Zahlungsverkehr im Internet aus deutscher Perspektive
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Peter Mattke
- Abgabedatum: Juni 1997
- Umfang: 115 Seiten
- Dateigröße: 5,2 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Technische Universität Chemnitz Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0502-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0502-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0502-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Mattke, Peter Juni 1997: Zahlungsverkehr im Internet aus deutscher Perspektive, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Peter Mattke
Einleitung:
7.00 Uhr. Der Tag beginnt. Der Computer schaltet sich automatisch ein, ein freundliches Gesicht lächelt mich an und mahnt zum Aufstehen. Ich bestelle beim Bäcker um die Ecke, der sich einem virtuellen Warenhaus angeschlossen hat, meine Brötchen per Internet. Der Preis wird über die Kreditkarte von meinem Bankkonto online abgebucht. Die Lieferung erfolgt zügig. Ich informiere mich im Netz über die neuesten Nachrichten und überweise schnell die letzte Autorechnung über das Internet-Homebanking. Anschließend widme ich mich meiner Tätigkeit als virtueller Berater einer Großbank und betreue über Videokonferenz meine Kunden... Ist dieses Szenario reine Fiktion oder schon bald Wirklichkeit?! Fakt ist, dass stürmische Zeiten nahen. „Der Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft geht in großen Schritten hin zur Informations- und Kommunikationsgesellschaft.“ Neue Kommunikationsmedien sorgen für eine Informationsübermittlung, bei der Zeit und Raum eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Das Internet als eine der neuesten Errungenschaften ist ein Spiegelbild dieser Entwicklung. Weltweite Kommunikation, verbunden mit einer extrem hohen Transportgeschwindigkeit der Daten und einem schier unerschöpflichen Angebot an Informationen, Waren und Dienstleistungen sind wichtige Kennzeichen. In diesem riesigen Netz sollen aber nicht nur Informationen ausgetauscht, Waren oder Dienstleistungen verglichen und bestellt werden. Der letzte Schritt ist, auch Geldtransfers über das Internet abzuwickeln.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit diesem Thema, wobei speziell die Entwicklung in Deutschland betrachtet wird. Da es sich hier nicht um Gefälligkeiten, sondern um den Transfer von hart erarbeitetem Geld handelt, müssen Vorkehrungen zur Absicherung getroffen werden. Gleichzeitig gibt es viele Details und Einflüsse, die beachtet werden müssen, um eine Gesamtbewertung vorzunehmen. Zunächst werden in Kapitel 2 die Möglichkeiten dargelegt, in Deutschland Zahlungsverkehr abzuwickeln. Aufbauend auf den immer noch bedeutsamen traditionellen Formen kam es durch die technische Entwicklung in den letzten Jahren zu zahlreichen Innovationen und Vereinfachungen in diesem Bereich. Vorläufiger Endpunkt der Entwicklung ist der Zahlungsverkehr im Internet. Weltweites Tätigen von Bankgeschäften und länderübergreifendes Bezahlen von Waren und Dienstleistungen sind das aktuelle Nonplusultra. In Kapitel 3 möchte ich die wichtigsten Lösungen vorstellen, die Zahlungsverkehr in diesem neuen Kommunikationsmedium ermöglichen. Sie stellen den Schwerpunkt dieses Kapitels dar. Die Beziehung zum vorherigen Kapitel ist dadurch hergestellt, dass im Internet auch traditionelle Zahlungsmittel und -formen verwendet werden. Am Ende dieses Kapitels wird die zeitliche Entwicklung des Zahlungsverkehrs im Internet, speziell in Deutschland, dargelegt. Ein Marktüberblick spiegelt den aktuellen Stand wider. Unter Beachtung des vorhergehenden Kapitels wird auch auf die zukünftige Entwicklung Bezug genommen. Kapitel 4 widmet sich dem Reizthema Sicherheit. Es sollen Methoden dargestellt werden, die eine Manipulation von Zahlungsverkehrsdaten einschränken. Dabei wird der Weg der Daten nachvollzogen. Anfangspunkt ist das schwächste Glied in der Kette, der PC des Kunden. Weiter gilt es, den Übertragungsweg der Daten durch Verschlüsselungsmethoden und Sicherheitsprotokolle abzusichern. Schließlich müssen auch auf der Seite des Zahlungsverkehrsanbieter und/ oder der Banken als Endpunkt der Daten Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Aktuelle Anwendungsbeispiele illustrieren den derzeitigen Stand der Sicherheitstechnologie. Im weiteren Verlauf werden Gefahren und Risiken erläutert, die sich beim Zahlungsverkehr im Internet ergeben. Am Ende fasst eine Bewertung der Sicherheitsmaßnahmen das Kapitel zusammen. Aber nicht nur die Sicherheit ist bei der Beurteilung der Thematik relevant. In Kapitel 5 erläutere ich weitere Kriterien, die eine Rolle spielen, wenn es um die Bewertung des Zahlungsverkehrs im Internet geht. Die Preise der teilnehmenden Parteien werden betrachtet sowie einer kurzen Kosten- und Nutzenanalyse unterzogen. Das neue Kommunikationsmedium Internet schreibt aber auch die Gesetzte des Marktes hinsichtlich des Wettbewerbs neu. Damit verbunden sind Einflüsse auf Marketing und Personalwesen, volkswirtschaftliche und rechtliche Themenstellungen werden tangiert. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse. Im Anhang möchte ich durch das Glossar den Internet-spezifischen Fachjargon verständlicher machen. Ein Verzeichnis wichtiger Internet-Adressen erleichtert die Nachvollziehbarkeit und den Einstieg in die Thematik Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 1 | |
| Inhaltsverzeichnis | ii | |
| Abkürzungsverzeichnis | iv | |
| AbbiIdungsverzeichnis | v | |
| Literaturverzeichnis | vi | |
| Anhang | xv | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Traditioneller Zahlungsverkehr als Wegbereiter des Zahlungsverkehrs im lnternet | 3 |
| 2.1 | Barzahlungsverkehr | 4 |
| 2.2 | Bargeldloser Zahlungsverkehr | 4 |
| 2.2.1 | Die Instrumente des bargeldlosen Zahlungsverkehrs | 5 |
| 2.2.2 | Träger des bargeldlosen Zahlungsverkehrs | 8 |
| 2.3 | Automatisierung des Zahlungsverkehrs: Electronic Banking | 8 |
| 2.3.1 | Kundenselbstbedienung | 9 |
| 2.3.2 | Point of Sale Systeme | 10 |
| 2.3.3 | Homebanking über geschlossene Netze | 13 |
| 3. | Arten des Zahlungsverkehrs im Internet | 15 |
| 3.1 | Internet-Homebanking | 18 |
| 3.1.1 | Softwarebasierendes Internet-Homebanking | 18 |
| 3.1.2 | Hardwarebasierendes Internet-Homebanking | 19 |
| 3.1.3 | Gateways zu T-Online | 20 |
| 3.2 | Online-Payment | 21 |
| 3.2.1 | Digitales Bargeld | 21 |
| 3.2.2 | Zahlungsverkehrsabwicklung per Kreditkarte | 23 |
| 3.2.2.1 | Klassische Kreditkartenbezahlung | 24 |
| 3.2.2.2 | Kreditkartenbezahlung mit telefonischer Bestätigung | 24 |
| 3.2.2.3 | Direkte Kreditkartenbezahlung mit Vermittler | 25 |
| 3.2.2.4 | Kreditkartenbezahlung nach SET-Standard | 26 |
| 3.3 | Entwicklung in Deutschland | 27 |
| 4. | Sicherheit beim Zahlungsverkehr im lnternet | 32 |
| 4.1 | Sicherheit des Kunden | 32 |
| 4.2 | Verschlüsselungsmethoden | 34 |
| 4.2.1 | Symmetrische Verschlüsselung | 34 |
| 4.2.2 | Asymmetrische Verschlüsselung | 36 |
| 4.2.3 | Digitale Unterschrift | 40 |
| 4.2.4 | Sicherheitsprotokoll SSL | 42 |
| 4.3 | Schutz von internen Netzwerken - Firewalls | 44 |
| 4.4 | Anwendungsbeispiele für Sicherheitslösungen | 45 |
| 4.4.1 | X'Presso Security Package | 45 |
| 4.4.2 | RVB-Faktum nach HBCI-Standard | 48 |
| 4.4.3 | ME-Chip Technologie | 49 |
| 4.4.4 | Stadtsparkasse Dortmund | 51 |
| 4.4.5 | E-Cash | 52 |
| 4.4.6 | CyberCash | 53 |
| 4.4.7 | SET-Standard | 54 |
| 4.4.8 | Pretty Good Privacy | 55 |
| 4.5 | Gefahren/ Risiken | 57 |
| 4.6 | Bewertung der Sicherheit | 61 |
| 5. | Weitere Aspekte des Zahlungsverkehrs im lnternet | 64 |
| 5.1 | Kostenbetrachtung | 64 |
| 5.1.1 | Kosten des Kunden | 64 |
| 5.1.2 | Die Kosten des Händlers | 69 |
| 5.1.3 | Die Kosten der Bank | 71 |
| 5.2 | Wettbewerbsverschärfung | 74 |
| 5.3 | Marketingaspekte | 75 |
| 5.4 | Personalaspekte | 79 |
| 5.5 | Kundenakzeptanz | 80 |
| 5.6 | Volkswirtschaftliche Aspekte | 82 |
| 5.7 | Rechtliche Aspekte | 84 |
| 6. | Zusammenfassung | 86 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832405021
Arbeit zitieren:
Mattke, Peter Juni 1997: Zahlungsverkehr im Internet aus deutscher Perspektive, Hamburg: Diplomica Verlag
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