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Die Warenwirtschaftssysteme und Materialwirtschaftssysteme

Ein Vergleich der Handels- und Industrieabwicklung im Fertigwarenlager bzw. im klassischen Handelslager

Die Warenwirtschaftssysteme und Materialwirtschaftssysteme
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Steffen Petermann
  • Abgabedatum: November 1995
  • Umfang: 196 Seiten
  • Dateigröße: 8,2 MB
  • Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0287-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0287-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0287-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Petermann, Steffen November 1995: Die Warenwirtschaftssysteme und Materialwirtschaftssysteme, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Steffen Petermann

Problemstellung:

Industrie und Handel, zwei Glieder in einer Wertschöpfungskette die sich brauchen aber heute immer noch gegenseitig bekämpfen, sollten in einem bestimmten Punkt - ihrer Lagerhaltung - untersucht werden.

Das Lager, als ein zentraler Teil der Waren- und Materialwirtschaft, rückt mit zunehmender Kostendiskussion immer weiter in den Mittelpunkt des Interesses. Bei prognostizierten Einsparpotentialen von bis zu 30% der Logistikkosten wird die Bedeutung verständlich.

Der bisherige Denkansatz in Industrie und Handel war auf die Optimierung innerhalb der eigenen Unternehmensgrenzen gerichtet. Eine neue prozessorientierte Betrachtungsweise scheint sich langsam durchzusetzen. Dies bedeutet, dass die komplette Logistikkette von der Produktion bis zum Endverbraucher betrachtet werden soll. Im Verlauf dieser Kette treten Fertigwarenläger der Industrie und Handelsläger auf, die gleiche Waren lagern.

Es stellt sich die Frage: „Was machen Industrie und Handel eigentlich in ihren Lägern ?“ Von außen betrachtet stellt das Lager eine „Blackbox“ dar, in die Waren eingeliefert und normalerweise in anderer Zusammensetzung wieder ausgeliefert werden. Ziel der durchgeführten Studie war die Untersuchung der Abläufe in dieser „Blackbox Lager“. Unterschiede und Gemeinsamkeiten sollten herauskristallisiert werden.

