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Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Workflow Management Systemen unter Einbeziehung von Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten und allgemeinen Risikoaspekten bei deren Einführung

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Workflow Management Systemen unter Einbeziehung von Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten und allgemeinen Risikoaspekten bei deren Einführung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Braun
  • Abgabedatum: Januar 2000
  • Umfang: 212 Seiten
  • Dateigröße: 14,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Hochschule Harz (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2382-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2382-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2382-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Braun, Frank Januar 2000: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Workflow Management Systemen unter Einbeziehung von Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten und allgemeinen Risikoaspekten bei deren Einführung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wirtschaftlichkeit, Risiko, Kosten-Nutzen, Workflow-Management, Workflow

Diplomarbeit von Frank Braun

Gang der Untersuchung:

Nach der Einleitung, beziffert mit dem Kapitel eins, thematisiert als Einstieg in die betriebliche Nutzung des Workflows das Kapitel zwei grundlegende Elemente als Voraussetzung. Darin enthalten sind vor allem Definitionen und der prozeßorientierte Ansatz, der Ursprung der Prozeßorientierung als Grundlage für eine Ablauforganisation, bei dem zwischen Ablauf, Prozeß und Vorgang abgegrenzt wird. Als Grundlage für die Workflow Definition skizziert der Abschnitt Business Process Reengineering (BPR) die Vorgehensweise und Basiselemente. Für den sinnvollen Einsatz einer Kontrolle der abteilungs- und kostenstellenübergreifenden Kosten, widmet sich der letzte Abschnitt des Kapitel zwei der Prozeßkostenrechnung. Auch diese wird nur in einigen, wenigen, ausgewählten Thematiken beschrieben, da sie für das eigentliche Thema der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung weniger ausschlaggebend ist, jedoch in ihrer Anwendung nach Einführung eines Workflow Management Systems einen wesentlichen Nutzenbeitrag leistet.

Im Kapitel drei wird mit dem Referenzmodell der Workflow Management Coalition die allgemeine, zukunftsweisende Standardarchitektur der teilweise realisierten Nor- mierungen eines Workflow Management Systems beschrieben. Dieses genormte Modell soll, sofern es fertiggestellt ist, den Standard aller Workflow Systeme darstellen. Die einzelnen Komponenten und vor allem die dazugehörigen Schnittstellen, die teilweise bereits einem Standard unterliegen, werden hier eingehend beschrieben.

Eine besondere Gewichtung liegt auf Kapitel vier. Dort werden alle weiterführenden Grundlagen zum Verständnis eines Workflow Management Systems gelegt. Dabei geht es insbesondere um die Abgrenzung der verschiedenen Workflow-Typen, mit denen unterschiedliche Ziele verfolgt werden, sowie eine Unterscheidung der verschiedenen zu unterstützenden Prozeßansätze. Routinearbeit, Skalierbarkeit, Starrheit, Ad-hoc-Workflow oder Flexibilität sind Schlagwörter, die im weiteren Verwendung finden. Auch die Aufgaben, sowie die unterstützten Bereiche durch einen Workflow werden aufgezeigt.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im anschließenden Kapitel fünf, der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Workflow Management Systemen, ohne dabei speziell den Fokus auf ein bestimmtes System zu legen. Ziel ist es, den allgemeinen Einsatzvorteil eines Vorgangssteuerungssystems an sich darzustellen. Angefangen von der Entscheidung bis zur Einführung, d. h. der Ausgangssituation über die Auswahlkriterien bis zur Systemauswahl selbst wird sowohl in anonymer Sicht, als auch aus Unternehmenssicht aufgezeigt. Viele der möglichen Nutzenvorteile werden detailliert beschrieben sowie deren Folgen erläutert. Es folgt darauf der praxisorientierte Teil der Einsparungspotentiale mit den Berechnungen zum Retum an Investment (Rol). Dabei wird Wert gelegt auf die von externen Firmen bereitgestellten Zahlen und Berechnungen, die aus realen Projekten stammen.

Das Kapitel sechs ergänzt das vorausgegangene Kapitel um die internen und externen Einflußgrößen, die eine erfolgreiche Einführung eines WflVIS gefährden können, nämlich den allgemeinen Risikofaktoren. Dabei treten in erster Linie zwei Ansatzpunkte in den Vordergrund. Einerseits die Interoperabilität mehrerer eingesetzter Bürokommunikationssysteme, deren Anforderungen und die marktseitigen Hemmnisse beim Einsatzes eines solchen Systems. Andererseits die mitarbeiterbedingten Risiken in den Unternehmen.

Zum Abschluß erfolgt im siebten Kapitel auf speziellen Wunsch der Betreueseite der Hochschule Harz eine Beschreibung eines Workflow Systems, dabei wurden der SAP© R/3®' Business Workflow 2 und Staffware 2000®3 der gleichnamigen Staffware plc.. gewünscht. Hier werden nur einige Kriterien herausgegriffen, die für Anwender dieser Systeme von Interesse sind. Eine detaillierte Beschreibung beider Workflow Systeme kann aufgrund des begrenzten Rahmens nicht erfolgen.

Das abschließende achte Kapitel greift als Zusammenfassung die wichtigsten Momente dieser Arbeit nochmals auf und gibt einen kritischen Ausblick auf zukünftige Chancen und Risiken.

