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Werbung von gestern bis morgen

Die Akzeptanz personalisierter Werbung

Werbung von gestern bis morgen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Isabel Rathgeber
  • Abgabedatum: April 2004
  • Umfang: 239 Seiten
  • Dateigröße: 2,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Koblenz-Landau, Abt. Landau Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8136-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8136-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8136-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rathgeber, Isabel April 2004: Werbung von gestern bis morgen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Einstellungsbildung, Interaktivität, Permission Marketing, Datenschutz, Data Mining

Diplomarbeit von Isabel Rathgeber

Einleitung:

Werbung ist Bestandteil unseres täglichen Lebens. Zu Zeiten der Informationsgesellschaft begegnet sie den Menschen fast überall. Die Werbung im Alltag bietet Gesprächsstoff und Reibungspunkte. Sie ist zu allen Zeiten „eine höchst interessante Beobachtungsplattform für zeitgleiche Entwicklungen in anderen gesellschaftlichen Bereichen“ (Schmidt, Spieß 1997). Die Art der täglichen Konfrontation mit Werbung verändert sich zusehends. Ende des vorigen Jahrhunderts löste die Aufstellung der ersten Litfasssäule noch kontroverse Diskussionen aus – heute dringt Werbung mehr und mehr in die Privatsphäre der Rezipienten ein.

Zunächst werden wesentliche Einflussgrößen aus dem Gegenstandsbereich Werbung referiert, um die derzeitige Werbeentwicklung im Zusammenhang begreifen zu können. Als theoretischer Hintergrund sollen anhand ausgewählter Beispiele die Anfänge der Werbung, ihre historische Entwicklung bis hin zur totalen Personalisierung, wie sie als „konsumkritische Spitze“ zum Beispiel in Steven Spielbergs Film „Minority Report“ dargestellt wird, aufgezeigt werden. Der Film „Minority Report“ zeigt die Zukunft so realistisch, weil die verwendeten Innovationen im Film auf heute schon existierenden Forschungsprojekten und Produkten basieren.

Zu den zentralen Themen des Films „Minority Report“ gehört die zunehmende Überwachung des Menschen und der Verlust von Privatsphäre. Die totale Kontrolle wird möglich durch einen Augenscanner, welcher nach Anschlägen des 11. September auf mehreren US-Flughäfen installiert wurde. Der Film zeigt extreme Formen der personalisierten Werbung, wie wir sie bisher nur aus dem Internet kennen. Es wird Product-Placement in einem so noch nicht gesehenen Ausmaß gezeigt. In Minority Report schafft es der Konsument nicht, dem permanenten Terror der Werbung zu entgehen. Ist ein „Zeitalter der Ich-Produkte“ (Horx 2000), wie es aktuelle Forschungslinien voraussagen, als erstrebenswert anzusehen?

Unter „personalisierter Werbung“ versteht man Werbeformen die gezielt auf eine Person ausgerichtet sind bzw. die sich auf Angaben zu dieser Person beziehen. Im Zuge der Veränderungen durch die Neuen Medien ist die Personalisierung der Kundenansprache zu einem wesentlichen Merkmal von neuen Marketingstrategien geworden. „Diese umfasst neben der persönlichen Ansprache mit Titel, Vorname, Nachnahme und Anrede auch weitergehende Parameter wie psychographische oder soziographische Informationen, Kaufhistorie und Konsumentenverhalten“ (Duden – Wörterbuch der New Economy 2001). Die Personalisierung erfolgt zum Zweck der Anpassung der Werbung an die jeweiligen Interessen des Konsumenten durch Darstellung und Auswahl interessanter bzw. Weglassen und Ausscheiden uninteressanter Daten. Die Gesetzmäßigkeiten dieser Werbeformen werden in dieser Studie näher untersucht.

