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Werbeerfolgsmessung im E-Business

Werbeerfolgsmessung im E-Business
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Edeltraud Richtsfeld
  • Abgabedatum: Dezember 2002
  • Umfang: 132 Seiten
  • Dateigröße: 830,1 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6456-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6456-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6456-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Richtsfeld, Edeltraud Dezember 2002: Werbeerfolgsmessung im E-Business, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Commerce, Werbung, Erfolgskontrolle, Werbewirkung, Kennzahlen

Diplomarbeit von Edeltraud Richtsfeld

Einleitung:

„I know half the money I spend on advertising is wasted. I just don’t know which half!” – dieser Ausspruch von John Wanamaker (1837-1922) ist auch heute noch das Standardzitat zur Einleitung von Schriften über die Werbeerfolgsmessung. Daraus ist der Schluss zu ziehen, dass er trotz erheblicher Fortschritte immer noch Aktualität besitzt. Jährlich werden beträchtliche Summen in die Werbung investiert und es besteht tatsächlich in keinem anderen Unternehmensbereich für Investitionen eine so große Unsicherheit über den Erfolg wie bei der Werbung. Im besonderen trifft das für die Online-Werbung zu. Das Internet hat in den wenigen Jahren seines Bestehens eine immense Verbreitung erfahren. Neben Dot.Coms, also reinen Internet-Firmen, und Unternehmen, die sich als technische Vorreiter verstehen, erkennen auch bereits viele traditionelle Firmen das Potenzial der Werbung im Internet.

Eine bedeutende Hürde für ein werbliches Engagement im Internet stellt jedoch die Tatsache dar, dass es noch wenig Erfahrungswerte über den Erfolg der Online-Werbung und im speziellen über die Erfolgsmessung gibt.

Auch die Literatur zum Thema Werbeerfolg im Internet erscheint noch eher fragmentarisch. Es finden sich - im Gegensatz zur klassischen Werbung - nur sehr wenige fundierte Ansätze, die sich mit der Erfolgsmessung im E-Business beschäftigen.

Unternehmen, die im Internet werben wollen, benötigen jedoch fundierte Informationen und Daten als Entscheidungsbasis. Um zu diesen Informationen zu gelangen, ist eine Reihe von Fragen zu beantworten: Wovon hängt der Werbeerfolg ab? Welche Werbeziele können gesetzt werden? Wie kann der Werbeerfolg kontrolliert werden? Welche Besonderheiten sind bei der Werbung und bei der Erfolgsmessung im E-Business zu beachten? Können die Methoden der klassischen Werbeerfolgsmessung auch im Internet eingesetzt werden? Welche neuen, internet-spezifischen Messverfahren bieten sich an und sind geeignet? Können die Messkriterien der klassischen Werbeerfolgsmessung im Internet eins zu eins übernommen werden? Welche neuen, internet-spezifischen Kriterien können erhoben werden und welche Aussagekraft besitzen sie? Wo liegen die Probleme bei der Werbeerfolgsmessung im E-Business?

Ziel dieser Arbeit ist es, ausgehend von der Theorie der Werbeerfolgsmessung eine breite Bestandsaufnahme der Methoden zu liefern, welche eingesetzt werden können, um den Erfolg von Werbemaßnahmen im Internet zu messen. Dazu sollen auch Werbeformen und Werbeträger im Internet kurz vorgestellt werden und speziell auf die Besonderheiten der Werbewirkung im Internet eingegangen werden. Das Methodenspektrum umfasst einerseits die nicht-reaktive Erfolgsmessung durch die technologischen Möglichkeiten des Internet und andererseits die reaktive Erfolgsmessung durch die Methoden der Werbewirkungsforschung. Es sollen dazu die derzeit bekannten Verfahren vorgestellt werden und ein umfangreicher Katalog an möglichen Messkriterien aufgelistet werden. Des weiteren sollen auch die Rahmenbedingungen der Erfolgsmessung beleuchtet werden.

