Web Services für flexible Geschäftsprozesse
Standard Technologien für durchgängige Geschäftsprozesse, basierend auf SOA und BPM
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Martin Zanker
- Abgabedatum: Dezember 2006
- Umfang: 93 Seiten
- Dateigröße: 682,7 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: FOM - Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen Deutschland
- Originaltitel: Web Services für flexible Geschäftsprozesse
- Bibliografie: ca. 78
- ISBN (eBook): 978-3-8366-0287-7
- ISBN (CD) :978-3-8366-0287-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Zanker, Martin Dezember 2006: Web Services für flexible Geschäftsprozesse, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Prozessmanagement, Web Services, Business Process Management, Service Oriented Architecture, Dienstgüte
In den Warenkorb
38,00 €
Diplomarbeit von Martin Zanker
Einleitung:
Im heutigen Arbeits- und Geschäftsumfeld setzen Unternehmen verstärkt auf IT (Informations-Technologie) gestützte Geschäftsprozesse. Mit den bisher zum Einsatz kommenden IT-Systemen können aber vorwiegend nur autarke Anwendungsfälle gelöst werden. Die betriebswirtschaftlich geforderte Flexibilität bei der Gestaltung IT-gestützter Geschäftsprozesse ist bei vielen Systemen nicht mehr gegeben.
Die Anforderung nach Agilität und Flexibilität in den Unternehmen kann also mit diesen Systemen nicht mehr ausreichend unterstützt werden. Deshalb wird in vielen Unternehmen über Reengeniering der vorhandenen IT-Systeme versucht, den veränderten Anforderungen gerecht zu werden. Systemanbieter stellen hierzu den Unternehmen neue Ansätze bereit, in denen nicht mehr nur einzelne Prozesse, sondern durchgängige Geschäftsprozesse in ihrer Gesamtheit über Systemgrenzen hinweg betrachtet werden. Dadurch erreichen Unternehmen eine weitere Optimierung ihrer IT-gestützten Geschäftsprozesse.
Die Weiterentwicklung der IT-Systeme ermöglicht eine bessere Systemintegration über Systemgrenzen hinweg. So hat die Entwicklung der Internet-Technologie und deren globale Verbreitung Unternehmen die Möglichkeit eröffnet, ihre Dienstleistungen weltweit anzubieten.
Um die sich daraus ergebenden neuen Absatzmärkte effizient erschließen zu können, müssen Unternehmen ihre IT-gestützten Geschäftsprozesse in die externe Kommunikation mit Kunden und Partnern einbinden.
In diesem Zusammenhang wurde der Begriff Web Services geprägt. Mit diesem Begriff werden in der Fachwelt Internet-Technologien bezeichnet, die eine flexible Integration unterschiedlichster Dienste in einen Geschäftsprozess ermöglichen. Dieser technologische Ansatz soll Unternehmen eine größere Flexibilität bei der Gestaltung von unternehmensübergreifenden Kommunikationsstrukturen und den damit verbundenen Geschäftsprozessen ermöglichen.
Problemstellung:
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die wirtschaftlich bedingten Veränderungen der Geschäftsprozesse - Forderung nach mehr Flexibilität in Unternehmen - und die durch den Einsatz von Web Services entstehenden Auswirkungen auf die IT-Systeme aufzuzeigen.
In diesem Zusammenhang wird auch auf die Modellierung der Geschäftsprozesse und die automatische Erzeugung von maschinenlesbaren Prozessbeschreibungen durch den Standard BPEL (Business Process Execution Language) eingegangen.
Des Weiteren werden die für die Web Services erforderlichen technischen Standards und die IT-Architektur betrachtet. Als wichtige Ergänzung zu den Beschreibungsstandards wird der Qualitätsaspekt der Web Services betrachtet.
