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ZigBee Funktechnologie

ZigBee Funktechnologie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mathias Rebl
  • Abgabedatum: November 2005
  • Umfang: 140 Seiten
  • Dateigröße: 24,1 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Hochschule Anhalt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9416-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9416-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9416-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rebl, Mathias November 2005: ZigBee Funktechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bluetooth, WLAN, AMR, Reichweite, Stromverbrauch

Diplomarbeit von Mathias Rebl

Einleitung:

In der Haustechnik gewinnen Datenfunkmodule kleiner Leistung eine immer größer werdende Bedeutung. Hierzu zählen z.B. Heizungsregelungen, Verbrauchswerterfassungssysteme oder Alarmanlagen. Durch diese Anwendungen ist das Verkehrsaufkommen in den genutzten Frequenzbändern hoch, was ein enormes Störszenario zufolge hat. Des Weiteren sind die Sendeleistungen in diesen Bändern stark eingeschränkt, so dass die Reichweite, insbesondere in Gebäuden, nicht ausreichend ist. Für diese Probleme wurde unter anderem der neue ZigBee Standard, der auf dem IEEE 802.14.5 Standard aufbaut, entwickelt.

Diese Diplomarbeit dient dazu, einen Überblick über den Standard zu erhalten. Zusätzlich werden folgende Punkte erarbeitet.

- Voruntersuchung zum Stand der Technik.

- Testen der ZigBee Eigenschaften zum Finden eines Lösungsweges für hohe Reichweite und Langzeit-Batteriebetrieb.

- Realisierung einer Datenfunkschnittstelle nach dem Lösungsweg.

- Planung einer Implementation im Automatic Meter Reading(AMR) Bereich mit dem Schwerpunkt Strombilanz und hohe Lebensdauer.

Zur Diplomarbeit stand der Chipcon Development Kit zur Verfügung. Er liefert die standardkonforme Hardware sowie Software, des Zig Bee Standards. Nähere Informationen hierzu befinden sich im Kapitel 2. Es wurde der Development Kit von Chipcon gewählt, weil dieser zurzeit die beste Implementation, sowohl auf Hardware, als auch auf Softwareebene darstellt. Die implementierten Endgeräte können nur senden und stellen die korrekte Übertragung, über eine erhöhte Sendeanzahl sicher. Inden Netzwerken herrscht kein Routing vor. Zentrale Datensammler haben lediglich die Möglichkeit bidirektional mit anderen zu kommunizieren und können durch mobile Geräte ausgelesen werden. Die Stromversorgung der einfachen unidirektionalen Geräte wird durch Batterien gewährleistet.

Inhaltsverzeichnis:

