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Wohnimmobilienmarketing unter Berücksichtigung der Kommunikationspolitik als Instrument der Vermarktung mit Anwendungsbeispielen/-vorschlägen für die Entwicklungsgesellschaft Cité in Baden-Baden

Wohnimmobilienmarketing unter Berücksichtigung der Kommunikationspolitik als Instrument der Vermarktung mit Anwendungsbeispielen/-vorschlägen für die Entwicklungsgesellschaft Cité in Baden-Baden
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Daniel Geiger
  • Abgabedatum: August 2003
  • Umfang: 88 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 1,8
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Furtwangen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7567-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7567-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7567-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Geiger, Daniel August 2003: Wohnimmobilienmarketing unter Berücksichtigung der Kommunikationspolitik als Instrument der Vermarktung mit Anwendungsbeispielen/-vorschlägen für die Entwicklungsgesellschaft Cité in Baden-Baden, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Werbung, Kommunikationsplan, Immobilienwirtschaft, SWOT, Konversionsgebiet

Bachelorarbeit von Daniel Geiger

Einleitung:

Die Situation auf dem Wohn- bzw. Immobilienmarkt hat sich im Laufe der letzten Jahre radikal geändert. Aufgrund eines Überschusses an leerstehenden Immobilien und steigender Wettbewerbsintensität unter den Anbietern veränderte sich die Marktstruktur. Käufern, welche früher von den Angeboten der Immobiliengesellschaften abhängig waren, steht heutzutage ein Überangebot an Immobilienprodukten und eine Fülle verschiedenster Informationsquellen gegenüber.

Auslöser für diese Veränderungen am Anfang der neunziger Jahre war zum einen die Wiederangliederung der Deutschen Demokratischen Republik an die Bundesrepublik Deutschland mit Überkapazitäten an Wohnungen, die Migration ostdeutscher Arbeitskräfte in den Westen und das Internet, welches vielen Verbrauchern die Möglichkeit erschloss ohne größeren Aufwand verschiedenste Immobilienprodukte zu vergleichen.

Des weiteren ließen viele Unternehmen bei Projekten die nötige Infrastruktur außer Acht, welche für den Verbraucher einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Eine weitere Entwicklung, ausgelöst durch die Wende, war der weitere Vertrauensbruch in die Immobilienindustrie. Viele Firmen erhofften sich die schnelle Mark im Osten und hinterließen halbfertiggestellte Gebäude, Schuldenberge und Wohnraum, für den es keine Mieter gab - das Ende vieler Firmen war die Insolvenz.

Ebenfalls führte der Zerfall des Ostblocks und die Entspannungspolitik zum Abzug der westlichen und östlichen Streitkräfte, was ehemals militärisch genutztes Gebiet und deren Infrastruktur wieder frei gab, wie es der Fall beim Cité Areal ist.

All diese Faktoren führten zu einer verminderten Nachfrage der Verbraucher und zu einem Überangebot an leerstehenden Wohnungen.

Gang der Untersuchung:

Um diesen externen Einflussfaktoren entgegenzuwirken und um eigene Marktanteile zu sichern und auszubauen müssen sich Unternehmen an deren potentiellen Kunden orientieren.

Der Kunde muss in den Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie gestellt werden, da die Zeiten in welchen die Kunden Schlange standen vorbei sind.

„Deshalb müssen die Marketingaktivitäten auf die Nutzer von Immobilien abgestimmt werden“.

Ziel dieser Bachelor Thesis ist es aufzuzeigen, dass ein Immobilienunternehmen auf dem Immobilienmarkt nur dann erfolgreich ist, wenn es eine Kommunikationspolitik betreibt, die zum einen strukturiert ist und sich zum anderen am Markt orientiert.

Zur Unterstützung dieser These wird sich diese Arbeit ausschließlich auf die Kommunikationspolitik des Unternehmens beziehen, da diese besonders bei Immobilien einen sehr hohen Stellenwert einnehmen muss. Mit ein Grund ist die Tatsache, dass Immobilien einen hohen Anschaffungswert haben und sehr entscheidungsintensive Prozesse beim Kunden hervorrufen. Deshalb entscheiden in den meisten Fällen die richtigen kommunikationspolitischen Instrumente eines Unternehmens über den Verkauf einer Immobilie.

Zur Einführung versucht diese Arbeit zuerst alle internen und externen Faktoren, welche auf die Entwicklungsgesellschaft Cité einwirken und sie beeinflussen zu analysieren.

Anschließend wird auf den Immobilienmarkt, die Immobilie als solche und deren Besonderheiten eingegangen um hervorzuheben, welche Attribute Menschen mit einer Wohnimmobilie verbinden.

