Die Visualisierung des Bauablaufs mit 4D-CAD
Funktionsweise – Einsatzmöglichkeiten – Konfliktanalyse
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Stefan Lindenberg
- Abgabedatum: September 2005
- Umfang: 101 Seiten
- Dateigröße: 5,7 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Duisburg-Essen, Standort Essen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9303-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9303-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9303-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Lindenberg, Stefan September 2005: Die Visualisierung des Bauablaufs mit 4D-CAD, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: 4D-Modell, virtuell, Baufortschritt, Animation, Bauablaufplanung
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Diplomarbeit von Stefan Lindenberg
Einleitung:
Die Bauindustrie steht heutzutage zunehmend vor der Herausforderung komplexe Bauaufgaben in immer knapper bemessenen Planungs- und Ausführungsfristen umzusetzen. Diese Anforderung führt zu Bauablaufplänen, die eine enge und teilweise überlappende zeitliche Abfolge von Arbeitsabläufen vorsehen. Ein derart gestraffter Bauablaufplan hat zur Folge, dass die Arbeiten vieler Gewerke gleichzeitig zu koordinieren sind, wodurch die räumlichen Abhängigkeiten einzelner Arbeitsabläufe voneinander und von der Baustellensituation zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ein unzureichend überdachtes Platzangebot auf der Baustelle führt in diesem Zusammenhang oftmals dazu, dass ein Bauablauf in vielen Situationen anfällig für Störungen ist.
Die geistige Vorwegnahme der mit parallel geplanten Vorgängen einher gehenden Bauzustände zeigt auch routinierten Baufachleuten zeitweilig die Grenzen ihrer Vorstellungskraft auf. Die konventionellen Darstellungsformen des Bauablaufs leisten im Bezug auf diese Problemstellung keine Abhilfe. Balkendiagramme, Liniendiagramme und Netzpläne abstrahieren die geplante Abfolge der Vorgänge in einem mehr oder minder starken Maße, und vermitteln kein unmittelbares Bild der geplanten Bauzustände zu bestimmten Zeitpunkten. Überdies können komplexe Bauablaufpläne, die vielfach verflochtene Vorgänge enthalten, in konventioneller Darstellung nicht ohne weiteres kommuniziert werden. Gerade die in ein Projekt involvierten Nichtfachleute können bei einer konventionellen Abbildung des Bauablaufs oftmals nicht die assoziative Brücke zu verschiedenen Baustellensituationen herstellen und erlangen selten einen Überblick bezüglich aller terminlichen Zusammenhänge. Straffe Bauzeitenpläne erfordern ebenso einen erhöhten Kommunikationsbedarf und Informationsfluss zwischen den Projektbeteiligten aller Verantwortungsbereiche. Um einen reibungslosen Bauablauf zu realisieren müssen Projektanforderungen und -einschränkungen sowie Problemstellungen unmissverständlich vermittelt werden.
Unberücksichtigte räumliche Zwänge oder Fehlinterpretationen einzelner Projektinhalte können zu teilweise ungeeigneten Bauablaufplanungen führen. Die Auswirkungen von Planungsentscheidungen, die nicht alle notwendigen Informationen mit einbeziehen, äußern sich in unproduktiven Arbeitsabläufen, terminlichen Verschiebungen und erhöhten Baukosten. Um die Auswirkungen dieser Entscheidungen im Kontext vieler Abhängigkeiten und Zwänge abzuschätzen und diesbezüglich Planungssicherheit zu gewinnen ist eine modellhafte Darstellung des Bauablaufs von großem Nutzen.
Die fortschrittlichste bildhafte Darstellungstechnik besteht in der Verwendung von 4D-Modellen. Durch die Integration von dreidimensionalen Modellen mit der Zeit werden hierbei die Informationen eines konventionellen Projektplans in eine beständige und zusammenhängende dreidimensionale Abbildung übersetzt. Die konsistente Darstellung der Bauzustände ermöglicht die vollständige virtuelle Vorwegnahme des Bauens in einem nahezu realistischen Raum-Zeit-Kontext. Durch die Verwendung von 4D-Modellen können sowohl Bauablaufpläne erprobt, überprüft und bewertet, als auch Planungsinhalte in einzigartiger Weise kommuniziert werden.
In der vorliegenden Diplomarbeit werden Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von 4D-CAD-Modellen (4D-Modelle) im Bauwesen und die Auswertung von simulierten Bauabläufen untersucht. Ein Schwerpunktthema dieser Ausarbeitung besteht in der Betrachtung und Bewertung von räumlichen Zwangspunkten während der Bauausführung.
Zur Bearbeitung dieses Themas gliedert sich die Arbeit in vier ineinander übergreifende Teile auf, deren wesentliche Inhalte und Ergebnisse in der Schlussbetrachtung dieser Arbeit zusammengefasst und bewertet werden:
In Kapitel 2 und 3 werden die Grundlagen der 4D-Visualisation von Bauabläufen erarbeitet. Einführend wird die Begrifflichkeit des „4D-Modells“, insbesondere die Bedeutung der Vierdimensionalität in diesem Zusammenhang, erklärt. Die anschließende Beschreibung der 4D-Bausteine geht mit der Ausarbeitung der technischen Anforderungen im Hinblick auf die Erfordernisse einer praktikablen Verknüpfung von geometrischen und zeitlichen Informationen einher. Die Erläuterung der prinzipiellen Komponentenverknüpfung vervollständigt die Erarbeitung der grundlegenden Funktionsweise in der Theorie.
Die Kapitel 4 und 5 konkretisieren die Funktionsweise von 4D-CAD-Anwendungsprogrammen durch die praktische Umsetzung der vierdimensionalen Visualisation eines Bauablaufes. Zu diesem Zweck wird ein Beispielprojekt, einschließlich der erforderlichen Bauwerksgeometrie, der Baustelleneinrichtung und dem zeitlichen Projektrahmen eingeführt. Die Erstellung der Komponenten erfolgt unter Verwendung von unterschiedlichen Software-Anwendungsprogrammen, deren Funktionalität zugleich mit dem Modellierungsprozess beschrieben wird. Dieser Teil der Arbeit schließt mit dem Ergebnis eines vollständigen 4D-Modells, das auf der Grundlage von konventionell dargestellten Informationen entwickelt wurde.
Die Kapitel 6 und 7 stellen die Einsatzmöglichkeiten von 4D-Modellen in der Bauindustrie vor. Hierbei stehen das Kommunikationspotential und die Überprüfung von Bauabläufen und Baustellensituationen im Vordergrund. Der Auswertung von vierdimensional visualisierten Bauabläufen folgt die Einarbeitung von räumlich bedingten Konfliktsituationen, die anhand des Beispielprojekts verdeutlicht werden. Räumliche Zwänge werden durch die Abbildung der betreffenden Bauzustände identifiziert und durch die Anpassung der Planung vermieden. Die in Kapitel 6 beschriebene prinzipielle Vorgehensweise bei der Auswertung von 4D-Modellen erweitert die theoretischen Grundlagen der 4D-Visualisation.
