Zinsänderungsrisiko und Zinsterminkontrakte
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Volker Piepelow
- Abgabedatum: Juni 1991
- Umfang: 88 Seiten
- Dateigröße: 3,6 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1999-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1999-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1999-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Piepelow, Volker Juni 1991: Zinsänderungsrisiko und Zinsterminkontrakte, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Zinsfutures, Finanzierung, Zinsterminkontrakte, Zinsänerungsrisiko
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Diplomarbeit von Volker Piepelow
Einleitung:
Das Zinsänderungsrisiko hat in den letzten Jahren in der Literatur verstärkt Beachtung gefunden. Wesentlicher Grund dafür ist sicherlich die erhebliche Zunahme von Zinsschwankungen an den Geld- und Kapitalmärkten seit Ende der siebziger Jahre. Diese Entwicklung gilt nicht nur für die Bundesrepublik Deutschland sondern auch für andere bedeutende Industrienationen, insbesondere die USA.
Grundsätzlich unterliegen alle Wirtschaftssubjekte dem Zinsänderungsrisiko. Private und staatliche Investoren ebenso wie Industrieunternehmungen und Finanzintermediäre. Banken können jedoch für sich eine erheblich größere Relevanz ableiten, da aufgrund des außerordentlich hohen Anteils, den das Zinsergebnis am Gesamtergebnis eines Kreditinstitutes ausmacht, das Zinsänderungsrisiko als existenzgefährdende Risikokomponente betrachtet werden muß.
Mit vorliegender Arbeit soll ein Instrument dargestellt werden, mithilfe dessen die signifikante Reduzierung des Zinsänderungsrisikos möglich ist, nämlich das Hedgen mit Zinsterminkontrakten.
Gang der Untersuchung:
Zunächst ist es notwendig, das Zinsänderungsrisiko hinreichend genau zu beschreiben und zu charakterisieren. Dies erfolgt im zweiten Teil der Arbeit. Dort werden zuerst unterschiedliche Definitionen des Zinsänderungsrisikos systematisch gegenübergestellt und verglichen. Nach der Darstellung der ökonomischen Bedeutung des Zinsänderungsrisikos erfolgt dann die Bestimmung dessen Höhe. Dazu werden die beiden wichtigsten Instrumente herangezogen, die Zinsbindungsbilanz und die Durationsanalyse, dargestellt und miteinander verglichen.
Im dritten Teil der Arbeit wird auf das Instrument, mit Hilfe dessen das Zinsänderungsrisiko reduziert werden soll, eingegangen. Nach der Definition des Zinsterminkontraktes folgt eine knappe Beschreibung der Entwicklung des Marktes für Zinsterminkontrakte. Daraufhin werden wichtige Elemente der Marktstruktur -Teilnehmer, Marktplätze, Organisation und Transaktionskosten- dargestellt.
Im vierten Teil laufen die beiden vorangegangenen Teile insofern zusammen, als nun ausführlich aufgezeigt wird, wie das Zinsänderungsrisiko konkret mit Zinsterminkontrakten im Rahmen einer Hedgeoperation vermindert werden kann. Zunächst wird Grundsätzliches ausgeführt: Die Definition des Hedging und die beiden Grundarten des Hedges. Sodann erfolgt die detaillierte Erörterung der Feinabstimmung, der Optimierung der Hedgeoperation. Diese erfolgt hinsichtlich der vier Stellgrößen: 1. Relevante Höhe des Absicherungsbedarfs, 2. Zinsterminkontraktart, 3. Kontraktanzahl und 4. Fälligkeitstermin des Kontraktes. Der vierte Teil wird abgeschlossen durch Überlegungen, die aufzeigen, wie die genannten statischen Optimierungskalküle bei dynamischer Betrachtung überwacht und angepaßt werden müssen, und wie die abschließende Bewertung einer Hedgeoperation zu erfolgen hat.
Im fünften Teil schließlich werden die Ergebnisse zusammengefaßt und eine Perspektive für die zukünftige Entwicklung gezeigt.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| Schaubilderverzeichnis | V | |
| I. | Einleitung | 1 |
| 1. | Problemstellung | 1 |
| 2. | Vorgehensweise | 1 |
| II. | Das Zinsänderungsrisiko | 3 |
| 1. | Definitionen | 3 |
| a. | Bestandsorientierte Definitionen - Statische Ansätze | 3 |
| aa. | Festzinsrisikoorientierte Ansätze | 3 |
| bb. | Festzinsrisiko- und variables-Zinsänderungsrisikoorientierte Ansätze | 7 |
| b. | Zahlungsstromorientierte Definition - Dynamischer Ansatz | 7 |
| 2. | Ökonomische Bedeutung des Zinsänderungsrisikos | 9 |
| 3. | Bestimmung der Höhe des Zinsänderungsrisikos | 10 |
| a. | Zinsbindungsbilanz | 12 |
| b. | Durationsmethode | 17 |
| c. | Vergleich zwischen Zinsbindungsbilanz und Durationsmethode | 26 |
| III. | Der Zinsterminkontrakt | 29 |
| 1. | Definition | 29 |
| 2. | Entwicklung des Marktes für Zinsterminkontrakte | 30 |
| 3. | Marktstruktur | 31 |
| a. | Marktteilnehmer | 31 |
| b. | wichtige Marktplätze | 32 |
| c. | Marktorganisation | 33 |
| d. | Transaktionskosten | 33 |
| IV. | Reduzierung des Zinsänderungsrisiko durch Hedgen mithilfe von Zinsterminkontrakten | 35 |
| 1. | Hedging - Definition | 35 |
| 2. | Grundsätzliche Arten von Hedges mit Zinsterminkontrakten | 36 |
| a. | Long Hedge | 36 |
| b. | Short Hedge | 37 |
| 3. | Optimierung eines Hedges | 38 |
| a. | Grundlegendes | 38 |
| b. | Relevante Höhe des Absicherungsbedarfs | 39 |
| c. | Auswahl der Kontraktart | 40 |
| aa. | Stabilität der Basis | 40 |
| bb. | Liquidität des Marktes | 45 |
| d. | Bestimmung der Kontraktzahl | 46 |
| aa. | Nominalwertansatz | 47 |
| bb. | Konversionsfaktoransatz | 50 |
| cc. | Durationsansatz | 53 |
| dd. | Portfeuilleansatz | 59 |
| ee. | Vergleich der Ansätze | 64 |
| e. | Bestimmung des optimalen Fälligkeitstermins | 65 |
| 4. | Hedgemanagement | 66 |
| a. | Grundsätzliches | 66 |
| b. | Überwachung und Anpassung des Hedgezieles | 69 |
| c. | Überwachung und Anpasssung des Hedgeinstrumentes | 69 |
| aa. | Art des Zinsterminkontraktes | 69 |
| bb. | Anzahl der Zinsterminkontrakte | 70 |
| cc. | Fälligkeitstermin | 70 |
| dd. | Zusammenfassung | 71 |
| d. | abschließende Bewertung des Hedgeergebnisses | 71 |
| V. | Schlußbetrachtung | 73 |
| Literaturverzeichnis | V |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832419998
Arbeit zitieren:
Piepelow, Volker Juni 1991: Zinsänderungsrisiko und Zinsterminkontrakte, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Zinsfutures, Finanzierung, Zinsterminkontrakte, Zinsänerungsrisiko



