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Der Wert der Marke im Internet

Am Beispiel des Handelsunternehmen Breuninger GmbH & Co

Der Wert der Marke im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sabine Wallner
  • Abgabedatum: Februar 2002
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Institution / Hochschule: MCI - Management Center Innsbruck GmbH Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5444-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5444-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5444-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wallner, Sabine Februar 2002: Der Wert der Marke im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Business, Trends, Konsumverhalten

Diplomarbeit von Sabine Wallner

Einleitung:

Ziel der Diplomarbeit ist es einerseits, die These einer 1:1 Übertragbarkeit der Marke bzw. des Markenwertes aus der sogenannten „old economy“ auf die sogenannte „new economy” zu hinter fragen.

Beleuchtet wird, ob in der virtuellen Welt Verbraucher ihr Vertrauen in die Qualität von Produkten und die Glaubwürdigkeit von Informationen an die wahrgenommenen Markenwerte knüpfen, oder ob die Kaufentscheidung davon los gelöst ist. Andererseits werden aus den gewonnenen Erkenntnissen Maßnahmen für den erfolgreichen Auftritt einer Marke im Internet sowie grundsätzliche Kommunikationsstrategien abgeleitet.

Um den Bezug zur Praxis zu verstärken, werden sämtliche Überlegungen, nach einer allgemeinen Abhandlung des Themas, auch mit Fokus auf das Unternehmen E. Breuninger GmbH (kurz: Breuninger) angestellt.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINFÜHRUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 3
1.3 Aufbau der Arbeit 3
2. MARKEN, MARKENFÜHRUNG UND -BINDUNG 5
2.1 Definition des Markenbegriffes 6
2.2 Markenentwicklung und -führung 9
2.2.1 Produkt- und markenpolitische Entscheidungen 9
2.2.2 Distributionspolitische Entscheidungen 12
2.2.3 Kommunikationspolitische Entscheidungen 13
2.3 Unternehmenserfolg durch starke Marke 14
2.3.1 Nutzen als Voraussetzung für Markenerfolg 15
2.3.2 Beispiele für erfolgreiche Markenführung 16
2.4 Chancen und Risikopotentiale für Marken 17
2.4.1 Wettbewerb durch Marktsättigung und austauschbare Produkte 18
2.4.2 Macht des Handels/der Handelsmarken 19
2.4.3 Neue Vertriebskanäle- und formen 21
2.4.4 Preisbewusstsein 21
3. TRENDS IM KAUFVERHALTEN 23
3.1 Konsumententypologien 23
3.2 Entwicklungen Konsumentenverhalten 27
3.2.1 Preis- und Qualitätsorientierung 28
3.2.2 Convenienceorientierung 29
3.2.3 Erlebnis- und Sinnkonsum 31
3.2.4 Gesundheits- und Wellnessorientierung 33
3.2.5 Virtueller Konsum und E-shopping 34
3.2.6 Der 11. September 2001: Auswirkungen auf das Konsumverhalten 36
3.3 Wahrnehmung von Marken und Unternehmen 37
3.3.1 Informationsbeschaffung 38
3.3.2 Informationsaufnahme und -wahrnehmung 39
3.3.3 Informationsverarbeitung 40
3.3.4 Informationsspeicherung 41
4. HANDEL IM INTERNET 43
4.1 Geschichte/Entwicklung/Bedeutung Internet 43
4.2 Entwicklung des Handels im Internet 46
4.3 Nutzung des Medium Internet in Europa am Beispiel Deutschland 48
4.4 Kaufverhalten bei Online-Angeboten 49
4.4.1 “Internet-Shopping Report 2001“ 51
4.4.2 Internet Kauf vs. Kauf im stationären Handel 53
4.4.3 Vorteile-/Nachteile e-Commerce aus Kundensicht 55
4.5 Formale und rechtliche Aspekte Handel im Internet 58
4.5.1 Korrektheit des elektronischen Vertragsabschlusses 59
4.5.2 Einbindung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen 61
4.5.3 Einhaltung der Konsumentenschutzbestimmungen 62
4.5.4 Immaterialgüterrechtlichen Aspekte 63
4.5.5 Euro-Kompatibilität des Internet-Auftritts 65
4.5.6 Sicherheit 66
5. MARKE UND INTERNET 69
5.1 Unternehmen und ihre Marken im Internet 69
5.2 Gründe für das Suchen der Marke im Internet 71
5.3 Ergebnisse aus Expertengespräch „Wie wirken Marken im Internet?“ 73
6. E. BREUNINGER GMBH & CO IM WWW 75
6.1 Das Unternehmen E. Breuninger GmbH 75
6.1.1 Vision und Philosophie 75
6.1.2 Unternehmensdarstellung 76
6.1.3 Marken- und Internet-Strategien 80
6.2 Entwicklung und Entscheidung für e-Commerce 83
6.3 Aktueller Webauftritt 86
6.4 Online-Shopping und Marktpositionierung bei E. Breuninger GmbH 87
6.5 Erkenntnisse für E. Breuninger GmbH 88
7. KOMMUNIKATIONSMAßNAHME E. BREUNINGER GMBH 89
7.1 Aufmerksamkeit wecken für Website und e-shop 89
7.2 Kommunikationsmix 92
7.2.1 Allgemein 92
7.2.2 Wer suchet der findet? 93
7.2.3 Werbung 94
7.2.4 Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) 95
7.2.5 Event 95
7.2.6 Online-Werbung 96
7.2.7 Direct-Mailing 96
7.2.8 Kooperationen 97
8. FAZIT: BEDINGUNGEN DES MARKENERFOLGES IM INTERNET 98
9. LITERATURVERZEICHNIS 100

