunternehmen und Personaldienstleistern sind im Abschnitt 5 dargestellt.
Die Auseinandersetzung mit nachfragedämpfenden Faktoren sowie aktuellen Tendenzen in Politik und Wirtschaft runden das Thema ab und lassen einen vorsichtigen Ausblick auf möglich Entwicklungen zu.
Inhaltsverzeichnis:
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Abbildungsverzeichnis |
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Tabellenverzeichnis |
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Abkürzungsverzeichnis |
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| 1. |
Einleitung |
1
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| 2. |
Entwicklungstrends und arbeitmarktpolitische Bedeutung von Zeitarbeit |
2
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| 2.1 |
Stellung der Zeitarbeit im Wirtschaftsgefüge |
2
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| 2.2 |
Arbeitsmarktentlastende Wirkungen |
4
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| 2.2.1 |
Quantitative Effekte |
5
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| 2.2.2 |
Qualitative Aspekte |
6
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| 3. |
Flexible Gestaltung der Arbeit in Klein- und mittelständischen Unternehmen |
9
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| 3.1 |
Verbesserte Wertschöpfung durch Flexibilisierung der Arbeit |
9
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| 3.2 |
Instrumente zurArbeitsflexibilisierung |
10
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| 3.3 |
Flexibilisierungseigenschaften der Zeitarbeit |
11
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| 3.4 |
Motive für die Nachfrage nach Zeitarbeit |
12
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| 4. |
Unternehmensbefragung zum Einsatz von Zeitarbeit |
13
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| 4.1 |
Aufbau und Struktur des Fragebogens |
13
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| 4.2 |
Die Struktur der befragten Unternehmen |
14
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| 4.3 |
Angewandte Formen der Arbeitsflexibilisierung in den befragten Unternehmen |
16
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| 4.4 |
Entwicklung der Nachfrage von Zeitarbeit in den Entleihbetrieben |
19
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| 4.4.1 |
Erstmaliger Einsatz von Zeitarbeitnehmern |
19
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| 4.4.2 |
Entwicklung der Nachfrage nach Zeitarbeit |
21
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| 4.4.3 |
Anzahl eingesetzter Zeitarbeitnehmer |
26
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| 4.4.4 |
Die durchschnittliche Einsatzdauer des Zeitpersonals |
27
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| 4.5 |
Motive für die Nachfrage nach Zeitarbeit |
29
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| 4.5.1 |
Geschäftsbetriebsbedingte Nachfrage nach Zeitarbeit |
29
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| 4.5.2 |
Personalpolitisch motivierte Nachfrage nach Zeitarbeit |
31
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| 4.5.3 |
Kosteninduzierte Nachfrage nach Zeitarbeit |
33
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| 4.6 |
Qualifikationsstruktur der Zeitarbeitskräfte |
35
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| 4.6.1 |
Eingesetzte Zeitarbeitnehmer |
35
|
| 4.6.2 |
Übernahme von Zeitarbeitnehmern in die Direktanstellung beim Entleihungsunternehmen |
37
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| 4.7 |
Personalpolitische Veränderungen in den Entleihunternehmen und der Zusammenhang mit der Entwicklung der Nachfrage nach Zeitarbeit |
39
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| 4.8 |
Schlussfolgerungen für die zukünftige Entwicklung der Nachfrage |
42
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| 5. |
Ausgewählte Formen der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistungsunternehmen |
45
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| 5.1 |
Abgrenzung der Anbieter von Zeitarbeit und anderer Formen des drittbezogenen Personaleinsatzes |
46
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| 5.2 |
Klassische Arbeitnehmerüberlassung zur Überbrückung von Personalengpässen |
48
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| 5.3 |
Das Zeitarbeitsunternehmen als "externalisierte Personalabteilung" |
49
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| 5.3.1 |
Nutzung der personalwirtschaftlichen Erfahrungen von Zeitarbeitsunternehmen in Wachstums- und Umstrukturierungsphasen |
50
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| 5.3.2 |
Zeitarbeit als Probezeit |
51
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| 5.3.3 |
Kompetente Hilfe bei Personalabbau |
52
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| 5.4 |
Strategische Kooperation von Entleihunternehmen und Personaldienstleister im Rahmen eines On-Site-Managements |
53
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| 5.5 |
Zeitarbeit in Form eines Pool-Managements |
55
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| 6. |
Nachfragedämpfende Faktoren |
56
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| 6.1 |
"Normalarbeitsverhältnis" contra Leiharbeitsverhältnis |
57
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| 6.2 |
Arbeitsplatzvernichtung durch Zeitarbeit? |
59
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| 6.3 |
Regulierungsinstrumente des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) |
59
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| 6.4 |
Aktuelle Arbeitsmarktstrategien |
61
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| 6.4.1 |
Thesen für eine moderne Zeitarbeit |
62
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| 6.4.2 |
Das Job-AQTIV-Gesetz |
64
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| 6.4.3 |
Die Vorschläge der Hartz-Kommission |
65
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| 7. |
Zeitarbeit - ein Flexibilisierungsinstrument für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt der Zukunft |
67
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| 8. |
Zusammenfassung |
68
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Literaturverzeichnis |
70
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Anhangsverzeichnis |
72
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|
Anhang |
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