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Zahlungssysteme im Electronic Commerce

Zahlungssysteme im Electronic Commerce
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nils Kück
  • Abgabedatum: Juni 1999
  • Umfang: 167 Seiten
  • Dateigröße: 8,8 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Bremen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2000-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2000-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2000-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kück, Nils Juni 1999: Zahlungssysteme im Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internet, CyberCash, eCash, Electronic Commerce, Zahlungssysteme

Diplomarbeit von Nils Kück

Einleitung:

In den vergangenen Jahren beherrschten Diskussionen um die Globalisierung, die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft und virtuelle Unternehmen die Titelseiten der Manager Magazine. Seit kürzerem mußten diese Begriffe einem einzigen weichen, der sie alle zu vereinen scheint: Electronic Commerce. Der elektronischen Anbahnung und Abwicklung von Geschäften scheinen in der Zukunft kaum Grenzen gesetzt. Eine effizientere Gestaltung der Prozesse wird versprochen. Doch bevor dieses Versprechen eingelöst und Datenströme ersetzen können, was heute noch auf sichtbaren Wegen übertragen wird, müssen eine Vielzahl von Voraussetzungen erfüllt werden. Eine der wesentlichen Voraussetzungen ist die Abwicklung von Zahlungen über das Internet. Wie zu sehen sein wird, ist bereits eine Vielzahl von Zahlungssystemen speziell für den elektronischen Handel entwickelt worden. Diese eignen sich allerdings aufgrund ihrer Funktionen nicht für alle Transaktionsarten. Ziel dieser Arbeit ist es daher, heraus zu arbeiten welche Art Zahlungssysteme für welche Geschäftsbeziehungen oder Produktgruppen geeignet sind und welche Richtung die Entwicklung dieser Systeme in der Zukunft nehmen wird.

Gang der Untersuchung:

Eine umfassende Einführung in den Electronic Commerce liefert zu Beginn die wichtigsten Hintergründe. Angefangen mit der ökonomischen Betrachtung des Entstehen des neuen Marktes, werden elektronische Märkte in den historischen Kontext eingeordnet. Auch aus rechtlicher Sicht, sind im Zusammenhang mit dem neuen Geschäftsfeld verschiedene Rahmenbedingungen zu schaffen oder bestehende Gesetze auf neue Sachlagen anzuwenden. Besonders hervorzuheben ist dabei die Anerkennung digital signierter Verträge, ohne die viele Marktteilnehmer blind auf die Erfüllung der lediglich elektronisch getroffenen Abmachungen durch einen unbekannten Geschäftspartner vertrauen müssen. Die Staaten spielen bei der Schaffung der Rahmenbedingungen natürlich eine wichtige Rolle. Sie handeln auch aus Eigeninteresse, da durch den Electronic Commerce sowohl Steuer- und Zolleinnahmen gefährdet scheinen, als auch die Souveränität des staatlichen Geldmonopols. Der elektronische Zahlungsverkehr, der im Mittelpunkt dieser Betrachtung steht, kann, wie in Kapitel 2 gezeigt wird, in vielerlei Sicht als eine Bedrohung für nationalstaatliche Währungen angesehen werden.

Zur Abwicklung von Transaktionen im Internet sind Alternativen zu den klassischen Zahlungsmitteln allemal notwendig. Um die über elektronische Medien wie das Internet initiierten Transaktionen effizient und ohne Medienbruch abwickeln zu können, müssen die Zahlungen möglichst online durchgeführt werden. Unterschiedliche Geschäftsbeziehungen, Kunden- und Produktgruppen stellen allerdings grundlegend verschiedene Anforderungen an ein Zahlungssystem. Wie vor allem die Anforderungen der Nutzer von den verschiedenen Systemen erfüllt werden, wird in Kapitel 3 dargestellt.