1. Firmenbeschreibung und Spezifizierung der Aufgabe 2
1.1 Vorstellung der Diehl Hydrometer Electronic GmbH 2
1.2 Spezifizierung der Aufgabe 3
2. Einführung in ZigBee und Chipcon Development Kit 5
2.1 Einführung in ZigBee 5
2.1.1 Aufbau des Standards 6
2.1.2 Adressierung und Rahmenaufbau 8
2.1.3 Die physikalische Schnittstelle 11
2.2 Der Chipcon ZigBee Development Kit 17
2.2.1 Demonstration Board 18
2.2.2 Evaluation Board 18
2.2.3 Smart RF Studio 19
2.2.4 Z-Trace 20
2.2.5 Packet Sniffer 20
2.2.6 Daintree Sensor Network Analyser 21
2.2.7 Z-Stack 22
3. Parameterermittlung zur Lösungsfindung 23
3.1 Erprobung spezieller Funktionen 23
3.1.1 Stromsparmöglichkeiten 23
3.1.2 Netzwerkarten und Erhöhung der Reichweite durch Routing 25
3.1.3 Verschlüsselung 27
3.1.4 Ergebnis 28
3.2 Kommunikationsschnittstelle 29
3.2.1 Messung der Übertragungszeit 31
3.2.2 Messung der Antwortzeit 32
3.2.3 Messung der Durchlaufzeit 33
3.2.4 Ergebnis 34
3.3 Berechnungen von Kommunikationszeiten 35
3.4 Messung Stromverbrauch und Link-Budget 37
3.4.1 Stromverbrauchsmessung 37
3.4.2 Link-Budget 38
3.4.3 Ergebnis 42
3.5 Reichweitentests 43
3.5.1 Outdoor Messung 43
3.5.2 Indoor Messung 46
3.5.3 Ergebnis 47
3.6 Datenrate 48
3.7 Koexistenz 50
3.7.1 WLAN und Bluetooth 50
3.7.2 Mikrowellen 53
3.7.3 Ergebnis 55
4. Lösungsvorschläge und Beispielrealisierung 56
4.1 Implementationsmöglichkeiten und Realisierungsvorschlag 56
4.1.1 Hardwareimplementation 56
4.1.2 Aufbauvarianten 59
4.1.3 Protokollszenarien 61
4.1.4 Netzwerkarten 62
4.1.5 Nutzwertanalyse 63
4.2 Softwarerealisierung 65
4.2.1 Planugsvoraussetzungen 65
4.2.2 Darstellung der Zustandszusammenhänge durch State Charts 65
4.2.3 Darstellung des zeitlichen Ablaufs durch Ablaufdiagramme 68
4.2.4 Darstellung Stromverbrauchsplan 70
4.3 Hardwareimplementation 72
4.3.1 Schaltplan Entwicklung 72
4.3.2 Batteriespezifizierung und Kondensatorwahl 74
4.3.3 Entwicklung und Realisierung einer Testschaltung 80
4.4 Realisierung einer Beispielanwendung 81
4.4.1 Inhaltliche Planung 81
4.4.2 Implementation 81
4.4.3 Test der Anwendung 82
5. Resümee 83
A. Kapitel 2 93
A.1 Der Physikalische Layer 93
A.1.1 Frequenzband, Modulation und Signaleigenschaften 94
A.1.2 Rahmenaufbau 98
A.1.3 Kanalüberwachung und Analyse 99
A.2 Medium Access Control(MAC) Layer 100
A.2.1 Rahmenaufbau 100
A.2.1.1 Frame control field 100
A.2.1.2 Sequence number field 101
A.2.1.3 Destination PAN identifier field 102
A.2.1.4 Destination address field 102
A.2.1.5 Source PAN identifier field 102
A.2.1.6 Source address field 102
A.2.1.7 Frame Payload field 102
A.2.1.8 FCS field(Frame Control Sequence) 102
A.2.2 Individuelle Frametypen 103
A.2.2.1 Beacon Frame Format 103
A.2.2.2 Data Frame 107
A.2.2.3 Acknowledgement Frame 107
A.2.2.4 MAC command Frame 107
A.2.3 MAC Security 112
A.3 Network(Nwk) Layer 112
A.3.1 Framestruktur und Format 112
A.3.1.1 Frame control field 112
A.3.1.2 Destination address field 115
A.3.1.3 Source address field 115
A.3.1.4 Radius field 115
A.3.1.5 Sequence number field 115
A.3.1.6 Frame Payload 115
A.3.2 Data Frame 115
A.3.3 Command Frames 116
A.4 Application Support(APS) Layer 116
A.4.1 Framestruktur 116
A.4.1.1 Frame control field 117
A.4.1.2 Destination endpoint field 118
A.4.1.3 Cluster identifier field 118
A.4.1.4 Profile identifier field 118
A.4.1.5 Source endpoint field 118
A.4.2 Data Frame 118
A.4.3 Command Frame 119
A.4.4 Acknowledgement Frame 119
A.5 ZigBee Device Object(ZDO) 120
A.5.1 Network Manager 120
A.5.2 Device und Service Discovery Manager 120
A.5.3 Binding Manager 120
A.5.4 Security Manager 120
A.5.5 Node Manager 121
A.6 Application Framework(AF) 121
A.7 ZigBee Security 121
B. Kapitel 3 123
B.1 Abbildung Entfernungsmesser 123
C. Kapitel 4 124
C.1 Herleitung Lade- und Entladeformel Kondensator 124
C.2 Softwarerealisierung Non-Beacon Netzwerk 126
C.2.1 Darstellung der Zustandszusammenhänge durch State Charts 126
C.2.2 Darstellung des zeitlichen Ablaufes durch Ablaufdiagramme 128
C.2.3 Darstellung des Stromverbrauchs und Berechnung der Lebensdauer 131
C.3 Berechnung Gold Cap Nutzung 134
Literaturverzeichnis 138
Index 140

