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Wissensmanagement bei einem Automobilzulieferbetrieb

Exemplarische Entwicklung eines Intranet-Portals

Wissensmanagement bei einem Automobilzulieferbetrieb
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Schneider
  • Abgabedatum: August 2001
  • Umfang: 85 Seiten
  • Dateigröße: 1,8 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4703-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4703-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4703-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schneider, Andreas August 2001: Wissensmanagement bei einem Automobilzulieferbetrieb, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Web Application Server, Web-Anwendungen, Web-Technologien, Contentmanagement

Diplomarbeit von Andreas Schneider

Problemstellung:

Im Rahmen der Diplomarbeit soll ein Intranet-Portal für den IT-Bereich des Unternehmens erstellt werden. Dabei sollen unter anderem ein Projektreporting und notwendige Informationsdienste zum Bereich "Personal Computer" gestaltet werden. Mithilfe des Portals sollen die Mitarbeiter des IT-Bereiches wichtige Informationen zentral abrufen, aber auch auf einfachem Wege selbst publizieren können. Informationsdienst "Personal Computer" beinhaltet die Einrichtung von Informationsforen wie z.B. "NewsGroups" und "FAQ", die zum Informationsaustausch zwischen den PC-Anwendern und dem IT-Bereich dienen sollen.

Die Frage danach, ob ein kommerzielles Contentmanagementsystem eingesetzt und an die Anforderungen des Unternehmens angepasst werden soll oder eine eigene Software-Lösung implementiert werden muss, soll erst im Laufe der Analysephase (Recherche und Bewertung) beantwortet werden. Die obengenannten Aufgaben und Probleme sollen dann mit geeigneten Mitteln gelöst werden. Die Arbeit befasst sich als erstes mit den Begriffen Knowledgemanagement und Contentmanagement. Weiter umfasst sie Recherche, Bewertung und gegebenenfalls Auswahl der notwendigen Softwaretools unter Berücksichtigung der gegebenen IT-Infrastruktur.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung/Aufgabenstellung 3
2. Begriffsklärung 4
2.1 Was ist Knowledgemanagement 4
2.2 Was ist Contentmanagement 7
3. Anforderungen/Bedarf 10
3.1 Anforderungen 10
3.2 Hard- und Software-Bedarf 11
4. Komplett-Lösungen 13
4.1 Hyperwave Information Portal 14
4.2 Community Engine 16
4.3 Intrexx 18
4.4 Fazit 21
5. Entwicklungshilfen für Web-Anwendungen 23
5.1 SilverStream 2.02 27
5.2 Tango Enterprise 3.52 29
5.3 Cold Fusion 4.5 31
5.4 Fazit 34
6. Anforderungsdefinition/Oberflächenprototyp 36
6.1 Anforderungsdefinition 36
6.2 Oberflächenprototyp 43
7. Architektur 47
7.1 Software-Architektur 47
7.2 Datenbankarchitektur 48
7.2.1 Modellierungssprache 50
7.2.2 Informationssammlung 52
7.2.3 Datenmodell/Strukturierung der Information 55
7.3 Hardware-Architektur 56
8. Entwurf 58
8.1 Software-Entwurf 58
8.1.1 Verwaltung der Auswahllisten 58
8.1.2 Erzeugung und Darstellung einer dynamischen Baumstruktur in der Navigationsleiste 59
8.1.3 Benutzerverwaltung 62
8.1.4 DVA-Workflow 65
8.1.5 FAQ-Workflow 66
8.2 Datenbankentwurf 67
8.2.1 Aufbau der Datenbanktabellen 67
8.2.2 Datentypen 71
9. Implementierung 72
9.1 Programmierrichtlinien 72
9.1.1 Projekt-Verzeichnisstruktur 72
9.1.2 Namensgebung 72
9.1.3 Kommentierung 73
9.1.4 Formatierung 74
9.1.5 Beispiel 75
9.2 Anmerkung zur Realisierung 76
10. Zusammenfassung 78
11. Danksagung 79
12. Literaturverzeichnis 80

Automatisiert erstellter Textauszug:

Usability Die Administration des Servers erfolgt vollständig über HTML-Seiten und damit über jeden beliebigen Webbrowser. Der Server arbeitet schnell und ist übersichtlich gestaltet. Für die Entwicklung im Team stehen auf dem Server Source Control und Projektmanagement zur Verfügung. Über grafische Bedienoberfläche lassen sich die Anwendungen im Prinzip einfach per Maus zusammenklicken. Am Anfang wirken die vielen Möglichkeiten und unzähligen Symbolleisten etwas verwirrend. Aber nach einer gewissen Einarbeitungszeit lernt man die Programmierumgebung zu schätzen, unter anderem auch aufgrund der verschiedenen Assistenten und Hilfefunktionen. Weiß man etwa die Syntax eines Tags nicht auswendig, kann Cold Fusion Studio die Parameter selbst einfügen, ähnlich wie Excel bei komplexen Funktionen. Funktionalität Cold Fusion Application Server besteht aus vier grundlegenden Komponenten: - Cold Fusion Application Server dient als Plattform für die Veröffentlichung und das Management von Web-Anwendungen, insbesondere von datenbankgestützten Sites und E-Commerce-Angeboten. - Cold Fusion Studio ist eine integrierte Entwicklungsumgebung. Sie basiert im wesentlichen auf dem Homesite-Editor, der um verschiedene Features erweitert wurde, die für die Zusammenarbeit mit dem Cold Fusion Server von Bedeutung sind. - Cold Fusion Administrator ist die Administrationskonsole für die Verwaltung des Application Server und das Server Cluster Management. - Cold Fusion Extensions, kurz CFX, ist ein XML-basiertes Framework, über das Cold Fusion mittels COM, CORBA, C/C++, VBscript, Javascript oder CFML erweitert werden kann. Die Entwicklungsarbeit verläuft wie bei anderen Web Application Servern nach einem einfachen Schema: mit den in Cold Fusion Studio enthaltenen Entwicklungswerkzeugen und der Datenbank erzeugt der einzelne Entwickler seine Anwendung oder Teilbereiche eines umfangreichen Projekts, indem er lokal die Tagbasierte Server-Scripting-Sprache mit HTML-Dokumenten und anderen Technologien verknüpft. Diese Entwicklungsarbeit wird dann auf den Cold Fusion Application Server übertragen. Jeder Studio-Client enthält eine Einzelplatzversion des Servers. Im Mittelpunkt steht die Verknüpfung von Seiten und Komponenten. CFML kontrolliert die Anwendungslogik, Backend-Integration und dynamische Generierung auf der Serverseite. Der Server seinerseits greift über das Cold Fusion API oder COM beziehungsweise DCOM auf Datenbanken, SMTP-Server oder andere Anwendungen zu. Mit Cold Fusion lassen sich interaktive, dynamische Webapplikationen in kurzer Zeit gestalten. Das ganze erinnert ein wenig an die Microsoft Aktive Server Pagers (ASP). Kernstück des ganzen Systems ist die Tag-basierende Programmiersprache CFML (Cold Fusion Markup Language), die dem herkömmlichen HTML sehr ähnlich ist. Lädt ein Browser eine Cold Fusion-Seite, setzt der Server sie automatisch in HTML um. Für Entwickler bedeutet die Nähe von CFML zu HTML vor allem eines: man kann es schneller lernen als ASP-Skript. Sowohl die Struktur als auch die Logik von CFML fügen sich fast nahtlos in HTML ein. Dabei überrascht die Leistungsfähigkeit der Sprache: Obwohl CFML im Vergleich zu richtigen [...]

