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Wellnesstourismus am Beispiel der Destination Dubai

Wellnesstourismus am Beispiel der Destination Dubai
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Norman Dick
  • Abgabedatum: Januar 2005
  • Umfang: 111 Seiten
  • Dateigröße: 935,4 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule der Wirtschaft - FHDW -, Standort Bergisch Gladbach Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9217-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9217-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9217-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dick, Norman Januar 2005: Wellnesstourismus am Beispiel der Destination Dubai, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Vereinigte Arabische Emirate, Gesundheit, Marketing, Burj Al Arab, Abu Dhabi

Diplomarbeit von Norman Dick

Einleitung:

Im Focus dieser Diplomarbeit wird herausgestellt, dass sich die gegenwärtige Gesellschaft in einer Zeit befindet, in der das Bewusstsein für Gesundheit eine immer zentralere Rolle spielt. Dabei wird unterschieden in die Gesundheitsvorsorge bzw. Wellness auf der einen und Kur- und Rehabilitaion auf der anderen Seite. Aufgrund der starken Nachfrage des Wellnesstourismus offerieren viele Hotels, Veranstalter und Destinationen ihren Kunden Wellnessangebote, um den aktuellen Bedürfnissen nach „Wohlfühlen“ gerecht zu werden.

Zudem ist es interessant zu erfahren, warum in der gegenwärtigen „Geiz ist Geil!“ Gesellschaft ein klarer Trend zu Gesundheit und Wellness erkennbar wird. Kaum eine Branche hat so hohe Wachstumszahlen zu verzeichnen. Jeder von uns will so lange es geht fit und vital bleiben. Dafür sitzt bei vielen der Geldbeutel locker, wenn es darum geht, sich einmal wieder so richtig verwöhnen zu lassen.

Der Autor hat Dubai gewählt, um Wellnesstourismus am Beispiel einer Destination zu veranschaulichen. Die Diplomarbeit ist auch deshalb so interessant, weil gleichzeitig die beiden Boomthemen – Wellness und Dubai – nicht nur aufgegriffen, sondern sogar miteinander verknüpft werden. Da der Begriff Wellness und die Destination Dubai historisch an sich noch als relativ jung bezeichnet werden können, gibt es über beide Themen nur sehr wenig wissenschaftliche Arbeiten.

Mit der Überprüfung von Qualität, Ausstattung und Ganzheitlichkeit der Wellnessmöglichkeiten wird deutlich, wie der gegenwärtige Wellnesstourismus in Dubai zu bewerten ist. Eine Kundenbefragung wirkt dabei als unterstützendes Element bei der Beurteilung. In dieser Gästebefragung spiegelt sich diese Zufriedenheit wider. Weiterhin wird in dieser Kundenbefragung deutlich, dass es neben der Urlaubsform Wellness in Dubai eine große Vielfalt an alternativen Urlaubsformen gibt. Somit wird der Wellnesstourismus in Dubai „überlagert“ von den Reiseformen Strandurlaub, Shopping, Ausflüge und Sport.

In einer Destinationsanalyse Dubais wird dem Leser die touristische Entwicklung vor Augen geführt. Zusätzlich wird in dieser Arbeit aber auch ein Blick in die Zukunft gemacht. In Dubai ist für die nächsten Jahre eine Reihe von Großprojekten geplant. Nicht nur für den touristischen, sondern auch für den gewerblichen oder industriellen Bereich. Eine sehr praxisorientierte Chancen/Risiko Analyse wird einer Stärken/Schwächen Analyse gegenüber gestellt.

Nach dem Lesen dieser Arbeit wird das Verständnis für Dubai, aber auch die Entwicklung von Wellness in einen verständlicheren Zusammenhang gebracht.

