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Wissensmanagement

Der Weg des Unternehmens zum "Know Body"

Wissensmanagement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Ilgen
  • Abgabedatum: April 1998
  • Umfang: 130 Seiten
  • Dateigröße: 9,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0893-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0893-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0893-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ilgen, Alexander April 1998: Wissensmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Instrumente zum Management von Wissen, Knowledge Management, Wissensmanagement, Wissen

Diplomarbeit von Alexander Ilgen

Problemstellung:

Das Wissenszeitalter ist angebrochen und löst die industrielle Gesellschaft mit ihren traditionellen Produktionsfaktoren ab. Wissen wird zur zentralen erfolgs- und wettbewerbsentscheidenden Ressource. Trotz dieser Erkenntnis fehlen in den meisten Unternehmen explizite Konzepte, um diese Größe zielgerichtet gestalten und einsetzen zu können. Diese Defizite sollen mit Hilfe eines geeigneten Managementkonzeptes behoben und, anhand branchenübergreifender Expertengespräche untersucht werden.

Die Gestaltung der Ressource Wissen im Unternehmen erfordert in einem ersten Schritt die Auseinandersetzung mit einer genauen Definition dieser Größe. Neben normativen und strategischen Gesichtspunkten sind auch technische und humanorientierte Implikationen zu berücksichtigen. In einem zweiten Schritt bedarf es einer präzisen Zielformulierung, welche als Orientierung für die weiteren konzeptionellen Maßnahmen dient. Aufbauend auf diesen Vorgaben kann sich dann im Unternehmen mit der Identifikation der Wissensbasis auseinandergesetzt werden. Hierbei gilt es sowohl das explizit vorhandene als auch das implizite Wissen zu dokumentieren und zu identifizieren. Vor dem Hintergrund zunehmend spezifischer Kundenanforderungen reicht die unternehmerische Wissensbasis oftmals alleine nicht aus, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Durch Wissenserwerb können derartige Lücken geschlossen werden. Um der Dynamik und Schnellebigkeit der Ressource Wissen Rechnung tragen zu können, ist in einem nächsten Schritt die Entwicklung von neuen Wissenspotentialen zu gestalten. Damit die erworbenen und entwickelten Fähigkeiten nicht nur von einzelnen Mitarbeitern oder einer Gruppen genutzt werden, wird im Modellbaustein der Wissens(ver)teilung sichergestellt, daß die unternehmerische Wissensbasis allen Organisationsmitgliedern gleichermaßen zur Verfügung steht. Die Überlegungen zur Wissensbewahrung sollen darüber hinaus eine hohe Qualität der Wissensbestände im Zeitablauf und einen schnellen, benutzerfreundlichen und transparenten Zugriff auf die gespeicherten Informationen gewährleisten. Doch nur genutztes Wissen kann einen Ziel- bzw. Erfolgsbeitrag leisten. Aus diesem Grund sorgt der Baustein der Wissensnutzung für einen optimalen Einsatz des identifizierten, erworbenen, entwickelten und gelagerten Wissens. Die betriebswirtschaftliche Orientierung der Überlegungen zum Wissensmanagement machen es notwendig, die angestrebten Erfolgsbeiträge zu bewerten und zu quantifizieren. Mit Hilfe von Wissenskennzahlen werden weiche und harte Indikatoren erhoben und zu einem Gesamtmaß aggregiert. Die statische Bewertung von Ergebnissen reicht jedoch nicht aus, um kreative Impulse für den künftigen Umgang mit Wissen zu liefern. Der dynamische Zielvergleich ist daher Gegenstand eines eigenständigen Modellbausteins und schließt gleichzeitig den Kreislauf des ganzheitlichen Konzeptes zum Wissensmanagement.

Die Implementierung des vorgestellten Ansatzes erfordert tiefgreifende Veränderungen in der Unternehmensphilosophie, der strategischen Ausrichtung und der Auswahl operationaler Maßnahmen zur Gestaltung des Faktors Wissen, Für ein effektives Wissensmanagement sind daher Voraussetzungen auf den angesprochenen Ebenen zu schaffen. Werden diese erfüllt, ermöglicht die Gestaltung der unternehmerischen Wissensbasis nicht nur einen optimierten Ressourceneinsatz oder die Vermeidung von Doppelspurigkeiten, sondern auch Effizienz-, Produktivitäts- und letztlich nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Die aufgeführten positiven Ergebnisse sowie die Überwindung von Widerständen und Problemen können jedoch nur dann Erfolg haben, wenn Instrumente eingesetzt werden, die speziell auf die neuen Bedürfnisse ausgerichtet sind. Sie sollen das Wissensmanagement in allen Modellphasen unterstützen und als operationale Werkzeuge im Unternehmen eingesetzt werden können.

Vor dem Hintergrund branchenspezifischer Erfolgsfaktoren und Wettbewerbsbedingungen läßt sich feststellen, daß das Konzept einen um so größeren Erfolgsbeitrag leisten wird, je größer die Dienstleistungsorientierung des betrachteten Unternehmens bzw. einer Branche ist. Die zunehmende Tertiarisierung und das Outsourcing von Serviceleistungen in der Industrie fuhren dazu, daß diese Überlegungen immer mehr an Bedeutung gewinnen und die Vision zahlreicher Unternehmen in Zukunft verstärkt prägen werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Executive Summary V
1. Einleitung: Wissen als entscheidender Wettbewerbsfaktor 1
2. Terminologische Implikationen des Wissensmanagements 3
2.1. Der Begriff "Wissen 3
2.1.1. Der Wissensbegriff im alltäglichen Sprachgebrauch 4
2.1.2. Das Wissensverständnis in der Philosophie 5
2.1.3. Der Wissensbegriff in der Betriebswirtschaftslehre 6
2.2. Wissensarten 9
2.3. Zum Begriff Wissensmanagement 13
2.3.1. Das Managementverständnis 13
2.3.2. Wissen managen: Reichweite und Implikationen 14
3. Wissensmanagement als ganzheitlicher Ansatz 18
3.1. Methodisches Vorgehen 18
3.2. Das Wissensmanagement-Konzept 21
3.2.1. Wissensziele 22
3.2.2. Wissensidentifikation 26
3.2.3. Wissenserwerb 29
3.2.4. Wissensentwicklung 32
3.2.5. Wissens(ver)teilung 34
3.2.6. Wissensnutzung 37
3.2.7. Wissensbewahrung 39
3.2.8. Wissensbewertung 42
3.2.9. Wissenscontrolling 46
3.3. Voraussetzungen für die Einführung eines Konzeptes zum Management von Wissen 49
4. Instrumente zur Implementierung von Wissensmanagement 57
4.1. Technische Wissensinstrumente 57
4.2. Humanorientierte Instrumente - Wissenslandkarten 60
4.3. Klassische Managementinstrumente 63
5. Fazit 66
Literaturverzeichnis VII
Anhänge XVI
Anhang I Firmenkontaktliste XVI
Anhang II Leitfaden für die Expertengespräche XVIII
Anhang III Clusterung und Kodierung der Interviewergebnisse XXII
Anhang IV Abbildungen XXVII

Arbeit zitieren:
Ilgen, Alexander April 1998: Wissensmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Instrumente zum Management von Wissen, Knowledge Management, Wissensmanagement, Wissen

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