Der Wandel der Organisationskultur in deutschen Unternehmen nach Übernahme durch amerikanische Konzerne
- Art: Magisterarbeit
- Autor: Kathrin Scheele
- Abgabedatum: Januar 2002
- Umfang: 383 Seiten
- Dateigröße: 4,1 MB
- Note: 1,1
- Institution / Hochschule: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8414-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8414-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8414-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Scheele, Kathrin Januar 2002: Der Wandel der Organisationskultur in deutschen Unternehmen nach Übernahme durch amerikanische Konzerne, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Change Management, Unternehmenskultur, Kulturvergleich, Industriesoziologie, Geert Hofstede
In den Warenkorb
68,00 €
Magisterarbeit von Kathrin Scheele
Problemstellung:
Die vorliegende Magisterarbeit mit dem Titel „Der Wandel der Organisationskultur in deutschen Unternehmen nach Übernahme durch amerikanische Konzerne“ setzt sich sowohl wissenschaftstheoretisch als auch empirisch mit bewusster und unbewusster Einflussnahme auf Unternehmenskulturen und deren Auswirkungen auseinander.
An drei durch US-amerikanische Konzerne übernommenen Unternehmen wird exemplarisch dargestellt, ob – und wenn ja, wie – die Übernahme durch einen „fremden“ Konzern bzw. eine „fremde“ Kultur die bestehende (deutsche) Unternehmenskultur verändert hat. Da nicht nur unterschiedliche Organisationskulturen, sondern auch unterschiedliche nationale Kulturen durch die Übernahme aufeinander treffen, wird auf beide Aspekte eingegangen. Bei zwei der ausgewählten Unternehmen liegt die Übernahme noch nicht weit zurück – fünf bzw. sieben Jahre. Das dritte Unternehmen hingegen wurde bereits 1978 zum ersten Mal von einem amerikanischen Konzern übernommen und kann Hinweise darauf geben, wie sich die anderen beiden Unternehmenskulturen in Zukunft entwickeln werden.
Zwei kulturvergleichende, internationale Studien dienen dieser Arbeit als Basis für die Hypothesenbildung. Eine Reihe von explorativen Interviews, kombiniert mit einer quantitativen Fragebogenerhebung, soll diese Hypothesen überprüfen und deskriptiv die jetztige Unternehmenskultur, die frühere Unternehmenskultur und den Wandel in den drei ausgewählten Unternehmen exemplarisch veranschaulichen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen dazu dienen, den Wandel einer Unternehmenskultur und seine möglichen Risiken und Chancen wissenschaftlich fundiert einzuschätzen. Das ist von besonderer Bedeutung in einer Zeit, wo von der Welt als „global village“ die Rede ist, Fusionen und Übernahmen verstärkt auf der Tagesordnung stehen und sich aus diesem Grund Kulturen unterschiedlicher Art immer häufiger begegnen.
Weiterhin wird hier aus organisationssoziologischer Sicht eine Thematik bearbeitet, die zur Zeit fast ausschließlich im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich und in der so genannten populärwissenschaftlichen Managementliteratur beleuchtet wird.
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in acht Bereiche. Die in das Thema einführende Einleitung geht auf die Gründe für den „Kult um die Unternehmenskultur“ der 80er Jahre sowohl in der Managementphilosophie als auch in der Organisationstheorie ein. In diesem Zusammenhang werden drei Bestseller der sogenannten Managementliteratur für diese Entwicklung als Wegbereiter verantwortlich gemacht, die deshalb kurz vorgestellt werden. Im Folgenden werden die Vorteile dargelegt, die ein Unternehmen durch eine Analyse seiner Unternehmenskultur für sich nutzen kann.