In Kapitel 8 und 9 wird die Funktionalität von 4D-CAD-Anwendungsprogrammen zur Simulation von dynamischen Arbeitsumgebungen vorgestellt. Durch die Darstellung des ständigen Wechsels der genutzten Räume werden Zwangspunkte durch Überlagerungen von Raumanteilen in 4D-Modellen sichtbar. Die gleichzeitige Abbildung der vierdimensionalen Aspekte eines Bauablaufes eröffnet die Möglichkeit eine Vorgangsfolge durch die Anpassung des Platzangebotes in einer bestimmten Baustellensituation räumlich zu planen und diesbezügliche Interferenzen im Vorfeld auszuschließen. Zur Einführung in diese Thematik der weiterführenden 4D-Forschung werden Begriffe, Modellformate und Eigenschaften für die erforderlichen Räume bei der Ausführung verschiedener Vorgänge definiert. Anschließend wird der räumliche Planungsprozess durch die Anwendung auf das Beispielprojekt verdeutlicht. Räumliche Zwänge werden visuell erfasst und analytisch unter Einbeziehung einer systematischen Konfliktbetrachtung bewertet.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | 3 | |
| 1. | Einleitung | 5 |
| 2. | Die Bedeutung von 4D-CAD | 8 |
| 3. | Die technischen Anforderungen an die 4D-Komponenten und deren Verknüpfung | 10 |
| 3.1 | Die Abgrenzung von 3D-CAD-Modellen zur zweidimensionalen Darstellung | 10 |
| 3.2 | Das 3D-Modell als 4D-Komponente | 12 |
| 3.3 | Der Bauzeitenplan als 4D-Komponente | 14 |
| 3.4 | Die Verbindung der Komponenten – Das 4D-Modell | 16 |
| 4. | Die Einführung eines Beispielprojektes | 20 |
| 5. | Die vierdimensionale Modellierung des Fallbeispiels | 27 |
| 5.1 | Erstellen des 3D-CAD-Modells mit Autodesk Architectural Desktop | 27 |
| 5.2 | Erstellen des Bauzeitenplans mit Microsoft Project | 34 |
| 5.3 | Erstellen des 4D-Modells in Navis WorksJet Stream | 41 |
| 6. | Die Einsatzmöglichkeiten von 4D-Modellen | 52 |
| 6.1 | Das 4D-Modell als Kommunikationsmedium | 53 |
| 6.2 | Die Prüfung von Bauablaufplänen und die Projektüberwachung mit 4D-Modellen | 56 |
| 7. | Die Auswertung des Beispielmodells | 59 |
| 8. | Der räumliche Planungsprozess mit 4D-Modellen | 67 |
| 8.1 | Begriffsbestimmung | 68 |
| 8.2 | Modellanforderungen und Eigenschaften der Räume als 4D-Objekte | 69 |
| 8.3 | Die räumliche Planung und das Beispielprojekt | 71 |
| 8.3.1 | Planungssituation | 72 |
| 8.3.2 | Problemstellung | 74 |
| 8.3.3 | Anpassung der Planung | 75 |
| 8.4 | Vorgehensweise und vierdimensionale Planungsaufgabe | 79 |
| 9. | Die kritische Analyse der räumlichen Gesamtstruktur | 82 |
| 9.1 | Die Raumkonflikt-Systematik | 82 |
| 9.2 | Die Analysefunktion | 85 |
| 10. | Schlussbetrachtung | 93 |
| Literaturverzeichnis | 96 | |
| Abbildungsverzeichnis | 98 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 100 |
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | 3 | |
| 1. | Einleitung | 5 |
| 2. | Die Bedeutung von 4D-CAD | 8 |
| 3. | Die technischen Anforderungen an die 4D-Komponenten und deren Verknüpfung | 10 |
| 3.1 | Die Abgrenzung von 3D-CAD-Modellen zur zweidimensionalen Darstellung | 10 |
| 3.2 | Das 3D-Modell als 4D-Komponente | 12 |
| 3.3 | Der Bauzeitenplan als 4D-Komponente | 14 |
| 3.4 | Die Verbindung der Komponenten – Das 4D-Modell | 16 |
| 4. | Die Einführung eines Beispielprojektes | 20 |
| 5. | Die vierdimensionale Modellierung des Fallbeispiels | 27 |
| 5.1 | Erstellen des 3D-CAD-Modells mit Autodesk Architectural Desktop | 27 |
| 5.2 | Erstellen des Bauzeitenplans mit Microsoft Project | 34 |
| 5.3 | Erstellen des 4D-Modells in Navis WorksJet Stream | 41 |
