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Zusatzstoffe aus rechtlicher, technologischer und ernährungsphysiologischer Perspektive unter Berücksichtigung der neuen Zusatzstoffzulassungsverordnung

Zusatzstoffe aus rechtlicher, technologischer und ernährungsphysiologischer Perspektive unter Berücksichtigung der neuen Zusatzstoffzulassungsverordnung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mathias Schwarz
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 134 Seiten
  • Dateigröße: 8,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5002-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5002-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5002-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schwarz, Mathias Mai 2000: Zusatzstoffe aus rechtlicher, technologischer und ernährungsphysiologischer Perspektive unter Berücksichtigung der neuen Zusatzstoffzulassungsverordnung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Lebensmittelrecht, Verbraucherschutz, Lebensmitteltechnologie, Toxikologie

Diplomarbeit von Mathias Schwarz

Einleitung:

Zusatzstoffe sind notwendige Bestandteile im Herstellungsprozess von vielen Lebensmitteln. Durch den steigenden Konsum an hochverarbeiteten Lebensmitteln nimmt auch der Einsatz von Zusatzstoffen zu. Mit fortschreitender europäischer Harmonisierung auf dem Lebensmittelsektor erhöht sich der Bedarf an einheitlichen Regelungen, mit welchen die Verwendung von Zusatzstoffen gesetzlich nivelliert wird. Dies ist notwendig, sowohl um eine konstante Produktqualität zu erzeugen, als auch um dem Verbraucher ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Im europäischen Rahmen erfolgte eine solche Regelung zuletzt durch die neue Zusatzstoffzulassungsverordnung (ZZulV neu) vom 29.1.1998, mit der verschiedene europäische Richtlinien in deutsches Recht übernommen wurden.

In dieser Arbeit werden in den ersten vier Kapiteln die Änderungen, die sich durch die ZZulV neu ergeben, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Grundlagen der ernährungsphysiologischen Bewertung von Zusatzstoffen einführend dargestellt.

Im Hauptteil erfolgt die Beschreibung der Herstellung, der gesetzlichen Regelungen und der ernährungsphysiologischen Aspekte von 25 der 64 neu zugelassenen Stoffe. Dies geschieht anhand ausgesuchter Substanzklassen (Farbstoffe, Süßungsmittel, Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Verdickungs- und Geliermittel, Stabilisatoren und Füllstoffe).

Da bei der Herstellung von Lebensmitteln der Verbraucherschutz eine immanente Rolle einnimmt, beschäftigt sich der letzte Teil der Arbeit mit dem Einsatz von Zusatzstoffen aus Verbrauchersicht. Dies betrifft insbesondere die Aspekte der Lebensmittelqualität, der gesundheitlichen Unbedenklichkeit und der Kennzeichnung von Lebensmitteln, die kritisch diskutiert werden unter Berücksichtigung der Regelungen nach der neuen ZZulV.

