Wirkung unterschiedlicher Fernsehformate auf den Rezipienten bei der Darstellung von Politikern im Wahlkampf
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Tina Nathrath
- Abgabedatum: Februar 2003
- Umfang: 173 Seiten
- Dateigröße: 944,7 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Technische Universität Ilmenau Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7533-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7533-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7533-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Nathrath, Tina Februar 2003: Wirkung unterschiedlicher Fernsehformate auf den Rezipienten bei der Darstellung von Politikern im Wahlkampf, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Medienwirkung, Schema-Theorie, Framing-Theorie, Politik, Medienanalyse
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Diplomarbeit von Tina Nathrath
Zusammenfassung:
Die Diplomarbeit liefert nützliche Informationen zu folgenden Themen und Theorien:
Medienwirkung allgemein.
Medienwirkung erklärt durch die Schema-Theorie.
Empirische Methoden in der Medienwirkungsforschung (+Umsetzung).
Medienanalyse mit Hilfe der Framing-Theorie.
Fernsehformate (allg. Definitionen, Talk-Show und Interview).
Kategorien der Politikerwahrnehmung.
Politik und Medien („Personalisierung“, Inszenierung von Politik im Fernsehen).
Im Wahlkampf wollen sich die Politiker bestmöglich präsentieren. Durch die Medien erreichen sie mit einem Auftritt mehr Wähler als durch persönliche Wahlkampftouren, und das Fernsehen gilt aufgrund der „suggestiven Kraft der Bilder“ als besonders einflussreiches Medium. Wie die Persönlichkeit eines Politikers wahrgenommen wird, hängt nicht nur von seinen rhetorischen Fähigkeiten ab, sondern auch davon, welche Seiten an sich er/sie unter gegebenen Voraussetzungen herausstreichen kann. Das können je nach Fernsehformat ganz unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale sein, z.B. eher der Charakter oder eher die Sachkompetenz.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, vor dem Hintergrund aktueller Theorien der Medienanalyse (Framing-Theorie) und der Medienwirkung (Schema-Theorie) Kausalzusammenhänge zwischen den Bedingungen unterschiedlicher Fernsehformate und der daraus resultierenden Wahrnehmung eines darin auftretenden Politikers aufzudecken. Dies soll in Bezug auf die Darstellung des Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder im Bundestagswahlkampf 2002 überprüft werden – in welcher Weise bewirken einzelne Fernsehformate eine Einstellungsänderung beim Rezipienten und wie stark sind diese Änderungen bei einem Vergleich der Formate?
Die Forschungsfrage lautet demnach:
Wie wirken sich unterschiedliche Fernsehformate auf die Bewertungen des Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder im Bundestagswahlkampf 2002 durch den Rezipienten aus?
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Theoretischer Hintergrund | 5 |
| 2.1 | Trends politischer Fernsehformate | 5 |
| 2.1.1 | „Personalisierung“ des Wahlkampfs in Deutschland? | 5 |
| 2.1.2 | Inszenierung von Politik im Fernsehen | 14 |
| 2.1.3 | Der Formatbegriff | 18 |
| 2.2 | Die Framing-Theorie | 21 |
| 2.2.1 | Die Framing-Theorie in der Medienwirkungsforschung | 21 |
| 2.2.2 | Relevanz der Framing-Theorie für die Untersuchung der Darstellungsweisen von Fernsehformaten | 23 |
| 2.3 | Die Schema-Theorie | 26 |
| 2.3.1 | Die Schema-Theorie in der Medienwirkungsforschung | 26 |
| 2.3.2 | Relevanz der Schema-Theorie für die Untersuchung der Wirkungen von Politikerdarstellungen auf den Rezipienten | 28 |
| 3. | Fernseh-Wahlkampf aus Sicht der Framing- und Schema-Theorie | 31 |
| 3.1 | Abgrenzung der Fernsehformate als Frames | 31 |
| 3.1.1 | Talkshow-Format: Der Polit-Talk | 31 |
| 3.1.2 | Interview-Format: Politisches Interview | 34 |
| 3.1.3 | Mischform: Talk-Interview | 35 |
| 3.1.4 | Gegenüberstellung der untersuchten Formate | 37 |
| 3.2 | Kategorien der Kandidatenwahrnehmung | 38 |
| 3.2.1 | Empirische Befunde vorangegangener Studien | 38 |
| 3.2.2 | Entwicklung eines Befragungsmoduls | 51 |
| 3.3 | Der Prozess der Wahrnehmung eines Politikers in unterschiedlichen Fernsehformaten | 54 |
| 4. | Methodik der Untersuchung | 55 |
| 4.1 | Methodische Zielsetzungen | 55 |
| 4.1.1 | Erhebungsmethode | 55 |
| 4.1.2 | Messung | 58 |
| 4.2 | Untersuchungsanlage | 61 |
| 4.2.1 | Pre-Test | 61 |
| 4.2.2 | Durchführung | 61 |
| 4.3 | Beschreibung der Medienstimuli | 63 |
| 4.3.1 | Boulevard Bio | 63 |
| 4.3.2 | Maischberger | 66 |
| 4.3.3 | Sommer-Interview | 70 |
| 5. | Ergebnisse | 73 |
| 5.1 | Beschreibung der Stichprobe | 73 |
| 5.1.1 | Sozialstrukturelle Daten | 73 |
| 5.1.2 | Wahlabsicht | 75 |
| 5.1.3 | Erst- und Zweitstimmen | 76 |
| 5.1.4 | Kanzlerpräferenz | 77 |
| 5.1.5 | Kandidat-Partei-Präferenz | 78 |
| 5.2 | Interpretation der Ergebnisse | 79 |
| 5.2.1 | Allgemeine Beurteilung Schröders | 80 |
| 5.2.2 | Beurteilung Schröders mittels Kategorienschema | 81 |
| 5.3 | Intervenierende Variablen | 91 |
| 5.3.1 | Änderungen in der Beurteilung nach Zweitstimmen | 91 |
| 5.3.2 | Mediennutzung, Sendung | 92 |
| 5.3.3 | TV-Nutzung, Sendung | 93 |
| 5.4 | Fazit | 95 |
| 6. | Ausblick | 98 |
| 7. | Literatur | 101 |
| 8. | Anhang | 109 |
| 8.1 | Fragebögen | 109 |
| 8.1.1 | Erste Befragung | 109 |
| 8.1.2 | Zweite Befragung | 114 |
| 8.1.3 | Änderungen aufgrund des Pretests | 118 |
| 8.2 | Ergebnisse des Experiments | 120 |
| 8.2.1 | Beschreibung der Stichprobe | 120 |
| 8.2.2 | Veränderung der Beurteilungen Schröders im Aggregat der Kategorien | 120 |
| 8.2.3 | Veränderung der Beurteilungen Schröders in den jeweiligen Kategorien | 120 |
| 8.2.4 | Veränderung der Beurteilungen Schröders nach Indikatoren | 121 |
| 8.2.5 | Intervenierende Variablen für die Veränderung der Beurteilungen Schröders | 126 |
| 8.3 | Ehrenwörtliche Erklärung | 128 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832475338
Arbeit zitieren:
Nathrath, Tina Februar 2003: Wirkung unterschiedlicher Fernsehformate auf den Rezipienten bei der Darstellung von Politikern im Wahlkampf, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Medienwirkung, Schema-Theorie, Framing-Theorie, Politik, Medienanalyse