| 6. | Die Einsatzmöglichkeiten von 4D-Modellen | 52 |
| 6.1 | Das 4D-Modell als Kommunikationsmedium | 53 |
| 6.2 | Die Prüfung von Bauablaufplänen und die Projektüberwachung mit 4D-Modellen | 56 |
| 7. | Die Auswertung des Beispielmodells | 59 |
| 8. | Der räumliche Planungsprozess mit 4D-Modellen | 67 |
| 8.1 | Begriffsbestimmung | 68 |
| 8.2 | Modellanforderungen und Eigenschaften der Räume als 4D-Objekte | 69 |
| 8.3 | Die räumliche Planung und das Beispielprojekt | 71 |
| 8.3.1 | Planungssituation | 72 |
| 8.3.2 | Problemstellung | 74 |
| 8.3.3 | Anpassung der Planung | 75 |
| 8.4 | Vorgehensweise und vierdimensionale Planungsaufgabe | 79 |
| 9. | Die kritische Analyse der räumlichen Gesamtstruktur | 82 |
| 9.1 | Die Raumkonflikt-Systematik | 82 |
| 9.2 | Die Analysefunktion | 85 |
| 10. | Schlussbetrachtung | 93 |
| Literaturverzeichnis | 96 | |
| Abbildungsverzeichnis | 98 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 100 |
Für die BFS des Beispielprojektes wurden verschiedene Aktivitätstypen benutzerdefiniert konfiguriert. Alle zu errichtenden Bauteilobjekte sind dem Aktivitätstyp „Construct“ zugeordnet und erscheinen über ihre verknüpfte Vorgangsdauer in transparentem Grün, während sie nach Ablauf des Vorgangs in ihrer Modelldarstellung gezeigt werden. Die Schalungskörper sind dem gleichen Aktivitätstyp zugeordnet und unterliegen hinsichtlich ihrer Start- bzw. Enddarstellung derselben Konfiguration. Allerdings wurde die Darstellung dieser Objekte über entsprechende Funktionen direkt im Modell als transparent definiert, so daß beispielsweise Betoniervorgänge innerhalb der Schalungskörper zu erkennen sind. Die Ausschalarbeiten wurden hingegen über den Aktivitätstyp „Demolish“ simuliert. Dabei werden die Objekte der Schalung während der Vorgangsdauer in transparentem Gelb abgebildet, bevor ihre Enddarstellungen in der Simulation verdeckt werden. Des weiteren wurde für die Visualisierung von Bewehrungsarbeiten der Aktivitätstyp „Temporary“ erstellt. Diese Vorgänge wurden mit denselben Objekten wie die zugehörigen Betoniervorgänge verknüpft, da für sie keine eigene Geometrie angelegt wurde. Die Objekte werden während der andauernden Bewehrung rot dargestellt und nach Beendigung des Vorgangs in der Simulation wiederum ausgeblendet. Die Verknüpfung einiger Objekte mit mehreren Vorgängen ist in vielen Fällen erforderlich, weil die Darstellung von zu vielen Geometrien auch die heutigen Rechnerkapzitäten teilweise überfordert. Die Zuordnung eines Objektes zu mehreren Vorgängen mit unterschiedlichen Aktivitätstypen ist bezüglich der Darstellung der Simulation allerdings nur unproblematisch, solange die Vorgangsdauern sich nicht überschneiden. Die Darstellungskonfiguration des aktuellen Vorgangs ist für die Erscheinung eines mehrfach verknüpften Objektes ausschlaggebend. Ebenfalls ist in diesem Zusammenhang die konsequente und aufeinander abgestimmte Aufgliederung der Komponenten durch den Breakdown key (siehe Kapitel 3.2) von Bedeutung. Beispielsweise könnte die Darstellungskonfiguration eines Vorgangs, der bezogen auf einen Fertigungsabschnitt simuliert wird, die eines unmittelbar nachlaufenden Vorgangs, der sich auf einen untergeordneten Arbeitsabschnitt bezieht, in der Simulation überlagern oder auch egalisieren. Bezogen auf das Beispielprojekt konnten die Vorgänge der Deckenschalung und der Deckenbewehrung nicht durch deren Verknüpfung zu dem gleichen Deckenbauteil dargestellt werden, da diese Vorgänge in Teilen parallel verlaufen. In diesem Fall [...]
