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Virtuelle Projektteams

Projektmanagement mit räumlich verteilten Strukturen

Virtuelle Projektteams
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Carsten Krämer
  • Abgabedatum: Juli 2002
  • Umfang: 105 Seiten
  • Dateigröße: 980,4 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5921-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5921-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5921-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Krämer, Carsten Juli 2002: Virtuelle Projektteams, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: virtuelle Teams, Projektmanagement, Teamarbeit, Betriebswirtschaft

Diplomarbeit von Carsten Krämer

Einleitung::

Das Zeitalter der Globalisierung fordert weltweite Kooperation. Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien bieten die Möglichkeit, räumlich verstreute Kompetenzen und Human Resources zusammenzufassen – virtuelle Teams werden implementiert. Im Gegensatz zu konventionellen Teams agieren diese virtuellen Teams über Raum-, Zeit- und auch Organisationsgrenzen hinweg. Teamarbeit in verteilten Strukturen findet dabei in der Regel projektorientiert statt. Damit lassen sich Ansätze des „klassischen“ Projektmanagements auf diese neue Form der Kooperation übertragen.

Da die Kommunikation und Kooperation im virtuellen Team nicht mehr, wie gewohnt Face-to-Face stattfindet, sondern über Kommunikationsmedien erfolgt, verlangt diese Arbeitsform auch ganz neue Kompetenzen auf Seiten der Teammitglieder und vor allem auch auf Seiten der Teamleiter. Diese neuen Kompetenzen beinhalten sowohl die technik-orientierten Hardskills zur Nutzung und Bedienung der Medien als auch gerade die entsprechenden Softskills der medienvermittelten sozialen Führung, wie z.B.:

Förderung der Motivation der Mitglieder und Förderung ihrer Beteiligung am Teamarbeitsprozess über Distanz.

Aufbau und Erhalt einer Vertrauensbasis ohne direkten persönlichen Kontakt.

Wissen um die Auswirkungen unterschiedlicher Arten medien-vermittelter Kommunikation auf die zwischenmenschliche Wahrnehmung.

Vermeidung typischer Kommunikationsprobleme durch gemeinsame Normen.

Diese und ähnliche Fragen werden im Verlauf dieser Arbeit aufgegriffen und aus theoretischer Sicht beleuchtet. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit der Darstellung der Organisationsform virtuelles Team und soll ihre Erfolgspotentiale wie Risiken kritisch beleuchten. Es existiert die Notwendigkeit zum virtuellen Arbeiten, somit stellt sich die Frage nach ihren Erfolgschancen und nach den Bedingungen für diesen Erfolg, nicht ihrer Berechtigung.

Gang der Untersuchung:

Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit den Grundlagen des Projektmanagements. Nach einer Betrachtung der historischen Entwicklung erfolgt die Definition der Begriffe „Projektmanagement“ und „Projekt“. Alsdann werden anhand der Projekttypen die Einsatzgebiete des Projektmanagements skizziert und die gängigsten Organisationsstrukturen des Projektmanagements vorgestellt.

Im zweiten Abschnitt wird zunächst näher auf die Begriffe „Gruppe“, “Team“ und auf das Begriffskonstrukt „virtuelles Team“ eingegangen. Darauf folgen die verschiedenen Arten und Ausprägungsformen sowie die grundsätzlichen Vorteile und Herausforderungen virtueller Teams. Abschließend wird in diesem Abschnitt die Frage diskutiert, wie Führung in verteilten Strukturen erfolgt bzw. ob Führung unter diesen Gegebenheiten überhaupt möglich bzw. nötig ist.

Der dritte Abschnitt soll anhand der Lebensphasen virtueller Kooperationen Aufbau und Durchführung der virtuellen Teamarbeit beschreiben.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Projektmanagement Grundlagen 3
2.1 Historische Entwicklung des Projektmanagements 3
2.2 Was ist Projektmanagement? 5
2.3 Der Projektbegriff 6
2.4 Projekttypen 10
2.5 Phasenkonzepte des Projektmanagements 11
2.6 Organisationsstrukturen des Projektmanagements 14
2.6.1 Reine Projektorganisation 15
2.6.2 Stabs-Projektorganisation 16
2.6.3 Matrix-Projektorganisation 18
3. Virtuelle Teams 20
3.1 Gruppe vs. Team 20
3.2 Definition „Virtuelles Team“ 22
3.3 Arten von virtuellen Teams 24
3.4 Vorteile und Herausforderungen virtueller Teams 27
3.5 Brauchen virtuelle Teams Führung? 31
4. Teamentwicklung in verteilten Strukturen 35
4.1 Aufbau und Konfiguration 35
4.1.1 Anforderungen an den Teamleiter 35
4.1.2 Teamzusammensetzung 38
4.1.3 Technische Voraussetzungen und Infrastruktur 41
4.2 Initiierung des virtuellen Teams 53
4.2.1 Kick-Off-Veranstaltung 53
4.2.2 Die Team Charta 55
4.2.3 Festlegung von Arbeitsrichtlinien 57
4.3 Aufrechterhaltung und Regulation der Zusammenarbeit 59
4.3.1 Kommunikation 59
4.3.1.1 Grundlagen der Kommunikation 60
4.3.1.2 Die Media-Richness-Theorie 64
4.3.1.3 Kommunikation in virtuellen Teams 68
4.3.2 Vertrauen als zentraler Faktor der Gruppenarbeit 72
4.3.3 Vertrauen in virtuellen Teams 75
4.3.4 Evaluation von Arbeit und Zusammenarbeit 78
4.4 Beendigung des Projekts 80
5. Schlussbetrachtung 83
Literaturverzeichnis XIV
Anhang XXIII
Beispiel für ein webbasiertes Tool zur Unterstützung virtueller Teams
Erklärung XXIX
Tabellenverzeichnis III