Zur Verdeutlichung der behandelten Themen wird eine beispielhafte Web Service- Implementierung aufgezeigt. In dieser Implementierung wird ein bestehender Geschäftsprozess, basierend auf einem Internet-Beschaffungsportal, um einen Web Service eines Liefer- und Zustelldienstes ergänzt.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | ||
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| 1. | Einführung | 1 |
| 1.1 | Motivation und Ziel | 1 |
| 1.2 | Geschäftsprozesse | 2 |
| 1.2.1 | Definition | 2 |
| 1.2.2 | Geschäftsregeln | 3 |
| 1.2.3 | Abgrenzung zu Workflow | 4 |
| 1.2.4 | Flexible Geschäftsprozesse | 5 |
| 1.3 | Web Services | 7 |
| 1.3.1 | Definition | 7 |
| 1.3.2 | Web Service-Architektur | 8 |
| 1.3.3 | Abgrenzung zu bekannten Ansätzen | 10 |
| 1.3.4 | Einsatzgebiete von Web Services | 11 |
| 1.4 | Zusammenfassung | 13 |
| 2. | Veränderung der Geschäftsprozesse | 15 |
| 2.1 | Geschäftsprozessmanagement | 15 |
| 2.1.1 | Geschäftsprozessoptimierung | 15 |
| 2.1.2 | BPM - Business Process Management | 17 |
| 2.2 | Geschäftsmodell in der vernetzten Welt | 19 |
| 2.3 | Modellierung von Geschäftsprozessen | 20 |
| 2.3.1 | Bekannte Modellierungsansätze | 20 |
| 2.3.2 | Standard-Modellierungssprachen für Prozesse | 21 |
| 2.3.3 | BPEL - Business Process Execution Language | 23 |
| 2.3.4 | Werkzeuge zur Prozessmodellierung | 27 |
| 2.4 | Folgen für die Unternehmen | 28 |
| 2.4.1 | Potentiale | 28 |
| 2.4.2 | Risiken | 30 |
| 2.5 | Anforderungen an die Informationstechnologie | 32 |
| 2.6 | Zusammenfassung | 35 |
| 3. | Technologische Basis für flexible Geschäftsprozesse | 36 |
| 3.1 | SOA - Service Oriented Architecture | 36 |
| 3.1.1 | Architektur | 36 |
| 3.1.2 | Service Bus | 39 |
| 3.2 | Standard Web Service-Technologien | 41 |
| 3.2.1 | XML | 41 |
| 3.2.2 | SOAP | 43 |
| 3.2.3 | WSDL | 45 |
| 3.2.4 | UDDI | 46 |
| 3.2.5 | Zusammenhang der Standardtechnologien | 47 |
| 3.3 | Quality of Service | 49 |
| 3.3.1 | Qualitätsattribute | 49 |
| 3.3.2 | Bewertung und Kontrolle | 51 |
| 3.3.3 | Management mit ITIL | 53 |
| 3.4 | Zusammenfassung | 55 |
| 4. | Beispiel-Implementierung Lieferverfolgung | 56 |
| 4.1 | Anforderung und Methode | 56 |
| 4.2 | Beschaffungsprozess Erweiterung | 57 |
| 4.2.1 | Geschäftssicht | 57 |
| 4.2.2 | Informationssicht | 61 |
| 4.2.3 | Geschäftsprozesssicht | 61 |
| 4.2.4 | Applikationssicht | 64 |
| 4.2.5 | Technologiesicht | 66 |
| 4.3 | Erkenntnis | 67 |
| 5. | Zusammenfassung und Ausblick | 68 |
| 5.1 | Zusammenfassung | 68 |
| 5.2 | Ausblick | 71 |
| 6. | Anhang A | 72 |
| 6.1 | BPEL Datei: USPS.bpel | 72 |
| 6.2 | WSDL Dateien: USPS.wsdl und EXT_WS.wsdl | 74 |
| 7. | Quellenverzeichnis | 77 |
| 8. | Eidesstattliche Erklärung | 83 |
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | ||
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| 1. | Einführung | 1 |
| 1.1 | Motivation und Ziel | 1 |
| 1.2 | Geschäftsprozesse | 2 |
| 1.2.1 | Definition | 2 |
| 1.2.2 | Geschäftsregeln | 3 |
| 1.2.3 | Abgrenzung zu Workflow | 4 |
| 1.2.4 | Flexible Geschäftsprozesse | 5 |
| 1.3 | Web Services | 7 |
| 1.3.1 | Definition | 7 |
| 1.3.2 | Web Service-Architektur | 8 |
| 1.3.3 | Abgrenzung zu bekannten Ansätzen | 10 |
| 1.3.4 | Einsatzgebiete von Web Services | 11 |
| 1.4 | Zusammenfassung | 13 |
| 2. | Veränderung der Geschäftsprozesse | 15 |
| 2.1 | Geschäftsprozessmanagement | 15 |
| 2.1.1 | Geschäftsprozessoptimierung | 15 |
| 2.1.2 | BPM - Business Process Management | 17 |
| 2.2 | Geschäftsmodell in der vernetzten Welt | 19 |
| 2.3 | Modellierung von Geschäftsprozessen | 20 |
| 2.3.1 | Bekannte Modellierungsansätze | 20 |
| 2.3.2 | Standard-Modellierungssprachen für Prozesse | 21 |
| 2.3.3 | BPEL - Business Process Execution Language | 23 |
| 2.3.4 | Werkzeuge zur Prozessmodellierung | 27 |
| 2.4 | Folgen für die Unternehmen | 28 |
| 2.4.1 | Potentiale | 28 |
| 2.4.2 | Risiken | 30 |
| 2.5 | Anforderungen an die Informationstechnologie | 32 |
| 2.6 | Zusammenfassung | 35 |
| 3. | Technologische Basis für flexible Geschäftsprozesse | 36 |
| 3.1 | SOA - Service Oriented Architecture | 36 |
