Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Wünsche und Realität von Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Selbstaktualisierung und Verbundenheit zur Peer-Gruppe

Ein Vergleich der Situation im Jugendzentrum und im Leben allgemein

Wünsche und Realität von Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Selbstaktualisierung und Verbundenheit zur Peer-Gruppe
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Verena Weißenböck
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 308 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4525-6
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4525-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weißenböck, Verena Dezember 1999: Wünsche und Realität von Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Selbstaktualisierung und Verbundenheit zur Peer-Gruppe, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Lebenszufriedenheit, Peer-Group

In den Warenkorb
38,00 €

Diplomarbeit von Verena Weißenböck

Einleitung:

Auf dem Hintergrund entwicklungspsychologischer Konzepte und humanistischer Menschenbilder werden Wunsch und Realisierung von Jugendlichen im Bereich der Selbstaktualisierung untersucht. Die Klärung des Zusammenhangs zwischen Selbstaktualisierung und Beziehung zur Peer-Gruppe wird versucht, die Lebenssituation allgemein und im Jugendzentrum verglichen und in Verbindung mit Lebenszufriedenheit und Zufriedenheit mit dem Jugendzentrum gebracht.

150 Jugendliche in Wiener Jugendzentren wurden mittels Auszügen aus folgenden Fragebögen befragt: „Dimensions of Privacy Preferences“ von Marshall, „Braunschweiger Selbstaktualisierungsskalen“ von Bottenberg & Keller und Kuningesichter zur Erhebung der Lebenszufriedenheit und der Zufriedenheit mit dem Jugendzentrum.

Am auffälligsten beschreiben sich arbeitslose Jugendliche. Sie geben einen geringeren Wunsch nach Selbstaktualisierung an und empfinden sich als weniger selbstaktualisierend. Selbstaktualisierung wiederum steht für die Jugendlichen in engem Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit.

Die hohe Bedeutung des Jugendzentrums für die Jugendlichen zeigt sich in den empfundenen großen Möglichkeiten zur Selbstaktualisierung und der hohen Zufriedenheit. Jugendzentren können besonders zwischen den Geschlechtern einen Beitrag zur Chancengleichheit leisten.

Die Ergebnisse lassen nur auf einen vagen Zusammenhang zwischen Selbstaktualisierung und Beziehung zur Peer-Gruppe schließen.

Inhaltsverzeichnis:

EINLEITUNG 9
KURZZUSAMMENFASSUNG 11
A. THEORETISCHER HINTERGRUND DER UNTERSUCHUNG 12
1. DAS JUGENDALTER IM SPIEGEL DER FORSCHUNG 12
1.1 Jugendforschung 12
1.2 Begriffsbildung 13
1.3 Geschichte der Jugend 17
1.4 Verschiedene Theorien der Jugend und Adoleszenz 22
1.5 Was ist Entwicklung? 27
1.6 Biologische Veränderungen in der Pubertät und Adoleszenz 31
1.7 Allgemeine Einflüsse der körperlichern Veränderungen in der Pubertät auf die Psyche 36
2. PSYCHOLOGISCHE VERÄNDERUNGEN IM JUGENDALTER 41
2.1 Entwicklungsaufgaben und Bewältigungsstrategien im Jugendalter 41
2.2 Kognitive Entwicklung 47
2.3 Moralische Entwicklung 51
2.4 Die Ablösung von der Familie 56
2.5 Die Entwicklung von Sexualität und Partnerschaft 59
3. PEERGRUPPE UND PRIVATHEIT IN DER ADOLESZENZ 61
3.1 Freundesbeziehungen und die Peergruppe 61
3.2 Das Konzept der Privatheit 71
4. SELBSTKONZEPT, IDENTITÄT UND ENTWICKLUNG 77
4.1 Konzepte der Identität und des Selbstkonzepts 78
4.2 Die Entwicklung von Identität bzw. Selbstkonzept in der Adoleszenz 81
4.3 Klärung von Phänomenen in verschiedenen Verhaltensbereichen durch die Theorie der Identität bzw. des Selbstkonzepts 86
5. SELBSTAKTUALISIERUNG IN DER ADOLESZENZ 90
5.1 Das Konzept der Selbstaktualisierung 90
5.2 Selbstaktualisierung im Zusammenhang mit seelischer Gesundheit und Identität 100
5.3 Selbstaktualisierung im Jugendalter 105
5.4 Kreativität und der schöpferische Prozess im Rahmen der Theorie der Selbstaktualisierung 111
6. ZUR LEBENSSITUATION JUGENDLICHER 117
6.1 Lebenszufriedenheit und Wohlbefinden Jugendlicher 117
6.2 Die Situation von Jugendlichen in Schule, Ausbildung und Beruf 122
6.3 Jugendliche in ihrer Freizeit 128
6.4 Jugendliche Migranten 135
7. KONFLIKTE UND SCHWIERIGKEITEN IM JUGENDALTER 143
7.1 Zur Entstehung von Konflikten und Schwierigkeiten 144
7.2 Einige psychosoziale Konflikte in der Adoleszenz 147
7.3 Psychiatrische Krisen und Notfälle im Jugendalter 148
8. JUGENDARBEIT UND JUGENDZENTRUM 152
8.1 Zum Begriff Jugendarbeit 152
8.2 Die Geschichte der Jugendarbeit 153
8.3 Funktionen und Aufgaben der Jugendarbeit 156
8.4 Das Jugendzentrum 162
8.5 Schwerpunkte der Arbeit im Jugendzenrum 164
B. EMPIRISCHER TEIL 169
9. FRAGESTELLUNGEN UND DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG 169
9.1 Zielsetzungen und Fragestellungen 169
9.2 Beschreibung der Erhebungsinstrumente 176
9.3 Skalenbildung und Datenreduktion 185
9.4 Untersuchungsplan 188
9.5 Durchführung der Untersuchung 190
9.6 Beschreibung der gewählten Auswertungsinstrumente 192
10. AUSWERTUNG UND ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG 199
10.1 Deskriptivstatistik - Charakterisierung der Stichprobe 199
10.2 Ergebnisse der statistischen Signifikanztests zu den Fragestellungen 205
10.3 Zusammenfassung der Ergebnisse 254
11. INTERPRETATION DER ERGEBNISSE 260
C. DISKUSSION UND AUSBLICK 269
D. ZUSAMMENFASSUNG 272
LITERATURVERZEICHNIS 275
ANHANG 294
1 Fragebogen 294
LEBENSLAUF 304
Bei Interesse senden wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich das komplette Inhaltsverzeichnis und einige Seiten der Studie als Textprobe zu.