Die Forschungsfragen des Autors beziehen sich auf die Akzeptanz personalisierter Werbung, welche aus verschiedenen Blickwinkeln bewertet wird. Der Konsument von heute fühlt sich nach aktuellen Studien von der Werbung gestört und ungewollt beeinflusst, wenngleich er sie auch für wichtig und notwendig befindet. Werbung muss sich, um erfolgreich zu sein, „eng mit sozio-kulturellen Entwicklungen synchronisieren“ (Schmidt, Spieß 1997, S. 2). Eine Erhöhung des Werbedrucks birgt die Gefahr negativer Auswirkungen auf das Unternehmensimage bis hin zur Totalverweigerung durch den Konsumenten. Um erfolgreiche Werbung zu machen, kommt es auf persönliche Relevanz und die Kenntnis der Interessen und Bedürfnisse der Kunden an.

Es stellt sich die Frage, auf welche Weise Interessen der Konsumenten erfragt werden, und auf welche Weise die gewonnenen Informationen genutzt werden. Die Arbeit soll aufzeigen, inwieweit das Eindringen der Werbung in die Privatsphäre des Konsumenten in moralischer, ästhetischer und persönlicher Hinsicht tragbar ist. Es soll eine Einschätzung möglich werden, inwieweit die Konsumenten verschiedene Formen personalisierter Werbung für moralisch vertretbar halten, ob sie sich dadurch in ihrer Privatsphäre gestört fühlen und inwieweit personalisierte Werbung noch als ästhetisch empfunden wird. Weiterhin sollen rechtliche Rahmenbedingungen wie Persönlichkeitsrechte und Datenschutz miteinbezogen werden.

Die Studie soll eine Einschätzung dessen ermöglichen, wie sich die Werbung in der Zukunft entwickeln kann, wie der Konsument darauf reagieren wird bzw. wie erfolgversprechend diese werblichen Entwicklungen erscheinen.

Inhaltsverzeichnis:

