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Zukunft der Politischen Bildung

Kreative handlungsorientierte Methoden und neue Medien im politischen Unterricht am Beispiel einer Unterrichtseinheit an einer berufsbildenden Schule

Zukunft der Politischen Bildung
Über dieses Buch
  • Art: Staatsexamensarbeit
  • Autor: Gerhard William
  • Abgabedatum: Juni 2006
  • Umfang: 133 Seiten
  • Dateigröße: 782,8 KB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 140
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9897-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9897-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9897-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: William, Gerhard Juni 2006: Zukunft der Politischen Bildung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Unterrichtsentwurf, Implikationszusammenhang, Bundestagswahl, Methodeneinsatz, Medieneinsatz

Staatsexamensarbeit von Gerhard William

Einleitung:

Die berufliche Welt in unserer Gesellschaft erfährt einen immer schneller verlaufenden Wandel. In Zeiten der Globalisierung und der damit einhergehenden Öffnung der Märkte, sind die Unternehmen in einem immer stärkerem Maße dazu angehalten neue Ideen, Wege und Maßnahmen zu finden, damit der Unternehmenserfolg sich einstellt und gesichert werden kann. Die Organisationseinheiten der Unternehmen, damit auch die Mitarbeiter und Führungskräfte, stehen permanent neuen Anforderungen und Aufgaben gegenüber. Um diesen Aufgaben gerecht werden zu können, bedarf es der Beherrschung unterschiedlicher Kompetenzen.

Eine grobe Einteilung eines solchen Kompetenzkatalogs unterscheidet Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Methodenkompetenz, die in der Summe die Handlungskompetenz ergeben. Diese wiederum soll durch einen handlungsorientierten Unterricht erreicht werden. Dieses Kompetenzrepertoire stellt sogleich auch ein komplett verändertes Anforderungsprofil an die Berufsausbildung und damit an die Schülerinnen und Schüler sowie an die Lehrkräfte dar. Reichte es im klassischen Unterricht die Vermittlung von Fachkompetenz (Stoffvermittlung per lehrerzentriertem Unterricht) zu betreiben, so ergeben sich in Unterrichtseinheiten moderneren Typs mit dem Ziel der Handlungsorientierung komplett neue Probleme, Wege, aber auch Chancen, die sowohl auf die Lehrkräfte als auch auf die Schülerinnen und Schüler Einfluss nehmen.

Als „Anregung“ zur oben beschrieben Beobachtung erachte ich meine eigene Ausbildungszeit (1991 – 1993) zum Versicherungskaufmann an der berufsbildenden Schule in Oldenburg. Im einwöchig stattfindenden Politikunterricht wurde immer ein und dieselbe Unterrichtsmethode verwendet: der Frontalunterricht. Dieser fand in der Regel in Form von fragend-entwickelndem Unterricht, dem Schüler-Lehrer-Dialog sowie dem Lehrervortrag statt. Beim Lesen von Fachzeitschriften und Fachbüchern kann sehr schnell festgestellt werden, dass es neben dem Frontalunterricht noch weitere Unterrichtsmethoden für den politischen Unterricht an kaufmännischen Berufsschulen gibt. Da gibt es exemplarisch die Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit oder aber auch Rollen-, Plan- und Simulationsspiele, um nur einige belebende Elemente des Unterrichts zu benennen.

Dass politischer Unterricht dem neuen Anforderungsprofil nicht mit althergebrachten Methoden gerecht werden kann, liegt auf der Hand. Neue Herausforderungen verlangen nach neuen Methoden. Da eine komplette Unterrichtsplanung ein komplexes Gebilde darstellt, sollten diese Methoden wiederum nicht ohne die dabei zum Einsatz kommenden Medien betrachtet werden. Der „Hebel“ müsste also gleich an zwei Stellen angesetzt werden. Zum einen auf der Ebene der Methodik, zum anderen auf der Ebene der dabei einzusetzenden neuen Medien.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik des Implikationszusammenhangs handlungsorientierter Methoden und ihren kreativen Ausprägungen mit neuen im Unterrichtsprozess eingesetzten Medien. Ziel dieser Arbeit ist es, die Kombination von kreativen handlungsorientierten Methoden mit neuen Medien anhand eines Unterrichtsbeispiels darzustellen und den Erfolg auf der motivationalen Ebene der Schüler zu überprüfen. Um der Zielsetzung nachgehen zu können ist es notwendig, dass verschiedene pädagogische Methoden und Theorien anhand differierender Quellen reflektiert werden. Berücksichtigt werden dabei der praxisrelevante Einsatz handlungsorientierter Methoden, die einen kreativen Ansatz in sich tragen sowie praxisrelevante neue Medien.