Bei der teilweise großen Spezialisierung der Zahlungssysteme erscheint es unwahrscheinlich, daß sich ein einziges Zahlungssystem gegen die hohe Zahl der Mitbewerber durchsetzen wird. In Kapitel 4 wird allerdings gezeigt, daß es für verschiedene Anwendungsbereiche und Anwendungsgruppen eine begrenzte Anzahl geeigneter Zahlungssysteme gibt. Durch Vornahme verschiedener Verbesserungen, werden die Zahlungssysteme allen Marktteilnehmern bei der Erschließung der Potentiale des Electronic Commerce behilflich sein.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
Vorwort VIII
1. Entstehen eines neuen Marktes 1
1.1 Ökonomische Grundlagen der Entwicklung von Märkten 1
1.1.1 Begriffsabgrenzung 1
1.1.2 Historische Entwicklung der Märkte 5
1.1.3 Marktdaten für den Electronic Commerce 7
1.2 Architektur elektronischer Märkte 9
1.3 Phasen der Transaktion in elektronischen Märkten 10
1.3.1 Informationsphase 11
1.3.2 Vereinbarungsphase 12
1.3.3 Abwicklungsphase 12
1.4 Gefahren elektronischer Märkte 13
1.5 Digitale Signatur 17
1.5.1 Begriffsabgrenzung 17
1.5.2 Prinzip der Asymmetrischen Verschlüsselung 18
1.5.3 Ablauf des Signierens 19
1.5.4 Praxis der digitalen Signatur 20
1.6 Rechtliche Rahmenbedingungen 21
1.6.1 Urheberrecht 23
1.6.2 Markenrecht 25
1.6.3 Wettbewerbsrecht 26
1.6.4 Vertragsrecht 27
1.6.5 Verbraucherschutz 29
1.6.6 Haftungsrecht 30
1.6.7 Steuern und Abgaben im Electronic Commerce 30
2. Die Rolle der Zahlungssysteme in Märkten 34
2.1 Begriffsabgrenzung 34
2.2 Historische Entwicklung von Zahlungsmitteln 36
2.3 Modellierung des klassischen Zahlungskreislaufes 40
2.4 Rolle der Zentralbanken in einem sich verändernden Markt 41
2.4.1 Geldmenge 42
2.4.2 Konkurrierende Zahlungsmittel 44
2.4.3 Rechtliche Rahmenbedingungen 45
3. Zahlungssysteme zur Abwicklung von Transaktionen über das Internet 48
3.1 An Zahlungssystemen im EC beteiligte Interessengruppen 48
3.2 Clustering der Zahlungssysteme 49
3.3 Anforderungen an Zahlungssysteme im EC 50
3.3.1 Sicherheit 51
3.3.2 Verfügbarkeit 52
3.3.3 Einfachheit 53
3.3.4 Kostengünstigkeit 53
3.3.5 Abschließende Betrachtung der Anforderungen 54
3.4 Nutzung klassischer Zahlungssysteme im Internet für offline Zahlungen 54
3.4.1 Zahlung per Rechnung, Nachnahme und Scheck 56
3.4.2 Zahlung per Lastschrift 56
3.4.3 Zahlung per Kreditkarte 57
3.5 Nutzung elektronischer Zahlungssysteme online 58
3.5.1 Kredit-basierte Systeme (pay later) 59
3.5.1.1 Unverschlüsselte Übertragung der Daten 60
3.5.1.2 Verschlüsselte Übertragung der Daten 61
3.5.1.3 Secure Electronic Transaktion (SET) 63
3.5.1.4 First Virtual 68
3.5.1.5 CyberCash 70
3.5.1.6 IBM Micro Payments 78
3.5.1.7 Internet Bill Presentment and Payment (IBPP) 81
3.5.2 Verfahren zu direkten Zahlung 83
3.5.2.1 Elektronische Schecks: NetCheque 84
3.5.2.2 Elektronische Lastschrift online 86
3.5.3 Guthaben-basierte Verfahren (pre-paid) 87
3.5.3.1 NetBill 88
3.5.3.2 ecash von DigiCash 90
3.5.3.3 MilliCent 95
3.5.3.4 SmartCards 98
3.6 Zusammenfassende Übersicht 104
4. Bewertung der Zahlungssysteme 106
4.1 Geschäftsbeziehungen 106
4.1.1 Business-to-Business 106
4.1.2 Business-to-Consumer 109
4.2 Digitalisierbare Produkte 111
4.2.1 Digitalisierbare Waren 111
4.2.1.1 Musik 112
4.2.1.2 Printmedien 113
4.2.1.3 Software 114
4.2.1.4 Zusammenfassende Betrachtung 116
4.2.2 Digitalisierbare Dienstleistungen 119
4.2.2.1 Information 119
4.2.2.2 Home Entertainment 120
4.2.2.3 Banken- und Finanzdienstleistungen 121
4.2.2.4 Zusammenfassende Betrachtung 123
4.3 Nicht-digitalisierbare Produkte 125
4.3.1 Nicht-digitalisierbare Waren 125
4.3.1.1 Hardware 125
4.3.1.2 "Versandhandel" Ware 126
4.3.1.3 Lebensmittel 127
4.3.1.4 Zusammenfassende Betrachtung 128
4.3.2 Nicht-digitalisierbare Dienstleistungen 130
4.3.2.1 Veranstaltungen 131
4.3.2.2 Flüge / Reisen 132
4.3.2.3 Logistikdienstleistungen 133
4.3.2.4 Zusammenfassende Betrachtung 134
4.4 Schwächen der existierenden Zahlungssysteme 135
4.4.1 Sicherheit 136
4.4.2 Hohe Barriere vor der ersten Nutzung 136
4.4.3 Inkompatibilität 136
4.5 Ansätze zur Verbesserung der existierenden Systeme 138
4.5.1 Vertrauensaufbau 138
4.5.2 Digitale Signaturen und Zertifikate 140
4.5.3 Internationale Normen 140
5. Schlußfolgerungen 143
Literaturverzeichnis X

Arbeit zitieren:
Kück, Nils Juni 1999: Zahlungssysteme im Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internet, CyberCash, eCash, Electronic Commerce, Zahlungssysteme

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