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Wirtschaftsförderung durch Bund und Länder in der Bundesrepublik Deutschland

Gründe, Aufgaben, Istanalyse und Vorschläge für eine mögliche Sollkonzeption - im Rahmen der Diskussion über den Standort Deutschland

Die Studie erhielt den Förderpreis 1997 des Wirtschaftsverbandes Osnabrück e.V.
Wirtschaftsförderung durch Bund und Länder in der Bundesrepublik Deutschland
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Rita Taphorn, Jacqueline NEU Schwegmann
  • Abgabedatum: Dezember 1997
  • Umfang: 220 Seiten
  • Dateigröße: 14,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Osnabrück Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0886-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0886-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0886-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung: Die Studie erhielt den Förderpreis 1997 des Wirtschaftsverbandes Osnabrück e.V.
  • Arbeit zitieren: Rita Taphorn, Jacqueline NEU Schwegmann Dezember 1997: Wirtschaftsförderung durch Bund und Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: ausländische Direktinvestitionen, Wirtschaftsförderung, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftsstandort Deutschland, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen

Diplomarbeit von Rita Taphorn, Jacqueline NEU Schwegmann

Problemstellung:

Angeregt wurde die Arbeit durch die öffentliche Debatte über unattraktive Standortfaktoren und ein ineffizientes Standortmarketing für Gesamtdeutschland. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, ob ein Zusammenhang zwischen den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingunjen bzw. der Ausgestaltung der deutschen Wirtschaftsförderung und dem geringen Zufluß ausländischer Direktinvestitionen besteht. Aus diesem Grunde wurden die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschlands und die Arbeitsweisen der Wirtschaftsfördergesellschaften der Bundesländer (WFG) untersucht. Als Grundlage der Untersuchung diente folgende Hypothese:

· Eine zentrale Wirtschaftsförderung kann durch ein einheitliches Standortmarketing den Zustrom ausländischer Direktinvestitionen nach Deutschland erhöhen.

Istanalyse:

Wirtschaftsstandorte sehen sich in jüngster Zeit einem verschärften Wettbewerb ausgesetzt. Infolge der Globalisierung der Wirtschaftsmärkte siedeln sich internationale Unternehmen vornehmlich an solchen Standorten an, die aufgrund attraktiver wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen hohe Renditen ermöglichen. Um neue internationale lnvestoren für eine Ansiedlung gewinnen zu können, wächst für Wirtschaftsstandorte der Druck, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Durch die Gestaltung der Rahmenbedingungen und durch das Angebot wirtschaftsfördernder Maßnahmen versuchen sie, ihre Wettbewerbsfähigkeit positiv zu beeinflussen und Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen anzuziehen.

Ein Indikator, der zur Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes immer häufiger herangezogen wird, sind die ausländischen Direktinvestitionen. Deutschland mußte in den letzten Jahren einen sinkenden Zustrom ausländischer Direktinvestitionen verzeichnen und erreichte im Jahre 1996 sogar ein Rekordtief. Dies wird als Ausdruck einer abnehmenden Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft interpretiert. Gründe für diese Entwicklung werden in der öffentlichen Diskussion den ungünstigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und einer allgemein hohen Kostenstruktur angelastet. Die Betrachtung weiterer volks- und betriebswirtschaftlicher lndikatoren zeigt jedoch, daß Deutschland zu den stärksten Industrienationen zählt und kaum ernsthafte Standortschwächen aufzuweisen hat. Als echter Standortnachteil wird indes die Vermarktung des Standortes Deutschland auf internationaler Ebene gesehen. Die individuellen Akquisitionsbemühungen der Bundesländer sowie die Maßnahmen zahlreicher weiterer Institutionen führen zu einer uneinheitlichen Standortdarstellung und einem unüberschaubaren Spektrum möglicher Anlaufstellen für internationale Investitionsinteressenten.