Bitte fordern Sie die Unterlagen unter agentur@diplom.de, per Fax unter 040-655 99 222 oder telefonisch unter 040-655 99 20 an.

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.3.1. Erwerb der Geschlechtsrollen in der Adoleszenz Für den Erwerb einer weiblichen bzw. männlichen Identität in der Adoleszenz spielen Erziehungseinflüsse und das in der jeweiligen Gesellschaft akzeptierte Bild der weiblichen oder männlichen Geschlechtsrolle entscheidend mit. Geschlechtsrollenverhalten entwickelt sich von frühester Kindheit an, wobei Eltern und andere Bezugspersonen als Modelle dienen. In der Adoleszenz kommt es schließlich zu einer größeren Wahrnehmungsempfindlichkeit für soziale Situationen und interpersonale Beziehungen, sowie zu einer größeren Bedeutung der sozialen Geschlechtsrolle (Ausubel, 1979, zitiert nach Remschmidt, 1992). Geschlechtsrollenverhalten kennzeichnet sich in der Adoleszenz durch zunehmendes Interesse am anderen Geschlecht, durch zunehmende Praktizierung von Verhaltensweisen, die direkt oder indirekt mit der Geschlechtsrolle assoziiert sind und durch die frühzeitigere, dauerhaftere und stärker personifizierte Übernahme der Geschlechtsrolle durch Mädchen. Auf die Übernahme der Geschlechtsrolle hat sowohl die soziale Schicht als auch die familiäre Situation Einfluß. Jugendliche aus sozioökonomisch niedrigeren Schichten sind früher gezwungen entsprechendes Verhalten zu übernehmen. Sexualverhalten und Rollenverhalten sind in verschiedenen Kulturen außerordentlich variabel (Remschmidt, 1992). [...]

Inwieweit die Entwicklung von Jugendlichen und damit natürlich auch das Selbstkonzept mit den physischen und sozialen Umweltbedingungen zusammenhängt wird in anderen Kapitel dieser Arbeit bereits ausführlich behandelt. Die Bewältigung von Aufgaben im Laufe der Entwicklung erfolgt in einem komplexen Wechselspiel von biologischen Veränderungen, sozialen Erwartungen und eigenen Ansprüchen. Verschiedene Aspekte der Umwelt wirken sich stark auf die Entwicklung und damit die Identität bzw. das Selbstkonzept von Jugendlichen aus. Die Bedeutung der Peers als soziale Umwelt für die Entwicklung der eigenen Identität wird im Kapitel 3.1.3. „Der Einfluß der Peer-Gruppe auf die Selbstfindung und Identität“dieser Arbeit genauer ausgeführt, der Zusammenhang zwischen Freizeitgestaltung und der Identitätsentwicklung wird in Kapitel 6.3.4. „Freizeitgestaltung im Zusammenhang mit der Bewältigung normativer Entwicklungsaufgaben“ dargestellt. Auf Identität im Bereich der Geschlechtsrollen, berufliche Identität und den Zusammenhang zwischen Identitätstatus und Delinquenz gehe ich im folgenden nochmals ein: [...]

ren sieht, die Auskunft über die subjektive Überzeugung, Leistungsanforderungen zu bewältigen, hat. Aus der integrativen Persönlichkeitstheorie nach Epstein (1979, zitiert nach Kuliga, 1985) wird die Möglichkeit der Verfestigung von Erfolgs- oder Mißerfolgserlebnissen zunächst zur situationsspezifischen negativen Selbstbewertung, dann auf die gesamten PersonUmwelt-Bezüge. Es zeigt sich, daß bezüglich des lernökologischen Klimas positive oder negative Klassen keinen Einfluß auf die subjektive Befindlichkeit im Sinne von genereller Selbstbewertung, Selbstwirksamkeit und Hilflosigkeit haben, obwohl sich in klimapositiven Klassen ein Trend zu einer günstigeren Selbstbewertung zeigt. Bei älteren Schülern treten die Differenzen in der Wahrnehmung des Lernfeldes und von Aspekten des Selbstkonzepts deutlicher hervor, besonders die generelle Selbstbewertung ist differenzierter. Kuliga (1985) führt die wenig aussagekräftigen Ergebnisse auf methodische Probleme zurück. Sie zeigen jedoch die hohe Bedeutung von positivem Klima im Sinne von individueller Zuwendung, kein Konkurrenzdenken und keine Anonymität auch in anderen Organisationen der Jugendarbeit wie Jugendzentren, damit Jugendliche befähigt werden, über sich selbst und ihre Wünsche differenziert Auskunft zu geben. [...]

In den Warenkorb
38,00 €

Arbeit zitieren:
Weißenböck, Verena Dezember 1999: Wünsche und Realität von Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Selbstaktualisierung und Verbundenheit zur Peer-Gruppe, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Lebenszufriedenheit, Peer-Group

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren