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Zahlungsmöglichkeiten im Internet

Zahlungsmöglichkeiten im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: René Schaible
  • Abgabedatum: Februar 2003
  • Umfang: 120 Seiten
  • Dateigröße: 3,3 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Reutlingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7380-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7380-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7380-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schaible, René Februar 2003: Zahlungsmöglichkeiten im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Zahlungssysteme, E-Payment, E-Recht, Internet Security, Marktplätze

Diplomarbeit von René Schaible

Zusammenfassung:

Das Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedenartige Möglichkeiten der Bezahlung von Gütern und Dienstleistungen im Internet vorzustellen, zu vergleichen und zukunftstaugliche Lösungen zu identifizieren. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf den B2C-Bereich und den deutschen Markt. Da sich die nationalen Märkte im World Wide Web gegenseitig stark beeinflussen, fließen auch Erkenntnisse aus anderen Ländern mit in die Analyse ein.

Die dynamische Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen des E-Commerce in den letzten Jahren sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene wird dabei ebenso unter die Lupe genommen wie gegenwärtig im Internet verbreitete Sicherheitskonzepte, denen bei der Übermittlung sensibler Daten eine Schlüsselrolle zukommt.

Die unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten werden anhand von Beispielen vorgestellt und nach zuvor erarbeiteten Kriterien beurteilt. Online-Händler wie auch Kunden bekommen so die Stärken und Schwächen der jeweiligen Angebote aufgezeigt und können anhand eigener Bedürfnisse und Präferenzen das individuell am besten geeignete Zahlungsverfahren auswählen. Einen interessanten Einblick in die praktische Implementierung von Zahlungssystemen sowie dabei auftretende Probleme und Lösungsansätze gewährt ein Fallbeispiel des Aufbaus eines elektronischen Marktplatzes.

Darüber hinaus wurde eine deutsch-französische Online-Verbraucherumfrage durchgeführt, die angesichts des sich rapide ändernden Marktumfeldes den neuesten Stand des Zahlungsverhaltens der Online-Shopper in Erfahrung bringt.

Inhaltsverzeichnis:

