Werbung im Internet. Einstiegshilfe und Leitfaden für Kleinunternehmen
Am Beispiel der 1-2-3 Gebäudemanagement GmbH
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Florian Paulus
- Abgabedatum: Januar 2001
- Umfang: 67 Seiten
- Dateigröße: 669,4 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Nordakademie Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6476-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6476-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6476-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Paulus, Florian Januar 2001: Werbung im Internet. Einstiegshilfe und Leitfaden für Kleinunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Werbeformen, Erfolgsmessung, Agenturen, Werbewirkung, Nutzerdaten
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Diplomarbeit von Florian Paulus
Zusammenfassung:
Die rasant steigende Verfügbarkeit der Internet-Zugänge, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld, sorgt dafür, daß das Internet zu einer zunehmend wichtigen Informationsebene geworden ist. Ohne sie sind die gesellschaftlichen und kommerziellen Kommunikationsprozesse fast schon nicht mehr vorstellbar. Hierzu zählt auch die Marketingkommunikation.
Die klassischen Werbe-Medien Print, TV und Radio sind ausgereizt und operieren an der Kapazitätsgrenze. Das Internet bietet Werbetreibenden ein Medium, das einen Abschied von der Massenwerbung alter Schule möglich macht. Genau das ist die Stärke und das Versprechen des Internet. Es ist ein Marktplatz mit eigenen Regeln und vielen Möglichkeiten.
Das neue Medium ist schneller und günstiger als die traditionelle Kommunikation. Die Produktion der Werbung kostet nur noch einen Bruchteil der herkömmlichen Kampagnen. Schnell und preiswert ist auch die Auswertung des Werbeerfolgs.
„Das Internet gleicht einer Wüste ohne festgelegte Wege oder Hinweisschilder.
Folglich müssen Anbieter irgendwie auf sich aufmerksam machen. Schließlich wächst die Zahl der Sites im Internet viel stärker als die Zahl der Nutzer.
Da die Budgets kleiner und neuer Firmen einen Zusammenarbeit mit teuren Agenturen i.d.R. nicht zulassen, ist eigener Einsatz gefragt.
In Deutschland sind immer noch viele Unternehmen dem Internet gegenüber skeptisch. Der Dialog mit den Kunden ist schließlich nicht neu. Sie stehen bereits per Telefon, Fax oder auch persönlich in intensivem Austausch mit den Unternehmen.
Das Zögern vieler vor allem kleiner Unternehmen hinsichtlich eines Internet-Auftritts ist jedoch nicht auf Ignoranz des Mediums begründet. Größer sind die Unsicherheiten, die sich mit einem u.U. hohen Investitionsaufwand und einschneidenden Veränderungen der Unternehmensorganisation verbinden. Nicht zuletzt fehlen den Unternehmen häufig die Ressourcen für eine strategische Auseinandersetzung mit dem Thema Internet.
Die vorliegende Arbeit soll vor allem kleinen und neuen Firmen helfen, sich mit den Grundlagen der Werbung im Internet vertraut zu machen und ohne eine teure Agentur ihr eigenes Angebot effizient zu bewerben.
Die vorliegende Arbeit soll als Einführungshilfe und Leitfaden dazu Beitragen, den Werbe-Auftritt durch das Vermitteln von Hintergründen vorzubereiten und Aspekte zur laufenden Kontrolle und Optimierung zu liefern. Sie bildet somit auch die Basis für weitere Aktivitäten.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung und Zielsetzung | 1 |
| 1.2 | Vorgehensweise | 3 |
| 2. | Das Internet als Werbemedium | 5 |
| 2.1 | Nutzerdaten | 11 |
| 2.2 | Firmendaten | 14 |
| 2.3 | Arten und Ziele der Online-Werbung | 17 |
| 2.4 | Werbeformen | 21 |
| 2.5 | Werbeträger | 26 |
| 2.6 | Abrechnung | 28 |
| 3. | Werbewirkung | 30 |
| 3.1 | Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen | 32 |
| 3.2 | Eyetracking | 35 |
| 3.3 | Bannergestaltung | 38 |
| 4. | Werbeerfolgsmessung | 41 |
| 4.1 | Meßgrößen | 44 |
| 4.2 | Probleme | 48 |
| 5. | Die Rolle der Agenturen | 50 |