Automatisiert erstellter Textauszug:

Abbildung 4.13: Schaltplan der Spannungsversorgung des Moduls Die Quellspannung wird durch eine Batterie erzeugt, die einen Innenwiderstand hat, durch den der Strom Ic fließt. Der parallele Kondensator dient zum Liefern eines konstanten Gleichstroms f¨r das ZigBee Modul. Der Einsatz einer Diode ist optional m¨glich. Ihr Einsatz ist u o n¨tig, wenn parallel zu der einen Batterie eine zweite angeordnet ist und diese nicht aus der o gleichen Produktionsreihe stammt. Dadurch unterscheiden sich die Innenwiderst¨nde und die a Batterien entladen sich gegenseitig. Als Diode w¨rde sich eine Schottky-Diode eignen, die sich u durch ihre schnellen Schaltzeiten auszeichnet. Der Einsatz f¨hrt allerdings zur Betriebsspanu nungsreduktion. [...]

Um einen Softwareablauf realisieren zu k¨nnen, mussten gezielte Informationen uber das AMR o ¨ gesammelt werden. Durch ein pers¨nliches Gespr¨ch, mit der Projektleitung Metering konnten o a wichtige Parameter gefunden werden. Folgende Parameter sollen eingehalten werden: • variable Ableseintervalle, mindestens zweimal am Tag ¨ • m¨glichst geringe Anderungen der bestehenden Hard- sowie Software der bestehenden o AMR Systeme • Lebensdauer mindestens 12 Jahre • Router sollen nach M¨glichkeit batteriebetrieben sein o • Alarmmeldungen m¨ssen mindestens halbst¨ndig versendet werden k¨nnen u u o • M¨glichkeit der Ablesung aller Ger¨te an einem zentralen Punkt o a Nach der Ermittlung der Parameter, muss gepr¨ft werden, ob die Einhaltung dieser m¨glich u o ist. Nachfolgend ist das, im L¨sungsvorschlag favorisierte, Beacon Netzwerk dargestellt. Im o Anhang befindet sich, auf Wunsch der Diehl Hydrometer Electronic GmbH, ein zus¨tzlicher a Entwurf f¨r ein Non-Beacon Netzwerk. u [...]

Nach der Nutzwertanalyse ergibt sich ein L¨sungsvorschlag, der sich schon bei der L¨sungsfino o dung abgezeichnet hat. Die komplette ZigBee L¨sung wird als System-on-Chip Aufbau impleo mentiert. Dabei befindet sich auf jeder Etage ein Router, der von den End Devices angesteuert wird. Es befindet sich ein zentraler Coordinator im Haus. Ein Coordinator kann auch mehr als ein Haus verwalten, Bezugsparameter ist hierbei die Hausgr¨ße. So kann z.B. durch WLAN o Anbindung ein Verbund von mehreren Geb¨uden realisiert werden. In der System-on-Chip a L¨sung ist der komplette ZigBee Stack integriert. Gearbeitet wird im Beacon Netzwerk, mit o inaktiven Zeiten des Coordinators und des Routers. Die Endger¨te befinden sich in langen a Schlafzust¨nden“ und werden nur f¨r die Zeit der Daten¨bertragung aktiviert. Als Netza u u ” werkart wird das Sternnetz mit erweiterter Funktionalit¨t gew¨hlt. Es wird als Cluster Tree a a ausgebaut. Mesh Netzwerke sind in einem Netzwerk, dass mit Beacons arbeitet nicht implementierbar. In den folgenden Abschnitten muss nun ermittelt werden, wie die aktiven bzw. passiven Phasen der Ger¨te aussehen, um m¨glichst wenig Energie zu verbrauchen. Trotzdem a o m¨ssen alle Anforderungen an ein modernes AMR System erf¨llt werden. u u [...]

Arbeit zitieren:
Rebl, Mathias November 2005: ZigBee Funktechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Bluetooth, WLAN, AMR, Reichweite, Stromverbrauch

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