A. Einführung 1
1. Die Ausgangssituation 1
1.1 Skizzierung des Arbeitsgegenstandes 1
1.2 Ziel der Arbeit 5
1.3 Überblick 6
B. Begriffsklärungen und Grundlagen 9
1. Begriffliche Grundlagen 9
1.1 Von der Reklame zur Werbung – Zur Wortgeschichte 9
1.2 Werbung – Zur Definition 10
1.3 Personalisierte Werbung – Zur Definition 12
C. Theoretische Konzeptionen 15
1. Werbung und Konsum 15
1.1 Das Wirkungsverhältnis zwischen Werbung und Konsum 17
1.2 Die Werbetreibenden und die Konsumenten 17
1.3 Die Zielgruppen der Werbung 19
2. Ökonomische und gesellschaftliche Aspekte von Werbung 22
2.1 Ökonomische Aspekte von Werbung 22
2.2 Soziokulturelle Aspekte von Werbung 24
2.3 Werbung als Generator von Handlungsdispositionen 25
3. Historische Entwicklung der Werbung 28
3.1 Die Anfänge der Werbung – Werbung gestern 28
3.1.1 Die Anzeige 30
3.1.2 Das Plakat 31
3.1.3 Die Litfaßsäule 33
3.1.4 Die Lichtreklame 35
3.1.5 Radiowerbung 36
3.1.6 Kinowerbung 38
3.1.7 Fernsehwerbung 40
3.2 Die Gegenwart – Werbung heute 43
3.2.1 Werbung und gesellschaftlicher Wandel 43
3.2.2 Wandel der Zielgruppen 46
3.2.3 Die Weiterentwicklung der Werbemedien 48
3.2.4 Das Internet als neues Massenmedium 50
3.2.4.1 Netvertising 51
3.2.4.2 Personalisierte Werbung im Internet 54
4. Ein Blick in die Zukunft – Werbung morgen 56
4.1 Digitale Medien und Personalisierung 56
4.1.1 Der Film „Minority Report“ von Steven Spielberg 59
4.1.2 Personalisierte Werbung in „Minority Report“ 60
4.1.2.1 Sprechende Werbeplakate und Augenscanner 61
4.1.2.2 Personalisierte elektronische Zeitungen 62
4.1.3 Interaktives Fernsehen und Werbung 64
4.1.4 Strategien der Personalisierung – „Der gläserne Kunde“ 66
4.1.4.1 Die RFID-Methode 67
4.1.4.2 Data-Mining 69
4.1.4.3 Permission Marketing 70
4.1.5 Technologie vs. Privatsphäre 71
4.1.6 Exkurs: Das Jahr 2010 – ein Tag im Leben eines Creativ Directors 72
5. Personalisierte Werbung - Möglichkeiten und Grenzen 73
5.1 Möglichkeiten und Grenzen personalisierter Werbung 73
5.1.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 74
5.1.1.1 Persönlichkeitsrechte und Datenschutz 75
5.1.2 Moralische Gesichtspunkte 76
5.1.3 Ästhetische Gesichtspunkte 79
6. Methodische Ansätze und empirische Ergebnisse 82
6.1 Wie Werbung wirkt 82
6.2 Modelle der Werbekommunikation 83
6.2.1 Traditionelle Ansätze 84
6.2.1.1 Stimulus-Response-Modelle 84
6.2.1.2 Hierarchiemodelle 85
6.2.2 Neuere Ansätze 87
6.2.2.1 Involvementmodelle 87
6.2.2.2 Das Elaboration-Likelihood-Modell 88
6.3 Einstellungsbildung und Einstellungsänderung 89
6.3.1 Das Konzept „Attitude toward the Ad“ 92
6.3.1.1 Einfluss von Einstellungen auf Produktbewertungen 94
6.3.1.2 Einfluss von Gestaltungsmerkmalen 96
6.3.1.3 Einfluss von Emotionen 97
6.4 Weitere Forschungsergebnisse psychologischer Studien 99
6.4.1 Einstellungen gegenüber Werbung 99
6.4.2 Einstellungen gegenüber Fernsehwerbung 100
6.4.3 Einstellungen gegenüber Online-Werbung 101
6.4.4 Die Akzeptanz der Werbung 102
D. Untersuchungsmethodik 105
1. Eigene Forschungsfragen 105
1.1 Entwicklungslinien der Werbung 105
1.2 Die Akzeptanz personalisierter Werbung 106
1.2.1 Verlust von Privatsphäre 107
1.2.2 Verlust von Glaubwürdigkeit und Akzeptanz 108
2. Konzept der Untersuchung 109
3. Erhebungsmethode 110
3.1 Definition der Grundgesamtheit und Auswahl der Stichprobe 110
3.2 Fragebogenaufbau 111
3.2.1 Inhalt und Reihenfolge der Fragen 113
3.2.1.1 Themenkomplex I: Soziodemographische Daten 113
3.2.1.2 Themenkomplex II: Klassische Werbeformen 114
3.2.1.3 Themenkomplex III: Personalisierte Werbeformen 117
3.3 Zusammenhang zwischen Fragebogen und Forschungsfragen 120
4. Untersuchungsablauf 121
4.1 Pre-Test 121
4.1.1 Durchführung 121
4.1.2 Ergebnisse 122
4.2 Hauptuntersuchung 122
4.3 Datenauswertung 123
E. Ergebnisse 124
1. Themenkomplex I: Soziodemographische Daten 124
1.1 Alter und Geschlecht 124
1.2 Beschäftigung 125
1.3 Schulbildung 126
2. Themenkomplex II: Klassische Werbeformen 128
2.1 Fernsehnutzung und Nutzungsdauer 129
2.2 Angaben zu Produktvorlieben 129
2.3 Bewertung von Werbeformen und Gestaltungsmitteln 131
2.4 Allgemeines Denken über Werbung 135
2.5 Verhalten während einer Werbepause 137
2.6 Umgang mit Werbung 138
2.6.1 Bewusstes Vermeiden von Werbung 138
2.6.2 Gründe für das bewusste Vermeiden von Werbung 139
2.6.3 Anforderungen an die Werbung 141
2.7 Aufmerksamkeit gegenüber Werbebotschaften 142
2.8 Bewertung von Fernsehwerbung 143
2.8.1 Glaubwürdigkeit von TV-Spots 143
2.8.2 Informativität von TV-Spots 144
2.9 Bedeutung der Werbung für die Wirtschaft 144
2.10 Wünsche bezüglich der Werbung in der Zukunft 145
2.11 Existenz der Werbung 146
2.12 Zusammenfassung der Ergebnisse 147
3. Themenkomplex III: Personalisierte Werbeformen 148
3.1 Werbung per Sms 148
3.2 Werbung im Internet 149
3.2.1 Werbung per E-Mail 149
3.2.2 Werbebanner 150
3.2.3 Persönliche Begrüßung auf einer Internetseite 150
3.2.4 Gezielte Produktangebote auf einer Internetseite 152
3.3 Werbung im interaktiven Fernsehen 153
3.4 Product Placement 155
3.5 Personalisierte Werbung in „Minority Report“ 155
3.5.1 Sprechende Werbeplakate 156
3.5.2 Personalisierte elektronische Zeitungen 158
3.5.3 Registrierung per Augenscanner 160
3.6 Selektive Werbung 161
3.7 Einstellung zum Datenschutz 163
3.8 Vorstellung von der Werbung in der Zukunft 164
3.9 Zusammenfassung der Ergebnisse zu Forschungsfrage 2 165
F. Diskussion der Ergebnisse 167
1. Entwicklungslinien der Werbung (Forschungsfrage 1) 168
2. Themenkomplex II: Klassische Werbeformen 174
3. Themenkomplex III: Personalisierte Werbeformen 178
3.1 Die Akzeptanz personalisierter Werbung (Forschungsfrage 2) 178
3.1.1 Personalisierte Werbung per E-Mail und Sms 178
3.1.2 Persönliche Begrüßung und gezielte Produktangebote 179
3.1.3 Werbung im interaktiven Fernsehen und selektive Werbung 181
3.2 Verlust von Privatsphäre (Forschungsfrage 3) 184
3.3 Verlust von Glaubwürdigkeit und Akzeptanz (Forschungsfrage 4) 186
4. Zusammenfassung 188
G. Ausblick 192
H. Literaturverzeichnis 195
I. Anhang 204