Wichtigstes Instrument der Bundesländer zur aktiven Standortvermarktung und Unterstützung der Wirtschaft durch Fördermaßnahmen sind die landeseigenen WFG, deren Ziel es ist, durch die Akquisition von in- und ausländischen Investoren Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.

Die Erfolgsanalyse der WFG der Bundesländer ergab, daß mangels einheitlicher Erfassung eine vergleichende Beurteilung der WFG unmöglich ist. Bei Nichterfüllung der internen Vorhabenplanung der WFG werden vornehmlich externe Gründe angeführt. Eine Analyse möglicher interner Ursachen unterbleibt größtenteils.

Um den Zustrom ausländischer Direktinvestitionen zu erhöhen, kooperieren die WFG erfolgreich mit Institutionen auf regionaler Ebene. Eine bundesländerübergreifende Kooperation wird allerdings durch das Konkurrenzdenken der WFG erschwert. Dennoch wurde offenkundig, daß ein konstruktiver Erfahrungsaustausch und eine gemeinsame Standortpräsentation zur effektiveren Investorenakquisition von den betroffenen Institutionen als vorteilhaft gewertet wird. Prämisse ist jedoch, daß die selbständigen Akquisitionsbemühungen der WFG erhalten bleiben, um nicht in ihren Zuständigkeitsbereich einer eigenständigen Wirtschaftspolitik einzugreifen.

Generell zeigen die Untersuchungsergebnisse der Analyse der WFG auf, daß die gestellte Hypothese bestätigt werden konnte: Eine intensivere Zusammenarbeit der Bundesländer in der Investorenakquisition ermöglicht mehr Transparenz im Spektrum wirtschaftsfördernder Institutionen, optimiert finanzielle Ressourcen, beschleunigt die Standortsondierung und kann Investitionsentscheidungen ausländischer Investoren begünstigen. So kann langfristig der Zustrom ausländischer Direktinvestitionen positiv beeinflußt werden.

Die Betrachtung bundesländerübergreifender Institutionen zeigt auf, daß zur Optimierung der Investorenakquisition bereits verschiedene Ansätze zur gezielten Zusammenarbeit existieren. Das dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellte Zentrum für die Betreuung von Auslandsinvestoren (ZfA) dient als erste Kontaktstelle für ausländische Investitionsinteressenten. Zur Stärkung der ostdeutschen Wirtschaft bemüht sich das lndustrial lnvestment Council (IIC) durch eine proaktive lnvestorensuche den Zustrom ausländischer Direktinvestitionen zu erhöhen. Der Arbeitskreis der Bundesländer-WFG bereitet eine gemeinsame Standortkampagne vor. Weitere Initiativen erstreben die Errichtung einer zentralen Wirtschaftsförderung. Die Untersuchung dieser Initiativen zeigt, daß keine der beschriebenen Einrichtungen in der jetzigen Erscheinungsform besonders dazu geeignet ist, die Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen für Gesamtdeutschland zu erhöhen.

In Belgien und Großbritannien war der Zustrom ausländischer Direktinvestitionen während der zurückliegenden drei Jahre besonders hoch. Die Analyse der Rahmenbedingungen und der Art der Wirtschaftsförderung dieser Länder zeigt die Gründe für die hohe Direktinvestitionsquote auf. Voneinander abweichende statistische Erfassungsmethoden einfließender Direktinvestitionen bieten einen Erklärungsansatz für hohe Direktinvestitionen beider Länder.

In Belgien werden durch attraktive steuerliche Regelungen Ansiedlungen internationaler Unternehmen stark begünstigt. Trotz des föderalen Staatsaufbaus erfolgt zudem eine Koordination der konkurrierenden regionalen Dienste für Auslandsinvestoren.

Großbritannien verfügt durch das IBB-Netzwerk (invest in Britain Bureau) ü ber ein effektives Wirtschaftsförderinstrument, mit dem es Investitionsinteressenten optimal betreut und eine zügige Ansiedlung ermöglicht.

