Zufriedenheit und Erfolgskontrolle des Projektes "Kulturland Baden-Würtemberg"
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Frank Großberger
- Abgabedatum: März 2002
- Umfang: 62 Seiten
- Dateigröße: 538,4 KB
- Note: 2,7
- Institution / Hochschule: Hochschule Heilbronn Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6395-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6395-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6395-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Großberger, Frank März 2002: Zufriedenheit und Erfolgskontrolle des Projektes "Kulturland Baden-Würtemberg", Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Kulturtourismus, Städtereisen, Event-Tourismus, Bildungsreisen
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Diplomarbeit von Frank Großberger
Gang der Untersuchung:
In der Diplomarbeit „Zufriedenheit und Erfolgskontrolle des Projektes „Kulturland Baden-Württemberg“„ soll bei den aktuellen Projektpartnern im Rahmen einer Befragung die Akzeptanz über dieses, bis dato bundesweit einmalige Pilotprojekt überprüft und einer kritischen Zwischenbilanz unterzogen werden. Hintergrund dieser Untersuchung ist, dass sich ab dem Jahr 2002 das Projekt ohne staatliche Zuschüsse selbst finanzieren muss und es damit in verstärktem Maß auf die finanziellen Beiträge der Projektpartner sowie der Marketingpartner (Sponsoren) angewiesen ist. Die Arbeit wurde von der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg mit Firmensitz in Stuttgart in Auftrag gegeben.
Beginnend mit einem allgemeinen Teil wird durch die definitorischen Grundlagen in die Thematik Kulturtourismus eingeführt. Der Leser erhält hier einen Einblick in die wichtigsten Erscheinungsformen des Kulturtourismus, wie z.B. den Städtetourismus oder den Event-Tourismus. Es wird aber auch auf die kulturtouristischen Sparten Sprach- und Studienreisen näher eingegangen.
Daran anschließend soll die wirtschaftliche Bedeutung des Kulturtourismus herausgearbeitet werden. Die Sparte Tourismus gehört heute zu den wichtigsten Weltwirtschaftszweigen, dem national und international auch in Zukunft noch große Wachstumschancen zugetraut werden. Die Erscheinungsform Kulturtourismus stellt dabei insbesondere für den deutschen Reisemarkt ein Segment dar, dass sich bei Gästen aus dem In- und Ausland einer stetig steigenden Beliebtheit erfreut. Dieser Markt wird zunächst aus Sicht der Nachfrager, also den Kulturtouristen und Kulturinteressierten sowie daran anschließend aus Sicht der Anbieter, den kulturtouristischen Destinationen, für die er heute einen wichtigen, weichen Standortfaktor darstellt, näher betrachtet.
Im Rahmen des Kapitels „Trends und aktuelle Entwicklungen im Tourismus“ erfolgt die Darstellung der wichtigsten Megatrends der Gegenwart und Zukunft sowie möglicher Gesamt-Szenarien. Aus aktuellem Anlass wird in diesem Zusammenhang auch kurz auf die Terroranschläge vom 11.09.2001 in New York und die Folgen für den Deutschland-Tourismus eingegangen.
Der spezielle Teil der Arbeit beginnt zunächst mit einer umfassenden Vorstellung des Projektes „Kulturland Baden-Württemberg“ anhand der wesentlichsten Daten und Fakten. Der Leser erhält in diesem Kapital detaillierte Informationen über die Voraussetzungen, die für die Entstehung des Projektes erforderlich waren, aber auch zu den wichtigsten Zielsetzungen des Gesamtkonzeptes. Es werden zudem nähere Angaben zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Projektfinanzierung gemacht.
Daran anschließend folgt eine Beschreibung der Konzeptionierung des Fragebogens inklusive der charakteristischen Gestaltungsmerkmale. Zu den wesentlichen Aspekten der Befragung zählen die Überprüfung der Marketingarbeit der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg, die Zufriedenheit der Projektpartner hinsichtlich der Gästezahlen, sowie mögliche Synergieeffekte, die aus dem Projekt entstanden sind.
In der Auswertung werden die Untersuchungsergebnisse dann im Einzelnen unter Zuhilfenahme von Grafiken und Schaubildern transparent aufgezeigt und die Ergebnisse detailliert analysiert und vorgestellt. Neben der Zufriedenheit und Erfolgskontrolle des Projektes wird auch auf Kritikpunkte der Kulturpartner näher eingegangen. Ein Ausblick in die Zukunft mit deren Wünschen und Anregungen für die weitere Projektzusammenarbeit leitet zum Schlussteil über.