Am Beginn der Arbeit werden die theoretischen Grundlagen der allgemeinen Werbeerfolgsmessung (nicht nur der Werbeerfolgsmessung im Internet) dargelegt. Die Begriffe Werbeziele, Werbekontakt, Werbeerfolg und Werbewirkung werden präzisiert und die Begriffszusammenhänge dargelegt. Zur Erklärung der Werbewirkung werden die bekanntesten Werbewirkungsmodelle herangezogen. In engem Sinnzusammenhang mit den Werbezielen und dem Werbeerfolg steht auch der Begriff Werbeerfolgskontrolle, der ebenfalls ausführlich erläutert wird. Auf die zur Kontrolle nötigen Messkriterien wird ebenso wie auf Probleme bei der Wirkungsmessung eingegangen.

Den Übergang zum Schwerpunkt E-Business bildet eine Einführung über die Werbewirkung im Internet, in der auf die Besonderheiten der Internet-Werbung eingegangen und anhand eines Modells die Wirkung der Werbung im E-Business erläutert wird. Im Anschluss daran wird die Vielfalt der Werbeformen im Internet vorgestellt. Die Werbebanner als die wichtigste Form werden dabei besonders hervorgehoben. Die unterschiedlichen Werbeträger im Internet werden in einem eigenen Kapitel ebenfalls einbezogen.

Den Kern der gesamten Arbeit bilden die Methoden zur Werbeerfolgsmessung. Diese werden nach dem Bewusstsein des Nutzers über die Aufzeichnung seines Verhaltens im Internet in reaktive und nicht-reaktive Verfahren und Messkriterien eingeteilt. Bei der Vorstellung der nicht-reaktiven Verfahren, bei denen Daten gewonnen werden, ohne dass die Nutzer davon etwas wissen, wird speziell auch auf Probleme eingegangen. Die reaktiven Verfahren, mit denen vor allem Werbewirkung erforscht wird, werden mit ihren Einsatzbereichen und wesentlichen Vor- und Nachteilen dargestellt. Die Kriterien sowohl der nicht-reaktiven als auch der reaktiven Messung werden in die wesentlichen Kategorien eingeteilt und in übersichtlicher Form präsentiert.

Als ein spezielles Modell, das sowohl den reaktiven wie auch den nicht-reaktiven Bereich der Erfolgsmessung umfasst, wird das neu entwickelte ARF Media Modell der amerikanischen Advertising Research Foundation vorgestellt.

Ein besonderes Augenmerk wird den gegenwärtig in Österreich bereits vorhandenen Einrichtungen zur Werbeerfolgsmessung geschenkt.

Im Anschluss an die Datenerhebung wird auf die Analyse der gewonnenen Daten eingegangen, vor allem der nicht-reaktiv gewonnenen Daten. Ein Exkurs über Customer Profiling und Web-Personalisierung schildert eine wesentliche Verwendungsmöglichkeit der gewonnenen Daten im Marketing.

Aufgrund der weitreichenden technischen Möglichkeiten zur Sammlung von Daten im Internet werden bei der Erfolgsmessung auch die rechtlichen Belange berührt und hierbei vor allem der Datenschutz. Auch für die Zusendung unverlangter Werbung auf elektronischem Wege („Spam“) werden die rechtlichen Regelungen erläutert.