Gang der Untersuchung:

In dieser Diplomarbeit wird herausgestellt, dass sich die gegenwärtige Gesellschaft in einer Zeit befindet, in der das Bewusstsein für Gesundheitsvorsorge und Wellness eine immer größere Rolle spielt. In diesem Zusammenhang bieten viele Hotels, Veranstalter und Destinationen ihren Kunden Wellnessangebote an, um den gegenwärtigen Kundenwünschen gerecht zu werden. Doch es stellt sich immer wieder die Frage, ob die Angebote und Möglichkeiten den heutigen Wellnessansprüchen, besonders in Bezug auf Ganzheitlichkeit, gerecht werden. Ziel der Arbeit ist aufgrund dessen, den Wellnesstourismus der Destination Dubai zu untersuchen. Mit der Überprüfung von Qualität, Ausstattung und Ganzheitlichkeit der Wellnessmöglichkeiten wird deutlich, wie der gegenwärtige Wellnesstourismus in Dubai zu bewerten ist. Eine Kundenbefragung wirkt dabei als unterstützendes Element bei der Beurteilung. In einer Destinationsanalyse Dubais wird dem Leser die touristische Entwicklung vor Augen geführt. Zusätzlich wird in dieser Arbeit aber auch ein Blick in die Zukunft gemacht. Es stellt sich die Frage, ob neue Projekte, welche den Wellness-Aspekt berücksichtigen, neue Maßstäbe hinsichtlich Wellness setzen können.

Die Arbeit ist neben der Einleitung untergliedert in Historie des Gesundheitstourismus, Marktforschung, Tourismus und Wellness in Dubai. Zu Beginn wird die wachsende Bedeutung des Gesundheitstourismus am Anfang des 21. Jahrhunderts anhand der sog. Kondratieff-Zyklen erklärt. Die Historie der Zyklen endet mit dem sechsten Kondratieff, in welchem wir uns gegenwärtig befinden. Auf Basis dieses Zyklus werden die Gründe für ein neues Bewusstsein in der Gesellschaft deutlich. Besonders in Bezug auf Gesundheit und im speziellen auf das Thema Wellness. Nachfolgend wird dargestellt, welche Auswirkungen dieses Bewusstsein auf den Tourismus im weiteren Sinn hat.

Im nächsten Schritt werden die Grundlagen des Gesundheitstourismus aufgegriffen. Daran anschließend ist im Besonderen die Abgrenzung zwischen Kur-/ Heilbädertourismus und Gesundheitsvorsorge von großer Bedeutung. In Kapitel 2.3 werden die wichtigsten Wellness-Aspekte beschrieben: Begriffsproblematik, ganzheitliches Wellness, Standardproblematik, Wellnessmarkt und Nachfrager in Deutschland. Zusätzlich wird noch auf den neuen Trend Medical Wellness eingegangen.

Bei der Marktforschung in Kapitel drei wird zwischen Primär- und Sekundärforschung unterschieden. Während bei der Primärforschung die wichtigsten Elemente der Fragebogenerstellung genannt werden, geht es bei der Sekundärforschung um „Instrumente“ für eine Marktanalyse. Mit Hilfe dieser Instrumente wird in Kapitel vier eine Destinationsanalyse von Dubai durchgeführt. Vor dieser Analyse geben Statistiken über Hotelmarkt, Gästezahlen, Quellmärkte, Aufenthaltsdauer und Saisonverlauf Aufschluss über die allgemeine touristische Situation in Dubai.

