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Zoonotische Erkrankungen durch Parasiten der Hunde und Katzen

Zoonotische Erkrankungen durch Parasiten der Hunde und Katzen
Über dieses Buch
  • Art: Staatsexamensarbeit
  • Autor: Christine Pagel
  • Abgabedatum: Dezember 1996
  • Umfang: 104 Seiten
  • Dateigröße: 7,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2036-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2036-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2036-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pagel, Christine Dezember 1996: Zoonotische Erkrankungen durch Parasiten der Hunde und Katzen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Zoonosen, Antiparasiten, Parasiten, Epidemiologie der Parasiten

Staatsexamensarbeit von Christine Pagel

Einleitung:

Von den in Deutschland gehaltenen Haustieren sind Hunde und Katzen von besonderer Bedeutung, weil sie zum einen in beträchtlicher Zahl gehalten werden, zum anderen in enger häuslicher Gemeinschaft mit ihren Besitzern leben und darüber hinaus häufig inniger körperlicher Kontakt zwischen Tier und Halter besteht. Eine weitere Haltungsbedingung, die Hunde und Katzen von den meisten anderen Haustieren unterscheidet, ist der Auslauf im Freien. Die Frage, welche Bedeutung Parasitosen der Hunde und Katzen für den Tierhalter haben und wie diese verhindert werden können, soll ein weiterer Aspekt der vorliegenden Arbeit sein.

Der Aufenthalt dieser Tiere im Freien hat eine weitere Folge: Ihre Hinterlassenschaften sind nicht nur im Garten des Tierbesitzers, sondern auch auf Straßen und Gehwegen und sogar in öffentlichen Parks und auf Kinderspielplätzen zu finden. Die Populationsdichte der Hunde in Deutschland beträgt ein Hund pro 12 bis 15 Einwohner. Damit stellen sich auch die Fragen, inwieweit Nicht-Tierbesitzer auf diese Weise durch Hunde und Katzen gefährdet sind und ob das Halten von Hunden und Katzen besonders in Städten ein hygienisches Problem darstellt.

Gang der Untersuchung:

Um einen theoretischen Hintergrund für die Diskussion dieser Fragen zu bieten, werden im zweiten Teil der Arbeit die einzelnen Zoonosen dargestellt. Die Gliederung der Erkrankungen erfolgt in Anlehnung an die Gliederung der Parasiten in der angegebenen Literatur. So werden zunächst durch Protozoen (Einzeller) übertragene Erkrankungen, anschließend Infektionen, die durch Helminthen (Würmer) hervorgerufen werden und dann Zoonosen, die durch Arthropoden (Gliederfüßer) verursacht werden, behandelt.

Da die Krankheitsverläufe, Heilungsmöglichkeiten und die Häufigkeit der verschiedenen Parasitosen sich sehr stark unterscheiden, gehe ich bereits am Ende jeder einzelnen Beschreibung einer Erkrankung auf die zoonotische Bedeutung dieser ein. An diesen Stellen sollen bereits die Fragen nach der Gefährdung von Tierbesitzern und Nicht-Tierbesitzern diskutiert werden. Propyhlaxemaßnahmen der verschiedenen Autoren werden hier vorgestellt und hinterfragt. Mit Hilfe der in dem jeweiligen Kapitel gewonnenen Erkenntnisse werde ich darüberhinaus die Vorbeugungsvorschläge einschränken oder erweitern sowie selbst erarbeitete hinzufügen.