Der nächste Schritt ist dann dem Unternehmen zum einen die Elemente des Kommunikationsplanungsprozesses zu erschließen und zum anderen die Kommunikationsinstrumente und deren verschiedene Einsatzbereiche um im Wohnimmobilienbereich erfolgreich Immobilienprodukte zu vermarkten darzustellen. Dies wird durch Beispiele und konkrete Anwendungsempfehlungen/-vorschläge für die Cité aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Das Marketing-Umfeld der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 1
1.1 Einleitung zur Umfeldanalyse 1
1.2 Definition Konversionsgebiet 1
1.3 Makroumfeldanalyse mit Hilfe der PEST-Analyse 2
1.3.1 Politische und gesetzliche Faktoren 2
1.3.2 Wirtschaftliche Faktoren 3
1.3.3 Soziale Faktoren 5
1.3.4 Technologische Faktoren 6
1.4 Mikroumfeldanalyse anhand der SWOT-Analyse 7
1.4.1 Stärken 7
1.4.2 Schwächen 7
1.4.3 Chancen 8
1.4.4 Gefahren 8
1.5 Der Immobilienmarkt heute 9
2. Wohnimmobilienmarketing 11
2.1 Definition des Begriffs Immobilienmarketing 11
2.2 Bestandteile und Ziele der Marketing-Mix Instrumente im Wohnimmobilienmarkt 12
2.3 Besonderheiten der Immobilie 13
3. Einflussfaktoren und Auswahlkriterien beim Kauf einer Wohnimmobilie 17
3.1 Grundbedürfnisse des Wohnens 18
3.2 Wertmaßstäbe der Kunden beim Wohnimmobilienkauf 19
4. Immobilien Kommunikationspolitik 21
4.1 Definition Kommunikationspolitik 22
4.2 Grundlagen und Ziele der Kommunikationspolitik 23
4.3 Prozess der Kommunikationsplanung 26
4.3.1 Formulierung der Kommunikationsziele 26
4.3.2 Zielgruppensegmentierung kommunikationspolitischer Maßnahmen 28
4.3.3 Festlegung einer Kommunikationsstrategie 31
4.3.4 Bestimmung eines Kommunikationsbudgets 33
4.3.5 Einsatz der Kommunikationsmedien 35
4.3.6 Implementierung und Kontrolle der Aufgestellten Maßnahmen 38
5. Darstellung der Kommunikationsinstrumente 41
5.1 Corporate Identity – Grundelement der Kommunikationsinstrumente 43
5.2 Klassische Medien 44
5.2.1 Printmedien 44
5.2.2 Andere klassische Kommunikationsinstrumente 49
5.3 Direktmarketing 50
5.4 Event Marketing 53
5.5 Internet Marketing & Digitale Medien 55
5.6 Baustellenmarketing 58
5.7 Öffentlichkeitsarbeit 60
5.7.1 Sponsoring 62
5.7.2 Relationship-Marketing 64
5.8 After Sales Marketing 65
6. Zusammenfassung und Ausblick 67
7. Literaturverzeichnis 69
8. Eidesstattliche Erklärung 72

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.3.6. Implementierung und Kontrolle der aufgestellten Maßnahmen Bei der Implementierung des Kommunikationsplans bieten sich zwei grundsätzlich verschiedene Optionen. Die Beauftragung eines externen Beraters oder einer Agentur, welche sich um den Verlauf kümmern. Die Vorteile externer Berater sind: keine Mitarbeiter des Unternehmens werden aktiv benötigt die zeitliche Ressourcen bleiben erhalten durch den schärferen Konkurrenzkampf auf dem Immobilienmarkt gibt es bereits eine Anzahl von Agenturen, welche sich auf den Immobilienmarkt spezialisiert haben und über ausreichend Erfahrung verfügen professionelles Handling des Projektes durch die Agentur Nachteile dieser Option wären die damit verbunden Mehrkosten und das Aufgeben eines gewissen Maßes der Kontrolle durch die Fremdvergabe. Diese Nachteile gilt es aber tatsächlich abzuwägen. Bei der Durchführung kommunikationspolitischer Maßnahmen durch eigene Mitarbeiter können sich Faktoren wie zum Beispiel fehlendes Know-how oder Zeit, da diese zusätzlich mit anderen Aufgaben betreut sind negativ auswirken und dann kann eine Kampagne trotz guter Planung fehlschlagen. Im Fall der Cité wäre aufgrund des Umfangs und der Vielschichtigkeit des Projektes und der personellen Ausstattung das Hinzuziehen eines externen Beraters angebracht. Dieser Berater könnte zum Beispiel das Kommunikationsmanagement komplett oder teilweise übernehmen und würde somit für eine Entlastung der Mitarbeiter sorgen, wobei die Einbindungsintensität, bzw. das zu Rate ziehen dem Projektverlauf entsprechend angepasst werden könnte um Kosten zu sparen. Dem leitenden Mitarbeiter würde so die Maßnahmenkontrollfunktion zukommen. Als andere Option würde sich das Einstellen eines Werbefachmannes ebenfalls anbieten, da dieser sich ausschließlich mit der Kommunikationspolitik befassen könnte und so Hand in Hand mit dem Vertrieb zusammenarbeiten würde. Die Kontrolle der aufgestellten kommunikativen Maßnahmen ist der letzte Bestandteil des Kommunikationsplanungsprozesses. Hier wird die Wirkung aller [...]