Automatisiert erstellter Textauszug:

verwaltungsfunktionen auch Teilautomatisierung von Routineaufgaben. Sie helfen eine Aufgabe zu planen, zu koordinieren und zu verfolgen.144 Kooperationsunterstützung Multiuser Editors, Mehr- oder Koautorensysteme, Group Authoring Software, unterstützen die synchrone und/oder asynchrone Bearbeitung gemeinsamen Materials.145 Änderungen werden abhängig vom Autor markiert und können leicht rückgängig gemacht werden.146 Nominal Group Technique147, (Advanced/Electronic) Meeting Rooms, Electronic Meeting Systems (EMS), unterstützen die Ideenfindung (Electronic Brainstorming), deren Strukturierung und Bewertung, sowie verschiedene Formen der Entscheidungsfindung.148 Dabei steht ein Gemeinschaftsbildschirm (Public Screen) zur Verfügung und die Teilnehmer arbeiten mit eigenen Terminals, die untereinander vernetzt sind.149 Computer-Supported Face-to-Face Meetings 150 finden ebenfalls in solchen Räumen statt. So können elektronische Dokumente eingebracht werden und in einen Sitzungsbericht eingebaut werden. Group Decision Support Systems (GDSS) unterstützen direkt den Entscheidungsprozeß der Gruppe und helfen bei der Bewertung von Aspekten. Ziel ist die Reduktion der Unsicherheit.151 Informationsunterstützung Beim Face-to-Face Facilitation Service wird ein Computer zur Protokollierung und Zusammenfassung einer Sitzung benutzt.152 Intelligent [...]

Homepage noch eine weitere, eine identitätsstiftende Funktion erfüllt. Da das Team keinen physischen Raum hat den es miteinander teilt, soll der exklusive Zugang auf die projektspezifischen Informationen den Teammitglieder ein Gefühl der Zugehörigkeit geben.133 Die Kommunikations-, Koordinations- und Kooperationsunterstützung der virtuellen Teams erfolgt, neben klassischen Kommunikationsmitteln wie Telefon und Fax, durch sogenannte Groupware-Applikationen. Darunter werden Systeme verstanden, die das kooperative Arbeiten von Gruppen durch Software und Hardware unterstützen.134 Heutige Groupware-Systeme sind das Ergebnis pragmatischer Ansätze, die aus der Notwendigkeit eines verstärkten und intensiven Austausches und einer effizienten Koordination und Nutzung von vorhanden Ressourcen im Unternehmen entstanden sind.135 Dabei wurden in der Regel isolierte Einzelapplikationen entwickelt, die nur bestimmte Groupwarefunktionen erfüllten. Die Begriffe sind so zahlreich und ihre Inhalte so nuancenreich, dass hier nur einige erwähnt werden können. Sie lassen sich in die folgenden Kategorien einordnen: Kommunikations-, Koordinations- und Kooperationsunterstützung sowie Informationsmanagement. Kommunikationsunterstützung Electronic Mail (System), Message Systems und dergleichen ermöglichen den asynchronen Austausch von Nachrichten zwischen einem Absender und einem oder mehreren Empfängern. Als Weiterentwicklung gibt es Systeme (z.B. Conversational Structuring)136, die eine Teil-Strukturierung der Nachrichten vorsehen und dadurch eingehende Nachrichten filtern bzw. sortieren können.137 Computer Supported Spontaneous Interaction soll die [...]

Informationstechnologie verweisen diverse Autoren130 darauf, dass es an dieser Stelle wenig Sinn macht eine Aufstellung der gegenwärtigen IuKMedien zu erstellen. Stattdessen werden nun einige Grundfunktionalitäten für virtuelle Teams sowie Unterscheidungskriterien dargestellt. Sozusagen als virtuelle Kommunikationszentrale für das Team wird an vielen Stellen die Einrichtung einer Projekt-Homepage vorgeschlagen, von der aus auch auf die Projektrelevanten Informationen zugegriffen werden kann. Zugleich bietet ein solches Forum auch die Möglichkeit das Projekt nach außen darzustellen, was für eine höhere Transparenz innerhalb der Unternehmung sorgt. Inhalt und Funktion einer Projekt-Homepage sind: • • Darstellung der wesentlichen Projektziele, Rahmenbedingungen, Zeithorizonte usw. Aktuelle Informationen über das Projekt – der Zugang zum aktuellen Projektplan • • und zu Zwischenergebnissen bleibt den Projektbeteiligten vorbehalten. Übersicht über die am Projekt beteiligten Personen, Einrichtungen und Unternehmen. Zugang zum Diskussionsforum und Chat für den Austausch von Probleme und offene Fragen im Projekt.131 In Anlehnung an ein altes englisches Sprichwort schreiben Lipnack & Stamps: „Home is where the site is“132 und machen damit klar, dass die [...]

Arbeit zitieren:
Krämer, Carsten Juli 2002: Virtuelle Projektteams, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
virtuelle Teams, Projektmanagement, Teamarbeit, Betriebswirtschaft

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