Eine empirische Untersuchung in der deutschen Ernährungsindustrie und dem Lebensmittelhandel lieferte die für den Vergleich notwendigen Daten.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis IX
Tabellenverzeichnis XI
Abbildungsverzeichnis XIV
Verzeichnis der Anlagen im Anhang XV
1. KAPITEL: DIE GRUNDLAGEN 1
A. Definitionen 1
I. Der Handel 1
II. Die Industrie 1
III. Die Warenwirtschaft 1
IV. Die Materialwirtschaft 2
V. Die Logistik 2
VI. Das Lager 3
1. Das Lager allgemein 3
2. Das Handelslager 3
3. Das Fertigwarenlager 4
VII. Aktuelle Themen 4
1. SEDAS 4
2. EDIIFACT / EANCOM 4
3. EAN 5
4. ISO 9000 5
5. Efficient Consumer Response (ECR) 6
B. Die Bedeutung der Lagerwirtschaft 6
C. Das Ziel und der Zielkonflikt der Lagerhaltung 80
2. KAPITEL: DIE METHODIK DER UNTERSUCHUNG 9
A. Die Vorgehensweise der Untersuchung 9
I. Das Untersuchungsobjekt 9
1. Die Definition des Untersuchungsobjektes 9
2. Das typische Foodlager 10
3. Die Probleme bei der Auswahl des Untersuchungsobjektes 10
II. Die empirische Basis 11
1. Der Lebensmittelhandel 11
2. Die Lebensmittelindustrie 12
III. Die telefonische Aquisition 12
1. Die Informationsbasis 12
2. Die Ansprechpartner 13
IV. Die persönlichen Interviews 13
1. Die Planung 13
2. Die Durchführung 14
3. Die Motivation der Gesprächspartner 14
B. Das Erstellen des Fragebogens 15
I. Die Informationsbasis 15
II. Die Logik des Aufbaus 15
III. Die Art der Fragestellungen 16
IV. Der Test des Fragebogens 16
C. Die Auswertung des Zahlenmaterials 16
I. Die Quantität 16
II. Die Qualität 17
III. Die Instrumente 17
1. Die technischen Hilfsmittel 17
2. Die vergleichende Auswertung 18
3. Die Auswertung mittels Hypothesen 18
IV. Die Ergebnisse 18
3. KAPITEL: DIE ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG DER FOODLÄGER IN DEUTSCHLAND 19
A. Die qualitativen und quantitativen Daten zur Einordnung der Läger 19
I. Die Lagerstrategien der Unternehmen 19
Il. Die Daten des ausgewählten Lagers 20
1. Der Lieferradius 20
2. Die Lagerbetreiber 21
3. Die belieferte Kundenstruktur 22
4. Die funktionale Lageraufteilung 23
5. Die Regalsysteme 24
6. Die Anzahl der gelagerten Artikel 27
7. Die Palettenplätze 28
8. Das eingesetzte Personal 29
9. Die eingesetzten Regal-und Flurförderzeuge 30
10. Das Anliefer-und Kormmissioniervolumen 31
11. Das wöchentliche Lagerbelastungsprofil 32
III. Die ausgewählten Lagerkennzahlen 34
1. Die Bedeutung von Kennzahlen für das Lagercontrolling 34
2. Die Lieferbereitschaft des Lagers 34
3. Die Auftragsdurchlaufzeit 36
4. Die Umschlagshäufigkeit 36
5. Die Lagerreichweite 38
6. Der Lagerfüllgrad 38
IV. Die Klassifizierung der Läger nach ausgewählten Kriterien 40
1. Das Vorgehen 40
2. Der Lieferradius 40
3. Die Lagerartikel 40
4. Die Palettenplätze 41
5. Die Lagergröße 42
B. Der Wareneingang 42
I. Die Warenannahme 42
1. Die Terminplanung 42
2. Die Torplanung 44
3. Die Warenanlieferung 45
4. Die Warenidentifikation 46
a) Die Techniken 46
b) Die Daten 47
5. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten bei der Warenannahme 48
II. Die Wareneingangsprüfung 49
1. Die durchgeführten Prüfungen 49
2. Die Belegprüfung 50
3. Die Lieferterminprüfung 51
4. Die Konturenprüfung 52
5. Die Mengenprüfung 54
6. Die Qualitätsprüfung 55
7. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 57
III. Die Warenvereinnahmung 58
1. Die Wareneingangsbuchung 58
2. Die interne Lagerauszeichnung 59
3. Das Wareneingangsprotokoll 60
4. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 60
IV. Zusammenfassender Vergleich der Funktionalität Wareneingang 61
C. Die internen Lagerprozesse 62
I. Die Lagerverwaltung 62
1. Die Aufgaben der Lagerverwaltung 62
2. Das Lagerverwaltungssystem (LVS) 62
a) Die Anwender 62
b) Die angewandte Hard- und Software 64
3. Die Lagerplatzverwaltung 64
4. Die Lagerbestandsführung 66
5. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 67
II. Die Inventur 67
1. Die Gesetzlichen Grundlagen 67
2. Die Inventurverfahren 68
3. Die Inventuraufnahme 69
a) Die Vollaufnahme 69
b) Das Stichprobenverfahren 70
4. Die Inventurdifferenzen 71
5. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 72
III. Die Einlagerung 73
1. Die Einlagerungsstrategien 73
2. Die Warenmanipulation 74
3. Die Kennzahlen der Einlagerung 75
4. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 76
IV. Der Nachschub 77
1. Die Nachschubstrategien 77
2. Die Nachschubprinzipien 78
3. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 79
V. Zusammenfassung der internen Lagerabläufe 80
D. Der Warenausgang 81
I. Das Kommissionieren 81
1. Die Kommissionieraufträge 81
a) Die Struktur der Kommissionieraufträge 81
b) Die Übemittlung der Kommissionieraufträge 81
c) Die Kommissionierplanung 83
2. Der Warenfluß 84
3. Der Informationsfluß 85
a) Die Kommissionierauftragsbestätigung 85
b) Die Ausbuchung der kommissionierten Ware 86
4. Die Kommissionierbehälter 87
5. Die Kennzahlen der Kommissionierung 88
a) Die Kommissionierfehlerquote 88
b) Die Kommissionierzeiten 89
6. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 90
II. Die Warenausgabe 92
1. Die. Warenausgangskontrolle 92
2. Die Rechnungs-und Lieferscheinerstellung 93
3. Das Lieferavis 94
4. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 95
III. Der Versand 95
1. Die Terminplanung 95
2. Die Torplanung 96
3. Die Tourenplanung 97
4. Die Ladelisten 99
5. Der Fuhrpark 99
6. Die Prüfung von Übernahmemöglichkeiten 100
IV. Zusammenfassung der Funktionalität Warenausgang 101
4. KAPITEL: AKTUELLE TENDENZEN UND PROBLEME DER LAGERHALTUNG 102
A. Das Outsourcing von Logistikfunktionen 102
I. Die Ursachen für das Outsourcing von Logistikleistungen 102
II. Der Umfang der Ausgliederung von Logistik-Leistungen 104
III. Die Tendenzen 105
B. Die Zentralisierung der Lagerhaltung 106
I. Die Ursachen für Zentralisierung der Lagerhaltung 106
II. Der Umfang der Zentralisierung der Lagerhaltung 107
III. Die Tendenzen 108
C. Die Kooperation in der Logistik 109
I. Die Logistikkooperation im Handel 109
II. Die Logistikkooperation in der Industrie 110
III. Die Logistikkooperation zwischen Handel und Industrie 111
1. Die Bedeutung 111
2. Die Felder der Kooperation 112
3. Der aktuelle Stand 113
4. Die Tendenzen 113
D. Die Standardisierung in der Logistik 114
I. Die Bedeutung der Standardisierung in der Logistik 114
II. Die Standards im Warenfluß 115
1. Die Ladehilfsmittel 115
2. Die Ladehöhen der Paletten 116
3. Die Mehrwegtransportverpackungen (MTV) 116
III. Die Standards im Informationsfluß 117
E. Der neue Informations- und Warenfluß im Lager 118
I. Der Informationsfluß 118
1. Der Barcode als unabdingbare Vorraussetzung 118
2. Der beleglose Informationsfluß 118
II. Quo vadis Lagerautomatisierung ? 120
F. Das Qualitätsmanagement im Lager 121
I. Die Bedeutung der Zertifizierung der Läger 121
II. Die Ursachen der Zertifizierung 122
III. Der aktuelle Stand der Lagerzertifizierung 123
IV. Die Tendenzen 124
Schlußbemerkungen 125
Anhang 126
Literaturverzeichnis 164
Verzeichnis der Gesprächspartner 171
Eidesstattliche Erklärung 176

Arbeit zitieren:
Petermann, Steffen November 1995: Die Warenwirtschaftssysteme und Materialwirtschaftssysteme, Hamburg: Diplomica Verlag

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