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Wettbewerbsvorteil Anpassungsfähigkeit

Praxisrelevante Bausteine der lernenden Organisation

Wettbewerbsvorteil Anpassungsfähigkeit
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Carlo Rittger
  • Abgabedatum: August 2005
  • Umfang: 164 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Aschaffenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9126-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9126-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9126-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rittger, Carlo August 2005: Wettbewerbsvorteil Anpassungsfähigkeit, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Strategie, Flexibilität, Change Management, Unternehmenswandel, Wissensmanagement

Diplomarbeit von Carlo Rittger

Einleitung:

Die langfristige Sicherung der Überlebensfähigkeit ist das zentrale Ziel jedes Unternehmens. In einer sich dynamisch und unvorhersehbar verändernden Umwelt wird die Bewältigung dieser Herausforderung zunehmend schwieriger. Charles Darwin’s These des „Survival of the fittest (1858)“ scheint gerade für heutige Unternehmen von elementarer Bedeutung zu sein. So kann nur derjenige überleben, der geeignete Wege findet, sich den Umweltbedingungen anzupassen und dabei besser und schneller agiert als die Wettbewerber. In einem Unternehmen müssen daher ständig Lernprozesse stattfinden, die zu einer aktiven Bewältigung der Umwelt, im Sinne der Anpassung an neue Gegebenheiten, führen.

Das schon seit Ende der 70er Jahre viel diskutierte Konzept der Lernenden Organisation stellt den Versuch dar, hierauf eine Antwort zu geben. Sehr differenziert und in der Regel theoretisch wird dabei diskutiert, welcher Art organisationales Lernen ist, welche Lernpotentiale bestehen und welchen Gesetzmäßigkeiten organisationales Lernen folgt. Ebenso häufig wie theoretische Darstellungen und Interpretationen veröffentlicht werden, taucht Kritik bezüglich des Mangels an praktischer Umsetzbarkeit auf. Als meist oberflächlich gebrauchter Gemeinplatz für Veränderungen im Unternehmen, droht die Lernende Organisation als inhaltsleeres Schlagwort zu degenerieren.

Meist beschränkt sich die Literatur auf die Beschreibung einer lernförderlichen Unternehmenskultur und betont, dass es stets die Mitarbeiter sind, denen die Aufgabe zufällt innerhalb des kulturellen Rahmens stellvertretend für die Organisation zu lernen.

Schlüssel zum Erfolg organisationalen Lernens ist dabei die lernorientierte, engagierte Einstellung der Mitarbeiter. Dass diese Antwort zum Aufbau einer Lernenden Organisation unbefriedigend ist, verdeutlicht die hypothetische Situation, in der die komplette Belegschaft gegen eine weniger lernbereite ausgetauscht wird.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Lernende Organisation ihrer Abhängigkeit vom Individuum so weit wie möglich zu dispensieren. Dazu sollen Strukturen, Prozesse, Instrumente und Methoden identifiziert und vorgestellt werden, die zusammen eine lernende, flexible und anpassungsfähige Organisation ergeben. Das Lernen soll damit in den betrieblichen Alltag übergehen.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit umfasst fünf inhaltliche Abschnitte.

Ausgangspunkt der Betrachtung stellt die Auseinandersetzung mit den dynamischen und komplexen Veränderungen der globalen Umwelt in Abschnitt 2 dar. Dabei erfolgt die kurze Betrachtung von makro-ökonomischen, politisch-rechtlichen, technologischen und soziokulturellen Veränderungen. Zusätzlich wird hier das Versagen herkömmlicher Management-Techniken betrachtet und argumentiert weshalb eine fortlaufende Anpassung einschneidenden Veränderungsprojekten vorzuziehen ist.

Abschnitt 3 erläutert die im Rahmen der vorliegenden Arbeit verwendeten Begriffsbestimmungen. Hier werden das soziale System einer Organisation, die organisationale Wissensbasis und Lerntheorien im Kontext der Arbeit beschrieben. Abrunden wird diesen Abschnitt die Darstellung des Konzepts der Schwarm-Intelligenz, das eine Antwort aus dem Tierreich auf die Forderung nach kollektivem Lernverhalten und organisationaler Anpassung an Umweltveränderungen beschreibt. Die Schwarm-Intelligenz gibt interessante Anregungen zur Gestaltung einer Lernenden Organisation.

Dem folgend werden in Abschnitt 4 die populären Ansätze zum organisationalen Lernen von Argyris/Schön, Senge und Nonaka vorgestellt und bezüglich ihrer praktischen Anwendbarkeit kritisch hinterfragt. In einer sich anschließenden Zwischenbetrachtung werden die bis dahin gewonnenen Erkenntnisse in einer Art Anforderungsprofil zur praxisorientierten Gestaltung einer Lernenden Organisation zusammengefasst.

Diese Beschreibung von benötigten Fähigkeiten ist die Basis für die darauf folgende umfangreiche Darstellung praxisrelevanter Bausteine einer Lernenden Organisation in Abschnitt 5. Um Praxisnähe bemüht, erfolgt hier eine Unterscheidung in folgende vier Gestaltungsbereiche:

Im Bereich ‚Unternehmenskultur’ werden die Bedeutung eines ideologischen Rahmens und einer lernförderlichen Kultur aufgezeigt. Darüber hinaus werden Bausteine des Kulturmanagements beschrieben, die zur angestrebten Kultur einer Lernenden Organisation beitragen.

Der Bereich ‚Aufbauorganisation’ beschreibt organische Strukturen, die ein flexibles Zusammenarbeiten ermöglichen. Lernen und Anpassung werden möglich, wenn sich die Ressourcen schnell und neuartig kombinieren lassen.

Die Bausteine der ‚Ablauforganisation’ sind Prozesse und Methoden mit Hilfe derer die Organisation Veränderungen wahrnimmt, neues Wissen entwickelt und dieses in unternehmensrelevante Leistungen transferiert. Vorgestellt werden Möglichkeiten um die Lernprozesse in den täglichen Ablauf zu integrieren.

In der Personalentwicklung sind vor allem die Instrumente interessant, die eine Erhöhung der Handlungskompetenz der Mitarbeiter fokussieren. Ziel ist die Fähigkeit zu effizienter und (selbst-)kritischer Interaktion sowohl bei den Individuen als auch bei Gruppen zu entwickeln.

Eine zusammenfassende Darstellung der Gestaltungsmöglichkeiten erfolgt in Abschnitt 6. Zunächst werden hier die Bausteine hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Aufbau einer Lernenden Organisation unterschieden. Während einige unverzichtbar sind, spielen andere eine untergeordnete Rolle. Darüber hinaus wird gezeigt, wie die Bausteine der Gestaltungsbereiche ineinander greifen und so ein Prozessmodell der organisationalen Anpassung an wahrgenommene Veränderungen entsteht. Anhand der Beschreibung eines fiktiven Beispiels wird dann deutlich wie sich ein Unternehmen in diesem Modell an Umweltveränderungen anpasst.

Ein kurzes Fazit und der Ausblick auf notwendige praxisorientierte Untersuchungen werden die vorliegende Arbeit abschließen.

Inhaltsverzeichnis:

BILDVERZEICHNIS XI
TABELLENVERZEICHNIS XIII
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS XIV
1. EINLEITUNG 1
1.1 Hinführung und Zielsetzung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
1.3 Abgrenzung des Themas 4
2. DIE FORDERUNG NACH PERMANENTER VERÄNDERUNG 6
2.1 Generelle Umweltveränderungen 6
2.1.1 Makro-ökonomische Einflüsse und Veränderungen 7
2.1.2 Technologische Einflüsse und der Weg zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft 8
2.1.3 Politisch-rechtliche Einflüsse 9
2.1.4 Soziokulturelle Einflüsse 10
2.2 Die Komplexität der Veränderungen und das Versagen traditioneller Strukturen und Strategien 11
2.3 Evolution vs. Revolution - die Vorteile kontinuierlicher Anpassung gegenüber grundlegenden Veränderungen 13
3. TERMINOLOGIE 14
3.1 Die Organisation als offenes soziales System 14
3.2 Das Wissen einer Organisation 15
3.3 Lerntheorien 17
3.3.1 Stimulus-Response-Theorien 17
3.3.2 Sozial-kognitive Lerntheorien 18
3.3.2.1 Modelllernen nach Bandura 18
3.3.2.2 Strukturlernen nach Piaget 19
3.4 Kollektive Intelligenz - Das Konzept der Schwarm-Intelligenz als Vorbild für die Lernende Organisation? 20
4. ANSÄTZE ORGANISATIONALEN LERNENS 24
4.1 Der individuumsorientierte Ansatz von Argyris/Schön 24
4.1.1 Vertretene und handlungsleitende Theorien 25
4.1.2 Lernhindernde Muster im Modell I handlungsleitender Theorien 25
4.1.3 Organisationales Lernen im Modell II handlungsleitender Theorien 26
4.1.4 Die Lernebenen 27
4.1.5 Gestaltungsempfehlungen für die praktische Umsetzung 29
4.1.6 Kritik bezüglich der praktischen Umsetzbarkeit 30
4.2 Die Fünfte Disziplin von Senge 31
4.2.1 Die fünf Lerndisziplinen 31
4.2.2 Gestaltungsempfehlungen für die praktische Umsetzung 36
4.2.3 Kritik am Ansatz von Senge 38
4.3 Der Wissensbasierte Ansatz von Nonaka 39
4.3.1 Wissensarten und Formen des Austauschs 39
4.3.2 Fünf Voraussetzungen zur Wissensschaffung 41
4.3.3 Der Prozess der Wissensschaffung 43
4.3.4 Gestaltungsempfehlungen für die praktische Umsetzung 44
4.3.5 Kritik am Modell von Nonaka 46
4.4 Zwischenbetrachtung 47
5. PRAXISRELEVANTE BAUSTEINE DER LERNENDEN ORGANISATION 49
5.1 Bausteine der Unternehmenskultur 50
5.1.1 Generelle Aspekte zur Unternehmenskultur 50
5.1.1.1 Definition des Begriffs ‚Unternehmenskultur' 50
5.1.1.2 Die kulturellen Ebenen 51
5.1.1.3 Die Determinanten einer Unternehmenskultur 52
5.1.2 Die Kultur der Lernenden Organisation 54
5.1.3 Maßnahmen zur Gestaltung einer lernförderlichen Kultur 55
5.1.3.1 Strategische Maßnahmen 56
5.1.3.2 Organisatorische Maßnahmen 58
5.1.3.2.1 Formelle Kommunikation 58
5.1.3.2.2 Informelle Kommunikation 60
5.1.3.3 Das Verhalten der Führungskräfte 61
5.1.3.4 Individuumsorientierte Anreize 62
5.1.3.5 Einflüsse der Gesellschaft 65
5.1.3.6 Einflüsse der Branche 65
5.2 Bausteine der Aufbauorganisation 66
5.2.1 Prozessorientierung 67
5.2.2 Netzwerkstrukturen 69
5.2.3 Projektarbeit 71
5.2.4 Selbstorganisation und Autonomie 73
5.2.4.1 Einfache Regeln 73
5.2.4.2 Ganzheitliche Teamaufgaben 74
5.2.4.3 Verzicht auf Budgets 75
5.2.4.4 Mitarbeiter finden ihren Platz selbst 76
5.2.5 Mittelgroße Lerneinheiten 77
5.2.6 Change-Teams 78
5.2.6.1 Sensor-Team 78
5.2.6.2 Venture-Team 79
5.2.7 Zusammenfassende Darstellung der aufbauorganisatorischen Strukturen einer Lernenden Organisation 80
5.3 Bausteine der Ablauforganisation 82
5.3.1 Innovationsziele 82
5.3.2 Externe Frühwarnsysteme 83
5.3.2.1 Das Konzept der schwachen Signale nach Ansoff 84
5.3.2.2 Szenario - Management 86
5.3.2.3 Strategische Kontrolle 90
5.3.3 Interne Reflektionsinstrumente 92
5.3.3.1 Feedbackprozesse 92
5.3.3.2 Der 100-Tage-Bericht 92
5.3.3.3 Erfahrungsgeschichten 93
5.3.3.4 Zeitlich befristete Prozesse 94
5.3.3.5 ‚Stopping' 94
5.3.4 Total Quality Management (TQM) 95
5.3.5 Externe Kooperationen und Wissensinkorporation 98
5.3.6 Lernen vom Kunden 99
5.3.7 Ideenmanagement 102
5.3.7.1 Betriebliches Vorschlagswesen 102
5.3.7.2 Die ‚idea expo' von Toyota 102
5.3.7.3 Kreativitätsworkshops 103
5.3.7.4 Die 15% - Regel von 3M 104
5.3.8 Ideenpool 105
5.3.9 Wissensmanagement 106
5.3.10 Zusammenfassende Darstellung der ablauforganisatorischen Gestaltungsmöglichkeiten 109
5.4 Bausteine der Personalentwicklung 110
5.4.1 Individuumsorientierte Maßnahmen 111
5.4.1.1 Neue Wege der Rekrutierung 111
5.4.1.2 Das Einarbeitungsprogramm bei Trilogy 112
5.4.1.3 Juniorenfirma 113
5.4.1.4 Multiple Management 114
5.4.1.5 Sensitivity-Training 114
5.4.1.6 Job Rotation 115
5.4.1.7 Coaching 116
5.4.1.8 Mentoring 117
5.4.1.9 Berufliches Recycling bei Semco 117
5.4.2 Gruppenorientierte Maßnahmen 118
5.4.2.1 Outdoor - Programme 118
5.4.2.2 Das Hangen-Spiel 118
5.4.2.3 Simulationen 119
5.4.2.4 Teamentwicklung 120
5.4.2.5 Intergruppen-Intervention 121
5.4.3 Corporate University 122
6. DER STRATEGISCHE FIT DER BAUSTEINE - INTEGRATIVE MODELLE DER LERNENDEN ORGANISATION 123
6.1 Klassifikations-Modell der Lernenden Organisation 123
6.1.1 ‚Muss' - Bausteine 124
6.1.2 ‚Soll' - Bausteine 126
6.1.3 ‚Kann' - Bausteine 126
6.2 Prozess-Modell der Lernenden Organisation 128
6.3 Beispiel eines organisationalen Lernprozesses 130
7. FAZIT UND AUSBLICK 133
8. LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 134
9. ANLAGEN 139

Automatisiert erstellter Textauszug:

Soziale Netze erhöhen das Potential an Problemlösungsfähigkeit und Handlungskompetenz, wodurch sich wiederum eine gemeinsame, organi293 sationale Wissens- und Wertebasis entwickelt. Entscheidend zur Bildung von informellen Netzen ist die freiwillige Teilnahme an deren Bildung; sobald ein Zwang zu einer bestimmten Kooperation besteht, verkommt das Unternehmen wieder zur bürokratischen 294 Organisation und sämtliche Vorteile gehen verloren. Die Netzwerkstruktur verkörpert höchstes Maß an Komplexität (wodurch sie die Bedingungen der Umwelt widerspiegelt), gewährleistet die rasche Reaktion auf Veränderungen im Umfeld, passt sich flexibel neuen Gegebenheiten an, ist insgesamt weniger stör- und krisenanfällig und 295 dadurch allen anderen Organisationsformen klar überlegen. In Folge der Netzwerkstrukturen wird das Ganze eines Unternehmens 296 zu mehr als nur der Summe seiner Einzelteile. Netzwerke sind daher optimal für die Lernende Organisation. [...]

5.2.2 Netzwerkstrukturen Eine konsequente Prozessorientierung erfordert lose gekoppelte Einheiten, die sich durch intensiven Austausch selbstorganisiert der aktuellen Situation anpassen können. Die organisatorische Struktur als Netzwerk stellt die optimale Ergänzung zum Prozessdenken und flachen Hierar290 chien dar. Netzwerkstrukturen im sozialen System eines Unternehmens zeichnen 291 sich durch folgende Eigenschaften aus: • Es bestehen qualitative und abstrakte Beziehungen zwischen sozialen Einheiten, bei denen die Organisationsmitglieder wichtiger sind als das Produkt der Beziehung (z.B. Dokumente). Soziale Netzwerke haben daher einen stark informellen Charakter. Im Netzwerk vereinen sich kollektive Identität und persönliche Interessen. Geteilte Werte und Normen schaffen ein gemeinsames Bewusstsein und lassen dem Individuum gleichzeitig den Freiraum zu individuellen Orientierung, so dass eine gesunde Balance zwischen individuellen und kollektiven Interessen stattfinden kann. Personen und Organisationseinheiten stellen die Knoten (Schlüsselstellen oder Verteilungsknoten) des Netzwerks dar. Es existieren keine formalisierten Stellenbeschreibungen, die Aufgaben werden je nach Anforderung neu definiert. Autorität basiert nicht auf hierarchischen Positionen sondern auf der aktuell zur Aufgabenbewältigung benötigten Qualifikation. Entscheidungen ergeben sich in Folge selbst motivierter abteilungs-, funktions- und statusübergreifender Interaktion und Kommunikation. Macht und Verantwortung sind über das gesamte Netzwerk verteilt. [...]

Die schnelle und qualifizierte Kommunikation zwischen den einzelnen Gliedern der Prozesskette ist damit unumgänglich. Informationsfluss und Lernprozesse müssen entlang den Prozessketten laufen, damit Erkenntnisse im Moment der Verfügbarkeit sofort, direkt und ohne Behinderung 286 oder Verfälschung an die Stelle übertragen werden, die sie benötigt. Jede Funktion, Stelle, Person und Handlung der Prozesskette wird entsprechend ihrem produktiven Beitrag beurteilt. Tätigkeiten ohne Beitrag bedeuten Zeit- und Informationsverlust, produzieren Kosten und verlieren damit ihre Existenzberechtigung in der aktuell benötigten Ablaufstruktur. Die Prozessketten sind dabei nicht determiniert, sondern passen sich im Zuge der Umweltveränderungen explizit den neuen Bedürfnissen und 287 Anforderungen an. Voraussetzung ist, dass die Prozessgestaltung den Mitarbeitern überlassen wird, die die Tätigkeiten ausführen und deshalb 288 auch das notwendige Wissen besitzen. Zum dominierenden Prinzip wird dann ‚Structure follows Function’; bisherige und zuvor genutzte Strukturen, Abläufe und Gewohnheiten werden demnach in neuen Situationen nicht berücksichtigt, traditionelle Hierar289 chien verlieren an Bedeutung. [...]

Arbeit zitieren:
Rittger, Carlo August 2005: Wettbewerbsvorteil Anpassungsfähigkeit, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Strategie, Flexibilität, Change Management, Unternehmenswandel, Wissensmanagement

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