Automatisiert erstellter Textauszug:

In meinen Ausführungen beziehe sich diese Arbeit vornehmlich auf die Gesetzgebung in Deutschland (Quelle: BGB), da es sich bei dem der E. Breuninger GmbH & Co ebenfalls um ein Unternehmen mit Firmensitz in Stuttgart handelt. Die Aussagen zu den einzelnen Punkten sind zu einem Großteil dem juristische Lehrmaterialien der Berufakademie Heidenheim in Deutschland entnommen. Verfaßt wurden diese von RA Prof. Dr. Klaus Sakowski, der dem Laien unter http://www.sakowski.de einen Einblick in die Welt der Gesetzt im Internet verschafft. Da die Gesetzestexte keinen Spielraum zulassen, erfolgt in diesem Kapitel weitgehend eine Beschränkung auf die Interpretation am Ende des Kapitels und auf entsprechende Empfehlungen für das Handelshaus Breuninger. [...]

ü Suchmöglichkeit und Informationstiefe Ein Kunde kann sich über das Internet schnell, effektiv und vor allem objektiv über das gewünschte Produkt informieren. Bei Betrachtung des Internets als globalen Marktplatz ergibt sich die Notwendigkeit elektronischer Produktkataloge, spezieller Suchmaschinen und Portalen. Die Informationsrecherche auf elektronischem Weg wie dem Internet ist im Gegensatz zur persönlichen Beratung in einem realen Geschäft um ein Vielfaches objektiver. ü Globale Wahlmöglichkeit Zu den Vorteilen, wie bessere Vergleichsmöglichkeit und Informationssuche, stehen dem Kunden mit Hilfe des World Wide Web nun auch Produkte zum Kauf, die er in direktem Umfeld nicht erwerben kann. In Zusammenhang zu diesem Punkt steht die jeweilige Zollpolitik und die reguläre Gesetzgebung jedes Landes. ü Größere Auswahl Größere Auswahl und leichtere Auffindbarkeit der Produkte durch den Wegfall räumlicher Limitierungen. Erwähnen sollte man auch die größere Auswahl, die sich bei dem Besuch von Shopping malls ergibt. Dort findet sich ein breites Spektrum an unterschiedlichen Produkten. ü Aktualität Der Kunde kann schneller auf die Preissituation reagieren, indem er die stets aktuellen Preisangebote des Händlers nutzt. Nur Anbieter, die bewußt auf Aktualität setzen und Ihr Angebot ständig überarbeiten können für Kunden attraktiv werden. ü Günstigere Preise Weitergabe der gesunkenen Personal- und Marketingkosten durch die Anbieter an die Kunden. ü Bessere Qualität Bessere Qualität und niedrigere Preise durch verstärkten Wettbewerb als Folge des Wegfalls räumlicher Limitierungen. [...]

Der Bequemlichkeit des elektronischen "Schnäppchen-Jagens" in sogenannten virtuelle Shopping-Malls unterstellt er, daß diese mitunter zeit- und energieaufwendig sind als physische Einkaufszentren, allerdings ohne deren sinnliche Kauf-Erlebnisse. Der Kauf im Internet entspricht aus seiner Sicht dem Prinzip der Selbstbedienung an Tankstellen und im Handel oder, um ein anderes Beispiel zu nennen, der Ausgliederung der Möbelmontage bei IKEA. Die Leistungsübernahme durch den Konsumenten scheint beachtliche Kosteneinsparungen auf Unternehmensseite hervorzurufen und sollte, indirekt, neue Angebotsformen mitfinanzieren bzw. zu entsprechenden Preisreduktionen führen. Die Argumente, die für e-Commerce sprechen, sind in diesem Zusammenhang natürlich gleichwertig zu nennen: ü Schnelle und einfachere Reaktion auf die Bedarfssituation / Erreichbarkeit Dem Kunden ist es möglich rund um die Uhr Waren einzukaufen - ein enormer Vorteil für jene, die aufgrund ihrer Arbeit keine oder nur sehr wenig Zeit während der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten haben oder auch aus verschiedensten Gründen nicht die Mobilität besitzen einkaufen zu gehen. Dadurch daß der Kunde nicht mehr an Ladenöffnungszeiten gebunden ist, kann er auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen einkaufen. [...]

Arbeit zitieren:
Wallner, Sabine Februar 2002: Der Wert der Marke im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Business, Trends, Konsumverhalten

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