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Die Wandlung vom Handwerks- zum Handelsbetrieb

Am Beispiel der Augenoptik

Die Wandlung vom Handwerks- zum Handelsbetrieb
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Evertz
  • Abgabedatum: November 1993
  • Umfang: 65 Seiten
  • Dateigröße: 2,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: REFA Bundesverband e.V. Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3374-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3374-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3374-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Evertz, Marc November 1993: Die Wandlung vom Handwerks- zum Handelsbetrieb, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Marc Evertz

Einleitung:

Das zentrale Merkmal, die handwerkliche Tätigkeit, die für das Handwerk zu Anfang des Jahrhunderts noch weitgehend Gültigkeit hatte, verliert immer mehr an Bedeutung.

Der deutsche Augenoptikmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Heute ist die Herstellung einer Brille nur noch zum Teil Aufgabe des Augenoptikers. Vom industriellen Hersteller bezieht er die Fassung und die rohgeschliffenen Gläser als Halbfertigprodukte. Aber auch die Anfertigung der Brille wird zunehmend in zentralen Werkstätten erledigt. Unter diesen Voraussetzungen rückt die Beratung des Kunden, die Brillenglasbestimmung und der Verkauf immer mehr in den Mittelpunkt der Tätigkeit eines Augenoptikers. Um die Zukunftschanchen des Marktes zu nutzen, werden für den Augenoptiker die Standortplanung, die Ladengestaltung, die Kaufatmosphäre, die Werbung und betriebswirtschaftliches Denken und Handeln immer wichtiger.

Während die Handwerksleistung früher etwa 50 Prozent der Zeit in Anspruch nahm, verbringt der Augenoptiker heute nur noch ca. 10 Prozent seiner Zeit in der Werkstatt. Obwohl gerade die deutschen Augenoptiker noch sehr auf den handwerklichen Aspekt ihrer Arbeit bestehen, sollte angesichts dieser Entwicklung die Frage gestellt werden: "Ist die Augenoptik ein Handwerks- oder ein Handelsberuf?" Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsübersicht I
Inhaltsverzeichnis II
Verzeichnis der Tabellen IV
Verzeichnis der Abbildungen IV
Literaturverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Die Entstehung des Handwerks 1
3. Die Entwicklung des Augenoptiker-Handwerks 2
3.1 Das Aufkommen des Augenoptiker-Handwerks 2
3.2 Erste Augenoptiker im Deutschland des 15. und 16. Jahrhunderts 2
3.3 Der Fortschritt der Augenoptik-Branche bis ins 19. Jahrhundert 3
3.4 Die Weiterentwicklung der Augenoptik bis zum Ende des 2. Weltkrieges 4
3.5 Das Augenoptiker-Handwerk in der Bundesrepublik Deutschland 5
3.5.1 Die Handwerksordnung 6
3.5.2 Berufsbild des Augenoptikers 7
3.5.2.1 Meisterpräsenz 7
3.5.2.2 Refraktionsrecht 7
3.5.2.3 Brillenanfertigung und Brillenanpassung 7
3.5.2.4 Kontaktlinsen 8
3.5.3 Krankenkassenverträge 8
4. Die heutige Situation in der Branche 9
4.1 Wirtschaftliche Situation 9
4.1.1 Unternehmen 9
4.1.2 Beschäftigte 10
4.1.3 Kunden 11
4.1.4 Umsatz 12
4.1.5 Kosten 17
4.1.6 Gewinne 19
4.1.7 Separate Analyse der Jahre 1988/89 20
4.1.7.1 Exkurs: Kassenleistung 20
4.1.7.2 Exkurs: Gesundheitsreform 21
4.2 Konzentration auf Unternehmensebene 24
4.2.1 Aus Einzelbetrieben der Augenoptikbranche entstandene Filialisten 25
4.2.1.1 Fielmann 25
4.2.1.2 Ruhnke Optik 26
4.2.1.3 AVA-Krane 27
4.2.1.4 Abele Optic 27
4.2.2 Einstieg branchenfremder Handelsgruppen in den Augenoptikmarkt 27
4.2.2.1 Apollo-Optik 28
4.2.2.2 Karstadt-Optik 29
4.2.2.3 Allkauf 29
4.2.2.4 Pearle Express 29
4.3 Kooperationen mittelständischer Augenoptiker 30
4.3.1 Einkaufsgemeinschaften 31
4.3.1.1 Marketinggesellschaft Deutscher Augenoptiker (MDA) 32
4.3.1.2 Optic Aktuell 32
4.3.1.3 IGA-Optic 33
4.3.1.4 Opticland 34
4.3.1.5 Optiker Gilde 34
4.3.1.6 Brillen Shop 35
4.3.1.7 Optogena Augenoptik 35
4.3.2 Zentrale Werkstätten für mehrere Betriebe 35
5. Prognose über die zukünftige Entwicklung 36
5.1 Entwicklungstendenzen auf der Nachfrageseite 36
5.1.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 36
5.1.2 Einkommen und privater Verbrauch 37
5.1.3 Bevölkerung und Altersstruktur 37
5.1.4 Technischer Fortschritt 40
5.1.4.1 Augenoperationen 40
5.1.4.2 Verstärkte Anforderungen an die Augen 40
5.1.5 Krankenkassen und Ärzte 41
5.1.6 Verbraucherbewußtsein und Verbraucherverhalten 41
5.1.7 Prognose 41
5.2 Entwicklungstendenzen auf der Angebotsseite 42
5.2.1 Marktpotential 42
5.2.1.1 Wiederbeschaffungsrhythmus & mehrere Brillen 42
5.2.1.2 Nichtbrillenträger 43
5.2.1.3 Kontaktlinsen 43
5.2.1.4 Sonnenbrillen 43
5.2.1.5 Preiswettbewerb 44
5.2.1.6 Spezialbrillen 44
5.2.2 Branchenstruktur 44
5.2.2.1 Filialisten 45
5.2.2.2 Einzelbetriebe & Kooperationen 45
5.2.3 Exkurs: Franchise 46
5.2.4 Exkurs: Europäische Union 47
5.2.5 Prognose 48
6. Vergleich mit anderen Branchen 48
6.1 Beispiel: Schuhmacher 49
6.2 Beispiel: Bäcker 50
6.3 Beispiel: Fleischer 51
7. Fazit 51

Arbeit zitieren:
Evertz, Marc November 1993: Die Wandlung vom Handwerks- zum Handelsbetrieb, Hamburg: Diplomica Verlag

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