| 6. | Umsetzung | 56 |
| 6.1 | Grundvoraussetzungen | 56 |
| 6.2 | Strategie | 58 |
| 6.3 | Die Firma 1-2-3 Gebäudemanagement | 60 |
| 6.3.1 | Zielgruppen | 63 |
| 6.3.2 | Suchmaschinen / Konkurrenzbeobachtung | 64 |
| 6.3.3 | TKP | 66 |
| 6.3.4 | Organisatorischer Minimalrahmen | 67 |
| 7. | Aussichten | 69 |
| Anhang | 74 | |
| Literaturverzeichnis | 77 |
Hinsichtlich der Kommunikationsinhalte ist ein medienspezifisches Konzept bei wiedererkennbarer Corporate Identity (CI) erforderlich. Dieser Punkt widerspricht nicht der Forderung nach Unterscheidbarkeit gegenüber der Auftritte in den klassischen Medien. Das Unternehmen kann sich durchaus als innovativ präsentieren, sollte jedoch eine Wiedererkennung zulassen. Die Online-Kommunikation hat zu einem gewissen Grad auch Rückwirkung auf die Gesamtpositionierung des Unternehmens. Es ist in den meisten Fällen gar nicht nötig, für das Internet völlig neue Inhalte zu entwickeln. Vielmehr sollte man dieses Medium nutzen, um die bereits vorhandenen Kommunikationsinhalte in einer Form zu präsentieren, die nicht mehr den Restriktionen der klassischen Medien unterliegen.1 Strategisch gibt es neue Schwerpunkte für das Marketing im Internet. Die traditionellen vier P`s (Product, Price, Place, Promotion) bieten nicht mehr die entscheidende Grundlage. Nicht mehr das Produkt-, sondern das Kundenmanagement steht im Mittelpunkt.2 Die erprobten Ziele, die eine Unternehmensstrategie durch einen OnlineAuftritt verfolgt, sind in erster Linie:3 Der Aufbau von langfristigen Kundenbeziehungen Die Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen Die Anwendung effizienterer Absatzstrategien Die Reduzierung der Kosten von Auftragsabwicklung, Marketing und Kundenbetreuung [...]
Auch wenn das World Wide Web, wie der Name schon sagt, nationale Grenzen aufhebt, so werden Online-Kampagnen dennoch fast ausschließlich national gefahren. Die Ursache hierfür liegt vor allem in den sprachlichen und kulturellen Barrieren zwischen den Ländern, aber auch in der regional stark unterschiedlich ausgeprägten Internet-Infrastruktur.1 Die im Prinzip selbstverständliche, dennoch von vielen Firmen vernachlässigte, simpelste Form und erster Schritt der Bekanntmachung eines WebAngebotes, erfolgt offline. Das Drucken der Internetadresse auf Briefpapier, Visitenkarten, Broschüren und auch Firmenwagen kann verbunden werden mit einer Aufforderung wie ‚Besuchen Sie uns auch im Internet!‘ Auch sollte überlegt werden, ob ein klassisches Anschreiben an Kunden und Geschäftspartner speziell dem eigenen Web-Angebot gewidmet werden sollte.2 [...]
Gerade in der Experimentier- und Lernphase werden für Online-Werbung große Beträge ausgegeben, ohne daß die erhoffte Werbewirkung erzielt wird. Eine alte Werbeweisheit sagt, daß ein Teil des Etats immer zum Fenster rausgeschmissen wird, man nur nicht weiß welcher. Dies gilt auch für die Online-Werbung. Durch gezielte Planung läßt sich dieser Effekt jedoch minimieren. Große Werbetreibende beauftragen für die Durchführung und Planung von Online-Kampagnen einfach ihre Mediaagentur. Bei den kleinen Firmen ist dagegen Eigeninitiative gefragt.1 Während große Unternehmen bei ihren Kampagnen auf gezieltes Media-Mix setzen, d.h. Werbung zeitgleich in verschiedenen Mediengattungen schalten, ist diese Strategie für mittlere, kleine und vor allem neue Unternehmen weniger zu empfehlen, denn ihre Budgets sind i.d.R deutlich kleiner und würden kaum ausreichen, um den jeweils nötigen Werbedruck für das einzelne Medium aufzubauen. Deshalb empfiehlt sich als erster Schritt durchaus eine reine Online-Kampagne.2 [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832464769
Arbeit zitieren:
Paulus, Florian Januar 2001: Werbung im Internet. Einstiegshilfe und Leitfaden für Kleinunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Werbeformen, Erfolgsmessung, Agenturen, Werbewirkung, Nutzerdaten