Ergebnisse:

Die Recherche ergab, daß die Standortfaktoren übertriebenermaßen kritisiert werden. Es sollten vielmehr die Stärken des Standortes durch ein effizienteres Standortmarketing publiziert werden. Von den Diplomandinnen wird demzufolge angeregt, die Wirtschaftsförderung durch eine bessere Kooperation der wirtschaftsfördernden Institutionen, durch die Umsetzung betriebswirtschaftlicher Planungs- und Kontrollkonzepte sowie durch eine gesamtdeutsche Vermarktung des Standortes effektiver zu gestalten.

Die existierenden Ansätze einer Koordination der Wirtschaftsförderung, hierzu zählen ZfA, das IIC und die Arbeitsgemeinschaft der WFG der Bundesländer, gehen nicht weit genug. Auf lange Sicht sollte eine zentrale Einrichtung die Vermarktung des Standortes Deutschland übernehmen und als übergeordnete Kontaktstelle für ausländische Investoren dienen.

Bezüglich der Planung und Kontrolle der Wirtschaftsförderung sollten in Deutschland zunächst die einfließenden Direktinvestitionen nach den Vorgaben des Internationalen Währungsfonds aufgezeichnet werden. Dies würde bestehende Erfassungsunterschiede eliminieren und die internationale Vergleichbarkeit von Direktinvestitionsströmen vereinfachen. Weiterhin sollte eine systematische Registrierung aller lnvestitionsinteressenten bei den WFG der Bundesländer, ZfA und IIC in einer zentralen Datenbank erfolgen. Hierdurch könnten Ansiedlungsvorhaben beschleunigt, lnvestitionsprojekte katalogisiert und die Bestandspflege professionalisiert werden. Zum dritten muß auch durch jede einzelne WFG die Verwirklichung des Zieles "Ansiedlung ausländischer Direktinvestitionen" nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen überwacht werden. Hierzu müssen derzeit nicht existente Maßstäbe für die einheitliche Erfassung einer erfolgreichen, aber auch unwirksamen Förderung, eingeführt werden.

Die Verfasserinnen befürworten die Errichtung einer gesamtdeutschen GmbH nach dem Vorbild des IBB. Das britische Konzept beinhaltet eine zentralistische Organisation, die unter Einbeziehung der Botschaften weltweit für lnvestitionsinteressenten präsent ist. Im übertragenen Sinne könnten in Deutschland alternativ bereits vorhandene Auslandsvertretungen des DIHT oder die Vertretungen des Auswärtigen Dienstes (Botschaften) als Anlaufstelle für potentielle lnvestoren genutzt werden. Dies würde die deutsche Wirtschaftsförderung systematisieren. Befragte Unternehmen, die durch die WFG angesiedelt worden waren, sehen in dieser Art der Wirtschaftsförderung den Vorteil einer schnelleren und einfacheren Standortsondierung.

