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Wirtschaftliche Aspekte der Markterschließung Chinas

Motive, Probleme und Fördermaßnahmen am Beispiel kleiner und mittlerer Unternehmen

Wirtschaftliche Aspekte der Markterschließung Chinas
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marion Ueckert
  • Abgabedatum: Dezember 1996
  • Umfang: 150 Seiten
  • Dateigröße: 6,4 MB
  • Note: 2,1
  • Institution / Hochschule: Universität Ulm Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1372-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1372-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1372-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ueckert, Marion Dezember 1996: Wirtschaftliche Aspekte der Markterschließung Chinas, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: China, Markterschließung

Diplomarbeit von Marion Ueckert

Zusammenfassung:

"In China heute zu investieren ist ein Risiko. In China heute nicht zu investieren ist ebenfalls ein Risiko" Die Wirtschaft der Volksrepublik China wächst schneller als alle anderen Volkswirtschaften der Welt. Für das Jahr 1995 war ein Wachstum von 9,9 % zu verzeichnen, und gemäß aktueller Prognosen ist im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts - gemessen an der Kaufkraft - der Aufstieg Chinas zur größten Volkswirtschaft der Welt durchaus mög1ich. Bereits heute verfügt die VR China über eine potentielle Käuferschicht von 1,2 Milliarden Menschen und ein Bruttosozialprodukt von derzeit 540 Milliarden DM.

Um ein anhaltendes Wirtschaftswachstum zu gewährleisten und die eigene Wirtschaft weiter aufzubauen, ist China auf Kapital, Technologien und Know-how aus dem Ausland angewiesen. Deshalb ist die VR China bestrebt, ihr Investitionsklima weiter zu verbessern, um mehr ausländische Investoren ins Land zu locken. Daraus ergeben sich große Chancen für ausländische Dienstleister und Technologieanbieter.

Deutsche Produkte und deutsches Know-how genießen in China hohes Ansehen. Qualität, Zuverlässigkeit und ein erstklassiger Service der deutschen Anbieter werden von den Chinesen sehr geschätzt.

Doch trotz des guten Produktimages sind die deutschen Unternehmen gegenüber japanischen und amerikanischen Unternehmen auf dem chinesischen Markt bislang eher unterrepräsentiert. Eine der Ursachen dafür ist sicherlich, daß deutsche Technologien in China als zu teuer und "over-engineered" angesehen werden. Zusätzlich zum hohen Preisniveau deutscher Produkte bestehen eine Reihe weiterer Marktbarrieren und Risiken, die ein erfolgreiches Engagement auf dem chinesischen Markt erschweren.

Wer sich in China engagiert, hat einen schweren Weg vor sich und benötigt viel Geduld sowie große finanzielle und personelle Ressourcen, denn schnelle Geschäfte sind in China nicht möglich. Auf Gewinne aus dem Chinageschäft, das in der Regel immer eine langfristige Angelegenheit ist, sollte ein Unternehmen nicht angewiesen sein. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die oftmals nicht über ausreichende finanzielle und personelle Kapazitäten verfügen, gestaltet sich ein Markteintritt besonders schwierig.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Fördermaßnahmen aufzuzeigen, die diesen erleichtern und dabei auftretende Risiken mindern können.

In den ersten drei Kapiteln werden zunächst kurz die Motive, Probleme und Möglichkeiten eines Engagements in China vorgestellt. In den anschließenden Kapiteln, die den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden, werden diverse Förder- und Finanzierungsprogramme aufgezeigt.

Dabei bestand die größte Schwierigkeit darin, Information und Material zu den vorhandenen Fördermaßnahmen zu beschaffen. Es steht kaum einheitliche Literatur zur Verfügung, die dieses Thema umfassend behandelt, so daß auf die Informationsmaterialien der einzelnen Institutionen zurückgegriffen werden mußte.

Mit Problemen dieser Art sind auch kleine und mittlere Unternehmen konfrontiert. Zwar sind Fördermöglichkeiten durchaus vorhanden, aufgrund mangelnder Informationen fehlt den Unternehmen jedoch die Kenntnis darüber.

In Kapitel 4 werden die Förderprogramme der Bundesregierung, die einer politischen Flankierung dienen, vorgestellt. Genannt werden auch Maßnahmen von im Bundesauftrag tätigen Organisationen, die eine konkrete Umsetzung der Außenwirtschaftsstrategien fördern. Des weiteren werden die Tätigkeiten der Wirtschaftsverbände aufgezeigt, die eine Verbesserung der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen zum Ziel haben.

Im fünften Kapitel werden die Förderprogramme der Europäischen Union erläutert und im darauffolgenden Kapitel die Fördermaßnahmen der Schweiz.

Im letzten Kapitel wird das Resultat einer Telefonumfrage vorgestellt, bei der die Effektivität von Messen und Delegationsreisen als Markteintrittsinstrument untersucht wird.

