Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Wissensfreundliche Unternehmenskultur

Wissensfreundliche Unternehmenskultur
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Agnes Harth
  • Abgabedatum: Dezember 2000
  • Umfang: 137 Seiten
  • Dateigröße: 740,5 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Passau Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4230-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4230-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4230-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Harth, Agnes Dezember 2000: Wissensfreundliche Unternehmenskultur, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Corporate Culture, Knowledge Management, Wissensmanagement, Unternehmenskultur

Diplomarbeit von Agnes Harth

Einleitung:

Die Bedeutung des Wissens in der Wirtschaft ist schon enorm und wird noch weiter wachsen. Deshalb entscheiden sich immer mehr Unternehmen für einen bewussten Umgang mit der Ressource Wissen, d.h. für Wissensmanagement. Dabei stoßen sie auf ein Problem, mit dem die wenigsten rechnen: Verschiedenen Untersuchungen zufolge stellt die Unternehmenskultur das größte Hindernis bei der Einführung des Wissensmanagements dar.

Ziel der Arbeit ist es, den Idealtypus einer wissensfreundlichen Unternehmenskultur, d.h. einer Unternehmenskultur, die das Wissensmanagement optimal unterstützt, zu entwickeln. Basierend auf dem Unternehmenskulturmodell von Edgar Schein werden sowohl die sichtbaren Elemente (Organisation, Personal, Infrastruktur, Instrumente) als auch die unsichtbaren Bestandteile (Werte und Grundannahmen) einer wissensfreundlichen Unternehmenskultur geschildert.

Dem Einsteiger vermittelt die Arbeit einen exzellenten Überblick über die am häufigsten diskutierten und praktizierten Wissensmanagementansätze, dem Experten gewährt sie fundierte Einsichten in das bisher kaum erforschte Thema der wissensfreundlichen Werte und Grundannahmen.