In Kapitel fünf wird speziell das Hauptthema der Arbeit, der Wellnesstourismus in Dubai aufgegriffen. Vier exemplarische Wellnessanlagen werden beschrieben, besonders im Hinblick auf Elemente des ganzheitlichen Wellness. Im Anschluss daran wird eine Gästebefragung zum Thema Wellness aufgezeigt. Speziell geht es bei dieser Befragung um Bedeutung, Elemente, Kenntnis, Nutzung und Weiterempfehlung des Wellnesstourismus in Dubai. Kapitel 5.2.3 zum Thema Urlaubsformen rundet die Ergebnisse ab. Im letzten Kapitel wird ein Fazit der Arbeit gezogen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis VII
Tabellenverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Einleitung 1
1.1 Destination Dubai 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit 1
1.3 Aufbau und Struktur der Arbeit 2
1.4 Vorstellung Emirates World Travel Cologne GmbH 3
2. Historie des Gesundheitstourismus 4
2.1 Herleitung des Wellnesstourismus auf Basis der Kondratieff-Zyklen 4
2.1.1 Abgrenzung der Kondratieff-Zyklen 4
2.1.2 Historie der Kondratieff-Zyklen 5
2.1.2.1 Erster Kondratieff 5
2.1.2.2 Zweiter Kondratieff 6
2.1.2.3 Dritter Kondratieff 6
2.1.2.4 Vierter Kondratieff 6
2.1.2.5 Fünfter Kondratieff 7
2.1.2.6 Sechster Kondratieff 7
2.1.3 Alternative Zukunftssichtweisen 8
2.1.4 Auswirkungen auf den Tourismus 9
2.1.4.1 Tourismus und Kommunikation 10
2.1.4.2 Tourismus und Dienstleistung 10
2.1.4.3 Tourismus und Bildung 11
2.1.4.4 Tourismus und Umwelt 11
2.1.4.5 Tourismus und Gesundheit 12
2.2 Grundlagen des Gesundheitstourismus 13
2.2.1 Historie und Entwicklung des Gesundheitstourismus 13
2.2.2 Kur- und Rehabilitationstourismus 15
2.2.3 Gesundheitsvorsorgetourismus 16
2.3 Wellness 16
2.3.1 Begriffsproblematik von Wellness 16
2.3.2 Elemente des ganzheitlichen Wellness 18
2.3.3 Standardproblematik im Wellneststourismus 21
2.3.4 Wellnessmarkt in Deutschland 22
2.3.5 Nachfrager des Wellnesstourismus 24
2.4 Medical Wellness 25
3. Marktforschung 25
3.1 Begriffsabgrenzung 25
3.2 Primärforschung 26
3.2.1 Beobachtung 26
3.2.2 Befragung 26
3.2.2.1 Auswahl der Befragungsart 26
3.2.2.2 Methoden und Ziele einer Fragebogenerstellung 27
3.2.2.3 Auswertung 28
3.2.2.4 Nutzung der Daten 28
3.3 Sekundärforschung 28
3.3.1 Strategisches Marketing 28
3.3.2 Methoden der strategischen Diagnose und Analyse 29
3.3.2.1 Chancen-Risiken-Analyse 29
3.3.2.2 Stärken-Schwächen-Profil 29
3.3.2.3 SWOT Analyse 30
3.3.2.4 Lebenszyklusanalyse 30
3.3.2.5 Portfolio-Analyse 30
4. Tourismus in Dubai 31
4.1 Tourismusstatistik 31
4.1.1 Hotelmarkt 31
4.1.2 Gästezahlen 32
4.1.3 Quellmärkte 33
4.1.4 Aufenthaltsdauer 34
4.1.5 Saisonverlauf 36
4.2 Destinationsanalyse Standort Dubai 37
4.2.1 Chancen-Risiken Analyse 37
4.2.2 Stärken-Schwächen-Profil 43
4.2.3 Lebenszyklusanalyse 47
4.2.4 Destinations-Portfolio 48
4.2.5 Zukunftsvisionen und neue Großprojekte 50
5. Wellnesstourismus in Dubai 52
5.1 Wellnessanlagen 52
5.1.1 Burj Al Arab 53
5.1.2 Madinat Jumeirah 54
5.1.3 Hotel Fairmont Dubai 57
5.1.4 Cleopatra’s Spa 59
5.2 Gästebefragung zu Wellness in Dubai 61
5.2.1 Bedeutung von Wellness 62
5.2.2 Elemente des ganzheitlichen Wellness 62
5.2.2.1 Kenntnis und Nutzung der Wellnessmöglichkeiten 64
5.2.2.2 Weiterempfehlung für Wellness in Dubai 65
5.2.3 Urlaubsformen in Dubai 65
6. Fazit 67
Anhang 69
Quellenverzeichnis 93

Automatisiert erstellter Textauszug:

