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Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens

Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Benjamin Knörzer
  • Abgabedatum: Februar 2004
  • Umfang: 78 Seiten
  • Dateigröße: 567,4 KB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Aschaffenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9403-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9403-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9403-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Knörzer, Benjamin Februar 2004: Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marktanalyse, Machbarkeitsanalyse, Portfolioanalyse, Break-Even, Sensitivitätsanalyse

Diplomarbeit von Benjamin Knörzer

Zusammenfassung:

Wachstum, Gewinn und Sicherung der Überlebensfähigkeit sind die Kernziele eines jeden Unternehmens. Es stellt sich aber die Frage, wie diese Ziele im Rahmen einer zunehmenden Globalisierung des Wettbewerbs erreicht werden können. Eine mögliche Vorgehensweise stellt die kontinuierliche Ausrichtung auf neue Produkte dar.

Die Bedeutung von Produktinnovationen wird durch die Tatsache unterstrichen, dass Industrieunternehmungen ca. 20-30% ihres Umsatzes mit Produkten erzielen, die noch nicht länger als fünf Jahre auf dem Markt sind. Als Innovationsführer wollen sie u.a. sowohl kurzfristig von ihrem temporären Monopol als auch langfristig von dem Aufbau von Marktzutrittsbarrieren profitieren. Dabei stellt die Rolle des Pioniers nicht automatisch eine Erfolgsgarantie per se dar.

Die Art und Weise der Entstehung solcher Produkte ist für den Markterfolg letztendlich von besonderer Bedeutung. Es kommt weniger darauf an, eigene Entwicklungen anzubieten. Vielmehr ist die Entwicklung neuer Produkte an den Nachfragewünschen der Kunden auszurichten. Dass diese Wünsche aber im Rahmen von Produktinnovationen nur unzureichend berücksichtigt werden, zeigt die hohe Flop-Rate von etwa 30-50% der auf dem Markt neu eingeführten Produkte.

Diese Arbeit soll deshalb einem Unternehmen der keramischen Industrie folgende Frage beantworten:

Ist es möglich, Urnen aus Keramik erfolgreich auf dem deutschen Markt anzubieten?

Inhalt dieser Arbeit ist es, den Komplex einer Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Lancierung eines neuen Produktes an einem Praxisbeispiel der Firma XXX Keramik GmbH & Co KG darzustellen. Dabei werden besonders die Chancen und Risiken für die Produktpalette und das Unternehmen erörtert. Die Arbeit erstreckt sich von der Idee über Markt- und Produktanalysen bis zu einer Risikobetrachtung. Es werden alle Phasen detailliert beschrieben und Methoden zur Lösung der phasenspezifischen Probleme genannt.

Um einen Lancierungsprozess erfolgreich durchführen zu können, bedarf es des Zusammenwirkens vieler Stellen innerhalb und zunehmend auch außerhalb der Unternehmung. Ein derart komplexer Vorgang kann aber nur dann effizient ablaufen, wenn möglichst wenig Reibungsverluste zwischen den beteiligten Stellen auftreten.

Deshalb bildet neben dem eigentlichen Analyseprozess die mögliche organisatorische Verankerung des Produktes in der Unternehmung den zweiten Schwerpunkt der Arbeit. Es werden die Anforderungen des neuen Produktes an die Organisationsstruktur dargestellt.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS VI
MANAGEMENT SUMMARY X
ABBILDUNGSVERZEICHNIS XII
TABELLENVERZEICHNIS XIII
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS XIV
FORMELVERZEICHNIS XV
1. EINLEITUNG 16
1.1 Unternehmenspräsentation XXX GmbH & Co KG 16
1.2 Basisinformationen zur Schmuckurne 19
2. TECHNISCHE MACHBARKEITSANALYSE 21
2.1 Gesetzliche Vorgaben 21
2.2 Erzeugnisentwicklung 23
2.2.1 Erzeugniskonkretisierung 23
2.2.2 Erzeugnisgestaltung 25
2.3 Rechtsschutz 27
3. MARKTANALYSE 28
3.1 Bevölkerungsentwicklung 28
3.2 Nachfrage Veränderungen 29
3.3 Politische Veränderungen 33
3.4 Marktvolumen für keramische Schmuckurnen 35
3.5 Vertriebswege in Deutschland 37
3.6 Kundenanalyse 37
3.6.1 Der Großhandel 37
3.6.2 Bestattungsinstitute 38
3.7 Besonderheiten des Urnenmarktes 38
3.8 Zusatzmärkte 40
3.8.1 Erinnerungsstücke 40
3.8.2 Seeurnen 40
3.8.3 Tierurnen 41
3.9 Wettbewerbsumfeld 42
3.9.1 Konkurrentenbestimmung 42
3.9.2 Produkte 43
3.9.3 Markteintrittsbarrieren 44
3.9.4 Strategische Wettbewerbsreaktion 44
4. PORTFOLIOANALYSE 46
5. BREAK EVEN ANALYSE 50
5.1 Variable Kosten 51
5.1.1 Herstellkosten 51
5.1.2 Logistikkosten 54
5.1.2.1 Logistikkosten bei indirekter Lieferung 54
5.1.2.2 Logistikkosten bei direkter Lieferung 54
5.2 Fixe Kosten 55
5.3 Erlöse 56
5.3.1 Marktpreis bei indirekter Lieferung 56
5.3.2 Marktpreis bei direkter Lieferung 56
5.4 Ergebnis Break Even 56
5.4.1 Break Even bei indirekter Lieferung 57
5.4.2 Break Even bei direkter Lieferung 57
5.5 Sensitivitätsanalyse 58
5.5.1 Best Case/Worst Case indirekte Lieferung 59
5.5.2 Best Case/Worst Case direkte Lieferung 60
5.6 Preisstrategie 61
6. OPERATIVE RISIKOBETRACHTUNG 63
6.1 Risikoidentifikation und Bewertung 63
6.1.1 Interne Risikoidentifikation und Bewertung 64
6.1.2 Externe Risikoidentifikation und Bewertung 64
6.1.3 Risikomatrix 65
6.2 Risikosteuerung 65
6.3 Risikoüberwachung und Kontrolle 68
7. EINGLIEDERUNG IN DIE BETRIEBSORGANISATION 69
7.1 Aufbauorganisation 69
7.2 Ablauforganisation 71
7.2.1 Organisationsgrad 71
7.2.2 Technische Ausstattung 71
7.3 Anforderungen an Mitarbeiter 72
8. FAZIT UND AUSBLICK 74
LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 76
ANLAGEN 80