| 3.1.1 | Architektur | 36 |
| 3.1.2 | Service Bus | 39 |
| 3.2 | Standard Web Service-Technologien | 41 |
| 3.2.1 | XML | 41 |
| 3.2.2 | SOAP | 43 |
| 3.2.3 | WSDL | 45 |
| 3.2.4 | UDDI | 46 |
| 3.2.5 | Zusammenhang der Standardtechnologien | 47 |
| 3.3 | Quality of Service | 49 |
| 3.3.1 | Qualitätsattribute | 49 |
| 3.3.2 | Bewertung und Kontrolle | 51 |
| 3.3.3 | Management mit ITIL | 53 |
| 3.4 | Zusammenfassung | 55 |
| 4. | Beispiel-Implementierung Lieferverfolgung | 56 |
| 4.1 | Anforderung und Methode | 56 |
| 4.2 | Beschaffungsprozess Erweiterung | 57 |
| 4.2.1 | Geschäftssicht | 57 |
| 4.2.2 | Informationssicht | 61 |
| 4.2.3 | Geschäftsprozesssicht | 61 |
| 4.2.4 | Applikationssicht | 64 |
| 4.2.5 | Technologiesicht | 66 |
| 4.3 | Erkenntnis | 67 |
| 5. | Zusammenfassung und Ausblick | 68 |
| 5.1 | Zusammenfassung | 68 |
| 5.2 | Ausblick | 71 |
| 6. | Anhang A | 72 |
| 6.1 | BPEL Datei: USPS.bpel | 72 |
| 6.2 | WSDL Dateien: USPS.wsdl und EXT_WS.wsdl | 74 |
| 7. | Quellenverzeichnis | 77 |
| 8. | Eidesstattliche Erklärung | 83 |
Textprobe:
Kapitel 2.4, Folgen für die Unternehmen: Geschäftsprozesse müssen für Unternehmen optimiert und flexibel gestaltbar sein, um die größtmögliche Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit zu erreichen. Die wirtschaftliche Betrachtung der Geschäftsprozesse hat großen Einfluss auf die Entwicklung der E-Business-Systeme und bringt damit neue und verbesserte Ansätze wie die Web Services hervor.
Vereinfacht dargestellt hängen die Kosten und damit die Preise der Produkte von den Produktionskosten und den Vertriebskosten, inklusive Marketing- und Logistikkosten, ab. In den letzten Jahren wurde die Produktion von Produkten stark rationalisiert, und damit eine Senkung der allgemeinen Produktionskosten erreicht.
Bei den Vertriebskosten, vor allem für flächendeckende Vertriebsstrukturen, besteht hingegen noch Optimierungspotenzial. E-Business-Lösungen ermöglichen hier eine Verbesserung, vor allem für KMU (Kleine und mittlere Unternehmen), die durch den Einsatz von E-Business-Lösungen ihren Absatzmarkt ausweiten und damit weltweit Produkte anbieten können. Die positive Folge daraus ist ein steigender Absatz bei zugleich niedrigen Vertriebskosten.
2.5 Anforderungen an die Informationstechnologie: Die voranschreitende technologische Entwicklung der IKT eröffnet neue und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten von Organisationen. Wie bei Großunternehmen bereits weit verbreitet, setzen mittlerweile auch viele KMU auf Reorganisation durch Business Engineering Reengineering, um konkurrenzfähig zu bleiben und ihre Geschäftsmodelle besser realisieren zu können.
Als Erfolgsfaktoren gelten dabei maximale Flexibilität, hohe Innovationskraft, schnelle Abwicklung von Prozessen und unternehmensübergreifend optimierte Wertschöpfungsketten. Damit das Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnik in vollem Umfang zur Geltung kommt, muss sich die IKT an der Wertschöpfungskette orientieren.
3.3.1 Qualitätsattribute: Bei der Bereitstellung von Web Services spielt die Dienstgüte eine wichtige Rolle. Dies wird auch als QoS (Quality of Service) bezeichnet. QoS dienen bei der Nutzung von Web Services als Maßstab für die Bewertung der Services.
Für den Nutzer eines Web Services lohnt sich die Investition in einen Service erst dann, wenn bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllt sind. Bei der Erstellung von Web Services sind, wie auch bei jeder anderen Software, die bekannten Axiome wie Konzept, Verständnis des Entwicklers, Korrektheit, Vollständigkeit und Ersetzbarkeit die wichtigsten Voraussetzungen. QoS-Notationen werden im beschriebenen Schichtenmodell auf der SOAP-Ebene eingeordnet.
In den Warenkorb
38,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836602877
Arbeit zitieren:
Zanker, Martin Dezember 2006: Web Services für flexible Geschäftsprozesse, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Prozessmanagement, Web Services, Business Process Management, Service Oriented Architecture, Dienstgüte