Das angehängte Glossar erklärt die wichtigsten Fachtermini und verschafft der Ausarbeitung die für diese Thematik erforderliche Transparenz.

Der theoretische Teil dieser Arbeit ist deskriptiv und analytisch konzipiert. Aus der Aktualität des Themas resultierend wurden verstärkt Fachartikel bzw. das Internet und CD-ROMS in die Literaturauswahl einbezogen und im Zuge der Berichtserstellung mit den theoretischen Grundlagen verknüpft. Insofern ist nach intensiver Literaturrecherche festzustellen, daß grundlegende Werke über die Wirtschaftlichkeit von WflvIS bislang auf dem Literaturmarkt weitgehend fehlen. Als Bezugsquellen für Angaben in den praxisorientierten Abschnitten dienen die im Rahmen der Projekttätigkeit gesammelten Erfahrungen bei der Firma Staffware® GmbH, sowie entsprechende Studien anderer Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis ii
II. Abbildungsverzeichnis IV
III. Tabellenverzeichnis VI
IV. Formelverzeichnis VIII
V. Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Einleitung
1.1 Ziel und Aufgabenstellung 2
1.2 Aufbau der Arbeit 3
2. Grundlagen
2.1 Definitionen 8
2.2 Prozeßorientierung als Leitmotiv 10
2.3 Abgrenzung der Begriffe "Ablaufe", "Prozeß", "Vorgang" 13
2.4 Business Process Reengineering 15
2.5 Prozeßkostenrechnung 21
3. Das Referenzmodell der Workflow Management Coalition
3.1 Die Workflow Management Coalition (WfMC) 32
3.2 Grundlagen des Referenzmodells 32
3.3 Die Komponenten des Workflow Referenzmodells 33
4. Workflow Management Systeme (WfMS)
4.1 Verständnis eines Workflow Management Systems 39
4.1.1 Begrifflicher Bezugsrahmen 39
4.1.2 Vorgangshierarchien 41
4.1.3 Vorgangsgrundschema 43
4.1.4 Funktionen eines „Vorgangsinformationssystems" (VIS) 44
4.2 Abgrenzung und Charaktere von Vorgangssteuerungssystemen 45
4.2.1 Klassifikation von Büroinformationssystemen 46
4.2.1.1 Entwicklungsbezogene Klassifikation 46
4.2.1.2 Funktionsorientierte Klassifikation 46
4.2.2 Abgrenzung der Workflow Management Systeme 47
4.2.2.1 Office Automation 48
4.2.2.2 Dokumentorientierte Systeme 49
4.2.2.3 Prozeßorientierte Systeme 51
4.2.2.4 Workflow-Typen für den Einsatz der Prozeßunterstützung 53
4.2.3 Charaktere von Workflow Management Systemen 55
4.2.3.1 Unterstützte Bereiche durch Workflow Management Systeme 55
4.2.3.2 Aufgaben von Workflow Management Systemen 56
4.2.3.3 Unterstützung flexibler Geschäftsprozesse 57
5. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Workflow Management Systemen
5.1 Wirtschaftlichkeitsrechnung 60
5.2 Problemstellung bei der Auswahl eines Workflow Management Systems 65
5.2.1 Kostenwirkungen 66
5.2.2 Vorgehensweise 67
5.2.3 Betrachtung nach der Einführung 70
5.2.4 Kostenüberwachung 70
5.3 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eines Workflow Management Systems aus Sicht der Unternehmen 71
5.3.1 Ausgangssituation 72
5.3.2 Qualitativer und quantitativer Nutzen von Workflow Management Systemen 80
5.4 Einsparungspotentiale 86
5.4.1 Einsparungsmöglichkeiten 86
5.4.1.1 Erstes Einsparungsbeispiel/Projektbeschreibung 87
5.4.1.2 Zweites Einsparungsbeispiel 92
5.4.2 Return an Investment (RoI) und Amortisation 95
5.4.2.1 Beispielrechnung für ein Return an Investment (RoI) 95
5.4.2.2 Projekt zur Workfloweinführung, Kalkulation zu Kosten, Einsparung und Amortisation 99
6. Risiken bei der Einführung und beim Einsatz eines Workflow Management Systems
6.1 Grundsätzliche Problematiken 108
6.1.1 Existenz unterschiedlicher Vorgangssteuerungssysteme innerhalb eines Unternehmens 108
6.1.2 Die aktuellen Hemmnisse für eine stärkere Marktdurchdringung 111
6.1.3 Lizenzkosten 113
6.1.4 Weitere Risiken bei der Einführung und Betrieb eines Workflow Management Systems 115
6.2 Mitarbeiterbedingte Risikoaspekte 118
6.2.1 Stolperfallen der Systemeinführung 119
6.2.2 Organisatorische Aspekte 121
6.2.3 Technische Aspekte 125
7. Skizzierung ausgewählter Workflow Management Systeme
7.1 SAP R/3 Business Workflow 129
7.2 Staffware 2000 149
8. Schlußwort 169
VI. Literaturverzeichnis 174
VII. Glossar 180
VIII. Anhangsverzeichnis 183
IX. Eidesstattliche Erklärung XI

Arbeit zitieren:
Braun, Frank Januar 2000: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Workflow Management Systemen unter Einbeziehung von Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten und allgemeinen Risikoaspekten bei deren Einführung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wirtschaftlichkeit, Risiko, Kosten-Nutzen, Workflow-Management, Workflow

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