Zusammenfassung 2
Abstract 3
Inhaltsverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 8
Abbildungsverzeichnis 9
Diagrammverzeichnis 9
Einleitung 10
Problemstellung 10
Zielsetzung und Vorgehensweise 10
1. Grundlagen der Bezahlung im Internet 12
1.1 Definitionen 12
1.1.1 Internet und www 12
1.1.2 Bezahlsysteme und Zahlungsverkehr 12
1.1.3 Micropayments und Macropayments 12
1.2 Geldfunktionen 13
1.3 Allgemeine Anforderungen an Zahlungssysteme 13
1.3.1 Das ACID-Modell 13
1.3.2 Atomicity 13
1.3.3 Consistency 14
1.3.4 Independence 14
1.3.5 Durability 14
1.4 Anforderungen an Zahlungssysteme aus Sicht des Kunden 14
1.4.1 Sicherheit 14
1.4.2 Anonymität 15
1.4.3 Bedienungsfreundlichkeit 15
1.4.4 Günstige Kostenstruktur 16
1.4.5 Vielseitige Einsatzmöglichkeiten 17
1.4.6 Globale Nutzungsmöglichkeit 17
1.5 Anforderungen an Zahlungssysteme aus Sicht des Händlers 18
1.5.1 Sicherheit 18
1.5.2 Günstige Kostenstruktur 18
1.5.3 Zahlungsgarantie 18
2. Rechtliche Rahmenbedingungen der Bezahlung im Internet 20
2.1 Internationale Rechtsnormen 20
2.1.1 Rolle der Richtlinien der Europäischen Union 20
2.1.2 Fernabsatzrichtlinie 20
2.1.3 Signaturrichtlinie 21
2.1.4 E-Commerce-Richtlinie 21
2.1.5 E-Money-Richtlinie 22
2.2 Willenserklärung und Vertragsabschluss im Internet 22
2.3 Informationspflichten 24
2.4 Widerrufsrecht 24
2.5 Bankenrecht 25
2.6 Ausgabe und Verwendung von elektronischem Geld 26
2.7 Geldwäsche 27
2.8 Datenschutz 28
2.9 Rechtsanwendung und Haftung 29
3. Sicherheitskonzepte 31
3.1 Risk Model 31
3.2 Kryptographie 32
3.2.1 Anwendung und Ziele der Kryptographie 32
3.2.2 Datenübertragung im Internet 33
3.2.3 Leitungsverschlüsselung 34
3.2.4 Ende-zu-Ende-Verschlüsselung 34
3.2.5 Die Maxime von Kerckhoffs 35
3.2.6 Symmetrische Verschlüsselungsverfahren 35
3.2.7 Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren 37
3.2.8 Hybride Verschlüsselung 39
3.2.9 Kryptographische Prüfsummen 39
3.3 Secure Socket Layer (SSL) 40
3.4 Digitale Signaturen 40
3.4.1 Anwendungsbereiche digitaler Signaturen 40
3.4.2 Funktionsweise digitaler Signaturen 41
3.4.3 Rechtliche Rahmenbedingungen digitaler Signaturen 42
4. Traditionelle Zahlungsverfahren (offline) 45
4.1 Rechnung 45
4.2 Nachnahme 46
4.3 Vorauskasse 47
5. Kreditkartenbasierte Zahlungsverfahren 48
5.1 Verbreitung und Funktionsweise kreditkartenbasierter Verfahren 48
5.2 SSL-gesicherte Kreditkartenzahlungen 50
5.3 Wallets 50
5.4 SET 51
6. Kontenbasierte Zahlungsverfahren 54
6.1 Banküberweisungen 54
6.1.1 Online-Banking 54
6.1.2 Homebanking 55
6.1.3 HBCI 55
6.2 Lastschriftverfahren 56
6.3 Inkasso-/Billingsysteme 57
6.3.1 Firstgate click & buy 57
6.3.2 Net900 58
6.4 B2B-geeignete Inkasso-/Billingsysteme 59
6.4.1 EBPP 59
6.4.2 S-ITT 60
6.5 Mobile Payments 61
6.5.1 Bedeutung und Entwicklungsperspektiven des Mobile Payment 61
6.5.2 Paybox 63
6.5.3 StreetCash 64
6.6 E-Mail-Payments (PayPal) 65
7. Guthabenbasierte Zahlungsverfahren (vorausbezahlte Systeme) 67
7.1 Smart Cards 67
7.1.1 Begriff des elektronischen Geldes 67
7.1.2 Begriff des Geldkartengeschäfts 67
7.1.3 Geldkarte 68
7.1.4 Mondex 69
7.2 Pre-Paid-Karten (Paysafecard) 70
7.3 Digitale Münzen (Netzgeld) 71
7.3.1 Begriff des Netzgeldes 71
7.3.2 Entwicklung und Verbreitung 72
7.3.3 Internet Dollar 72
7.4 Elektronische Schecks (CheckFree) 73
8. Integration von Zahlungssystemen 75
8.1 Projekt und Rollenverteilung 75
8.2 Realisierungsmodell und Vorgehensweise 76
8.3 Ablaufbeschreibung einer Zahlungstransaktion 76
8.4 Auftretende Probleme 77
8.5 Modellhafte Vorgehensweise 78
9. Marktsituation und Zukunftspotential 80
9.1 Online-Umfrage zum Zahlungsverhalten von Internetusern 80
9.1.1 Ziel und Einschränkungen der Umfrage 80
9.1.2 Ausstattung 81
9.1.3 Benutzerverhalten 82
9.1.4 Angewandte Zahlungsmöglichkeiten 83
9.1.5 Hauptkriterien der Kunden 84
9.1.6 Erwartungen für die Zukunft 86
9.2 Fazit und Zukunftsprognose 87
Literaturverzeichnis 89
Bücher 89
Zeitschriften 89
Studien und Umfragen 90
Projekte 90
Vorträge 90
Vorlesungsunterlagen 90
Internetquellen 91
Rechtsgrundlagenverzeichnis 96
Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Union 96
Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland 96
Eidesstattliche Erklärung 97
Anhang 98

Automatisiert erstellter Textauszug:

