Wissensmanagement als Grundlage kontinuierlich verbesserter Geschäftsprozesse
Analyse von Nutzenpotentialen und Ableitung eines Realisierungskonzeptes zur Einführung von IT-basierten Wissensmanagement-Lösungen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michael Rabe
- Abgabedatum: April 2001
- Umfang: 171 Seiten
- Dateigröße: 1,5 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4431-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4431-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4431-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Rabe, Michael April 2001: Wissensmanagement als Grundlage kontinuierlich verbesserter Geschäftsprozesse, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Geschäftsprozeßoptimierung, Informationstechnologien, IT, Knowledge Management, KVP
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Diplomarbeit von Michael Rabe
Einleitung:
Unternehmen werden bis 2001 4,5 Milliarden US $ zur besseren Nutzung der Ressource Wissen investieren. Die Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Wissensmanagement wird bis auf 5 Milliarden US $ bis zum Jahr 2001 anwachsen. Diese ermittelten Daten stellen dabei erst den Anfang einer Entwicklung dar, der schon beinahe hinter uns liegt.
Die nachfolgende Arbeit soll analysieren, dass es für Unternehmen extrem wichtig ist, die Wissensressourcen optimal zu nutzen. Entscheidend sind dabei vor allem wissensintensive Geschäftsprozesse des jeweiligen Unternehmens, die in der Regel Kernprozesse und somit häufig Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitwettbewerbern ausmachen.
Mittels Benennung von Geschäftsprozessarten in ausgewählten Branchen sollen neben den Rahmenbedingungen Barrieren und Nutzenpotentiale für das Funktionieren von Wissensmanagement analysiert werden. An dem exemplarischen Geschäftsprozess der Angeboteserstellung im Bereich Financial Services der Heyde AG soll Wissensmanagement als Grundlage der kontinuierlichen Verbesserung veranschaulicht werden. In der vorliegenden Gesamtarbeit wird versucht, folgende Hauptfragen zu beantworten:
- Welche Bedeutung hat Wissen und das Managen von Wissen für Unternehmen?
- Kann Wissen einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung unterstützen? Welche Arten von Geschäftsprozessen sind für Wissensmanagement geeignet und in welchen Branchen hat es die größten Potentiale?
- Welche Rahmenbedingungen müssen für Wissensmanagement auf der einen Seite vorhanden sein, welche Barrieren können es auf der anderen Seite behindern oder ausschließen? Wie sollte damit umgegangen werden?
- Welchen Nutzen bzw. welche Potentiale haben IT-basierte Wissensmanagement Lösungen im Allgemeinen und für die unternehmensinternen Geschäftsprozesse?
- Welche wesentlichen Technologien und Methoden bzw. Produktgruppen sind Basis für.
- Ist Wissensmanagement ein Instrument für die Geschäftsprozessoptimierung (GPO)? Welche Rolle kann die Geschäftsprozessoptimierung mittels Wissensmanagement für die kontinuierliche Verbesserung spielen?
- Welches methodische Vorgehen bei der Einführung von prozessorientiertem Wissensmanagement wird empfohlen?
- Wie kann prozessorientiertes, IT-basiertes Wissensmanagement für den ausgewählten Geschäftsprozess Angebotserstellung aussehen?
- In welche Richtung geht die Entwicklung von prozessorientiertem Wissensmanagement in den nächsten Monaten und Jahren?
- Wissensmanagement im Kontext der kontinuierlichen Verbesserung?