Im zweiten Kapitel folgt eine Beleuchtung verschiedener Aspekte der Forschungsfrage, die im Wesentlichen darum kreist, inwieweit die bereits vorhandenen Unternehmenskulturen der deutschen Unternehmen beabsichtigt oder auch unbeabsichtigt nach der Übernahme durch amerikanische Konzerne verändert wurden. Daran schließt sich ein kurzer Überblick über den derzeitigen Forschungsstand (Kap. 2.1) an. Es gibt in der Literatur Untersuchungen zu Unternehmenskulturen, auch vereinzelt zum Wandel derselben. Im Anschluss werden die grundlegenden Begriffe umfassend erörtert (Kap. 2.2), der Kulturbegriff im Allgemeinen und der Organisationskultur im Besonderen.
Im dritten Kapitel wird der organisationstheoretische Hintergrund betrachtet, wobei verschiedene theoretische Ansätze und Methoden zur Erfassung von Unternehmenskulturen dargestellt werden. In der Literatur wird grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen theoretischen Herangehensweisen unterschieden: die positivistische Sichtweise einerseits, die davon ausgeht, dass ein Unternehmen eine Kultur hat und bei der Erforschung auf vorwiegend quantitative Methoden zurückgreift und die phänomenologische Sichtweise andererseits, die propagiert, dass ein Unternehmen eine eigene Kultur ist und hauptsächlich qualitative Methoden zum Einsatz bringt. Nach kritischer Gegenüberstellung beider Ansätze wird für die vorliegende Untersuchung die Entscheidung für einen Methodenmix getroffen, der die Nachteile beider Methoden auf ein Minimum beschränkt und die Vorteile ausschöpft. Zum Abschluss dieses Kapitels werden drei verschiedene mögliche Arten von Änderungen im Unternehmen angesprochen, die sich auf die Unternehmenskultur auswirken: Änderung der Struktur, der Prozesse und des Personals.
Anschließend wird in Kapitel 4 auf kulturelle Unterschiede sowohl nationaler als auch organisationskultureller Art eingegangen. Bei beiden Arten muss zwischen den sichtbaren Praktiken und Symbolen und den tiefer liegenden unsichtbaren und meist unbewussten Werten und Normen unterschieden werden. Hierzu werden zur Verdeutlichung zwei international kulturvergleichende Studien herangezogen, die zur anschließenden Hypothesenbildung genutzt werden. Folgende Arbeitshypothesen ergeben sich daraus für deutsche Unternehmen, die von amerikanischen Konzernen übernommen werden:
- Der Grad der Machtdistanz steigt geringfügig an und Hierarchien werden etwas strikter.
- Der Grad an Individualismus steigt, d.h. das Maß an Eigenverantwortung steigt, Diskussionen werden häufiger und direkter.
- Das Maß an Maskulinität bleibt gleich oder geht etwas zurück.
- Das Maß an Unsicherheitsvermeidung sinkt, die Zahl der formalen Regeln nimmt ab und es werden leichter Risiken eingegangen.
Die zweite grundlegende Untersuchung ist die sogenannte „IRIC-Studie“, ebenfalls von Geert Hofstede. Sie beschäftigt sich mit der Unterscheidung von Organisationskulturen. Folgende Arbeitshypothesen ergeben sich daraus für deutsche Unternehmen, die von amerikanischen Konzernen übernommen werden:
- Die Unternehmenskultur bleibt gleichermaßen prozessorientiert.
- Der Druck auf das Unternehmen wächst, maximale Gewinne zu erwirtschaften. Dadurch erhöht sich die Aufgabenorientierung.
- Durch eine Verschlechterung der Identifikationsmöglichkeiten für das Personal kommt es zu einer Verschiebung von Organisationsgebundenheit zu Professionalität.
- Das Kommunikationsklima wird offener.
- Das Maß an Kontrolle geht zurück, da die Verantwortung für den Unternehmenserfolg nicht mehr allein beim deutschen Personal liegt.
- Die Zugehörigkeit zu einem großen Konzern senkt den Konkurrenzdruck und erhöht die Normativität.