Im dritten Teil soll die Bedeutung der zoonotischen Erkrankungen durch Parasiten der Hunde und Katzen übergreifend zusammengefaßt werden. In diesem Zusammenhang gehe ich auch auf die Frage ein, ob die von mir vermutete Diskrepanz zwischen der Bedeutung der Parasitologie in der Veterinärmedizin und der in der Humanmedizin besteht und wenn ja, berechtigt ist. Die in diesem Punkt erarbeiteten Ergebnisse beeinj7ussen zudem die an letzter Stelle vertretene Frage, ob das Halten von Hunden und Katzen insbesondere in Städten aus hygienischer Hinsicht vertretbar ist.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
2. Darstellung der Zoonosen 3
2.1 Durch Protozoen (Einzeller) hervorgerufene Zoonosen 3
2.1.1 Giardiasis 4
2.1.1.1 Ätiologie 4
2.1.1.2 Epidemiologie 5
2.1.1.3 Übertragung 6
2.1.1.4 Krankheitsbild bei Hund und Katze 8
2.1.1.5 Krankheitsbild beim Menschen 9
2.1.1.6 Diagnose 9
2.1.1.7 Therapie 10
2.1.1.8 Zoonotische Bedeutung und Prophylaxe 11
2.1.2 Kryptosporidiose 12
2.1.2.1 Ätiologie 12
2.1.2.2 Epidemiologie 14
2.1.2.3 Übertragung 15
2.1.2.4 Krankheitsbild bei Hund und Katze 16
2.1.2.5 Diagnose 16
2.1.2.6 Therapie 16
2.1.2.7 Krankheitsbild beim Menschen 17
2.1.2.8 Diagnose 17
2.1.2.9 Therapie 18
2.1.2.10 Zoonotische Bedeutung und Prophylaxe 18
2.1.3 Toxoplasmose 19
2.1.3.1 Ätiologie 19
2.1.3.2 Epidemiologie 20
2.1.3.3 Übertragung 22
2.1.3.4 Krankheitsbild bei Hund und Katze 25
2.1.3.5 Krankheitsbild beim Menschen 26
2.1.3.5.1 Die konnatale oder pränatale Toxoplasmose 26
2.1.3.5.2 Die erworbene Toxoplasmose des Gesunden 28
2.1.3.5.3 Toxoplasmose bei hnmunsuppression 28
2.1.3.6 Diagnose 29
2.1.3.7 Therapie 30
2.1.3.8 Zoonotische Bedeutung und Prophylaxe 31
2.2 Durch Helminthen (Würmer) hervorgerufene Zoonosen 33
2.2.1 Erkrankungen durch Plathelminthen (Plattwürmer) 33
2.2.1.1 Befall mit Echinococcus multilocularis / Alveoläre Echinokokkose 34
2.2.1.1.1 Ätiologie 34
2.2.1.1.2 Epidetniologie 36
2.2.1.1.3 Übertragung 37
2.2.1.1.4 Krankheitsbild bei Hund und Katze 38
2.2.1.1.5 Diagnose 39
2.2.1.1.6 Therapie 39
2.2.1.1.7 Krankheitsbild beim Menschen 40
2.2.1.1.8 Diagnose 40
2.2.1.1.9 Therapie 41
2.2.1.1.10 ZoonotischeBedeutungundProphylaxe 41
2.2.1.2 Befall mit Echinococcus granulosus / Zystische Echinokokkose 42
2.2.1.2.1 Ätiologie 42
2.2.1.2.2 Epidemiologie 44
2.2.1.2.3 Übertragung 44
2.2.1.2.4 Krankheitsbild, Diagnose und Therapie beim Hund 45
2.2.1.2.5 Krankheitsbild beim Menschen 45
2.2.1.2.6 Diagnose 45
2.2.1.2.7 Therapie 46
2.2.1.2.8 Zoonotische Bedeutung und Prophylaxe 46
2.2.1.3 Dipylidiasis 47
2.2.1.3.1 Ätiologie und Übertragung auf Hunde und Katzen 47
2.2.1.3.2 Epidemiologie 48
2.2.1.3.3 Krankheitsbild bei Hund und Katze 49
2.2.1.3.4 Diagnose 49
2.2.1.3.5 Therapie 50
2.2.1.3.6 Krankheitsbild beim Menschen 50
2.2.1.3.7 Diagnose und Therapie beim Menschen 50
2.2.1.3.8 Zoonotische Bedeutung und Prophylaxe 50
2.2.2. Erkrankungen durch Nemathehninthen (Schlauchwürmer) 51
2.2.2.1 Befall mit Hakenwürmern / Larva nügrans cutanea (Hakenwurmkrankheit) 52
2.2.2.1.1 Ätiologie und Übertragung 52
2.2.2.1.2 Epidenüologie 55
2.2.2.1.3 Krankheitsbild bei Hund und Katze 56
2.2.2.1.4 Diagnose und Therapie 56
2.2.2.1.5 Krankheitsbild beim Menschen 57
2.2.2.1.6 Diagnose und Therapie 57
2.2.2.1.7 Zoonotische Bedeutung und Prophylaxe 58