Die abschließende Diskussion gibt eine Zusammenfassung der Ergebnisse wieder und soll als Entscheidungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen dienen, die ihre Zukunft im chinesischen Markt suchen oder auf ein Engagement in der Volksrepublik verzichten wollen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsübersicht I
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
Einleitung 1
1. Motive für ein wirtschaftliches Engagement in der VR China 4
1.1 Absatzorientierte Motive 4
1.2 Sicherheitsmotive 5
1.3 Kostenorientierte Motive 6
2. Probleme bei der Markterschließung Chinas 9
2.1 Vorbereitungsphase 10
2.2 Durchführungsphase 13
2.3 Umgang mit dem Partner 16
2.4 Verträge mit dem Partner 19
3. Möglichkeiten der Erschließung des chinesischen Marktes 23
3.1 Arten der Wirtschaftskooperation mit der VR China 24
3.1.1 Institutionelle Kooperationsformen 24
3.1.1.1 Equity Joint-ventures 24
3.1.1.2 Contractual Joint-ventures 24
3.1.1.3 Wholly Foreign-owned Enterprises 25
3.1.1.4 Gemeinsame Rohstofferschließung 25
3.1.1.5 Repräsentanzen 26
3.1.1.6 Niederlassungen 26
3.1.1.7 Holdinggesellschaften 26
3.1.2 Funktionale Kooperationsformen 27
3.1.2.1 Verarbeitung angelieferten Materials 27
3.1.2.2 Bestellung nach Muster 27
3.1.2.3 Montagegeschäft 27
3.1.2.4 Kompensationshandel 28
3.1.2.5 Lizenzvergabe 28
3.1.2.6 Auslandsleasing 29
3.1.2.8 Build, operate and transfer 29
3.2 Direktinvestitionen 30
3.2.1 Wholly Foreign-owned Enterprises contra Joint-ventures 30
3.2.2 Auslandsunternehmen mit Joint-venture-Elementen 32
3.3 Exportgeschäfte 33
3.4 Weitere Möglichkeiten der Anbahnung von Geschäften 34
3.4.1 Einschalten von Handelshäusern und -vertretern 34
3.4.2 Technologietransfer 34
3.4.3 Firmenpools 35
3.5 Kontaktanbahnung 36
3.5.1 Die Bedeutung von Auslandsmessen 36
3.5.2 Delegationsreisen und Informationstouren 37
3.5.3 Zusätzliche Marketingaktivitäten 37
4. Die Förderung des Außenhandels mit China in Deutschland 39
4.1 Förderung auf Bundesebene 40
4.1.1 Förderungen durch die Bundesregierung 40
4.1.1.1 Das Asien-Konzept der Bundesregierung 41
4.1.1.2 Außenhandelskammern 46
4.1.1.3 Deutsche Häuser in Asien 47
4.1.1.4 Die Bundesstelle für Außenhandelsinformationen 49
4.1.1.5 Die Bundesministerien 49
4.1.1.6 Die Rolle des Auswärtigen Amtes 51
4.1.1.7 Bilaterale Abkommen und Verträge mit China 51
4.1.1.8 Garantien und Ausfuhrgewährleistungen des Bundes 52
4.1.2 Förderungen durch Institutionen im Bundesauftrag 57
4.1.2.1 Die Kreditanstalt für Wiederaufbau 58
4.1.2.2 Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH 60
4.1.2.3 Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH 63
4.1.2.4 Das Institut für Asienkunde 64
4.1.3 Förderungen durch die Wirtschaftsverbände 65
4.1.3.1 Der Asien-Pazifik-Ausschuß der Deutschen Wirtschaft 65
4.1.3.2 Der Ostasiatische Verein 66
4.1.3.3 Die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung e.V. 67
4.1.3.4 Der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft 69
4.1.3.5 Der Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. 70
4.1.4 Förderungen durch Banken 71
4.2 Länderprogramme 73
4.2.1 Baden-Württemberg 73
4.2.2 Bayern 75
4.2.3 Nordrhein-Westfalen 77
4.2.4 Sonstige Bundesländer 81
4.3 Sonstige Förderungen 88
4.3.1 Wirtschaftliche und Technische Entwicklungszonen 88
4.3.2 Internationales Transferzentrum für Umwelttechnik 89
4.4 Lobbying 90
5. Fördermaßnahmen der Europäischen Union 92
5.1 Die Politik der Europäischen Union gegenüber China 92
5.2 Kooperationsprogramm mit China 92
5.3 Die European Community Investment Partners 94
5.4 Die Europa Bank AG 96
5.5 Die Europäische Investitionsbank 96
5.6 Die EU-Business-Foren 97
5.7 Das BRE-Network 98
5.8 Das Business Cooperation Network 99
5.9 Die Auslandsmesseförderung der Europäischen Union 99
6. Ländervergleich 101
6.1 Die Beziehungen der Schweiz zur VR China 101
6.2 Hilfreiche Organisationen bei Chinageschäften 102
6.3 Vergleich der Schweizerischen und Deutschen Aktivitäten in der VR China 104
7. Umfrage 106
7.1 Auswertung der Umfrage zur Messeteilnahme 106
7.2 Auswertung der Umfrage zur Teilnahme an einer Delegationsreise nach China 114
7.3 Vergleich und Bewertung der Ergebnisse 118
Diskussion 120
Anhang 124
Literaturverzeichnis 128

Arbeit zitieren:
Ueckert, Marion Dezember 1996: Wirtschaftliche Aspekte der Markterschließung Chinas, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
China, Markterschließung

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