Nachdem so die Ausgangsbasis für die vorliegende empirische Untersuchung von Unternehmenskulturen abgesteckt worden ist, wird in Kapitel 5 das verwendete Untersuchungsdesign vorgestellt. Dabei wird sowohl die Vorgehensweise bei der Datenerhebung als auch bei der Auswertung der Daten dargelegt. Der vorliegenden Arbeit kommt der Charakter einer explorativen Studie zu, die drei Einzelfälle (Unternehmenskulturen) untersucht. Die Unternehmen A und B wurden in der jüngeren Vergangenheit (vor fünf bzw. sieben Jahren) von den Amerikanern übernommen, hier liegt der Fokus der Untersuchung. In beiden Unternehmen wurden je fünf Interviews durchgeführt. In Unternehmen C wurden nur zwei Interviews geführt, weil hier die Übernahme bereits 1978 stattfand und diese Ergebnisse als Anhaltspunkte für die weitere Entwicklung der anderen beiden Unternehmen gedacht sind. Die qualitativen Interviews wurden mit Hilfe eines Interviewleitfadens geführt. Direkt im Anschluss an jedes einzelne Interview wurde jedem Teilnehmer ein vollstrukturierter Fragebogen vorgelegt, bei dem die Teilnehmer dazu angehalten waren, Aussagen zu der Situation vor und nach der Übernahme anhand von Skalen zu beurteilen. Die Schwierigkeit bestand darin, eine Kultur und ihren Wandel zu erfassen. Die nötigen Informationen können nur von den Kulturträgern selbst kommen. Da den meisten Menschen die eigene Kultur nicht bewusst ist, konnten viele Aspekte nicht direkt angesprochen werden, sondern es musste häufig nach den sichtbaren Ausprägungen dieser Kultur gefragt werden.
Grundlage der Datengewinnung waren die sechs Dimensionen der IRIC-Studie. Bei der Auswertung wurden zuerst alle Interviews auf Aussagen hin überprüft, die sich diesen Dimensionen zuordnen lassen. Diese Aussagen wurden nach thematischen Schwerpunkten geclustert. Anschließend wurden die Fragebögen mit dem Statistikprogramm SPSS ausgewertet und grafisch aufbereitet. Die Ergebnisse der Interviews einerseits und die Ergebnisse der Fragebogenerhebung andererseits wurden miteinander verglichen und auf die Hypothesen, die aus den Ergebnissen der IRIC-Studie abgeleitet wurden, überprüft. Schließlich wurden die Interviews nochmals auf Aussagen überprüft, die zwar nicht den IRIC-Dimensionen zuzuordnen waren, aber dennoch die Organisationskultur bzw. den Wandel derselben betreffen. Auch diese Aussagen wurden nach thematischen Kriterien geordnet und auf die Dimensionen der IBM-Studie und die daraus abgeleiteten Hypothesen zu nationalen Kulturen überprüft.
Im sechsten Kapitel werden die Ergebnisse der Datenauswertung bezüglich der kulturellen Merkmalsausprägungen ausführlich besprochen und daran anschließend im siebten Kapitel zu einem Gesamtbild für die einzelnen untersuchten Unternehmen zusammengefasst:
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 5 | |
| 1. | Einleitung | 7 |
| 2. | Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit | 11 |
| 2.1 | Zum Forschungsstand | 12 |
| 2.2 | Begriffsbestimmungen | 13 |
| 2.2.1 | Der Kulturbegriff | 13 |
| 2.2.2 | Kulturebenen | 15 |
| 2.2.3 | Organisationskultur | 16 |
| 3. | Theorie der Organisationskultur | 21 |
| 3.1 | Ansätze zur Organisationskultur | 21 |
| 3.1.1 | Der positivistische Ansatz | 21 |
| 3.1.2 | Der phänomenologische Ansatz | 22 |
| 3.1.3 | Der Variablen-Ansatz | 23 |
| 3.1.4 | Der Metaphern-Ansatz | 24 |
| 3.1.5 | Organisationskultur als dynamisches Konstrukt | 25 |
| 3.2 | Methoden zur Erfassung von Unternehmenskulturen | 27 |
| 3.2.1 | Elemente und Indikatoren der Unternehmenskultur | 30 |