Weise geplante Anfangs- und Endtermine etc. über den Feldauswahldialog automatisch importiert werden, soweit diese Daten in der Terminplanungssoftware als Felder definiert wurden. Die Vorgangsbezeichnungen werden bei dem Verbindungsprozeß automatisch in das Namensfeld des Aktivitätenregisters importiert. Die ursprünglich angelegte hierarchische Struktur der Vorgangsliste wird in TimeLiner übernommen, d. h. in dem Listenformat des Aktivitätenregisters können die den Sammelvorgängen untergeordneten Vorgangsfolgen ebenfalls ausgeblendet werden. Das Aktivitätenregister fügt jedem Vorgang zusätzlich ein Bildsymbol hinzu, das den Status der Objektverknüpfung und der Verbindung zu externen Plänen anzeigt. Der Verbindungsstatus ist durch den Datenimport aktiviert und kann somit bei nachträglichen Änderungen in MS Project synchronisiert werden. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine Objektverknüpfungen erstellt wurden, zeigt das Bildsymbol diesbezüglich einen inaktiven Status. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten Objekte aus der Auswahlstruktur mit den Vorgängen zu verknüpfen. Hierzu können Objekte sowohl in der Auswahlstruktur als auch in dem abgebildeten Modell, direkt per Mausklick markiert, oder über verschiedene Befehlsfunktionen gesucht bzw. gefiltert werden. Die getroffene Objektauswahl kann nun über das Kontextmenü der entsprechenden Vorgänge mit diesen verbunden werden. In dem bearbeiteten Beispielprojekt wurde eine automatische Komponentenverknüpfung im Register „Regeln“ definiert. Zu diesem Zweck wurde in der Vorgangsliste der MS Project-Datei ein Datenfeld erstellt, das die Modellayernamen in der gleichen Zeichenfolge enthält, wie sie in der Modellstruktur vorhanden ist. Diese Spalte weist jedem einzelnen Vorgang einen entsprechenden Layernamen zu. Durch die Programmaufforderung zur Anwendung der Regel, jedem Modellayer einen Vorgang mit demselben Namen in der Spalte beizufügen, wurden die 4D-Komponenten in NW automatisch verknüpft. Ausgelassene Verknüpfungen, die beispielsweise durch fehlerhafte Zeichenfolgen entstanden, wurden über die Auswahlstruktur manuell erstellt. ([21]) Im Anschluß an die Komponentenverknüpfung müssen die importierten Aktivitätstypen konfiguriert werden. Im Register „Konfigurieren“ wird die Objektdarstellung für die Simulation festgelegt. Hierbei kann die Start- bzw. Enddarstellung der Objekte entweder verdeckt oder entsprechend der Modelldarstellung sowie in einer definierten Farbe mit einem zugehörigen Transparenzgrad abgebildet werden. [...]
Über das Register „Verbindungen“ im Modul TimeLiner werden nun die Plandaten der MS Project-Datei importiert. Hierzu wird über das Kontextmenü der Befehl „Verbindung hinzufügen“, MS Project als betreffende Terminplanungssoftware und anschließend die entsprechende Datei ausgewählt. Der Verbindungsvorgang zu einem Projektplan muß nur einmalig ausgeführt werden, weil das in NW verwendete NWF-Speicherformat externe Verbindung bei allen späteren Zugriffen auf die NWDatei automatisch herstellt. Dabei besteht zu jeder Zeit die Möglichkeit auch mehrere Projektpläne in die gleiche NW-Datei zu importieren. Bevor die Plandaten importiert werden, wird in einem Feldauswahldialog festgelegt, welche Datenfelder (Spalten) des Terminplans den Datenfeldern des Listenformates im TimeLiner-Register „Aktivitäten“ entsprechen sollen. Damit wird hier beispielsweise eine als „Text 1“ gekennzeichnete Spalte der MS Project-Vorgangsliste, die den einzelnen Vorgängen einen Aktivitätstyp zuweist, eindeutig dem „AktivitätstypImportfeld“ im TimeLiner-Dialog zugeordnet. Darüber hinaus können auf die gleiche [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832493035
Arbeit zitieren:
Lindenberg, Stefan September 2005: Die Visualisierung des Bauablaufs mit 4D-CAD, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
4D-Modell, virtuell, Baufortschritt, Animation, Bauablaufplanung