Die Praxisrelevanz der Arbeit zeigt sich darin, dass zum einen eine Vielzahl von praktischen Möglichkeiten, Wissensmanagement zu gestalten, aufgezeigt werden, zum anderen darin, dass abschließend der Frage nachgegangen wird, wie sich eine real existierende Unternehmenskultur mittels Change Management hin zu einer wissensfreundlichen Unternehmenskultur verändern lässt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis V
1. Bedeutung einer wissensfreundlichen Unternehmenskultur 1
1.1 Wissensgesellschaft 1
1.1.1 Abgrenzung von der Dienstleistungs- und Wissenschaftsgesellschaft 1
1.1.2 Wirkfaktoren und Entwicklungsstand 3
1.2 Bedeutung des Wissens in der Wirtschaft 3
1.2.1 Wissen als Produktionsfaktor 3
1.2.2 Wissen als Wettbewerbsfaktor 4
1.2.3 Wissen als immaterielles Vermögen 5
1.3 Bedeutung der Unternehmenskultur im Wissensmanagement 7
2. Grundlegende Begriffe und Konzepte 8
2.1 Kultur 8
2.1.1 Begriff der Kultur 8
2.1.2 Teilbereiche der Kultur 8
2.1.3 Ebenen der Kultur 9
2.2 Unternehmenskultur 10
2.2.1 Zusammenhang zwischen Kultur und Unternehmenskultur 10
2.2.2 Variablenansatz versus Metaphernansatz 11
2.2.3 Drei-Ebenen-Modell von Schein 12
2.2.3.1 Artefakte und Schöpfungen 14
2.2.3.2 Werte 14
2.2.3.3 Grundannahmen 16
2.3 Wissen 17
2.3.1 Abgrenzung von Daten und Informationen 17
2.3.2 Arten von Wissen 19
2.3.3 Organisationale Wissensbasis 19
2.4 Wissensmanagement 20
2.4.1 Ebenen des Wissensmanagements 20
2.4.2 Bausteine des Wissensmanagements 21
2.4.3 Dimensionen des Wissensmanagements 22
2.5 Wissensfreundliche Unternehmenskultur 23
3. Wissensfreundliche Unternehmenskultur 24
3.1 Wissensfreundliche Artefakte und Schöpfungen 24
3.1.1 Organisation 25
3.1.1.1 Struktur 25
3.1.1.1.1 Gesamtunternehmen 25
3.1.1.1.1.1 Entwicklung zum Netzwerkunternehmen 25
3.1.1.1.1.2 Merkmale des Netzwerkunternehmens 26
3.1.1.1.1.3 Parallelorganisation 27
3.1.1.1.1.4 Hypertextorganisation 28
3.1.1.1.2 Organisatorische Einheiten 29
3.1.1.1.2.1 Teams 30
3.1.1.1.2.2 Communities of Practice 31
3.1.1.2 Kooperation 32
3.1.1.2.1 Unternehmen 33
3.1.1.2.2 Forschungseinrichtungen 34
3.1.1.2.3 Kunden 35
3.1.1.3 Arbeitsgestaltung 35
3.1.1.4 Führungsverhalten 37
3.1.1.4.1 Menschenbild 37
3.1.1.4.2 Idealer Führungsstil 38
3.1.1.4.3 Führen durch Zielvereinbarung 39
3.1.1.4.4 Verändertes Führungsverständnis 40
3.1.1.4.5 Middle-up-down-Management 40
3.1.1.5 Zeitgestaltung 41
3.1.1.5.1 Wissensmanagementzeit 41
3.1.1.5.2 Gesamtarbeitszeit 42
3.1.1.6 Anreizsystem 42
3.1.1.7 Spezielle Wissensmanagementpositionen 44
3.1.1.7.1 Professionelle Wissensmanager 46
3.1.1.7.2 Wissensmanagementmitarbeiter in den Geschäftseinheiten 48
3.1.1.8 Spezielle Wissensmanagementeinheiten 48
3.1.2 Personal 49
3.1.2.1 Personalauswahl 49
3.1.2.1.1 Suchprofil 50
3.1.2.1.1.1 Soft skills 50
3.1.2.1.1.2 Hard skills 50
3.1.2.1.2 Auswahlinstrumente 51
3.1.2.1.2.1 Bewerbungsunterlagen 51
3.1.2.1.2.2 Einstellungstests 52
3.1.2.1.2.3 Vorstellungsgespräche 52
3.1.2.1.2.4 Assessment Center 53
3.1.2.2 Personalentwicklung 54
3.1.2.2.1 Entwicklungsplanung 54
3.1.2.2.2 Entwicklungsförderung 55
3.1.2.2.3 Entwicklungsbeurteilung 57
3.1.2.2.3.1 Mitarbeitergespräch 58
3.1.2.2.3.2 360-Grad-Feedback 58
3.1.2.3 Personalwechsel 58
3.1.2.3.1 Nachfolgereinarbeitung 59
3.1.2.3.2 Wissensdokumentation 60
3.1.2.3.3 Kontaktwahrung 60
3.1.3 Infrastruktur 61
3.1.3.1 Architektur 61
3.1.3.1.1 Flexible office 61
3.1.3.1.2 Kommunikationsmöglichkeiten 62
3.1.3.2 Technik 63
3.1.3.2.1 Intranet 65
3.1.3.2.2 Groupware 66
3.1.4 Instrumente 67
3.1.4.1 Dokumentation 67
3.1.4.1.1 Meta-Ebene 67
3.1.4.1.1.1 Wissenslandkarten 67
3.1.4.1.1.2 Gelbe Seiten 69
3.1.4.1.2 Inhalt 69
3.1.4.1.2.1 Leittexte 69
3.1.4.1.2.2 Lessons learned 69
3.1.4.1.3 Form 70
3.1.4.1.3.1 Nutzerfreundliche Dokumente 70
3.1.4.1.3.2 Mind Maps 71
3.1.4.2 Kommunikation 72
3.1.4.2.1 Gemeinsame Ausgangsbasis: Sprache 72
3.1.4.2.2 Gemeinsames Ziel: Wissensleitbild 73
3.1.4.2.3 Wege zum Ziel 74
3.1.4.2.3.1 Mitarbeitermedien 74
3.1.4.2.3.2 Story Telling 75
3.1.4.2.3.3 Kommunikationsforen 76
3.1.4.3 Weiterbildung 77
3.1.4.3.1 Traditionelle und konstruktivistische Weiterbildung 77
3.1.4.3.2 Kooperatives und realitätsnahes Lernen 78
3.1.4.3.2.1 Kooperative Lerngruppen 78
3.1.4.3.2.2 Realitätsnahe Lernformen 79
3.1.4.4 Kreativitätsförderung 80
3.1.4.4.1 Amerikanische und europäische Kreativitätstechniken 80
3.1.4.4.2 Japanische Kreativitätstechniken 81
3.1.4.5 Verbesserung 82
3.1.4.5.1 Ideenmanagement 82
3.1.4.5.2 Benchmarking und Best Practices 83
3.1.4.6 Problemlösung 84
3.1.4.6.1 Systematische Problemlösung 84
3.1.4.6.2 Individuelle Problemlösung 86
3.2 Wissensfreundliche Werte 88
3.2.1 Wissen 88
3.2.1.1 Bedeutung des Wissens und Einstellung zum Wissen 88
3.2.1.2 Bedeutung des Wissensmanagements und Einstellung zum Wissensmanagement 89
3.2.2 Offenheit 89
3.2.2.1 Offene Kommunikation, freier Wissenszugriff und -austausch 89
3.2.2.2 Offenheit gegenüber anderen und deren Wissen 89
3.2.2.3 Offenheit gegenüber Neuem 91
3.2.3 Vertrauen 91
3.2.3.1 Vertrauen der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen 91
3.2.3.2 Vertrauen des Unternehmens gegenüber den Mitarbeitern 93
3.2.4 Gemeinschaft 93
3.3 Wissensfreundliche Grundannahmen 94
4. Veränderung hin zu einer wissensfreundlichen Unternehmenskultur 95
4.1 Veränderbarkeit der Unternehmenskultur 95
4.2 Veränderungsmanagement 97
Anhang VI
Literaturverzeichnis VIII

