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Autor der Woche

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen regelmäßig Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen vor, deren Arbeit kürzlich in unserem Verlag erschienen ist.

Unsere Autorin der Woche:

 

Julia Weger, Mag.(FH), Studium am Management Center Innsbruck, Fachrichtung Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Abschluss im Dezember 2007 als Mag.(FH).

Über die Autorin: Die Autorin studierte von 2003 – 2007 Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft am Management Center in Innsbruck. Bereits während ihres Studiums beschäftigte sie sich intensiv mit nachhaltigem Tourismus. Insbesondere die finanziellen Nachhaltigkeit und die Möglichkeiten zur Erreichung einer zukunftsfähigen Projektstruktur innerhalb von nachhaltigen Community Based Tourism Projekten, war eine der grundlegenden Intentionen die zu der hier vorliegenden Publikation führten. Seit 2008 ist sie Inhaberin einer Kommunikationsagentur, die sich auf nachhaltigen Tourismus spezialisiert hat. Das Leistungsspektrum reicht von der Entwicklung von Kommunikationsmaßnahmen über die Organisation von Green Events bis hin zu Fortbildungsangeboten im Bereich der Kommunikation und Tourismus. Julia Weger versucht dabei finanzielle, soziale und ökologische Aspekte im Hinblick auf die Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden.

Anfragen an die Autorin sind möglich über die Adresse: welcome@weg-weiser.at

Autorin der Diplomarbeit „Ökonomische Nachhaltigkeit von Community based Tourism Projekten in wirtschafltich benachteiligten Regionen“; MCI - Management Center Innsbruck GmbH, 2007.

Hier geht es zur Detailansicht der Arbeit:
http://www.diplom.de/db/diplomarbeiten14115.html
ISBN eBook: 978-3-8366-4115-9

Über die Arbeit: Reisen in Entwicklungsländer sind immer noch im stetigen Wachstum. Gründe dafür gibt es viele und Fakt ist, dass der Tourismus für wirtschaftlich benachteiligte Regionen oft die einzige Einkommensmöglichkeit ist. Genau dies wird allerdings immer wieder kritisiert. Diesen Regionen fehlt es meist an Kapital, Infrastruktur und auch an Know-how um aus eigener Kraft eine funktionierende Tourismusindustrie aufzubauen. Diese Faktoren führen dann zu ökonomischer Abhängigkeit gegenüber ausländischen Investoren, unkontrolliertem Massentourismus sowie auch ökologischen und sozio-kulturellen Problematiken. Experten fordern daher seit Jahren einen Tourismus, der es einer Region ermöglicht, sich nachhaltig langfristig zu entwickeln.

Das Credo der Nachhaltigkeit, ökologisch, sozio-kulturell wie auch ökonomisch ist es, verfügbaren Ressourcen so zu nutzen, dass sowohl den Bedürfnissen der gegenwärtigen Generation entsprochen wird, als auch zukünftige Generationen ihrerseits die Möglichkeit haben ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Ein Weg um dieses Ziel zu erreichen, sind so genannte Community based Tourism Projekte (in weiterer Folge kurz CBT-Projekte genannt).

Sie sind Instrumente mit denen eine erfolgreiche Implementierung von nachhaltigem touristischem Fortschritt in Entwicklungsländern (EL) ermöglicht werden kann und bei der die Partizipation der Einheimischen dabei im Mittelpunkt steht.

Seit einigen Jahren werden diese Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit eingesetzt. Um ihren langfristigen Erfolg zu gewährleisten, muss die Bevölkerung sowohl am Aufbau, als auch an der Weiterentwicklung des Tourismus beteiligt sein. Tourismusplaner müssen sich mit den örtlichen Gegebenheiten auseinandersetzen und vor allem die Lebensumstände der Bewohner berücksichtigen.

Viele erfolgsversprechende CBT-Projekte scheitern jedoch schon in den ersten Jahren. Ein Grund dafür ist in vielen Fällen das Nichtbeachten wirtschaftlicher Kriterien. Um lokale Partizipation, Umwelt- und Ressourcenschutz, und eine Erhöhung der Lebensqualität für die Bevölkerung zu erreichen, muss auch mit unternehmerischem Denken und Marktorientierung agiert werden. Denn wie eingangs erwähnt, ist die Wirtschaft eine der drei Säulen der Nachhaltigkeit. Ökonomische Nachhaltigkeit wird als Ziel oft in den Hintergrund gestellt, obwohl sie die Basis für den Erfolg einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie darstellt. Das Vernachlässigen ökonomischer Zielsetzungen führt dazu, dass Projekte kurze Zeit nach Ablauf der Fremdfinanzierung nicht mehr weiterlaufen.

 


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