Dabei wird deutlich, dass trotz des geringen Stellenwertes, den Zusatzstoffe bei der Einschätzung als gesundheitlichem Risiko durch die Ernährungswissenschaften einnehmen, dennoch berechtigte Einwände auf Verbraucherseite bestehen. Dies wird dadurch deutlich, da bestimmte Bevölkerungsgruppen in besonderem Maße von einem Risiko betroffen sind und Mängel in der Bewertung von Zusatzstoffen immer noch bestehen. Abschließend wird noch der Versuch unternommen, Alternativen zum Einsatz von Zusatzstoffen aufzuzeigen.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der Tabellen V
Verzeichnis der Abbildungen VI
Verzeichnis der Abkürzungen VII
1. Einleitung und Fragestellung 1
2. Grundlagen 2
2.1 Begriffsbestimmungen 3
2.2 Verwendung der Zusatzstoffe in der Lebensmitteltechnologie 4
2.3 Neuerungen der Zusatzstoffzulassungsverordnung vom 29.1.1998 6
2.4 Die Zusatzstoffe der neuen ZZulV 8
3. Gesetzliche Regelungen 10
3.1 Internationales Recht 10
3.2 Gemeinschaftsrecht 11
3.3 Nationales Recht (LMBG, ZZulV) 12
4. Ernährungsphysiologische Bewertung von Zusatzstoffen 17
4.1 Notwendigkeit der Überwachung 17
4.2 Prüfverfahren der Lebensmitteltoxikologie 19
5. Farbstoffe 23
5.1 Rechtliche Regelungen und Verwendung von Farbstoffen 23
5.2 Gesundheitliche Bewertung der Farbstoffe 24
5.2.1 Azofarbstoffe 24
5.2.1.1 Allurarot AC 26
5.2.1.2 Braun HT 27
5.2.1.3 Rot 2G 29
5.2.1.4 Braun FK 30
5.2.2 Triphenylmethanfarbstoffe 31
Brillantblau FCF 31
6. Süßungsmittel 33
6.1 Rechtliche Regelungen und Verwendung von Süßungsmitteln 32
6.2 Gesundheitliche Bewertung der Süßungsmittel 34
6.2.1 Süßstoffe 36
6.2.1.1 Thaumatin 36
6.2.1.2 Neohesperidin DC 38
6.2.2 Zuckeraustauschstoffe 38
Lactit 39
7. Stoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit 41
7.1 Rechtliche Regelungen und Verwendung von Stoffen zur Verlängerung der Haltbarkeit 41
7.2 Gesundheitliche Bewertung der Stoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit 43
7.2.1 Konservierungsstoffe 43
7.2.1.1 Borsäure und Borax 46
7.2.1.2 Propionsäure und deren Natrium-, Kalzium- und Kaliumsalze 48
7.2.1.3 Nisin 51
7.2.2 Antioxidantien 52
Isoascorbinsäure und Natriumisoascorbat 54
8. Verdickungs- und Geliermittel, Stabilisatoren, Füll- und andere Stoffe 57
8.1 Einführung 57
8.2 Rechtliche Regelungen für Verdickungs- und Geliermittel, Füllstoffe und Stabilisatoren 59
8.3 Gesundheitliche Bewertung von Verdickungs- und Geliermitteln, Füllstoffen und Stabilisatoren 60
8.3.1 Verarbeitete Eucheuma-Algen 61
8.3.2 Karaya 61
8.3.3 Tarakernmehl 62
8.3.4 Gellan 63
8.3.5 Polydextrose 64
8.3.6 Modifizierte Stärken: Hydroxypropylstärke, Hydroxypropyldistärkephosphat und Stärkenatriumoctenylsuccinat 65
8.3.7 Andere Stoffe 67
9. Zusatzstoffe aus Verbrauchersicht 69
9.1 Lebensmittelqualität und Verbraucherverunsicherung 69
9.2 Zusatzstoffe: Nutzen oder Schaden für die Verbraucher? 72
9.3 Kennzeichnung von Lebensmitteln 75
9.4 Grenzen der Toxikologie 77
9.4.1 Interaktionen mit Fremd- und Schadstoffen 77
9.4.2 Grenzen der Risikoabschätzung 80
9.4.3 Grenzen der Lebensmitteltoxikologie 81
9.4.3.1 Kritik an Testverfahren 81
9.4.3.2 Kritik am ADI-Konzept 83
9.4.3.3 Übertragbarkeit der Tierversuche auf den Menschen 84
9.5 Notwendigkeit neuer toxikologischer Bewertungsverfahren 86
9.6 Ausblick - oder: Gibt es eine Alternative zu Zusatzstoffen? 86
10. Schlussbemerkung 89
11. Zusammenfassung 91
Summary 92
12. Literaturverzeichnis 93
13. Anhang 110

Arbeit zitieren:
Schwarz, Mathias Mai 2000: Zusatzstoffe aus rechtlicher, technologischer und ernährungsphysiologischer Perspektive unter Berücksichtigung der neuen Zusatzstoffzulassungsverordnung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Lebensmittelrecht, Verbraucherschutz, Lebensmitteltechnologie, Toxikologie

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