Zum Abschluss werden die wesentlichen Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst und verschiedene Zukunftstrends der Erfolgsmessung der Online-Werbung, die bereits jetzt absehbar sind, aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS 2
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 5
TABELLENVERZEICHNIS 6
1. Einleitung 7
1.1 Problemstellung 7
1.2 Zielsetzung 8
1.3 Aufbau der Arbeit 8
2. Theoretische Grundlagen 10
2.1 Werbeziele 10
2.1.1 Arten von Zielen 10
2.1.2 Dimensionen von Werbezielen 12
2.2 Werbekontakt 13
2.3 Werbeerfolg und Werbewirkung 13
2.4 Modelle der Werbewirkung 16
2.4.1 Das AIDA-Modell 16
2.4.2 Das Modell der Wirkungspfade von Kroeber-Riel 17
2.5 Kontrolle des Werbeerfolges 21
2.5.1 Formen der Werbeerfolgskontrolle 21
2.5.2 Dimensionen der Werbeerfolgskontrolle 22
2.6 Die Messung 23
2.6.1 Messniveaus und Skalen 23
2.6.2 Messkriterien: Kennzahlen und Indikatoren 24
2.6.3 Gütekriterien 25
2.6.4 Probleme bei der Wirkungsmessung 27
3. Werbewirkung im E-Business 29
3.1 Besonderheiten der Werbung im E-Business 29
3.2 Wirkungsmodell der Werbung im E-Business 31
4. Werbeformen im Internet 32
4.1 Werbebanner 32
4.1.1 Unterscheidung nach Größen 32
4.1.2 Unterscheidung nach der Funktionalität 33
4.1.3 Sonderformen von Bannern 34
4.2 Interstitials 35
4.3 Nanosite Banner 35
4.4 Microsites 36
4.5 Textanzeigen auf Websites 36
4.6 Werbespiele 36
4.7 Xtra-bar 37
4.8 Keyword Advertising 37
4.9 Suchmaschinen Marketing 37
4.10 Paid Placement und Paid Inclusion 37
4.11 Die Website 38
4.12 E-Mails, E-Mail-Newsletter und Mailings 38
4.13 Wireless Advertising: SMS und Mobile Internet 39
4.14 Foren, Chatrooms und Diskussionsgruppen 39
4.15 Partner- oder Affiliate-Programme 40
4.16 OSM Web-Promotion 40
4.17 Sponsoring 40
4.18 Zukunftstrends 40
5. Werbeträger im Internet 41
5.1 Auswahl der Online-Werbeträger (Mediaselektion) 41
5.2 Adserving 41
5.3 Die Werbeträger im einzelnen 42
5.3.1 Suchmaschinen und Verzeichnisse 42
5.3.2 Online-Magazine und -Zeitungen (E-Zines) 42
5.3.3 Kommerzielle Online-Dienste 43
5.3.4 Portale, Elektronische Marktplätze, Shopping-Malls und Online-Shops 43
5.3.5 Communities 43
5.3.6 E-Mail als Werbeträger 44
5.3.7 Eigene Website 44
6. Einteilung der Methoden zur Werbeerfolgsmessung im E-Business 45
7. Nicht-reaktive Messung 47
7.1 Nicht-reaktive Messverfahren - Webtracking 47
7.1.1 Technische Grundlagen 47
7.1.2 Logfiles 48
7.1.3 Logfile-Analyse: Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten 49
7.1.4 Session-IDs 53
7.1.5 Umgebungsvariablen 53
7.1.6 Nutzeridentifikation durch Cookies 54
7.1.7 Web Bugs 55
7.1.8 Packet-Sniffing-Technologien 56
7.1.9 Software-Agenten 57
7.1.10 Nutzerregistrierung 58
7.2 Nicht-reaktive Wirkungskategorien und -kriterien 58
7.2.1 Kontaktkennzahlen (Exposure Metrics) 59
7.2.2 Interaktivitätsmaße 62
7.2.3 Basiskriterien der Werbung 63
7.2.4 Zeitbezogene Messkriterien 64
7.2.5 Technische Kennzahlen 65
7.2.6 Analyse von Nutzerherkunft und Nutzerverhalten 66
7.2.7 Meßkriterien einzelner Seiten 68
7.2.8 Monetäre Kennzahlen 69
7.2.9 Kriterien für die Erfolgsmessung der Werbung mit E-Mails, in Chats, Interactive TV, WAP 70
7.2.10 Messkriterien mit Integration Website-externer Daten 71
7.2.11 Weitere Messkriterien 73
8. Reaktive Messung 74
8.1 Reaktive Messverfahren 74
8.1.1 Online-Befragungen 74
8.1.2 Online Focus Groups (Online Gruppendiskussionen) 78
8.1.3 Beobachtung 82
8.1.4 Web-Experimente 86
8.1.5 Online-(Access-)Panels 91
8.2 Reaktive Werbewirkungskategorien und -kriterien 93
8.2.1 Kategorisierung von Werbewirkungen 93
8.2.2 Momentane Werbewirkungen 95
8.2.3 Dauerhafte Gedächtniswirkungen bei Werbeadressaten 97
8.2.4 Finale Verhaltenswirkungen bei Werbeadressaten 99
9. Das ARF Media Modell 100
10. Werbeerfolgsmessung in Österreich 103
10.1 Nicht-reaktive Werbeerfolgsmessung in Österreich 103
10.1.1 Die Österreichische Webanalyse (ÖWA) 103
10.1.2 Verwendung nicht-reaktiver Verfahren in Österreich 104
10.2 Reaktive Werbeerfolgsmessung in Österreich 104
10.2.1 Austrian Internet Monitor (AIM) 104
10.2.2 Das Austrian Internet RADAR (AIR) 105
10.2.3 Weitere Aktivitäten der Internet-Werbewirkungsforschung in Österreich 105
11. Datenanalyse 108
11.1 Datenanalyse reaktiv gewonnener Daten 108
11.2 Datenanalyse nicht reaktiv gewonnener Daten: Web Mining 108
11.3 Exkurs: Customer Profiling und Web-Personalisierung 111
12. Rechtliche Aspekte der Erfolgsmessung in der Online- Werbung 113
12.1 Gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz 113
12.2 Ansätze zur Verbesserung der Transparenz der Verarbeitung von User-Daten 114
12.3 Spam 115
13. Zusammenfassung und Ausblick 117
LITERATURVERZEICHNIS 121
VERZEICHNIS DER INTERNET-QUELLEN 127
VERZEICHNIS DER INTERVIEWS 133