Gang der Untersuchung:

Das Kapitel 2 der Arbeit widmet sich der Darstellung der notwendigen theoretischen Grundlagen, die bei der Konzeption und Gestaltung eines politischen Unterrichts zu beachten sind. Nach der Erarbeitung allgemeiner Grundlagen der Didaktik wird der Blick auf die theoretischen Voraussetzungen zur Konstruktion eines politischen Unterrichts gerichtet. Vor diesen Rahmenbedingungen wird ebenfalls im zweiten Teil ein Blick auf den politischen Unterricht an der Berufsschule geworfen. Dabei wird von den verschiedenen Berufsschulformen abgesehen und lediglich die kaufmännische Teilzeitberufsschule, also die Berufsschule, die in der Lernortkooperation mit den Ausbildungsbetrieben arbeitet, betrachtet. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Berufsschulformen ist diese Eingrenzung in dieser Arbeit unumgänglich.

Der Gliederungspunkt 2 beschäftigt sich außerdem mit der Didaktik des politischen Unterrichts und erläutert deren didaktische Prinzipien. Die Ziele für den politischen Unterricht an berufsbildenden Schulen ergeben sich aus den landeseigenen Lehrplänen (hier: niedersächsischer Lehrplan). Schließlich wird ein Ist-Zustand des Politikunterrichts an der kaufmännischen Berufsschule aufgezeigt. Dies scheint gerade vor dem Hintergrund der geringen Bedeutung des Faches Politik von großer Wesentlichkeit und soll den Handlungsbedarf in diesem Bereich verdeutlichen.

Da der handlungsorientierten Berufsausbildung und damit auch dem politischen Unterricht an berufsbildenden Schulen eine immer stärkere Bedeutung zukommt, wird durch eine detailliertere Betrachtung der Handlungsorientierung, die in der pädagogischen Diskussion in den letzten Jahren zu einem Schlagwort geworden ist, Rechnung getragen. Dennoch kann an dieser Stelle bereits vorweggenommen werden, dass vielfältige Bedeutungsvarianten die Handlungsorientierung kennzeichnen. Diesem Begriff kann also keine eindeutige Definition zu Grunde gelegt werden: die jeweils angeführten „Zielperspektiven, Begründungszusammenhänge und Argumentationslinien sind vielmehr sehr unterschiedlich“.

Der dritte Gliederungspunkt beschäftigt sich mit den möglichen handlungsorientierten und kreativen Unterrichtsmethoden, die für einen politischen Unterricht an einer kaufmännischen Berufsschule eingesetzt werden können. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Umfang dieser Arbeit eine Erarbeitung aller kreativen und handlungsorientierten Unterrichtsmethoden aus Zeit- und Platzgründen nicht zulässt. Somit werden nur einige mögliche praxisrelevante Unterrichtsmethoden aufgezeigt, die nach Lehrer- und Schülerorientierung sowie nach dem Kriterium der Selbststeuerung differenziert werden können.

Der Bereich der lehrerorientierten Unterrichtsmethoden wird exemplarisch durch den Frontalunterricht und dem Team Teaching dargestellt. Die schülerorientierten Unterrichtsmethoden wiederum werden durch die Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit beschrieben. Stellvertretend für selbstgesteuerte Unterrichtsmethoden stehen das Rollen- und das Planspiel. Intensiver wird auf a) die Gruppenarbeit und b) das Rollenspiel eingegangen, da beide im Unterrichtsbeispiel eine maßgebliche Rolle spielen.

Im vierten Gliederungspunkt wird die Rolle der Medien dargestellt, die an berufsbildenden Schulen eingesetzt werden können. Der Fokus richtet sich an dieser Stelle auf die neuen Medien, die in immer stärker werdendem Maße Einzug an den Schulen erhalten. Wie auch bei der Betrachtung der Methoden werden zunächst die Theorien und die Vermittlung der entsprechenden Kompetenz aufgezeigt, um dann auf die Vielfalt der Medien einzugehen. Eine wichtige Stellung nimmt dabei das Medium Computer sowie das Internet ein und erfahren daher eine nähere Betrachtung.