Automatisiert erstellter Textauszug:

Ob ein Verlust von Privatsphäre durch eine zunehmende Personalisierung der Werbung verspürt wird, lässt sich wie gesagt nicht konkret auf der Basis der gewonnenen Ergebnisse beantworten. Durch die Ergebnisse können aber Tendenzen in den Einstellungen herausgearbeitet werden, die eine Beantwortung dieser Frage ermöglichen. Auf Basis der Ergebnisse zu Forschungsfrage 2 sollen Rückschlüsse über mögliche Wirkungen der personalisierten Werbung gezogen werden. Wie bereits bei der Darstellung der theoretischen Konzeptionen deutlich wurde, ist ein zunehmender Verlust von Privatsphäre eine Entwicklung, die derzeit von vielen Seiten vorhergesehen wird. Gewisse Techniken der Werbung, wie zum Beispiel die Registrierung dessen, was Konsumenten kaufen oder die Erhebung persönlicher Daten, werden gewiss nicht zum dem Zweck eingesetzt, die Menschen auszuspionieren, sondern vielmehr um mehr und noch gezielter an sie verkaufen zu können. Welche Wirkungen diese Techniken auf Seiten der Konsumenten auslösen und inwiefern sie einen Verlust von Privatsphäre für die Konsumenten mit sich bringen, soll bei der Beantwortung der Forschungsfrage 3 diskutiert werden. Die Werbung der Zukunft soll auf die individuellen Wünsche der Kunden zugeschnitten sein, was durchaus Probleme im Hinblick auf Datenschutz und Wahrung der Privatsphäre mit sich bringen kann. Zum anderen muss sich der Kontakt zwischen den Werbetreibenden und den Konsumenten intensiver gestalten als bisher. Es soll eine Einschätzung darüber möglich werden, inwieweit das Eindringen der Werbung in die Privatsphäre aus Sicht der Konsumenten tragbar ist. Hier sollen moralische, ästhetische und rechtliche Aspekte berücksichtigt werden. [...]