| 3.3 | Änderung von Unternehmenskulturen | 31 |
| 4. | Kulturelle Unterschiede | 35 |
| 4.1 | Nationale Kulturen: Die IBM-Studie | 36 |
| 4.2 | Organisationskulturen: Die IRIC-Studie | 45 |
| 5. | Untersuchungsdesign | 57 |
| 5.1 | Untersuchungsteilnehmer | 57 |
| 5.2 | Datenerhebung | 60 |
| 5.2.1 | Die Interviews | 60 |
| 5.2.2 | Die Fragebogenerhebung | 62 |
| 5.3 | Auswertung der Daten | 64 |
| 6. | Ergebnisse der Untersuchung | 65 |
| 6.1 | Prozessorientierung vs. Ergebnisorientierung | 65 |
| 6.2 | Personenorientierung vs. Aufgabenorientierung | 73 |
| 6.3 | Organisationsgebunden vs. professionell | 80 |
| 6.4 | Offen vs. geschlossen | 89 |
| 6.5 | Schwache Kontrolle vs. starke Kontrolle | 95 |
| 6.6 | Pragmatisch vs. normativ | 100 |
| 6.7 | Machtdistanz | 105 |
| 6.8 | Individualismus vs. Kollektivismus | 106 |
| 6.9 | Maskulinität vs. Feminität | 108 |
| 6.10 | Unsicherheitsvermeidung | 109 |
| 7. | Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse | 111 |
| 7.1 | Veränderung der Unternehmenskultur in Unternehmen A | 111 |
| 7.2 | Veränderung der Unternehmenskultur in Unternehmen B | 114 |
| 7.3 | Veränderung der Unternehmenskultur in Unternehmen C | 116 |
| 8. | Resümee und abschließende Anmerkungen | 119 |
| Literaturverzeichnis | 123 | |
| Anhang | 127 |
ANT: Was hat mir besser vorher gefallen? Das kann ich eigentlich ganz schwer beantworten. Ich sag mal so, was mir gefallen hat, da kann ich nicht 920 für die ganze Firma reden, sondern nur für meinen Arbeitsbereich, was mir gefallen hat, war natürlich die Tatsache, dass wir zu einem deutschen Konzern gehörten, dass man sich da überall mit jedem in der Muttersprache verständigen konnte, dass ich hier in meinem Aufgabenbereich mit meinen Kollegen in allen Konzernunternehmen ständig guten Kontakt hatte. Wir 925 Arbeitskreise innerhalb des Konzerns hatten, wo wir uns in der Konzernzentrale in [Stadt E] mehr oder weniger regelmäßig getroffen hatten. Das waren einfach so Dinge, die verschiedene Arbeiten recht angenehm gemacht haben. Das war mit einem Schlag ja vorbei durch [den Mutterkonzern]. INT: War der Kontakt denn nicht mehr so da? 930 [...]
im Gegensatz zu damaligen Zeiten auch wirklich durchgesetzt werden. Das hat jetzt für meinen Arbeitsbereich ganz konkret bedeutet, dass ich in einem solchen Projekt mitarbeite, das bedeutet, das ist eine Arbeit die ich früher nicht hatte. Dass wir jetzt dieses Six Sigma haben, wo wir ein Projekt haben, was ich Ihnen gerade zumindest vom Thema her dargestellt hatte, Mitarbeiterbindung und ich jetzt als sogenannter Greenbelt1 oder angehender Greenbelt an diesem Projekt mitarbeite. Das ist eine Neuerung. Das ist eine neue, zusätzliche Aufgabe, die es früher nicht gab. Und so gibt es ein paar andere Sachen mehr, z.B. ich mache ja hier diese Info-Broschüre MRP Six Sigma. Das sind natürlich alles so Dinge, die es gibt, seit wir zu dem [Mutterkonzern] gehören und wir diese Maßnahmen machen. Also insofern gibt es da schon Veränderungen und zusätzliche Aufgaben in meinem Bereich. Aber auf der anderen Seite sind damit nur andere alte Aufgaben abgelöst worden. Ich hatte also vor [dem Mutterkonzern] im Grunde die gleichen Aufgaben, d.h. die Mitarbeit in Projekten und die Redaktionsarbeit für viele Blätter und Broschüren auch in diesem 4-K-Projekt. Schauen Sie mal, da hat noch keiner an [den Mutterkonzern] gedacht. Also das haben wir alles schon mal gemacht, gleiche Aufgaben mit anderen Namen. INT: Und was hat Ihnen vorher besser gefallen? [...]
z.B. Durchlaufzeiten verringern und ähnliches mehr. Das sind so Dinge, die damals auch vom [Vorgängermutter]-Konzern iniziiert wurden, wo wir mitgemacht haben, was für die betroffenen Mitarbeiter deutliche Veränderungen ergeben hätte und Veränderungen sind immer Dinge, gegen die man sich erst einmal wehrt. Veränderung bedeutet, da kommt etwas, was ich heute noch nicht einschätzen kann. Aber das, was heute läuft, das kann ich einschätzen, damit kann ich umgehen und da passiert mir eigentlich auch nichts. Diese Veränderungen - ich will nicht sagen, dass die boykottiert wurden in der Vergangenheit - aber sie sind in vielen Fällen, nicht in allen, mit so wenig Engagement eingegangen worden bis hin zur damaligen Geschäftsleitung, dass letztlich sich keine durchschlagenden Veränderungen bzw. Verbesserungen ergeben haben. Heute machen wir unter [dem Mutterkonzern] dieses MRP-Projekt und inzwischen dieses Six Sigma Projekt. Es ist unter [dem Mutterkonzern] überhaupt nicht vorstellbar hier jetzt eine Maßnahme, ein Projekt anzugehen und dann zu sagen 'Naja,wir machen jetzt die Sitzungsintervalle nicht mehr jede Woche, sondern nur noch alle 14 Tage oder einmal im Monat und dann wird sich das Ding schon wieder erledigen.' Das ist unvorstellbar. Es werden die Maßnahmen, die als notwendig erkannt sind, werden konsequent umgesetzt und durchgesetzt und führen natürlich dazu, dass in relativ schneller Folge es immer wieder Umorganisationen gibt, weil man feststellt 'Aha, enn wir wieder für dieses Scheißw problem externe Fehltage in den Griff kriegen wollen, müssen wir jetzt hergehen den Einkauf so und so zu strukturieren', as natürlich bedeutet, es w wird jetzt schon wieder eine Umorganisation fällig sein, wo die Leute sich natürlich an den Kopf fassen und sagen 'Wann kommt dann hier mal Ruhe rein? Die sind ja nur noch am Umorganisieren'und schon ist wieder Scheißbetriebsklima. Das eine zieht immer das andere nach, obwohl das dann Maßnahmen sind, die dazu angetan sein sollen, möglicherweise dann auch sind, das wird die Zukunft zeigen, Probleme, die man hat, aus der Welt zu schaffen und hier Dinge ganz deutlich zu verbessern, die uns in die Lage versetzen, dass wir unseren Kunden unsere Motoren mal endlich vollständig und pünktlich liefern. Da gibt es ja bestimmt Dutzende von Einzelbeispielen, die ich nicht alle kenne, aber dies ist eine ganz gravierende Veränderung, dass Veränderungen hier praktisch ein Bestandteil unserer Arbeit wird und notwendige Veränderungen mit dem Ziel einer Verbesserung dann auch wirklich betrieben und durchgesetzt werden. Das ist in der Vergangenheit bei weitem nicht immer der Fall gewesen. INT: Und was hat sich ganz konkret für Sie verändert? ANT: Für mich? INT: Ja, in Ihrem täglichen Job. [...]
In den Warenkorb
68,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832484149
Arbeit zitieren:
Scheele, Kathrin Januar 2002: Der Wandel der Organisationskultur in deutschen Unternehmen nach Übernahme durch amerikanische Konzerne, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Change Management, Unternehmenskultur, Kulturvergleich, Industriesoziologie, Geert Hofstede