Der fünfte Gliederungspunkt setzt sich mit den Methoden und Medien im Implikationszusammenhang auseinander. Er geht auf die Einführung eben dieser in den politischen Unterricht ein wird und andersrum anhand des Unterrichtsbeispiels dargestellt. An dieser Stelle sollen die bisher durch die Arbeit erworbenen Kenntnisse Ansätze zu Überlegungen zum komplementären Einsatz von kreativen handlungsorientierten Unterrichtsmethoden und neuen Medien im Politikunterricht an der kaufmännischen Berufsschule geben. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur bogenführenden Aufdeckung und Abmilderung der Beweggründe der Diskrepanz zwischen Unterrichtstheorie und -praxis, also dem tatsächlich existierenden und dem möglichen Einsatz der kreativen handlungsorientierten Unterrichtsmethoden und neuen Medien geleistet werden.

In Gliederungspunkt sechs wird das Unterrichtsbeispiel dargestellt. Mit Inhalt der Verteilung der Ministerien nach der letzten Bundestagswahl als politisches Thema werden exemplarische handlungsorientierte kreative Methoden in Kombination mit neuen Medien in das Unterrichtsgeschehen implementiert. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler von der Lehrkraft begleitet und beobachtet.

Mit einer Zusammenfassung und Schlussbetrachtung rundet der siebte Teil diese Arbeit ab. Die Ergebnisse meiner Beobachtungen im Unterrichtsbeispiel werden nicht empirisch aufgearbeitet, sondern es werden lediglich die motivationalen Effekte der eingesetzten Methoden und Medien auf die Schülerinnen und Schüler dargestellt. Dem Feld der weiteren Forschung wird somit Rechnung getragen und es öffnet sich Raum für weiterführende Untersuchungen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 4
1. Einleitung 5
2. Theorien und Didaktik in der politischen Bildung 9
2.1 Allgemeine Theorien der Didaktik 9
2.2 Didaktische Konstruktion des politischen Unterrichts 11
2.2.1 Bürgerrollen in Demokratie und politischer Bildung 12
2.2.1.1 Leitbilder zur Bürgerrolle in der Politikdidaktik 13
2.2.1.2 Die Bürgerrollen im handlungsorientierten Politikunterricht 15
2.2.2 Didaktische Prinzipien politischer Bildung 16
2.2.3 Ziele politischer Bildung 19
2.3 Handlungsorientierung als didaktisches Prinzip politischer Bildung 21
2.3.1 Begriffsbestimmung 21
2.3.2 Probleme bei der Umsetzung und Realisierungskriterien 23
2.3.3 Chancen und Grenzen 24
2.3.4 Handlungsorientierung im Politikunterricht 25
2.4 Politischer Unterricht an berufsbildenden Schulen 27
2.4.1 Didaktik und Zielsetzungen 28
2.4.2 Niedersächsischer Lehrplan und Ist-Zustand des Faches Politik 30
2.5 Exkurs: Planung eines politischen Unterrichts 33
3. Methoden im Politikunterricht 35
3.1 Theorien des Methodeneinsatzes 35
3.2 Methodenkompetenz – theoretische Grundlagen und Vermittlung 37
3.3 Methodenvielfalt – traditionelle und kreative Wege im politischen Unterricht 39
3.3.1 Lehrerorientierte Unterrichtsmethoden 40
3.3.2 Schülerorientierte Unterrichtsmethoden 42
3.3.3 Selbstgesteuerte Unterrichtsmethoden 46
3.3.4 Kreative handlungsorientierte Ansätze 50
3.4 Ansätze für den Einsatz von Methoden 55
4. Medien im Politikunterricht 58
4.1 Theorien von Medien im Unterricht 58
4.2 Medienkompetenz 60
4.3 Die Medienkompetenz in der politischen Bildung 63
4.4 Medienvielfalt: Traditionelle und neue Medien im politischen Unterricht 64
4.4.1 Darstellung traditionelle Unterrichtsmedien 65
4.4.2 Darstellung neue Medien 66
4.4.3 Kennzeichen neuer Medien 67
4.4.4 Neue Medien als Chance im politischen Unterricht 73
4.5 Ansätze für den Einsatz von neuen Medien 75
5. Methoden und Medien im Implikationszusammenhang 79
6. Das Unterrichtsbeispiel: Verteilung der Bundesministerien nach der Bundestagswahl 2005 90
6.1 Der Unterrichtsentwurf 90
6.1.1 Vorbereitung einer Unterrichtseinheit 90
6.1.2 Didaktisch-methodische Entscheidungen 92
6.1.3 Konzeptionelle Entscheidungen 94
6.2 Durchführung der Unterrichtseinheit 97
6.2.1 Die erste und zweite Unterrichtsstunde 98
6.2.2 Die dritte und vierte Unterrichtsstunde 102
6.3 Evaluation 105
7. Fazit und Ausblick 109
Literaturverzeichnis 120
Internetverzeichnis 132