(Abbildung 7: Quelle: allaire) Mit Cold Fusion Studio steht einem Web-Programmierer leistungsfähige grafische Programmier-, Datenbank- und Debugging-Tools in einer integrierten Entwicklungsumgebung zur Verfügung. Mit Hilfe der offenen Integration für Datenbanken, E-Mail, Verzeichnisdienste, Java™, XML und ERP-Systeme werden in kurzer Zeit komplexe Webanwendungen entwickelt. Die bewährte Technologie von Cold Fusion Server bietet die nötige Zuverlässigkeit und Leistung für anspruchsvolle und ausbaufähige Webanwendungen. Außerdem bietet Cold Fusion Rundum-Sicherheit auf jeder Stufe – von der Entwicklung bis zum Einsatz. Seit seiner Einführung 1995 ist Cold Fusion zu einem der verbreitetsten Webanwendungsserver auf dem Markt geworden. Tausende von Unternehmen und Organisationen setzen Cold Fusion ein, um Anwendungen für Intra- und Extranets oder das Internet zu entwickeln und bereitzustellen. [...]

Jeder Programmierer mit den entsprechenden Vorkenntnissen wird schnell produktiv mit Tango arbeiten. Tango ist im Vergleich zu anderen Programmiersprachen wie C++, Visual Basic usw. leicht zu erlernen und macht so Lösungen besonders preiswert. Funktionalität Tango Enterprise basiert auf fünf Schlüsselkonzepten: visuelle Entwicklungsumgebung, Erweiterbarkeit, Portabilität, Skalierbarkeit und Actionbasierte Metaphorik. Der Editor dient der visuellen Entwicklung. Über ihn stehen vordefinierte Komponenten zur Verfügung, die die Funktionalität einer Website beliebig erweitern. So ist auch die Interaktion mit externen Programmen möglich. Eine mit Tango entwickelte Anwendung kann über jeden beliebigen Webserver veröffentlicht werden. Schon die Installation von Tango Enterprise macht deutlich, dass es sich um ein mächtiges Werkzeug handelt. Neben dem Application Server, dem Tango Editor und der umfassenden Dokumentation bietet die Installation des Datenbanksystems Pervasive.SQL, des ODBC Datenbanktreibers und des Apache Webservers an. Der Tango Editor präsentiert eine übersichtliche Point-to-Click-Bedienoberfläche, die Drag and Drop von Komponenten erlaubt. Über die sogenannten Actions lassen sich die gewünschten Aktionen per Mausklick in ein Projekt oder einzelne Dokumente einbauen. Nach dem Einfügen öffnet sich die zugehörige Eigenschaftenbox, in der man Details einer Aktion definiert. Entsprechend lassen sich auch komplexe Datenbankabfragen einbauen. Eines der interessantesten Leistungsmerkmale sind die sogenannten Snippets. Dabei handelt es sich um vorgefertigte Komponenten wie Javascripts, Textbausteine, Standard-Header oder beliebige HTML-Tags. Snippets werden in einer eigenen Ablage verwaltet und können vom Entwickler erweitert werden. Über die sogenannten Tango Meta Tags kann der Entwickler Befehle in eine Anwendung einbauen, die von Tango Server interpretiert werden; man kann beispielsweise die Ausführungskontrolle von Anwendungen übernehmen oder Werte von Datenbanken ausgeben. Der Tango Application Server wird über einen Standardbrowser konfiguriert. Die Konfigurationsmaske erlaubt den Zugriff auf Datenquellen, Debug-Funktionen, Ausführungsumgebung, Speichermanagement und Serverstatus. Kompatibilität Die mit Tango erstellten Anwendungen sind automatisch für verschiedene Betriebsysteme kompatibel, sowohl auf NT, Macintosh, Linux und Solaris. Diese Plattformen vertragen sich natürlich auch gleichzeitig nebeneinander. Das bedeutet es besteht die Möglichkeit bei wachsenden Anforderungen für eine Applikation die Plattform nachzurüsten, die dann für die Anwendung die richtige ist. Tango bietet eine sichere Plattform für Business-Software oder für typische InternetApplikationen. HTML-Pages, Java, XML oder CGI können gleichermaßen eingebunden werden. So werden die Entwicklungskosten für neue Projekte durch Verwenden der Ergebnisse aus bisherigen Applikationen vermieden. [...]

Arbeit zitieren:
Schneider, Andreas August 2001: Wissensmanagement bei einem Automobilzulieferbetrieb, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Web Application Server, Web-Anwendungen, Web-Technologien, Contentmanagement

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