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Zentrale Benutzerverwaltung für heterogene Netzwerkumgebungen mit LDAP und Samba

Zentrale Benutzerverwaltung für heterogene Netzwerkumgebungen mit LDAP und Samba
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Wischnewski
  • Abgabedatum: Mai 2004
  • Umfang: 82 Seiten
  • Dateigröße: 2,8 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Fulda Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8156-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8156-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8156-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wischnewski, Markus Mai 2004: Zentrale Benutzerverwaltung für heterogene Netzwerkumgebungen mit LDAP und Samba, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Netzwerk, Linux, Windows, Administration, Server

Diplomarbeit von Markus Wischnewski

Einleitung:

In grossen Firmen und Institutionen müssen Tausende Arbeitsstationen mit Zehntausenden Benutzerkonten verwaltet werden. Es werden verschiedene Betriebsysteme eingesetzt, oft müssen die Benutzer sich an beliebigen Rechnern anmelden können (z.B. in Universitäten). Hier entsteht das Problem effektiver Benutzerverwaltung. Im Idealfall müssen alle Benutzerkonten zentral verwaltet werden, was bei heterogenen Umgebungen sich immer noch als schwierig erweist. Windows-Systeme haben eigene Besonderheiten, die sich mit Solaris- bzw. Linuxsystemen nur schwer koppeln lassen. Es wird noch zusätzlich dadurch erschwert, dass mehrere Ansätze für Benutzerverwaltung existieren, die zu einander nicht kompatibel sind. Grundsätzlich haben sich 3 Systeme für zentralisierte Benutzerverwaltung durchgesetzt:

- Microsoft Active Directory (als Nachfolger von Domain-Konzept).

- NIS, NIS+.

- Novells NDS und eDirectory.

Die ersten zwei verkörpern zwei unterschiedliche Welten im Desktop- bzw. Serverbereich, nämlich Windows- und Unixwelt. Die Techniken, die von diesen Systemen für zentralisierte Benutzerverwaltung eingesetzt werden, sind zueinander nicht kompatibel. Sie lassen sich gemeinsam mit einem einzigen Daten bestand nicht verwenden. Die Lösung von Microsoft funktioniert nur mit Microsoft-Produkten (Windows95/98/ME/2000/XP/2003). Im Gegensatz dazu wurde NIS aber für viele Unix-ähnliche Systeme implementiert. Novell dagegen hat schon immer plattformübergreifende Lösungen entworfen. Zum größten Teil setzte man Novells NetWare ein, um zentralisierte Benutzerverwaltung in einem Netzwerk bestehend aus DOS/Windows3.11/Windows95/Windows98 Systemen zu realisieren. Später wurde auch Clientsoftware für andere Betriebsysteme (nicht aus dem Hause Microsoft) entwickelt (z.B. MacOS, Linux). Für den Einsatz in anspruchsvollen heterogenen Umgebungen hat Novell spätere Directory entworfen. Mit eDirectory versucht Novell-, Microsoft- und Unixwelt unter ein Dach zu bringen. Dabei setzt Novell auf transparente Technologien. Es wird ein LDAP-Server für zentralisierte Benutzerverwaltung in heterogenen Netzwerken verwendet. EDirectory verfügt über offene Schnittstellen zum SOAP, XML und viele anderen Standards.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
1.1 Beschreibung der Thematik 5
1.2 Zielsetzung der Arbeit 5
1.3 Software 6
1.4 Beschreibung der Testumgebung 7
1.4.1 Testumgebung I – Labor 7
1.4.2 Testumgebung II – VMWare 8
2. Benutzerverwaltung 9
2.1 Benutzerverwaltung unter Windows 9
2.1.1 Workstation 9
2.1.2 Primary Domain Controller 10
2.1.3 Active Directory Server 10
2.2 Benutzerverwaltung unter Unix 10
2.2.1 shadow-System 11
2.2.2 NIS 12
2.2.3 NIS+ 12
2.3 Benutzerverwaltung unter Novell 14
2.3.1 NDS 14
2.3.2 eDirectory 14
2.4 Wichtige Anforderungen an die zentralisierte Benutzerverwaltung in heterogenen Netzwerkumgebungen15
2.4.1 Punkt 1 keine redundant gespeicherte Benutzerdaten 16
2.4.2 Punkt 2 keine Inkonsistenzen 16
2.4.3 Punkt 3 ein einziges Heimatverzeichnis 16
2.4.4 Punkt 4 o_ene und verbreitete Technologien 16
2.4.5 Punkt 5 Verwendbarkeit 16
2.4.6 LDAP und SAMBA 16
3. SSL 18
3.1 Zertifikate 18
3.2 RSA – Verschlüsselung 18
4. Verzeichnisdienste 19
4.1 eDirectory und Active Directory 19
4.2 X.500 und LDAP 19
4.2.1 Aufbau 19
4.2.2 Master-Slave Konzept 21
4.2.3 Replizierung 21
4.2.4 Die Partitionierung 22
4.2.5 Sicherheit 22
4.2.6 Administrator und Passwortkodierung 23
5. SAMBA 25
5.1 SMB-Protokoll 25
5.1.1 NetBIOS 25
5.1.2 WINS-Server 27
5.2 Benutzerverwaltung 27
5.2.1 Mögliche Einsatzszenarien für Benutzerverwaltung 28
5.3 Sicherheitsmodelle 28
5.3.1 share-Modus 28
5.3.2 user-Modus 28
5.3.3 server-Modus 29
5.4 LDAP-Unterstützung 29
5.5 SAMBA und Dateifreigaben 29
5.6 SAMBA und Druckerfreigaben 29
5.6.1 CUPS 29
5.7 ACLs 30
5.7.1 Kernel-Patch 30
5.7.2 Dateisysteme 30
5.7.3 Samba und ACLs 30
5.8 Samba 3.0 31
5.8.1 Ausblick 31
6. Praxis 32
6.1 Arbeisplan 32
6.2 SuSE 9.0 33
6.2.1 Yast 33
6.2.2 apt-get 33
6.2.3 Checkconfig 34
6.3 Einrichtung des LDAP-Servers 35
6.3.1 LDAP-Server installieren 35
6.3.2 SSL-Verschlüsselung, das Erstellen von Zertifikaten 35
6.3.3 Konfiguration des LDAP-Servers 37
6.4 Hilfsprogramme und Tools 39
6.4.1 smbldap-tools 39
6.4.2 Perl-Bibliotheken 41
6.5 smbldap-tools benutzen 43
6.6 mkntpwd 48
6.7 Einrichtung des Samba-Servers 48
6.7.1 Samba kompilieren 48
6.8 Linux/Unix Clients 50
6.8.1 Automatische Einrichtung mit Yast unter SuSE Linux 9.0 .50
6.8.2 nsswitch 53
6.8.3 pam-Schnittstelle 55
6.8.4 NFS-Server-Einrichtung 55
6.9 Windows Clients 56
6.9.1 Registry 56
6.9.2 Automatisches Anmelden von Arbeitsstationen 56
7. Diskussion 60
7.1 Produktiver Einsatz 60
7.1.1 Passwortänderung 60
7.1.2 Profiles 61
7.2 Zusammenfassung und Ausblick 61
7.2.1 Samba als PDC-Killer 61
7.3 Fazit 62
A. Quellen aus dem Internet 65
B. Softwareverzeichnis 66
C. Dateilistings 67
C.1 smbldap.conf 67
C.2 smbldapbind.conf 71
C.3 /etc/nsswitch.conf 71
C.4 /etc/ldap.conf 72
C.5 smb.conf 73