„Verschlüsselungsverfahren können in fast alle Protokolle integriert werden, die im Internet Verwendung finden“ (Fuhrberg, K. 2002, 81) Neben IPv6 als Protokoll der Internetschicht, PGP und PEM (Privacy Enhanced Mail) als Verschlüsselungsverfahren für die Anwendungsschicht, stellt SSL eine Möglichkeit der Verschlüsselung oberhalb der Transportschicht dar. SSL hat in der Praxis, insbesondere in Zusammenhang mit Kreditkartenzahlungen, eine große Bedeutung für die Durchführung von Zahlungsvorgängen im Internet. Das Protokoll wurde 1994 von Netscape zum Zwecke einer sicheren Kommunikation zwischen www-Server und www-Client entwickelt, ist aber inzwischen ein protokollunabhängiger Sicherheitsmechanismus. Als solcher ist er zwischen Transport- und Anwendungsschicht angesiedelt. Bei einer SSL-Verbindung rufen Client und Server anstelle der normalen SocketFunktionen die von SSL bereitgestellten Funktionen auf. Dabei werden die Daten von der SSL-Schicht des Servers zunächst verschlüsselt, anschließend über die Transportschicht weitergegeben und von der lokalen SSL-Schicht an die Anwendungsschicht übermittelt. Im Internet sind SSL-gesicherte http-Verbindungen an der mit „https://“ beginnenden URL erkennbar. Der potentielle Nachfolger von SSL, das „Transport Layer Protocol“ (TLS) wird bereits in der WAP-Architektur für mobile Kommunikation verwendet. [...]

3.2.6 Symmetrische Verschlüsselungsverfahren Die Verschlüsselungsverfahren lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, die symmetrischen und die asymmetrischen Verfahren. Bei symmetrischen Verschlüsselungsverfahren (Secret-Key-Verfahren) wird zur Ver- bzw. Entschlüsselung der gleiche Schlüssel verwendet, der über einen sicheren Kommunikationskanal vom Absender zum Empfänger gelangen muss. Die Geheimhaltung des Schlüssels wird so zum entscheidenden Kriterium für die Sicherheit des Verfahrens. Ein Beispiel eines symmetrischen Verschlüsselungsverfahrens ist die Substitution, bei der ein Zeichen im Klartext stets durch das gleiche Zeichen im Geheimtext ersetzt wird. Diese Methode kann allerdings bei Kenntnis der eingesetzten Sprache und ausreichend langen Nachrichten relativ leicht geknackt werden, da für jeden Buchstaben bestimmte Wahrscheinlichkeiten des Auftretens in einer Sprache vorliegen. Dagegen bleiben bei der Transposition die Klartextzeichen erhalten und werden im Chiffretext lediglich neu angeordnet. Als sehr sicher gilt das „One-Time-Pad-Verfahren“, wobei aus einer Folge zufällig gewählter Buchstaben jeder nur genau einmal zur Verschlüsselung eines Buchstabens des offenen Textes verwendet wird. Zwei Arten symmetrischer Verschlüsselungsverfahren werden unterschieden: Bei Blockalgorithmen werden Blöcke von Daten gleichzeitig verschlüsselt. Bei der [...]

3.2.4 Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung findet auf einer höheren Ebene der Datenübertragung statt. In diesem Fall können Verschlüsselungsverfahren eingesetzt werden, die durch eine zusätzliche Schicht zwischen der Internetschicht und der Transportschicht realisiert werden, oder die gänzlich auf der Anwendungsschicht arbeiten. Alle Informationen oberhalb der Internetschicht, also z.B. auch die Portnummer, werden vom ersten an der Übertragung beteiligten Rechner verschlüsselt und von den folgenden Knotenrechnern an den Zielrechner weitergeleitet, wo die Daten wieder entschlüsselt und an den Empfänger weitergereicht werden. Von Nachteil ist, dass Adressen und andere zur Weiterleitung benötigte Informationen unverschlüsselt vorliegen, so dass Datenmenge und beteiligte Rechner analysiert werden können. [...]

Arbeit zitieren:
Schaible, René Februar 2003: Zahlungsmöglichkeiten im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Zahlungssysteme, E-Payment, E-Recht, Internet Security, Marktplätze

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