Dies trägt nach Ansicht der Diplomandinnen dazu bei, auf lange Sicht die einfließenden Direktinvestitionen nach Deutschland zu erhöhen und dadurch Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort
1. Problemstellung 1
1.1 Aktuelle Beiträge zur Diskussion um den Standort Deutschland 1
1.2 Erstellung der Hypothese 4
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit 5
2. Die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes 7
2.1 Wirtschaftsstandorte im Wettbewerb 7
2.1.1 Definition von Wirtschaftsstandorten 7
2.1.2 Dynamik von Wirtschaftsstandorten 8
2.1.3 Entstehung des Wettbewerbes von Wirtschaftsstandorten 9
2.1.4 Wettbewerbsituation auf dem "Markt für Wirtschaftsstandorte" 11
2.2 Indikatoren der Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes 12
2.2.1 Ausländische Direktinvestitionen 15
2.2.1.1 Definition und Abgrenzung 16
2.2.1.2 Bestimmungsgründe 17
2.2.1.3 Wirkung von Direktinvestitionen auf Wirtschaftsstandorte 19
2.2.1.4 Aussagekraft des Indikators 20
2.2.2 Ausländische Direktinvestitionen in der Bundesrepublik Deutschland 21
2.2.2.1 Statistische Erfassung 21
2.2.2.2 Erklärung der Entwicklung 22
2.2.2.3 Bedeutung für den Wirtschaftsstandort 27
2.3 Die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland 28
2.3.1 Volkswirtschaftliche Indikatoren 28
2.3.2 Betriebswirtschaftliche Indikatoren 29
2.3.3 Organisatorisch/Administrative Indikatoren 31
2.3.4 Fazit und Handlungsbedarf 32
3. Die Wirtschaftsförderung in der Bundesrepublik Deutschland 34
3.1 Definition und Abgrenzung der Wirtschaftsförderung 34
3.2 Gründe für die Notwendigkeit einer Wirtschaftsförderung 34
3.3 Spektrum der wirtschaftsfördernden Institutionen, Maßnahmen und Programme 36
3.3.1 Wirtschaftsfördernde Institutionen 36
3.3.1.1 Wirtschaftsfördernde Einrichtungen des Bundes 36
3.3.1.2 Einrichtungen auf der Ebene der Bundesländer 37
3.3.1.3 Regionale, lokale und sonstige Einrichtungen 38
3.3.2 Fördermaßnahmen und -programme 38
3.4 Der ordnungspolitische Rahmen 40
3.4.1 Gesetzliche Rahmenbedingungen des Bundes 41
3.4.1.1 Das Stabilitätsgesetz 41
3.4.1.2 Standortsicherungsgesetz und weitere Initiativen 42
3.4.2 Wirtschaftsfördernde Maßnahmen durch die Bundesländer 44
3.4.2.1 Wirtschaftsfördergesellschaften (WFG) als Instrument der Wirtschaftsförderung 45
3.4.2.2 Entstehung der WFG 45
3.4.2.3 Ziele, Aufgaben und Instrumente der WFG 47
3.4.2.4 Organisatorischer Aufbau der WFG 48
3.4.3 Gemeinschaftliche Maßnahmen von Bund und Ländern 50
4. Die Untersuchung des Erfolges der WFG 53
4.1 Allgemeine Bestandteile einer Erfolgskontrolle 53
4.2 Ableitung der Erfolgsmeßgrößen aus den vorgegebenen Zielen 54
4.2.1 Erwerbswirtschaftliche Betriebe 55
4.2.2 Gemeinwirtschaftliche Betriebe 57
4.2.3 WFG der Bundesländer 58
4.3 Untersuchungsmethodik zur empirischen Erfolgsermittlung der WFG 59
4.3.1 Vorgehensweise bei der Untersuchung 60
4.3.2 Nutzung von sekundären Datenquellen 61
4.3.3 Gewinnung von primärem Datenmaterial 61
4.3.3.1 Schriftliche Befragung der WFG 62
4.3.3.2 Mündliche Befragung der WFG 64
4.3.3.3 Schriftliche Befragung der Unternehmen 65
4.4 Auswertung der Untersuchung und Evaluation der WFG 66
4.4.1 Die finanzielle Ausstattung 66
4.4.2 Beurteilung des Erfolges 67
4.4.3 Ursachen für Abweichungen von der Vorhabenplanung 69
4.4.4 Vor- und Nachteile einer Zusammenarbeit der WFG 70
4.5 Ergebnisse der Unternehmensbefragung 72
