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Wissensmanagement in der Consultingbranche

Ein Konzeptentwurf für die Installation von EDV-gestützten Knowledge-Management-Systemen bei Beratungsunternehmen

Wissensmanagement in der Consultingbranche
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Atila Uruc
  • Abgabedatum: Juli 1998
  • Umfang: 149 Seiten
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig Deutschland
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1250-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1250-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Uruc, Atila Juli 1998: Wissensmanagement in der Consultingbranche, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Unternehmensberatung, Consulting, Beratungsbranche, Knowlegde-Management, Wissensmanagement

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Studienarbeit von Atila Uruc

Einleitung:

Auf dem Internationalen Markt zeichnet sich derzeit der Bedarf nach einem Konzept ab, nach dem das Erfahrungswissen eines Unternehmens zielgerichtet als Produktionsfaktor eingesetzt werden kann. Insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Dezentralisierung lassen sich nur durch eine systemtechnische Vernetzung der Ressource "Wissen" Standortvorteile wie z. B. Marktnähe nutzen und gleichzeitig eine Aufsplitterung des Erfahrungswissens in "Standort-Inseln" vermeiden.

Das Ziel des Wissensmanagement ist es, sowohl den Zeitrahmen von Organisationsabläufe durch eine gezielte Abrufbarkeit der Expertise zu verkürzen, als auch durch Verknüpfung der Erfahrungsquellen weltweit Synergien des Wissens zu realisieren, die die Qualität des Arbeitsergebnisses eines Unternehmens wesentlich verbessert.

Mit dieser Arbeit wird das Ziel verfolgt, ein Konzept des Wissensmanagements zu entwerfen, welches sich nicht in die zahlreichen theoretischen Schilderungen dieser Thematik miteinreiht, sondern sich durch einen konzentrierten Praxisbezug kennzeichnen läßt.

Eine erschwerende Voraussetzung für dieses Vorhaben ist, daß die Praxiserfahrungen der Consultingunternehmen, als den "Pionieren" des Wissensmanagements, zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen nur zu einem sehr geringen Teil öffentlich zugänglich sind. Aus diesem Grunde wurde der Konzeptentwurf auf der Grundlage der unternehmerischen Praxis eines Beratungsunternehmens in Norddeutschland realisiert. Die durchgeführten Interviews dienten dazu den praktische Bedarf eines Beratungsunternehmens detailliert zu analysieren, um beim Konzeptentwurf diesen gerecht zu werden.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit läßt sich in folgende Bearbeitungsschritte der Thematik Wissensmanagement untergliedern. Nach der Einleitung wird im Kapitel 2 der Bedarf nach Wissensmanagement aus verschiedenen Perspektiven analysiert. Dies soll dazu dienen, die gegenwärtige Bedeutung von Wissensmanagement bzw. den Handlungszwang zu veranschaulichen.

In Kapitel 3 werden die Begriffe und das theoretische Modell des Wissensmanagements vorgestellt. Darauf folgend wird in Kapitel 4 ein Beratungsunternehmen in Norddeutschland unter dem Pseudonym "Consulting Company" als Praxisbeispiel aufgeführt. Dabei wird versucht, die Bedarfsstruktur der Consultingbranche bezüglich des zu entwickelnden Systems und der entsprechenden Rahmenbedingungen festzustellen.

Im anschließenden Kapitel 5 wird das System des Wissensmanagement aus der praktischen Perspektive vorgestellt. Dabei werden sowohl die Bedarfsstruktur des Unternehmens Consulting Company als auch Erfahrungsberichte aus der Literatur beim Konzeptentwurf berücksichtigt.