Automatisiert erstellter Textauszug:

49 Das Rollenspiel stellt eine komplexe Übungsmethode mit Realitätsbezug und Modellcharakter dar, in der durch reflektierte Interaktion gelernt wird. Die Unterrichtsmethode Rollenspiel behandelt hauptsächlich die zwischenmenschlichen Probleme und dient damit als Methode, um Einstellungen zu verändern und neue Verhaltensweisen einzuüben (Fell, 1981, S. 60). Das Rollenspiel kann sowohl in Einstiegs- oder Erarbeitungsphasen als auch in Auswertungsabschnitten des politischen Unterrichts angewendet werden. Voraussetzung ist ein konkreter Fall als Ausgangspunkt. Die Rollenspiele sind vielschichtig, so dass Spielregeln und grundlegende Informationen, der zeitliche Rahmen, die Lernziele sowie die Lerninhalte vor Beginn des Rollenspiels durch die Lehrkraft bekannt gegeben werden sollen. Die Lehrkraft plant das Rollenspiel, verteilt die einzelnen Rollen und ist der Spielleiter während des Ablaufs, hält sich dabei aber im Hintergrund auf. Die Phasen des Rollenspiels die ja nach Spielsituation stark oder weniger stark ausgeprägt sind, stellt die folgende Abbildung dar: [...]

2. Das Rollenspiel Das Wort „Rolle“ stammt vom lateinischen „rotulus“ (Gedrehtes) (Meyer, 1994, S. 357). Der Mediziner, Psychiater und Soziologe Jakob L. Moreno (1890 – 1974) entwickelte um 1922 das Rollenspiel und setzte es als eine Form der Therapie bei seinen Patienten ein (Schützenberger, 1976, S. 24). Die Rollenspiel-Methode entstand innerhalb Morenos Arbeit mit psychisch Kranken, denen dadurch Einsicht in das Verhalten Dritter ermöglicht wurde. Diese positiven Erkenntnisse schwappten auf den Bereich des Schultheaters über, wo das Rollenspiel vermehrt eingesetzt wurde, damit die Schülerinnen und Schüler einen Sinn für Haltungen und Erlebnisqualitäten anderer entwickelten. Die affektiven Fähigkeiten wurden dabei entgegengesetzt der kognitiven stärker berücksichtigt. [...]

Das Planspiel ist ein Verfahren, mit dem wirtschaftlich-politisches Handeln in zeitlich gerafften Abläufen simuliert wird. Dabei werden wirtschaftliche oder politische Ausgangssituationen sowie ausgewählte Einflussgrößen zur Disposition gestellt. Durch Einnehmen bestimmter Rollen können im Planspiel bezüglich der Festlegung, Entdeckung oder Korrektur von Entscheidungen Erfahrungen gesammelt werden (www.wikipedia.de, stand 20.05.06). Dem Planspiel liegt immer ein Modell, das nur ein Abbild der Realität darstellt, und ein Spiel, in dem diese Realität in der Regel angewandt wird, zugrunde. Dabei soll eine Realitätsnähe im Spiel thematisiert werden, die auf Tatsachen oder auf Fiktionen beruht. (Rohn, 1980, S. 8). Als Formen des Planspiels existieren das offene (Kontakt unter den Spielern) und das geschlossene (isolierte Spieler) Planspiel, Spezialspiele, (besondere Situation eines Unternehmens), Branchenspiele (bestimmter Wirtschaftszweig), Universalspiele (unternehmens- und branchenunabhängig). Ferner lassen sie sich nach Konkurrenz-Planspielen (Wettbewerb unter den Spieler-Gruppen), Periodenspiel (mehrere Zeitperioden nacheinander) unterscheiden (Klippert, 1984, S. 40). Weiterhin können Planspiele nach dem Gegenstand, d.h. z.B. der Wirtschaft, Gesellschaft, Sozialpolitik, Verwaltung, oder nach dem Konkretisierungsgrad, z.B. wird der Markt oder das Produkt genannt oder nicht genannt, unterschieden werden. Schließlich gibt es noch weitere Unterscheidungsformen (Rohn, 1980, S. 22). [...]

Arbeit zitieren:
William, Gerhard Juni 2006: Zukunft der Politischen Bildung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Unterrichtsentwurf, Implikationszusammenhang, Bundestagswahl, Methodeneinsatz, Medieneinsatz

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