5. Vorhandene Ansätze einer Zusammenarbeit zur erfolgreicheren Wirtschaftsförderung 75
5.1 Zentrum für die Betreuung von Auslandsinvestoren (ZfA) 75
5.1.1 Entstehung und Aufbau 75
5.1.2 Ziele und Aufgaben 76
5.1.3 Arbeitsweise und Erfolge 77
5.2 IIC - The New German Länder Industrial Investment Council (IIC) 79
5.2.1 Entstehung und Aufbau 79
5.2.2 Ziele und Aufgaben 80
5.2.3 Arbeitsweise und Erfolge 81
5.3 Arbeitsgemeinschaft der WFG und andere Ansätze 82
5.4 Kritische Würdigung der Zusammenarbeit 84
6. Die Wirtschaftsförderung anderer europäischer Staaten 87
6.1 Vorgehensweise bei der Analyse und Auswahl von Vergleichsstaaten 87
6.2 Das föderale Belgien 90
6.2.1 Struktur des belgischen Staates 90
6.2.2 Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes 91
6.2.3 Wirtschaftsförderung in Belgien 94
6.2.3.1 Nationale Förderprogramme 94
6.2.3.2 Die drei Regionen und ihre Wirtschaftsförderung 95
6.2.3.2.1 Regionen Flandern und Wallonien 96
6.2.3.2.2 Region Brüssel 97
6.2.3.2.3 Wirtschaftsförderung der Regionen 98
6.2.3.3 Kooperation zwischen den Regionen 100
6.3 Das Vereinigte Königreich 101
6.3.1 Struktur des Vereinigten Königreiches 101
6.3.2 Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes 102
6.3.3 Die Wirtschaftsförderung 103
6.3.3.1 Invest in Britain Bureau 104
6.3.3.2 Regionale Wirtschaftsförderung als Teil des IBB Netzes 106
6.4 Kritische Würdigung der Praktiken beider Vergleichsstaaten 107
6.4.1 Allgemeine statistische Erhebungsmethoden 108
6.4.2 Belgien 109
6.4.2.1 Allgemeine Rahmenbedingungen 109
6.4.2.2 Art der Wirtschaftsförderung 110
6.4.3 Das Vereinigte Königreich 111
6.4.3.1 Allgemeine Rahmenbedingungen 111
6.4.3.2 Die Arbeit des IBB 112
7. Zusammenfassung der Istanalyse 114
8. Empfehlungen für eine Sollkonzeption zur verbesserten Wirtschaftsförderung der Bundesrepublik Deutschland 117
8.1 Inhaltliche Empfehlungen 117
8.1.1 Kooperation der WFG 117
8.1.2 Planung und Kontrolle der Erfolge der WFG 119
8.1.2.1 Einführung einer einheitlichen statistischen Grundlage 119
8.1.2.2 Errichtung einer zentralen Datenbank 119
8.1.2.3 Einheitliche Erfassung und Kontrolle der Effizienz der Förderung 120
8.1.3 Vermarktung des Standortes Deutschland 121
8.1.4 Zentrale Informationsstelle für ausländische Investoren 123
8.2 Empfehlungen zur Form einer möglichen Zusammenarbeit 124
8.2.1 Konzepte zur Kooperation zwischen bestehenden Institutionen 124
8.2.1.1 Kooperation zwischen ZfA und IIC 124
8.2.1.2 Intensivierung des WFG-Arbeitskreises 125
8.2.2 Konzepte zur Expansion von ZfA oder IIC 126
8.2.2.1 Expansion des ZfA 126
8.2.2.2 Expansion des IIC 127
8.2.3 Konzept einer neuen Institution zur Wirtschaftsförderung 127
8.2.4 Vorschläge zum Aufbau einer weltweiten Präsenz der deutschen Wirtschaftsförderung 129
8.2.4.1 Sitz der Hauptniederlassung 129
8.2.4.2 Nutzung vorhandener Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland 130
8.3 Probleme bei der Realisation 134
9. Schlußbemerkungen und persönliche Erfahrungen 139

Arbeit zitieren:
Rita Taphorn, Jacqueline NEU Schwegmann Dezember 1997: Wirtschaftsförderung durch Bund und Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
ausländische Direktinvestitionen, Wirtschaftsförderung, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftsstandort Deutschland, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen

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