Im Fazit beurteilt der Autor kritisch die vorgestellten Evaluationsergebnisse. Er zeigt zudem mögliche Maßnahmen auf, wie die Projektarbeit für das „Kulturland Baden-Württemberg“ in den nächsten Jahren fortgesetzt bzw. weiterentwickelt werden könnte.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | 4 | |
| Abbildungsverzeichnis | 5 | |
| Tabellenverzeichnis | 6 | |
| 1. | Einleitung | 7 |
| 2. | Allgemeiner Teil – Kulturtourismus | 9 |
| 2.1 | Definitorische Grundlagen | 9 |
| 2.1.1 | Kultur | 9 |
| 2.1.2 | Tourismus | 10 |
| 2.1.3 | Kulturtourismus | 10 |
| 2.2 | Erscheinungsformen des Kulturtourismus | 12 |
| 2.2.1 | Städtereisen | 12 |
| 2.2.2 | Event-Tourismus | 14 |
| 2.2.3 | Bildungsreisen | 16 |
| 2.2.3.1 | Studienreisen | 16 |
| 2.2.3.2 | Sprachreisen | 17 |
| 2.2.4 | Thementourismus | 18 |
| 2.2.5 | Sonstige Erscheinungsformen | 19 |
| 2.3 | Wirtschaftliche Bedeutung des Kulturtourismus | 20 |
| 2.3.1 | Aus der Perspektive der Nachfrager | 20 |
| 2.3.1.1 | Nachfrager = Kulturtouristen + Kulturinteressierte | 20 |
| 2.3.1.2 | Nachfrageentwicklung und Marktpotentiale | 20 |
| 2.3.2 | Aus der Perspektive der Anbieter | 22 |
| 2.3.2.1 | Anbieter = touristische Destinationen | 22 |
| 2.3.2.2 | Betriebswirtschaftlicher Nutzen | 23 |
| 2.4 | Trends und aktuelle Entwicklungen im Tourismus | 24 |
| 3. | Spez. Teil – Das Projekt „Kulturland Baden-Württemberg“ | 26 |
| 3.1 | Daten und Fakten | 26 |
| 3.1.1 | Voraussetzungen für die Entstehung | 26 |
| 3.1.2 | Ziele des Gesamtkonzeptes | 27 |
| 3.1.3 | Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg | 27 |
| 3.1.4 | Kulturpartner | 28 |
| 3.1.4.1 | Kriterienbewertung | 28 |
| 3.1.4.2 | Aufgaben der Kulturpartner | 29 |
| 3.1.5 | Betriebswirtschaftliche Rahmendaten | 29 |
| 3.1.5.1 | Marketingmaßnahmen und Broschürenvertrieb | 29 |
| 3.1.5.2 | Finanzierung des Projektes | 29 |
| 3.1.5.3 | Ticketverkauf und -buchungen | 30 |
| 3.2 | Befragung der Projektpartner | 31 |
| 3.2.1 | Konzeption des Fragebogens | 31 |
| 3.2.1.1 | Vorbereitung | 31 |
| 3.2.1.2 | Ausgangsbasis | 32 |
| 3.2.1.3 | Gestaltungsmerkmale | 32 |
| 3.2.2 | Praktische Durchführung | 34 |
| 3.2.3 | Auswertung | 34 |
| 3.2.3.1 | Strukturelle Merkmale | 34 |
| 3.2.3.2 | Zufriedenheit der Kulturpartner | 37 |
| 3.2.3.3 | Erfolgskontrolle am Beispiel der Marketingarbeit | 42 |
| 3.2.3.4 | Kritik der Kulturpartner | 45 |
| 3.2.3.5 | Empfehlungen der Kulturpartner für die Zukunft | 46 |
| 4. | Schlussteil | 51 |
| 4.1 | Maßnahmenempfehlungen | 51 |
| 4.2 | Persönliches Fazit | 53 |
| Anhang | 55 | |
| Literaturverzeichnis | 61 | |
| Eidesstattliche Versicherung | 64 |
3 Spezieller Teil – Das Projekt „Kulturland Baden-Württemberg“ 3.2.1.2 Ausgangsbasis Zunächst stellte sich für den Autor die Frage, ob eine Voll- oder eine Teilerhebung sinnvoller sei. Angesichts der überschaubaren Anzahl von 65 Kulturpartnern war eine Vollerhebung eindeutig vorzuziehen. Danach wurde die Interviewmethode festgelegt. Hierbei musste zwischen den beiden alternativen Befragungsformen Brief bzw. e-Mail oder Telefon eine Auswahl getroffen werden. Bei der Entscheidungsfindung war neben den Kosten zu berücksichtigen und abzuwägen, welche Methode vermutlich die aussagekräftigeren Ergebnisse in Kombination mit einer möglichst hohen Rücklaufquote liefern würde. Da der Fragebogen komplex ist und zum Teil sehr spezifische, projektbezogene Fragestellungen beinhaltet, war die schriftliche Befragung eindeutig zu favorisieren. Diese Methode bietet den Vorteil, dass sich der Interviewte eingehender mit dem Thema auseinandersetzen kann. Für den Befragten besteht die Möglichkeit, sich ohne Einflussnahme des Interviewers intensiv den Fragen zu widmen. Er hat mehr Zeit zum Überlegen bei den Antworten. Ferner musste angenommen werden, dass die Befragten durch die zeitgleich zur Befragung durchgeführte Messe Caravan Motor Touristik (= CMT) in Stuttgart sowie durch Urlaub, Krankheit etc. nicht immer telefonisch zu erreichen waren. 3.2.1.3 Gestaltungsmerkmale Als optimale Länge des Fragebogens wurde ein Umfang von maximal drei einseitig bedruckten DIN A 4 Seiten mit insgesamt zehn Fragen erachtet. Der Fragebogen gliedert sich wie folgt und ist dem Anhang zu entnehmen: Einführung: Der Interviewte erhält in einem ausführlichen Anschreiben nähere Informationen über die Zielsetzung und den Zweck der Befragung. Im Fragebogen selbst, wird 32 [...]
3.2.1.1 Vorbereitung Im Vorfeld der Befragung fand eine Besprechung zwischen dem Autor und Frau Veronika Hiebl, der zuständigen Marketingreferentin für das Projekt „Kulturland Baden-Württemberg“ bei der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg in Stuttgart statt. Hierbei wurden gemeinsam folgende Inhalte, Zielsetzungen und Schwerpunkte der Befragung festgelegt: • Erfolgskontrolle der bisherigen Projektzusammenarbeit in Verbindung mit einer Bestandaufnahme zu den positiven und negativen Erkenntnissen aus der Vergangenheit • • Zufriedenheit im Allgemeinen unter Berücksichtigung der Entwicklung bei den Gästezahlen Zufriedenheit im Besonderen: Betreuung durch die Tourismus-Marketing GmbH • Baden-Württemberg, Bewertung der durchgeführten Marketingmaßnahmen Entwicklungspotential, d.h. Zukunftsvisionen: Chancen und Risiken für die zukünftige Kooperation zwischen den Kulturpartnern und der Tourismus-Marketing Projektes durch GmbH Baden-Württemberg, bessere Ausweitung Vernetzung des der neue Kulturpartner, [...]
3 Spezieller Teil – Das Projekt „Kulturland Baden-Württemberg“ • Ab 2002: Jeder Kulturpartner muss eine finanzielle Eigenbeteiligung entrichten. Marketingpartner aus der freien Wirtschaft unterstützen das Projekt durch Sponsoring. 3.1.5.3 Ticketverkauf und -buchungen Der Kunde kann mit einem Anruf alle Angebote des Buchungskataloges über eine Servicenummer beim Call-Center der Tourismus-Service GmbH BadenWürttemberg in Freiburg buchen. Außerdem erhält er dort allgemeine Informationen zum „Kulturland Baden-Württemberg“. Diese einheitliche Servicehotline ist neu und bisher einmalig in ganz Deutschland. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass zu vielen Einzelveranstaltungen aus dem Buchungskatalog eine spezielle Pauschale erstellt wurde, die dem Kunden weitere touristische Angebote vor Ort erschließt und Übernachtungen in Hotels umfasst. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832463953
Arbeit zitieren:
Großberger, Frank März 2002: Zufriedenheit und Erfolgskontrolle des Projektes "Kulturland Baden-Würtemberg", Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Kulturtourismus, Städtereisen, Event-Tourismus, Bildungsreisen