Kapitel 6 veranschaulicht die Rahmenbedingungen unter denen ein Wissensmanagement trotz Hindernissen langfristig "überleben" kann. Da laut erster Erfahrungsberichte weniger die informationstechnologische Realisierbarkeit, sondern eher die Unterstützungsbereitschaft der Mitarbeiter sich als zentrale Barriere der Umsetzung von Wissensmanagement ergibt, werden insbesondere die Möglichkeiten zur Steigerung der Unterstützungsmotivation des einzelnen Mitarbeiters untersucht. Die anschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick in die Zukunft des Wissensmanagement beschließen diese Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Warum Knowledge Management? Der Paradigmenwechsel 3
2.1 Gesellschaftlicher Wandel 3
2.2 Veränderungen auf dem Weltmarkt 5
2.3 Paradigmenwechsel der Managementwissenschaften 7
2.4 Erste Schritte des Knowledge Management 9
3. Knowledge Management: Die Theorie 11
3.1 Der Kernbestandteil: Wissen 12
3.1.1 Definition 12
3.1.2 Wissensarten 14
3.2 Das Konzept: Wissensmanagement 16
3.2.1 Begriffsdefinition 16
3.2.2 Aufgaben des Wissensmanagements 17
3.2.2.1 Einzelne Phasen des Wissensmanagement 18
3.2.2.1.1 Management der Wissensquellen 18
3.2.2.1.2 Management der Wissensträger 19
3.2.2.1.3 Management des Wissensangebots 19
3.2.2.1.4 Management des Wissensbedarfs 20
3.2.2.1.5 Management der Kommunikation und der Infrastrukturen zur Wissensverarbeitung 20
3.2.2.2 Neuinitiierung des Lebenszyklus 21
3.3 Der Rahmen: Die lernende Organisation 23
3.3.1 Organisationales Lernen: Eine Definition 23
3.3.2 Lernende Organisation : Das Konzept 24
3.3.2.1 Phase 1: Sensibilisierung und Vorbereitung des Unternehmens 25
3.3.2.2 Phase 2: Aktiver Informationserwerb und -austausch 27
3.3.2.3 Phase 3: Integration, Synthese und Expansion der Wissensbasis 28
3.3.2.4 Phase 4: Effektiver Wissenstransfer und Kommunikation 29
3.3.2.5 Phase 5: Implementierung und Verbesserung der Wissensbasis 29
4. Unternehmensberatung: Consulting Company 32
4.1 Vorstellung des Unternehmens 32
4.2 Durchführung von Interviews: Ist-Aufnahme 32
4.3 Informationsfluß im Geschäftsablauf: Ist-Analyse 34
4.3.1 Struktur der Informationsdatenbanken 34
4.4 Wissensvernetzung aus Perspektive des Wissensmanagements: Schwachstellenanalyse 37
4.4.1 Kundenakquisition: 37
4.4.1.1 Erstkontakt: Mitarbeiterprofile / Verfügbarkeit / SW-Präsentation 37
4.4.1.2 Folgekontakte: "Minenfelder"/Geschäftsvorfall 38
4.4.1.3 Angebotserstellung: Standards 38
4.4.2 Projektbearbeitung 38
4.4.2.1 Projekterfahrungen: "Key-Player" 38
4.4.2.2 Literaturrecherche: Internet-Adressen / Literatur 39
4.4.2.3 Einführung der Juniorberater: Vorgehensmodell 39
4.4.3 Prozeßmanagement: Strategische Tendenzen 40
4.5 Ungünstige Rahmenbedingungen als Wissensmanagementhindernis 42
5. Knowledge Management: Das System 43
5.1 Strukturierung der Wissensbasis 44
5.1.1 Informationstechnologische Basis 44
5.1.2 Vorstrukturierung 45
5.1.2.1 Wissensidentifikation 45