Automatisiert erstellter Textauszug:

Identified Visitor: Der Besucher wird durch Cookie oder Registrierung identifiziert; es sind auch weitere Daten (z. B. demografische) über ihn vorhanden.192 Aufgrund des hohen Datenaufkommens ist die Methode durchaus verbreitet, die Anzahl der Visits durch ein Sample an Nutzeraktivität (verschiedene Tage innerhalb einer Periode) oder durch statistische Analyse zu schätzen.193 Unique Visitor / Unique User / Anzahl der User Dieses Messkriterium gibt die Anzahl der unterschiedlichen Besucher einer Website in einem Zeitraum, z. B. innerhalb eines Monats, an. Mehrere Besuche eines bestimmten Besuchers werden nur einmal verbucht. Dazu ist das Setzen von Cookies erforderlich oder Nutzerregistrierung. Bei der auf Cookies basierenden Messung bestehen verschiedene Möglichkeiten der Behandlung neuer Cookies. Dahinter können nicht nur tatsächlich neue Besucher stehen, sondern auch wiederholte Besucher, die Cookies löschen. Die Konzepte dabei sind, entweder jedes neue Cookie als neuen Besucher zu zählen, oder dabei zusätzlich die IP-Adresse zur Überprüfung heranzuziehen, oder neue Cookies überhaupt nicht einzubeziehen und den Benutzer erst zu zählen, wenn er das zweite Mal die Website besucht, oder die Zahl wiederholter Besucher mit neuen Cookies anhand bekannter Nutzerdaten zu schätzen.194 Das Kriterium „Unique Visitor“ arbeitet den Unterschied heraus, der für viele Werbetreibende wichtig ist, ob beispielsweise 10 User 10mal im Monat oder 100 User nur einmal im Monat die Seite besuchen.195 Unique Browser Dieses Kriterium sollte verwendet werden, wenn bei der cookie-basierten Methode der Erfassung der „Unique User“ keine Adjustierung vorgenommen wird und tatsächlich jedes unterschiedliche Cookie gezählt wird.196 [...]