Als Chancen für die Destination Dubai kommen nach Tab. 5 folgende Aspekte in Betracht: a) Nutzung des Gesundheits- und Wellness Booms Wie in dieser Arbeit bereits erwähnt, geht der Trend hin zu mehr gesundheitsbewussten Urlaubsformen. Viele Hotels bieten bereits Wellness-Einrichtungen an. Dubai könnte deshalb auch mehr als Wellnessdestination im Mittelstreckenbereich159 positioniert werden, um sich für jene Zielgruppen in dieser Hinsicht noch attraktiver zu machen. b) Tourismus als zweites Standbein neben Ölindustrie Die Tourismuswirtschaft verzeichnete im Jahr 2003 ein Anteil von 18% am Bruttosozialprodukt. Die Ölbranche kam im gleichen Jahr nur auf 17%.160 Damit ist es in den letzten Jahren bereits gelungen, sich nicht nur auf einen wirtschaftlichen Sektor zu verlassen, sondern einen Weiteren auszubauen. Doch da das Ende des Erdölvorkommens abzusehen ist, muss die Chance eines weiteren Ausbaus des Tourismus genutzt werden. c) Aufbau der touristischen Infrastruktur unter Rücksichtnahme der Nachhaltigkeit Im Zuge des weiteren Ausbaus der touristischen Infrastruktur sollte besonderes Wert auf ein ökologisches Gleichgewicht gelegt werden. Weiterhin ist es wichtig, dass das Thema Nachhaltigkeit zu einem Schwerpunkt wird. Dubai muss die Chance ergreifen, einen Tourismus anzubieten, der umweltfreundlicher, sozialverantwortlicher und ökonomisch ausgewogen erscheint.161 Am Beispiel anderer Destinationen wie Mallorca wird dieser Aspekt besonders deutlich. Auch hier wird konsequent auf nachhaltige Umweltprojekte gesetzt. „Es ist der einzige Weg, Wirtschaft und Umweltschutz gleichzeitig zu steuern“, sagt Jaume Font i Barceló, Umweltminister der Balearenregierung.162 d) Verwirklichung von neuen Pilot- und Hotelprojekten Dubais Staatsoberhaupt, Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoun formuliert dies treffend: „Dubai ist das einzige Land der Welt, in dem Visionen auch Wirklichkeit werden, deshalb dürfen wir nicht warten, bis uns die Zukunft überrollt, sondern wir [...]

Quelle: eigener Entwurf in Anlehnung an DCTM, Dubai Tourism, Frankfurt (2004) Wie in jedem Zielgebiet gibt es auch in Dubai saisonale Schwankungen. Jedoch wird aus Abb. 11 deutlich, dass diese Schwankungen nur von leichter Natur sind. Die stärksten Monate im Jahr 2003 waren der August (1,07 Mio.), der Dezember (1,05 Mio.) und der Oktober (1,04 Mio.). Diese hohen Zahlen können folgende Ursachen haben: in den meisten Quellmärkten in Tab. 4 sind Ferien, somit die Nachfrage am stärksten. Die beiden schwächsten Monate sind der März (0,63 Mio.) und der April (0,67 Mio.). Dies verwundert eine wenig, sind doch in vielen christlichen Ländern zu dieser Zeit Osterferien, auch das Klima ist in Dubai zu dieser Zeit nicht ganz so heiß wie beispielsweise im August. Bezogen auf Wellness spielt das Wetter nur eine [...]

Quelle: eigener Entwurf in Anlehnung an DCTM, Dubai Tourism, Frankfurt (2004) Für den Zeitraum 1999-2003 ergeben sich durchschnittlich für jedes einzelne Jahr längere Aufenthalte der Deutschen. So pendelt der Aufenthalt der Gesamtgäste in dieser Zeit zwischen 2,2 und 2,5 Tagen. Bei den Deutschen dagegen liegt er zwischen 2,7 und 3,8 Tagen, also höher. Für dieses Ergebnis gibt es verschiedene Gründe. Zum einen haben die Deutschen eine längere Anreise154 als die wichtigsten Quellmärkte155 Somit bleiben sie automatisch länger als bei einer kurzen Anreise. Zum anderen stehen den Deutschen im Allgemeinen mehr Urlaubstage156 als den meisten Einheimischen anderer Länder der Erde zur Verfügung. Bezogen auf das Thema Wellness ist es wichtig, möglichst lange in einem Zielgebiet zu bleiben, um die Behandlungen ohne den Anund Abreiseaufwand genießen zu können. Wellness nimmt Zeit in Anspruch, wird es mit seinen gesamten Komponenten praktiziert. Unter diesen Voraussetzungen sind die Deutschen Gäste eine ideale Zielgruppe für Wellness in Dubai. [...]

Arbeit zitieren:
Dick, Norman Januar 2005: Wellnesstourismus am Beispiel der Destination Dubai, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Vereinigte Arabische Emirate, Gesundheit, Marketing, Burj Al Arab, Abu Dhabi

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