Automatisiert erstellter Textauszug:

nur einer IP-Adresse zugeordnet ist. Einzelne Dienste, die unter dieser IP-Adresse laufen, werden durch eindeutigen Suffix bestimmt. Typ «G» steht für Group. Wie der Name schon sagt, kann der NetBIOSName mehreren IP-Adressen zugeordnet werden. Jede Applikation kann für sich beliebig viele Namen reservieren und unter einem dieser Namen Verbindungen aufbauen und Daten austauschen. Diese Reservierung von Namen gilt sowohl für Server, die vom Netz aus erreichbar sein müssen, als auch für Clients, die die Server im Netz erreichen wollen. Der Datagrammdienst ist dafür verantwortlich, dass ein unzuverlässiger Zustand in einem Netzwerk an die Benutzerprogramme gemeldet wird. Ein Programm wird über die aufgetretenen Fehler benachrichtigt und muss selbst für wiederholtes Senden sorgen. Ein Netz arbeitet unzuverlässig, wenn z.B. die Pakete bei der Auslieferung zum Zielrechner: • dupliziert werden • verloren gehen • oder wenn die Reihenfolge der aufeinander folgenden Pakete nicht gewährleistet wird Dieser Dienst hat auch gewisse Vorteile. Zum einen ist der Aufwand für das Verschicken eines Paketes sehr gering. Es existiert auch die Möglichkeit ein Datagramm an mehrere Rechner gleichzeitig zu [...]

nitionen von NetBIOS. Eine davon ist von IBM und ihrer Ansicht nach, ist NetBIOS nur ein Protokoll. Andere bezeichnen NetBIOS als reine Softwareschnittstelle zur Kommunikation von Rechnern. Mit dieser Schnittstelle werden den Programmen unterschiedliche Dienste zur Kommunikation zur Verfügung gestellt. NetBIOS wurde entworfen, um in kleinen und lokalen Netzen die Kommunikation zu ermöglichen. NetBIOS stellt folgende Funktionen zur Verfügung. • Namensdienst • Sitzungsdienst • Datagrammdienst Der Namensdienst ermöglicht, dass sich die Rechner in einem Netzwerk gegenseitig identifizieren. Er hat nichts mit der Anzeige in der Netzwerkumgebung zu tun. Für die Identifizierung der Rechner nutzt NetBIOS bis zu 15 Zeichen lange Namen. Das 16. Zeichen wird für Typidentifizierung benutzt. Hier eine kleine Auflistung von möglichen Typen: Typ «U» steht für unique und bedeutet, dass NetBIOS-Name [...]

Die, zwischen Anwendung und TCP/IP angeordnete, NetBIOS-Schicht (Netword Basic Input Output) führt u. a. zu der Eigenschaft, dass die Rechner aus der Sicht der Anwendung mit so genannten NetBIOS - Namen bezeichnet werden (15 Zeichen lang). Üblicherweise wird die erste Komponente des DNS-Namens verwendet. NetBEUI wurde ursprünglich von IBM entwickelt und später von Microsoft übernommen. NetBEUI steht für NetBIOS Extended User Interface und spezifiziert, wie höhere Schichten die Nachrichten über das NetBIOS Frames Protokoll austauschen können. Die ersten Implementierungen von NetBEUI arbeiteten direkt mit Link Support Layer , d.h. das Protokoll war nicht internetfähig und konnte nur in lokalen Umgebungen eingesetzt werden. Später wurde die TCP/IPImplementierung von NetBEUI implementiert und standardisiert. Es gibt viele unterschiedliche Defi- [...]

Arbeit zitieren:
Wischnewski, Markus Mai 2004: Zentrale Benutzerverwaltung für heterogene Netzwerkumgebungen mit LDAP und Samba, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Netzwerk, Linux, Windows, Administration, Server

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