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Die Zirkularität zwischen Bulimarexie und Borderline-Syndrom

Die Zirkularität zwischen Bulimarexie und Borderline-Syndrom
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Monique Vercoulen
  • Abgabedatum: September 1999
  • Umfang: 82 Seiten
  • Dateigröße: 2,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3055-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3055-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3055-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Vercoulen, Monique September 1999: Die Zirkularität zwischen Bulimarexie und Borderline-Syndrom, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Essstörungen, Bulimie, Körperwahrnehmung, Persönlichkeitsstörung, Krankheit

Diplomarbeit von Monique Vercoulen

Zusammenfassung:

Mein Anliegen in dieser Arbeit ist es zu zeigen, dass die Bulimarexie mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung zusammenhängen kann. Ob die Bulimarexie nun Ursache oder Folge einer Borderline-Persönlichkeitsstörung ist, versuche ich anhand einer Umfrage von 17 essgestörten Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher sozialer Schichtzugehörigkeit darzustellen.

Mein Ausgangsinteresse war die Suche nach einer eindeutigen Ursache für das Entstehen einer Bulimarexie. Während eines stationären Klinikaufenthaltes stellte ich fest, dass viele essgestörte Frauen typische Verhaltensweisen aufzeigten, die einer Borderline-Persönlichkeit entsprechen.

Mir wurde klar, dass es in einer ambulanten Therapie unmöglich ist, ein genaues Bild über Bulimarexie-Patientinnen zu bekommen, da man die stattfindenden Interaktionsstörungen nicht mit einbeziehen kann, die in einer stationären Behandlung zwangsläufig auftreten. So wurde mir bewusst, dass die Diagnose „Bulimarexie“ oft nur ein Symptom für eine zugrundeliegende Störung ist, die oftmals nicht mit behandelt wird.

Mein weiteres Anliegen ist es, deutlich zu machen, dass nicht nur sie „sichtbaren“ Symptome behandelt werden können, sondern vielmehr darauf geachtet werden muss, dass dem Symptom möglicherweise eine Persönlichkeitsstörung zugrunde liegt, und diese viel behandlungsbedürftiger ist, als das nach außen zu erkennende Symptom der Essstörung.

Ich werde zunächst auf die Beschreibung der beiden Krankheitsbilder und auf mögliche Ursachen bzw. Auslösefaktoren eingehen.

In dem nächsten Abschnitt folgt die Datenerhebung, die ich mit zwei anerkannten Testverfahren durchgeführt habe.

Im Anschluss zeige ich die Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten der beiden Störungsbilder, sowie die auftretenden zwischenmenschlichen Problembereiche und die Funktionalität für die Betroffenen auf.

Am Ende folgen dann die Diskussion und Interpretationen der erlangten Untersuchungsergebnisse.

Inhaltsverzeichnis:

Danksagung 1
Einleitung 3
1. Beschreibung der Bulimarexie
1.1 Symptomatologie 5
1.2 Epidemiologie 7
1.2.1 psychoanalytischer Ansatz 7
1.2.2 familientherapeutischer Ansatz 8
1.2.3 verhaltenstherapeutischer Ansatz 9
1.2.4 feministischer Ansatz 11
1.3 Weitere Kriterien der Bulimarexie 12
1.4 Körperliche und psychische Folgeerscheinungen 12
2. Beschreibung der Borderline-Persönlichkeitsstörung
2.1 Symptomatologie 15
2.2 Genese des Borderline-Syndroms 17
2.2.1 Annahmen über mögliche Entwicklungsstörungen im ersten Lebensjahr 18
2.2.2 Persönlichkeitsstörung während des Prozesses von Loslösung und Identitätsfindung 19
2.2.3 Borderline-Syndrom als Folge aufgebender Autonomie 20
3. Datenerhebung
3.1 Fragestellung 22
3.2 Anlage und Durchführung der Untersuchung 23
3.2.1 Erhebungsmethode 23
3.2.2 Stichprobe 25
3.2.3 Untersuchungsdurchführung 25
3.3 Ergebnisse 25
4. Parallelen zwischen Borderline-Syndrom und Bulimarexie
4.1 Zur Symbolik und Eigendynamik des Erbrechens 36
4.1.1 Wut im Bauch 37
4.1.2 Verwandlung der Metapher in die Realität „auskotzen, was ankotzt“ 39
4.1.3 Die „So-tun-als-ob-Haltung“ 41
4.2 Das Körperbild von Borderline- und essgestörten Frauen 43
4.2.1 Die Grenzenlosigkeit 45
4.2.2 Die „perfekte“ und „passende“ Frau 47
4.2.3 Der Körper als Refugium und Objekt 48
4.2.4 Der Körper als Maßstab für das Selbstwertgefühl 52
5. Beziehungsstörungen infolge der Erkrankungen
5.1 Die schizoide Spaltung 53
5.2 Kontrolle über das Innere aufgrund äußerer Machtlosigkeit 55
5.3 Soziale Phobie 56
5.4 Im Spannungsfeld zwischen Minderwertigkeitsgefühl und Grandiosität 58
6. Funktionalität einer Borderline- sowie Bulimarexieerkrankung
6.1 Konfliktbewältigung 61
6.2 (Über) Lebensstrategie 62
7. Schlussfolgerungen 64
8. Literaturverzeichnis 68
Anhang

Arbeit zitieren:
Vercoulen, Monique September 1999: Die Zirkularität zwischen Bulimarexie und Borderline-Syndrom, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Essstörungen, Bulimie, Körperwahrnehmung, Persönlichkeitsstörung, Krankheit

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