5.1.2.2 Wissensstrukturanalyse 48
5.1.3 Umsetzung und Anwendungspotential am Beispiel Consulting Company 48
5.1.3.1 Kundendatenbank: 50
5.1.3.2 Mitarbeiterprofile: 52
5.1.3.3 Projektdatenbank 53
5.1.3.4 Leitlinien & Standarddokumente 54
5.1.3.5 Virtuelle Bücherei 55
5.1.3.6 Produktdatenbank 55
5.1.3.7 Kommunikationsplattform 56
5.1.3.8 Virtuelles Adressbuch 57
5.1.3.9 Termindatenbank 58
5.1.3.10 Zuliefererdatenbank 59
5.1.3.11 Wettbewerberdatenbank 60
5.1.3.12 Datenbank der Partnerunternehmen 61
5.1.4 Leitlinien zur Dokumentgestaltung 63
5.2 Methoden und Werkzeuge der Wissensvernetzung 63
5.2.1 Interne Entwicklung 64
5.2.1.1 Hinter den Kulissen von Arthur Andersen 64
5.2.2 Mit Standardsoftware zum Knowledge Management 65
5.2.2.1 Synapsen eines Gehirns: Lotus Notes 66
5.2.2.2 Kollaboratives Wissensmanagement: grapeVine 66
5.3 Suchmechanismen 68
5.4 Datensicherheit 69
6. Lösungskonzepte zu Kernproblemen der praktischen Umsetzung: Die Rahmenbedingungen 71
6.1 Typische Probleme und ihre Lösungskonzepte 72
6.1.1 Selektion des relevanten Erfahrungswissens 73
6.1.2 Motivation zur Eingabe des Erfahrungswissens 73
6.1.2.1 Direkte Anreizfaktoren 74
6.1.2.1.1 Monetäre Anreize 75
6.1.2.1.2 Nichtmonetäre Anreize 76
6.1.2.1.3 Karriere & Konkurrenz 77
6.1.2.2 Strukturelle Anreizfaktoren 80
6.1.2.2.1 Systemtransparenz 80
6.1.2.2.2 Systemmarketing 82
6.1.3 Nutzung des Systems 85
6.1.3.1 Wissenstransparenz 85
6.1.3.2 Aktualität der Wissensbasis 87
6.1.4 Kosten 90
6.1.4.1 Investition in ein Knowledge Management System 90
6.1.4.2 Wettbewerbsvorteile des Knowledge Management 93
6.1.4.3 Kosten/Nutzen: Gegenüberstellung 94
6.1.5 Datenschutz: Einwände des Betriebsrats 95
6.2 Voraussetzungen für den Kulturwandel 97
6.2.1 Kommunikation 98
6.2.2 Engagement der Geschäftsführung 99
6.2.3 Stimmungswandel 99
6.2.4 Zusammensetzung des Teams 100
6.2.5 Externe Berater 100
6.2.6 Zuständigkeiten und zeitlicher Rahmen 101
6.3 Entwicklung förderlicher Rahmenbedingungen 102
6.3.1 Lernkultur 102
6.3.1.1 Transparenz 102
6.3.1.2 Offenheit 102
6.3.1.3 Sensibilität 104
6.3.1.4 Glaubwürdigkeit 104
6.3.1.5 Vertrauen 104
6.3.1.6 Courage 104
6.3.1.7 Vision 105
6.3.1.8 Produktive Verunsicherung 106
6.3.2 Lernarchitektur 107
6.3.2.1 Wissensfreundliche Strukturen 107
6.3.2.2 Hypertextorganisation 108
6.3.2.3 Wissensmanager 109
6.3.3 Lernen zu lernen 111
6.4 Einführungsstrategie 113
6.4.1 Wissensprofile feststellen 114
6.4.2 Wissenskultur analysieren 116
6.4.3 Schritte in die Umsetzung 117
6.4.4 Das Nadelöhr 119
7. Zusammenfassung 121
8. Ausblick 123
9. Literaturverzeichnis i
10. Anhang v

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Arbeit zitieren:
Uruc, Atila Juli 1998: Wissensmanagement in der Consultingbranche, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Unternehmensberatung, Consulting, Beratungsbranche, Knowlegde-Management, Wissensmanagement

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