2.2.2.2 Befall mit Spulwürmern / Larva nügrans visceralis 58
2.2.2.2.1 Ätiologie und Übertragung bei Hund und Katze 58
2.2.2.2.2 Epidemiologie 61
2.2.2.2.3 Krankheitsbild bei Hund und Katze 64
2.2.2.2.4 Diagnose 64
2.2.2.2.5 Therapie 65
2.2.2.2.6 Krankheitsbild und Übertragung beim Menschen 65
2.2.2.2.7 Diagnose 66
2.2.2.2.8 Therapie 66
2.2.2.2.9 Zoonotische Bedeutung und Prophylaxe 66
2.2.3 Wirkungsweise der Medikamente gegen Helminthen 67
2.2.3.1 Benzirnidazole 67
2.2.3.2 Niclosanüd 67
2.2.3.3 Bunamidin 68
2.2.3.4 Praziquantel 68
2.2.3.5 Nitroscanat 68
2.2.3.6 Tetrahydropyrimidine 68
2.2.3.7 Imidazolthiazole 68
2.2.3.8 Ivermectin 69
2.2.3.9 Piperazin 69
2.2.3.10 Diethylcarbamin 69
2.2.3.11 Organische Phosphorsäurcester 69
2.3 Durch Arthropoden hervorgerufene Zoonosen 70
2.3.1 Flohbefall 70
2.3.1.1 Ätiologie 70
2.3.1.2 Krankheitsbild und Epidemiologie bei Hund und Katze 71
2.3.1.3 Diagnose und Therapie 72
2.3.1.4 Übertragung und Krankheitsbild beim Menschen 72
2.3.1.5 Diagnose und Therapie 72
2.3.2 Befall mit Milben (Acari) 73
2.3.2.1 Cheyletiellose 73
2.3.2.1.1 Ätiologie 73
2.3.2.1.2 Übertragung 74
2.3.2.1.3 Epidemiologie 74
2.3.2.1.4 Krankheitsbild bei Hund und Katze 74
2.3.2.1.5 Diagnose und Therapie 74
2.3.2.1.6 Krankheitsbild, Diagnose und Therapie beim Menschen 75
2.3.2.2 Befall mit Otodectes 75
2.3.2.2.1 Ätiologie 75
2.3.2.2.2 Epidemiologie 75
2.3.2.2.3 Übertragung 76
2.3.2.2.4 Krankheitsbild beim Tier 76
2.3.2.2.5 Diagnose und Therapie 76
2.3.2.2.6 Krankheitsbild beim Menschen 77
2.3.2.3 Befall mit Notoedres 77
2.3.2.3.1 Ätiologie 77
2.3.2.3.2 Übertragung 77
2.3.2.3.3 Krankheitsbild bei Hund und Katze 77
2.3.2.3.4 Diagnose und Therapie 78
2.3.2.3.5 Krankheitsbild beim Menschen 78
2.3.2.4 Befall mit Sarcoptes 78
2.3.2.4.1 Ätiologie 78
2.3.2.4.2 Übertragung 79
2.3.2.4.3 Krankheitsbild bei Hund und Katze 80
2.3.2.4.4 Diagnose und Therapie 80
2.3.2.4.5 Krankheitsbild beim Menschen 80
2.3.2.4.6 Diagnose und Therapie 80
2.3.3. Zoonotische Bedeutung der Ektoparasiten und Prophylaxe 81
2.3.4 Wirkungsweise der Medikamente gegen Ektoparasiten 81
2.3.4.1 Ivennectin 81
2.3.4.2 Insektizide und Akarizide 81
2.3.4.2.1 Chlorierte Kohlenwasserstoffe 81
2.3.4.2.2 Organische Phosphorsäureester 82
2.3.4.2.3 Carbamidsäureester 82
2.3.4.2.4 Pyrethrum und Pyrethroide 82
2.3.4.2.5 Phenylpyrazol 83
2.4 Methoden zur Diagnostik von Parasiten 83
2.4.1 Direkter Erregernachweis 83
2.4.1.1 Die makroskopische Betrachtung des Untersuchungsmaterials 83
2.4.1.2 Die mikroskopische Betrachtung des Untersuchungsmaterials 83
2.4.1.2 Anlegen einer Kultur 84
2.4.1.3 Der Nachweis von Antikörpern 84
3. Diskussion der Ergebnisse 85
3.1. Bedeutung der Zoonosen für die Humanmedizin 85
3.2. Bedeutung der Zoonosen und ihrer Prophylaxe unter hygienischen Gesichtspunkten 86
3.3. Zusammenfassung der Ergebnisse 88
Glossar 89
Literaturverzeichnis 90
Abbildungsverzeichnis 93
Anhang 94
Anhang A: Systematik der Protozoen, Helminthen und Protozoen 94
Anhang B: Zusammenstellung der Antiparasitika 95

Arbeit zitieren:
Pagel, Christine Dezember 1996: Zoonotische Erkrankungen durch Parasiten der Hunde und Katzen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Zoonosen, Antiparasiten, Parasiten, Epidemiologie der Parasiten

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