Automatisiert erstellter Textauszug:

Zum Wissensmanagement wird eine Vielzahl von Instrumenten eingesetzt. Auch wenn nur wenige davon speziell für das Wissensmanagement entwickelt wurden,370 sind viele bekannte Managementinstrumente wissensrelevant.371 Im Folgenden werden die wichtigsten Wissensmanagementinstrumente vorgestellt. Gegliedert werden sie gemäß ihrem jeweiligen Hauptzweck in Instrumente zur Dokumentation, Kommunikation, Weiterbildung, Kreativitätsförderung, Verbesserung und Problemlösung. Ziel dieser Zuordnung ist es, den jeweiligen Hauptzweck der Instrumente möglichst konkret zu beschreiben. Natürlich dienen all diese Instrumente auch den eher abstrakt beschriebenen Bausteinen des Wissensmanagements, was die folgende Übersicht verdeutlicht: Instrumente zur.. Dokumentation Kommunikation Weiterbildung Kreativitätsförderung Verbesserung Problemlösung dienen der/dem... Wissensidentifikation und Wissensbewahrung Wissens(ver)teilung Wissenserwerb Wissensentwicklung und Wissensnutzung Wissensentwicklung und Wissensnutzung Wissensentwicklung und Wissensnutzung [...]

Groupware und Intranet überlappen sich in vielen Funktionsbereichen, aber es bestehen auch noch einige Unterschiede.366 Groupware ist dem Intranet bzgl. des Datenbankmanagements, des Workgroup computing und der Newsgroups überlegen. Das Intranet sammelt dagegen Pluspunkte bei der Veröffentlichung von Informationen über verschiedene Computerplattformen hinweg, bei MultimediaDatenbanken und der Verknüpfung von Inhalten mittels Hyperlinks. In nächster Zukunft werden all diese Möglichkeiten bei beiden Technologien gegeben sein. Viele Unternehmen nutzen sowohl das Intranet als auch Groupware.367 So verwendet Hewlett-Packard Groupware für diskussionsorientierte Anwendungen und das Intranet für die breitere Veröffentlichung von Wissensinhalten.368 Bei National Semiconductor setzen die Mitarbeiter im Vertrieb Groupware ein, die Ingenieure hingegen nützen das Intranet.369 [...]

samt mit Rollen versehen und dadurch beweglich.341 Die Mitarbeiter verfügen über keinen festen Arbeitsplatz sondern schaffen sich je nach der Aufgabe, die sie gerade bearbeiten, und der organisatorischen Einheit, der sie zur Zeit angehören, einen Arbeitsplatz, an dem sie sich mit Notebook und Handy niederlassen.342 3.1.3.1.2 Kommunikationsmöglichkeiten Innerhalb des flexible office lassen sich vielfältige Möglichkeiten sowohl zur geplanten als auch zur spontanen Kommunikation schaffen. Geplante Kommunikation findet v.a. in Konferenzräumen statt. Die Konferenzräume lassen sich dank der mobilen Trennwände an wechselnde Gruppengrößen anpassen.343 Auch die Ausstattung der Konferenzräume erfolgt je nach den Wünschen der Gruppe, wobei eine Vielzahl von Medien zur Verfügung steht (Tafel, Flipchart, Pinnwände, Overheadprojektor, Videoprojektor, Computerprojektor,...).344 Eine Mischung aus geplanter und spontaner Kommunikation stellen Info-Center dar.345 Dabei handelt es sich um zentral gelegene Treffpunkte zum Informations- und Wissensaustausch zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern sowie zwischen verschiedenen organisatorischen Einheiten. Durch eine ansprechende Gestaltung und reichlich vorhandene Sitzgelegenheiten laden sie zum Aufenthalt ein. Sie sind mit vielfältigen Medien zur Präsentation, Visualisierung und Kommunikation ausgestattet und laden zur Interaktion ein. Zur Förderung des informellen Wissensaustausches existiert eine Fülle von Möglichkeiten: • gemeinsame genutzte Kopiergeräte und Drucker346 • Kaffeemaschinen, Getränkeautomaten, Trinkwasserspender347 • Kantine, Cafeteria, Kaffeebar, Teeküche, Terrasse348 [...]

Arbeit zitieren:
Harth, Agnes Dezember 2000: Wissensfreundliche Unternehmenskultur, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Corporate Culture, Knowledge Management, Wissensmanagement, Unternehmenskultur

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren