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Werteorientierte Steuerung und deren Umsetzung bei großen Kapitalgesellschaften

Am Beispiel eines produzierenden Volkswagenwerkes, das nicht direkt am Markt agiert

Werteorientierte Steuerung und deren Umsetzung bei großen Kapitalgesellschaften
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Eugenia Nickel
  • Abgabedatum: August 2002
  • Umfang: 85 Seiten
  • Dateigröße: 3,5 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Kassel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7845-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7845-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7845-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Nickel, Eugenia August 2002: Werteorientierte Steuerung und deren Umsetzung bei großen Kapitalgesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Shareholder Value, Discounted Cash Flow, Economic Value Added, Unternehmenswertsteigerung, Unternehmensführung

Diplomarbeit von Eugenia Nickel

Einleitung:

Im Rahmen der Arbeit wird ein hochaktuelles Thema bearbeitet, welches für die betriebliche Praxis von großer Bedeutung ist: wertorientierte Unternehmenssteuerung, die aus Perspektiven der Finanzen und des Controllings betrachtet wird. Die Arbeit konzentriert sich auf die Untersuchung des bekanntesten wertorientierten Führungskonzeptes, des Shareholder-Value-Ansatzes, welcher die Ermittlung des Unternehmenswertes mit Ansätzen der strategischen Planung kombiniert. In der deutschsprachigen Literatur werden neben dem englischen Ausdruck synonym verschiedene Übersetzungsversuche und Umschreibungen wie „Wertsteigerungsanalyse“, „Wertmanagement“, „Schaffung von Mehrwert für die Aktionäre“, „wertorientierte Unternehmensführung“ u.ä. verwendet.

Im Blickfeld steht die ganzheitliche Ausrichtung der Unternehmensführung auf ein einheitliches Wertsteigerungsziel – langfristige nachhaltige Steigerung des Shareholder Value und somit des Unternehmenswertes - so dass sie sich auf die Interessen der Aktionäre oder Shareholder bezieht, ohne die Stakeholder-Interessen zu vernachlässigen. Die Erreichung dieses Ziels soll sich in den Aktienwertsteigerungen widerspiegeln. Die Aktionärsorientierung wird durch die Vielzahl alternativer Kapitalverwendungsmöglichkeiten begründet, die den Aktionären an den internationalen Kapitalmärkten zur Verfügung stehen.

Die Diskussion um die Unternehmenswertsteigerung als zentrale unternehmenspolitische Zielsetzung wird auch durch die Erkenntnis verstärkt, dass die traditionellen Verfahren der Unternehmensbewertungslehre nicht immer zu richtigen Entscheidungen führen. Die Furcht der Manager vor feindlichen Unternehmensübernahmen ist ein weiterer Grund, warum immer mehr Unternehmen sich an der wertorientierten Unternehmenssteuerung richten.

Der Grundgedanke dieser Arbeit ist, dass der Unternehmenserfolg am ökonomischen Wert gemessen werden sollte, der für die Eigentümer geschaffen wird. Nach dem Shareholder-Value-Ansatz dient die langfristige Wertsteigerung des Aktionärsvermögens als Entscheidungs- und Bewertungsgrundlage auf allen Unternehmensebenen für Investitionen, Akquisitionen und Strategien sowie als Bewertungsmassstab für Unternehmens- und Geschäftsbereiche. Jede unternehmerische Aktivität für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft ist unter Rentabilitätsgesichtspunkten zu analysieren, um Werterzeuger bzw. Wertvernichter aufzudecken.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Überlegenheit des Shareholder-Value-Konzeptes als Unternehmensbewertungsverfahren zu verdeutlichen. Es soll außerdem gezeigt werden, wie die theoretischen Ansätze des Konzeptes in der Praxis umgesetzt werden.

Die Arbeit ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten, theoretischen Teil der Arbeit wird der Shareholder-Value-Ansatz vorgestellt. Im zweiten, praktischen Teil wird gezeigt, wie dieser Ansatz zu bewerkstelligen ist. Das wird am Beispiel der Volkswagen AG verdeutlicht, die seit 2001 an der Umsetzung des Konzepts der wertorientierten Steuerung arbeitet.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Geheimhaltung der erhobenen Daten VII
1. Einleitung 1
2. Hintergründe für Entstehung und Entwicklung der wertorientierten Unternehmenssteuerung 4
2.1 Situationsbeschreibung 4
2.2 Bedeutung des Unternehmenswertes 5
2.2.1 Strukturwandel der Finanzmärkte 6
2.2.2 Mängel traditioneller Erfolgsmaßstäbe 9
3. Shareholder-Value-Ansatz 14
3.1 Begriffliche Grundlagen – Shareholder Value und Unternehmenswert 14
3.2 Konzeption des Shareholder-Value-Ansatzes 16
3.3 Wertorientierte Strategieplanung 18
3.4 Anwendungsfelder des Shareholder-Value-Ansatzes 20
4. Berechnung von Shareholder Value 22
4.1 Methoden zur Messung des Shareholder Value 23
4.1.1 Discounted Cash Flow-Methode 23
4.1.1.1 Ermittlung des Free Cash Flow 25
4.1.1.2 Ermittlung des Kapitalkostensatzes 30
4.1.1.3 Ermittlung des Endwertes 34
4.1.1.4 Zusammenfassendes Beispiel 36
4.1.1.5 Beurteilung der DCF-Methode 37
4.1.2 Economic Value Added-Methode 39
4.1.2.1 Bestimmung von NOPAT 42
4.1.2.2 Bestimmung vom investierten Vermögen 45
4.1.2.3 Beurteilung der EVA-Methode 47
4.1.2.4 Zusammenfassender Vergleich der EVA- und der DCF-Methode 48
4.1.3 Weitere Ansätze zur Ermittlung des Shareholder Value 49
5. Kritische Beurteilung des Shareholder-Value-Ansatzes 51
6. Schlußbetrachtung und Ausblick 54
7. Einführung und Implementierung der wertorientierten Unternehmenssteuerung bei Volkswagen 55
7.1 Verstärkte Kapitalmarktorientierung der VW AG 55
7.2 Wertorientiertes Steuerungskonzept von Volkswagen 56
7.2.1 Erweiterung des bisherigen finanziellen Konzern-Steuerungssystems um neue Steuerungsgrößen Kapitalrendite und EVA 56
7.2.2 Umsatzrendite, Kapitalrendite und Mindestverzinsungsanspruch 57
7.3 Erfolgsrechnung im Rahmen der Wertorientierung 60
7.3.1 Einbeziehung der EVA- und der DCF-Methode zur Ermittlung der wertorientierten Kennzahlen 60
7.3.1.1 Periodenrechnung der Einzelgesellschaften und Business Units 60
7.3.1.2 Produktergebnisrechnung 61
7.3.1.3 Investitionsrechnung 63
7.4 Zusammenfassung der kardinalen finanziellen Steuerungsgrößen des VW-Konzerns 64
7.5 Fazit 66
7.6 VW-Werk Kassel als strategischer Geschäftsbereich 68
7.7 Zahlenbeispiel: Produktrechnung für ein Getriebe-Projekt 69
Literaturverzeichnis 74
Eidesstattliche Erklärung 76

Arbeit zitieren:
Nickel, Eugenia August 2002: Werteorientierte Steuerung und deren Umsetzung bei großen Kapitalgesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Shareholder Value, Discounted Cash Flow, Economic Value Added, Unternehmenswertsteigerung, Unternehmensführung

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