und Projektabschnitte. Hier muss abgesteckt werden welche Erfüllungskriterien die Werbeträger für das Unternehmen besitzen. Beurteilungskriterien der Werbeträgerauswahl: Werbebotschaftsbezogene Beurteilungskriterien: o Darstellungs-/Gestaltungsmöglichkeit, o Inhaltsbreite des Mediums. Empfangsbezogene Auswahlkriterien: o Empfangssituation, o Nutzungsverhalten, o Selektivität. Mediumbezogene Auswahlkriterien: o Grundfunktion des Mediums, o Reichweite (Penetrationskraft), o Kostensituation, o Regionale Steuerbarkeit, o Verfügbarkeit, o Umfeldbedingungen, o Wertschätzung, o Expositionsvermögen (Werbemittelkontakt). 31 Von zielgruppengerechter Auswahl und dem Abwägen der Vor- und Nachteile der verschiedenen Werbeträger hängt der Erfolg der kommunikativen Maßnahmen ab. Informationen welche Medien in welchem Umfang die Auswahlkriterien erfüllen, lassen sich aktuell über die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. im Internet abrufen. Im Fall der Cité sollte sich der Kommunikationsplan über mehrere Jahre erstrecken, um so eine bessere Übersicht zu erlangen und um sicher zu stellen, dass für die jeweiligen Instrumente eine ausreichende Einführungs- bzw. Planungsphase gegeben ist. Ein solcher Kommunikationsplan könnte wie in Abbildung 12 aussehen, wobei dies nur als Beispiel dienen soll. Zu diesem Plan gehört dann noch die bereits erwähnte Zuteilung der Mittel für die jeweiligen Kommunikationsinstrumente. [...]

berücksichtigt neben der spezifischen Situation des Unternehmens bzw. der Immobilie auch die Marktlage und die Maßnahmen der Wettbewerber. 30 Obwohl sich letztere Methode am besten für Immobilien eignet, wird die Prozentsatzmethode von den meisten Immobilienunternehmen bevorzugt verwendet. Diese ist einfach in der Anwendung, muss aber dem Verlauf des Projektes entsprechend angepasst und falls nötig antizyklisch eingesetzt werden. Als Orientierungsgröße wird in den meisten Fällen das Investitionsvolumen herangezogen, von dem ein bestimmter Prozentsatz als Kommunikationsbudget veranschlagt wird. Die Werte bewegen sich im allgemeinen in dem Bereich von etwa 0,5 bis max. 3 Prozent des Investitionsvolumens. Für die Cité wäre dies Kommunikationsbudget von minimal 1.Mio.Euro und maximal 6.Mio. Euro. 4.3.5. Einsatz der Kommunikationsmedien Wenn die Kommunikationsziele, die Zielgruppe(n), die Kommunikationsstrategie und das Kommunikationsbudget festgelegt sind kann mit der Planung des Einsatzes der Kommunikationsmedien begonnen werden. Hierbei steht eine Vielzahl von Medien zur Verfügung, auf welche später detaillierter eingegangen wird. Zu beachten ist bei der Planung, dass die Kommunikationsmedien aufgrund des Projektverlaufes eine unterschiedliche Anwendung und Intensität haben können. Worauf unbedingt geachtet werden muss, ist eine genaue Koordination in Bezug auf den zeitlichen und inhaltlichen Einsatz der Kommunikationsinstrumente. Bei Überlappungen kann es zu unerwünschten Effekten kommen, wie z.B. dass eine parallele Werbekampagne den jeweilig gewünschten Effekt neutralisiert. Exemplarisch für die Neutralisation könnte zum Beispiel sein: „Eine exklusive Immobilie steht zum Verkauf und um deren Exklusivität anzupreisen wird eine Anzeige in einer Tageszeitung, deren Leser über ein sehr hohes, freiverfügbares Einkommen verfügen geschaltet. Zur gleichen Zeit wird aber auch eine Anzeige über diese Immobilie in einer Zeitung veröffentlich, welche von verschiedensten Bevölkerungsschichten gelesen wird.“ Im Regelfall wird hierfür ein Kommunikationsplan erstellt. Dieser enthält unter anderem eine Aufteilung des Kommunikationsbudgets auf die verschiedenen Medien ein [...]

Arbeit zitieren:
Geiger, Daniel August 2003: Wohnimmobilienmarketing unter Berücksichtigung der Kommunikationspolitik als Instrument der Vermarktung mit Anwendungsbeispielen/-vorschlägen für die Entwicklungsgesellschaft Cité in Baden-Baden, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Werbung, Kommunikationsplan, Immobilienwirtschaft, SWOT, Konversionsgebiet

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