Man versteht darunter die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potenziell werbeführenden HTML-Seite, und zwar die Zahl der qualifizierten Zugriffe. Dazu muss der Abruf vollständig und technisch einwandfrei erfolgen. Seitenabrufe nicht grafikfähiger Browser sind herauszufiltern. Bei Seiten mit integrierten Frames muss sichergestellt werden, dass die einzelnen Frames nicht als eigene HTML-Seiten gezählt, sondern entsprechend zusammengefasst werden.186 (Siehe dazu in Kap. 7.1.3. Logfile-Analyse: Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten den Punkt Frame-Problematik). Jede weitere vom Nutzer verursachte Veränderung der Page-Zusammensetzung gilt wieder als eigene PageImpression. Um diese Vorgaben zu erfüllen, wird bei standardisierten Messverfahren auf den Seiten des Angebotes ein Zählpixel in der Zählsoftware eingefügt, die pro Nutzeraktion nur eine PageImpression registriert.187 Visits (Besuche, Sitzungen, Sessions) Ein Visit ist ein zusammenhängender Nutzungsvorgang eines Online-Angebotes. Er definiert den Bruttowerbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang gilt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Browsers von außerhalb des Angebots.188 Als zusammenhängend werden alle Abrufe angesehen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes liegen. Dieser differiert je nach Konzept zwischen 10 Minuten189 und 30 Minuten190. Die Anzahl der Visits lässt sich durch die Anzahl der unterschiedlichen Nachfrageadressen im Logfile ermitteln. Problematisch bei diesem Messkriterium ist, dass eine Absendeadresse innerhalb kurzer Zeit von verschiedenen Personen genutzt werden kann (siehe dazu in Kap.7.1.3. Logfile-Analyse: Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten den Punkt Problematik der IP-Adressen).191 Man kann die Besucher nach der Identifizierbarkeit in verschiedene Kategorien einteilen: Unidentified Visitor: Der Zugriff kann nicht mit anderen Zugriffen in Verbindung gebracht werden; es sind keine Informationen über den Besucher verfügbar. Session Visitor: Eine Session-Identifikation (ID) ist verfügbar; so kann das Nutzerverhalten während eines bestimmten Besuches aufgezeichnet werden. Tracked Visitor: Eine Identifikation z. B. durch Cookie ist vorhanden; somit kann das Verhalten des Besuchers bzw. des Browsers über mehrere Besuche hinweg verfolgt werden. [...]

Um den Nutzer selbst aus der Anonymität herauszulocken und Kenntnisse zu seiner Person zu erlangen, muss ihm ein Anreiz geboten werden, sich registrieren zu lassen. Wenn es sich um wertvolle Informationen für den User handelt, wird er dies freiwillig machen. Auch Gewinnspiele bieten einen Anreiz, den richtigen Namen und die Adresse preiszugeben. Dabei sollten vom Anbieter weitere qualitative Daten zur Person mittels Fragebogen erhoben werden (wobei allerdings keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben besteht). Bei jedem weiteren Abruf können sich die Besucher mit Namen und Passwort identifizieren. So können im Laufe der Zeit immer mehr Daten zur Person und dessen Interessen gesammelt werden.181 Die Nutzerregistrierung ist besonders auch in Kombination mit den anderen Erhebungstechnologien von Bedeutung. Einzig bei der Nutzerregistrierung gibt der Besucher seine persönlichen Daten, wie Name, Adresse, Geburtsdatum usw. an, und kann somit in Verbindung mit Cookies etc. auch für weitere Surfvorgänge eindeutig identifiziert werden. [...]

Arbeit zitieren:
Richtsfeld, Edeltraud Dezember 2002: Werbeerfolgsmessung im E-Business, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Commerce, Werbung, Erfolgskontrolle, Werbewirkung, Kennzahlen

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