Um Aussagen über die Akzeptanz personalisierter Werbung machen zu können, wurde es als notwendig erachtet, im Rahmen einer Fragebogenerhebung zunächst als Grundlage die Akzeptanz der Werbung generell bzw. klassischer Werbung zu erfragen. Die Akzeptanz klassischer Werbung und die Akzeptanz personalisierter Werbeformen sollten nicht getrennt betrachtet werden, da es sich vielfach auch um eine Kombination dieser Werbeformen handelt. Auch aufgrund der Tatsache, dass Einstellungen gegenüber klassischen Werbeformen die Einstellungen gegenüber personalisierten Werbeformen beeinflussen können, erschien es angebracht, diese Einstellungen auch bei der für die eigene Erhebung gewählten Stichprobe zu berücksichtigen. Forschungsfrage 2 kann als die im Rahmen dieser Arbeit wesentliche Frage betrachtet werden. Die relevanten Fragen, welche eine Beantwortung der zweiten Forschungsfrage ermöglichen sollen, werden bei der Erläuterung des Fragebogens noch aufgeführt. Ausgehend von Forschungsfrage 2 wurden zwei Unterfragen formuliert, welche sich nicht konkret auf der Basis der Ergebnisse beantworten lassen. Diese Forschungsfragen stützen sich auf eigene Annahmen über mögliche Wirkungen der personalisierten Werbung. Forschungsfragen 3 und 4 sollen auf der Basis der Schlussfolgerungen zu Forschungsfrage 2 beantwortet werden, denn die Inhalte dieser Forschungsfragen hängen entscheidend von den Einstellungen der Befragten gegenüber personalisierten Werbeformen und von der Akzeptanz solcher Werbeformen ab. [...]

6.4.1 Einstellungen gegenüber Werbung In der GfK-Studie Advertising in Europe aus dem Jahr 1997 ergab sich in einer Erhebung der Einstellungen gegenüber Werbung im europäischen Vergleich, dass die Einstellungen gegenüber Werbung in Deutschland eher negativ gefärbt sind als in anderen europäischen Ländern. Auf die Aussage „There is too much advertisement“ ergab sich in Deutschland eine Zustimmung von 83.6 %. Die Briten weisen hier mit 43.5 % die niedrigste Zustimmungsrate auf. Schon 1997 stimmt nur ein verschwindend geringer Teil der Aussage zu, dass es noch mehr Werbung geben könnte, ohne dass es störend wäre. In Deutschland stimmten dieser Aussage nur 0.5 % der Befragten zu. In England ist man mit 11 % am aufgeschlossensten gegenüber einer größeren Menge an Werbung. Die Typologie der Wünsche Intermedia stellt ein verlässliches Instrument in der Medien- , Konsum- und Werbeforschung dar. Seit 1974 werden jährlich in einer umfassenden Markt-Media-Studie neben relevanten Daten zu Mediennutzung, Zielgruppen, Markt- und Konsumverhalten auch Items zu Einstellungen und Werten der Bevölkerung erhoben. Es werden Einstellungen zu bestimmten Marken, sowie Einstellungen zu Konsum und Werbung erhoben. Es handelt sich bei den Befragten um eine repräsentative Stichprobe der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren. Im Jahr 2002 wurden 20.271 Personen befragt und im Jahr 2003 20.258 Personen. [...]

Arbeit zitieren:
Rathgeber, Isabel April 2004: Werbung von gestern bis morgen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Einstellungsbildung, Interaktivität, Permission Marketing, Datenschutz, Data Mining

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