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Seebestattung lässt sich bis zur griechischen Antike zurückverfolgen, denn das ewige, unendliche Meer faszinierte schon immer die Menschen. So wurde es auch bald ein würdiger Ort für die ewige Ruhe. Die Seebestattung ist wie folgt zu erklären: Die vom Krematorium gelieferte Asche wird bei der Seebestattung direkt in die Schmuckurne umgefüllt. Eine Aschenkapsel wie bei der herkömmlichen Feuerbestattungen gibt es nicht. Die Seebestattung erfolgt außerhalb der drei Meilen Grenze in der Nord- oder Ostsee. Nach entsprechender Zeremonie vom Kapitän, wird die Schmuckurne im Meer versenkt. Für Seeurnen gibt es vom Bundesamt für Seeschifffahrt (BSH) die Vorgabe, dass diese nach ca. 2,5 Stunden im Wasser bereits Auflösungserscheinungen zeigen müssen.40 Dies ist mit keramischen Werkstoffen nicht möglich. Ein gebrannter Ton ist überhaupt nicht zersetzbar. Lediglich der ungebrannte Ton zeigt Zersetzungserscheinungen. Dieser wäre nach heutigem technischen Kenntnisstand sehr instabil und würde wahrscheinlich nicht den Anforderungen der BSH genügen. Folglich ist dieser Zusatzmarkt erst dann verwendbar, wenn die technischen Entwicklungen dies zulassen. [...]

Ein möglicher Zusatzmarkt bieten sog. Erinnerungsstücke. Da in Deutschland noch Friedhofszwang besteht, können die Angehörigen die Schmuckurne ihrer Verstorbenen nicht mit nach Hause nehmen. Stattdessen werden Artikel in dem gleichen Dekor zum Mitverkauf angeboten. Diese können dann mit nach Hause genommen werden. Solche Erinnerungsstücke gibt es bisher (fast) keine. Lokale Bestatter bestätigen jedoch eine immer größere Nachfrage. Für die Art der Erinnerungsstücke gibt keine Grenzen. Es bietet sich fast das komplette Programm der Fa. XXX an. Von verschieden Vasen über Teelichter bis zu Gedenktafeln. Diese gesamten Artikel müssen im Unternehmen nicht neu entwickelt, sondern nur einem anderen Kundenkreis angeboten werden. Die Erinnerungsstücke stellen für die Fa. XXX einen passenden Zusatzmarkt dar. [...]

Die Feuerbestattung könnte durch Gesetzesänderungen zusätzlich an Bedeutung gewinnen: - Insbesondere bei Änderungen in den Umweltauflagen für Friedhöfe. Es ist erwiesen, das von einem Friedhof eine sehr hohe Grundwasserbelastung ausgeht. Deshalb dürfen neu angelegte Friedhöfe in Bayern nur außerhalb von Städten und Gemeinden angelegt werden.24 Folglich ist es fraglich, ob die Erdbestattung auf lange Sicht tragbar bleibt. - Neueste gesetzliche Änderungen ermöglichen die Bestattung in einem sogenannten Friedwald. Ein Friedwald ist eine neue Form der Bestattung in freier Natur. Noch zu Lebzeiten werden in diesen Wäldern Bäume ausgesucht, an denen die Urne beigesetzt wird. In Deutschland gibt es bereits 4 Anlagen. Genehmigungsverfahren für weitere Friedwälder laufen in mehreren Bundesländern. Weiterhin finden sich viele attraktive Friedwald-Standorte im Herkunftsland des Friedwaldes, der Schweiz. Durch verschiedene Berichte in den Medien und die offensichtlich große Nachfrage nach dieser Bestattungsart ist der Erfolg der Firma Friedwald GmbH erklärbar. - Viele Deutsche wünschen, dass ihre Asche nach der Kremierung nicht auf einem Friedhof sondern in den heimischen Mauern verbleibt. Auch bei den Hinterbliebenen besteht nicht selten das Bedürfnis, die Nähe ihrer Verstorbenen zu spüren und diese im eigenen Garten beizusetzen oder in der Wohnung aufzubewahren. Das scheint auch für die Trauerbewältigung der Hinterbliebenen äußerst hilfreich zu sein, wie Erfahrungen im Ausland belegen. In Deutschland gilt noch das Feuerbestattungsgesetz vom 15.03.1934, wonach die Totenruhe nur auf dem Friedhof gewährleistet ist. Nach § 8 Beisetzung der Aschenreste gelten folgende Richtlinien: [...]

Arbeit zitieren:
Knörzer, Benjamin Februar 2004: Wirtschaftlichkeitsanalyse einer Programmerweiterung eines mittelständischen Produktionsunternehmens, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marktanalyse, Machbarkeitsanalyse, Portfolioanalyse, Break-Even, Sensitivitätsanalyse

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