Wettbewerbsstrategien im Zeitalter virtueller Märkte
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Stephan Gmyrek
- Abgabedatum: Oktober 2000
- Umfang: 91 Seiten
- Dateigröße: 507,1 KB
- Note: 3,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5857-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5857-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5857-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Gmyrek, Stephan Oktober 2000: Wettbewerbsstrategien im Zeitalter virtueller Märkte, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wettbewerb, Strategie, Internet
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Diplomarbeit von Stephan Gmyrek
Einleitung:
In den letzten Jahren zeichnet sich immer deutlicher ab, dass sich das Umfeld der Unternehmen gewandelt hat. Die Taktfrequenz mit der Unternehmen arbeiten wird immer schneller. Wettbewerbsstrategien und Geschäftspraktiken, die über Jahrzehnte hinweg erfolgreich waren, verlieren Ihre Gültigkeit. Produktlebenszyklen werden immer kürzer und Unternehmen, die stets erfolgreich ihre Branche dominiert haben, sind gezwungen sich neu zu positionieren.
Die Dynamisierung der Entwicklungsprozesse stellt eine große Herausforderung für das strategische Management der Unternehmen dar: Die Komplexität der Markt- und Wettbewerbsprozesse wächst stetig an und die Umfeldbedingungen sowie die internen Unternehmensfaktoren werden immer unsicherer. Der Zeitraum, der zur Verfügung steht um strategische Maßnahmen zu formulieren wird kürzer, oft müssen die unter diesen Bedingungen formulierten Strategien nach kurzer Zeit überdacht und neu formuliert werden. Diese häufiger auftretenden Unregelmäßigkeiten bei der Unternehmensplanung führen schnell zu einer Fragmentierung der langfristigen Unternehmensstrategie.
Inhaltsverzeichnis:
| A. | Abbildungsverzeichnis | 5 |
| B. | Tabellenverzeichnis | 5 |
| C. | Abkürzungsverzeichnis | 6 |
| 1. | Einleitung | 8 |
| 1.1 | Einführung in die Thematik | 8 |
| 1.2 | Zielsetzung | 11 |
| 1.3 | Gang der Arbeit | 12 |
| 2. | Situationsanalyse im strategischen Prozess | 14 |
| 2.1 | Analyse der Branche | 14 |
| 2.1.1 | Segmentierung strategischer Geschäftsfelder | 14 |
| 2.1.2 | Positionierung | 14 |
| 2.1.3.2 | Die Strukturanalyse von Branchen | 15 |
| 2.1.3.1 | Bedrohung durch potentielle Konkurrenten | 17 |
| 2.1.3.2. | Bedrohung durch Substitutionsprodukte | 18 |
| 2.1.3.3 | Verhandlungsstärke von Abnehmern und Lieferanten | 18 |
| 2.1.3.4 | Der Grad der Rivalität unter den bestehenden Anbietern | 19 |
| 2.2 | Analyse der Unternehmenssituation | 21 |
| 2.2.1 | Ermittlung der strategischen Wettbewerbsvorteile | 22 |
| 2.2.2 | Die SWOT-Analyse | 22 |
| 2.2.3 | Die Wertkette und Wettbewerbsvorteile | 22 |
| 2.2.4 | Die Wertkette | 23 |
| 2.2.5 | Ressourcenanalyse | 24 |
| 2.2.6 | Analyse der Unternehmenskultur | 25 |
| 3. | Entwicklung von Wettbewerbsstrategien | 26 |
| 3.1 | Begriffsdefiniton „Strategie“ | 26 |
| 3.2 | Strategische Planung und strategische Architektur | 27 |
| 3.3 | Wettbewerbsstrategien nach Porter | 28 |
| 3.3.1 | Kostenführerschaft | 30 |
| 3.3.2 | Differenzierung | 31 |
| 3.3.3 | Konzentration | 31 |
| 3.4 | Strategien in den Phasen des Produktlebenszyklus | 32 |
| 3.5 | Konzept des Produktlebenszyklus | 33 |
| 3.6 | Einfluss der Produktlebenszyklusphasen auf die Strategieentscheidung | 35 |
| 4. | Spieltheorie - die Wissenschaft des strategischen Denkens | 39 |
| 4.1 | Spieltheorie und Wettbewerb | 41 |
| 4.2 | Das Spiel verändern | 44 |
| 5. | Besonderheiten des Internet als Kommunikationsmedium | 46 |
| 5.1 | Der Kommunikationsprozess | 46 |
| 5.2 | Formen der Kommunikation | 47 |
| 5.2.1 | Mass Communication | 47 |
| 5.2.2 | Interpersonelle/one-to-one Communication | 48 |
| 5.2.3 | Interactive Network Communication | 49 |
| 6. | Virtuelle Märkte | 51 |
| 6.1 | Begriffsdefinition Virtualität | 52 |
| 6.2 | Abgrenzung virtuelle Unternehmen und virtuelle Märkte | 52 |
| 6.3 | Der virtuelle Marktplatz | 54 |
| 6.3.1 | Akteure und Rollen auf virtuellen Märkten | 56 |
| 6.3.2 | Vorteile der neuen Geschäftsmodelle | 57 |
| 6.3.3 | Uneingeschränkte Kommunikation führt zu neuen ökonomischen Modellen | 58 |
| 6.3.4 | Internetfähigkeit von Produkten und Dienstleistungen | 59 |
| 6.4 | Die virtuelle Wertschöpfungskette | 61 |
| 6.5 | Disintermediation | 63 |
| 6.6 | Netzeffekte als Wachstumsmotor | 64 |
| 6.7 | Die Entwicklung der Servicegenerationen auf virtuellen Märkten | 66 |
| 6.8 | Wettbewerbsdynamik in Zeiten des Internet | 66 |
| 6.9 | Chancen und Risiken auf virtuellen Märkten | 67 |
| 7. | Strategieansätze für ein verändertes Wettbewerbsumfeld | 69 |
| 7.1 | Strategische Implikationen für die einzelnen Lebenszyklen | 69 |
| 7.1.1 | Kostenführerschaft | 70 |
| 7.1.2 | Differenzierung | 70 |
| 7.1.3 | Konzentration auf Schwerpunkte | 71 |
| 7.2 | Ansätze zur Differenzierung | 71 |
| 7.3 | Strategische Früherkennung durch Integration von Szenarien in die Planung | 73 |
| 7.4 | Die Judo Strategie | 74 |
| 7.5 | Strategisches Marketing | 75 |
| 7.5.1 | Idea Marketing | 75 |
| 7.5.2 | Angebotspolitische Implikationen für Anbieter | 77 |
| 8. | Schlussbetrachtung | 78 |
| D. | Anhang | 80 |
| E. | Literaturverzeichnis | 84 |
Entscheidung eindeutig und optimal zu treffen. Dazu entwickelt er eine Präferenzstruktur, unter Einbeziehung von Bewertungskriterien für alle möglichen Alternativen. Eine Präferenzstruktur nennt man vollständig, wenn für jedes Alternativenpaar (A;B) mindestens eine der folgenden Aussagen gilt: A>=B B>=A Gilt gleichzeitig A>=B und B>=A, hängt der optimale Erfolg nicht zwangsläufig von einer Entscheidung zwischen den beiden Alternativen ab. Eine transitive Präferenzstruktur liegt vor, wenn bei drei Alternativen (A; B; C), z. B. gilt: A>=B; B>=C und entsprechend A>=C gilt. Bei so einer transitiven Präferenzstruktur können paarweise Entscheidungen logisch und konsistent fortgesetzt werden.69 Daraus folgt, dass sich die möglichen Alternativen linear anordnen Die und in sogenannte [...]
Eine strategische Entscheidungssituation liegt vor, wenn mindestens zwei Parteien Entscheidungen zu treffen haben, die nicht nur den eigenen, sondern auch den Erfolg der anderen betreffen können. Auf virtuellen Märkten hat sich das Geschäftsmodell der Auktion67 etabliert. Dabei werden Gebote für ein bestimmtes Kaufobjekt abgegeben und zum Auktionsende wird der Gewinner aus dem höchsten Gebot ermittelt. Der Gewinner hat seinen Erfolg aber nicht nur seiner eigenen Handlung, seinem eigenen Gebot zu verdanken, sondern auch der Tatsache, dass die anderen Teilnehmer niedrigere Gebote abgegeben haben. In einer Auktionssituation reicht es nicht aus, sich für den Kauf des Objektes zu entscheiden, sondern man muss bei seiner Preisfindung auch das Verhalten der anderen Auktionsteilnehmer kalkulieren.68 Ausgangspunkt ist der Homo Ökonomicus als der Prototyp des rational handelnden Individuums. Ein Homo Ökonomicus versucht jede [...]
Entscheidung... Die Auswirkung ökonomischer Entscheidungen erstreckt sich in der Regel nicht n auf das entscheidungstreffende Individuum, sondern auf ur seine ökonomische Umgebung, seine Branche. Wird eine solche Entscheidung bekannt, reagieren die anderen Unternehmen darauf. Um die Auslösung einer Kettenreaktion zu vermeiden, sollten diese Reaktionsentscheidungen der anderen Teilnehmer im Voraus kalkuliert und berücksichtigt werden.66 Alle Entscheidungen müssen natürlich untereinander logisch konsistent sein, so dass sich unter dem so ermittelten optimalen Verhalten aller kein Teilnehmer individuell verbessern kann. Eine solche stabile Situation stellt ein Gleichgewicht dar. Wenn das Gleichgewicht gehalten wird und die Entwicklung der Branche positiv verläuft, steht ein größerer Kuchen zur Verteilung unter den Teilnehmern bereit. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832458577
Arbeit zitieren:
Gmyrek, Stephan Oktober 2000: Wettbewerbsstrategien im Zeitalter virtueller Märkte, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Wettbewerb, Strategie, Internet