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Darstellungsverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| Glossar | VI | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Themeneinführung | 1 |
| 1.2 | Ziele der Arbeit | 5 |
| 2. | Der Begriff des Wissensmanagements | 7 |
| 2.1 | Die Bedeutung von Wissen für Unternehmen | 7 |
| 2.1.1 | Das Wesen des vierten Produktionsfaktors aus Unternehmenssicht | 7 |
| 2.1.2 | Ausgewählte Gründe für die Einführung von Wissensmanagement bei der Heyde AG | 10 |
| 2.2 | Wissensmanagement und Geschäftsprozesse in der Unternehmensorganisation | 11 |
| 2.2.1 | Die Aufgaben von Wissensmanagement und die Bedeutung von Geschäftsprozessen | 11 |
| 2.2.2 | Die Bausteine des Wissensmanagements im Hinblick auf Geschäftsprozesse | 17 |
| 2.3 | IT-Umgebungen als Bestandteil wissensbasierter Ressourcenausschöpfung | 22 |
| 3. | Bedeutung und Potentiale durch aktives Management von Wissensinhalten und Informationen für Geschäftsprozesse | 28 |
| 3.1 | Technische und organisatorische Rahmenbedingungen bzw. Barrieren für die Anwendung von Wissensmanagement auf Geschäftsprozesse | 28 |
| 3.2 | Analyse und Identifikation von Geschäftsprozessmerkmalen und -arten mit Potential für Wissensmanagement | 45 |
| 3.3.5 | IT-basierte Modellierung und Strukturierung von Wissensprozessen unter Berücksichtigung der Unternehmens-Geschäftsprozesse | 64 |
| 3.3.6 | Erfolgsmessung bzw. Messinstrumente für das Wissensmanagement | 65 |
| 3.3.7 | Abschlussbetrachtung der Methoden und Technologien des Wissensmanagements | 69 |
| 3.4 | Darstellung von Nutzenpotentialen durch den Einsatz von prozessorientiertem Wissensmanagement | 70 |
| 3.4.1 | Allgemeine Nutzenpotentiale | 71 |
| 3.4.2 | Direkt geschäftsprozessbezogene Nutzenpotentiale | 77 |
| 3.4.3 | Abschlussbetrachtung der Nutzenpotentiale | 80 |
| 4. | Optimierung und Kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen mittels Wissensmanagement | 81 |
| 4.1 | Geschäftsprozessoptimierung (GPO) und Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) - Abgrenzung zweier Begriffe | 81 |
| 4.2 | Geschäftsprozesse aus Sicht der GPO mittels Wissensmanagement | 85 |
| 4.3 | Beeinflussbarkeit des Prozesses der kontinuierlichen Verbesserung mittels Wissensmanagement | 87 |
| 4.4 | Zwischenbilanz des Dargestellten | 90 |
| 5. | Methodisches Vorgehen für die Einführung eines prozessorientierten und IT-basierten Wissensmanagements als Grundlage der kontinuierlichen Verbesserung in Unternehmen | 92 |
| 5.1 | Ableitung eines Realisierungskonzeptes | 92 |
| 5.1.1 | Phase 0: Initialisierung | 94 |
| 5.1.2 | Phase 1: Voruntersuchung / Vorbereitungsphase | 95 |
| 5.1.3 | Phase 2: Analyse Ist-Zustand | 96 |
| 5.1.4 | Phase 3: Wissensmanagement – (KM)-Strategieplanung | |
| 5.1.5 | Phase 4: Konzeption Soll- Zustand Wissensmanagement-Pilot | 98 |
| 5.1.6 | Phase 5: Auswahl der KM-Instrumente | 99 |
| 5.1.7 | Phase 6: Einführung des Wissensmanagement – (KM)-Piloten | 100 |
| 5.1.8 | Phase 7: Analyse und Anpassung | 101 |
| 5.1.9 | Phase 8: Gesamtkonzeption Wissensmanagements – (KM)-System | 101 |
| 5.1.10 | Phase 9: Optimierung und Verknüpfung der Kerngeschäfts- und Wissensprozesse | 103 |
| 5.1.11 | Phase 10: Implementierung der Wissensmanagement – (KM)-Gesamtlösung | 104 |
| 5.1.12 | Phase 11: Anwendung der Wissensmanagement – (KM)-Gesamtlösung im Dauerbetrieb | 105 |
| 5.1.13 | Phase 12: Erfolgssicherung und Kontinuierlicher Verbesserungsprozess | 105 |
| 5.2 | Realisierung von kontinuierlicher Verbesserung mittels Wissensmanagement anhand des Beispiel-Geschäftsprozesses „Angebotserstellung“ innerhalb der Heyde AG | 107 |
| 5.2.1 | Einleitende Erklärungen und Ziele“ | 107 |
| 5.2.2 | Analyse des Ist-Zustandes | 108 |
| 5.2.3 | Konzeption des Soll-Zustandes | 111 |
| 5.2.4 | Nutzenanalyse | 127 |
| 6. | Ergebniszusammenfassung und Ausblick zur weiteren Entwicklung des prozessorientierten Wissensmanagements | 131 |
| Literaturverzeichnis | 134 | |
| Anhang: Interviews zum Geschäftsprozess Angebotserstellung | 141 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832444310
Arbeit zitieren:
Rabe, Michael April 2001: Wissensmanagement als Grundlage kontinuierlich verbesserter Geschäftsprozesse, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Geschäftsprozeßoptimierung, Informationstechnologien, IT, Knowledge Management, KVP



