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Vertikale Portale im Gesundheitsbereich

Vertikale Portale im Gesundheitsbereich
Über dieses Buch
  • Art: Lizentiatsarbeit
  • Autor: Adrian Knuchel
  • Abgabedatum: März 2001
  • Umfang: 119 Seiten
  • Dateigröße: 4,0 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Bern Schweiz
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4182-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4182-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4182-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Knuchel, Adrian März 2001: Vertikale Portale im Gesundheitsbereich, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Portal, Gesundheit, Wellness, Medizin, Vortal

Lizentiatsarbeit von Adrian Knuchel

Einleitung:

Der Gesundheitsbereich im Internet beginnt sich in Europa zu entwickeln. In den USA sind Websites, die sich als Portale im Gesundheitsbereich verstehen, sehr populär. In der Schweiz und in Deutschland schiessen zur Zeit entsprechende Online-Projekte wie Pilze aus dem Boden. Diese Portale sind nicht nur auf Privat- oder Endkunden ausgerichtet, sondern orientieren sich auch stark in Richtung Business-To-Business Bereich. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Potential und die Chancen vertikaler Portale im Gesundheitsbereich zu erörtern und deren Funktionen zu beschreiben. Dies geschieht in erster Linie in Form eines Breitenvergleiches schweizerischer, deutscher und amerikanischer Sites.

Anschliessend werden in Fallstudien zwei Projekte detaillierter durchleuchtet. Da dieser Markt noch ausgesprochen jung ist, wird am Schluss der Arbeit ein Blick in eine mögliche Zukunft geworfen.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 11
1.1 EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK 11
1.2 PORTALE IM INTERNET 11
1.3 ZWECK UND ZIELE DER ARBEIT 12
1.4 ABGRENZUNGEN 14
1.4.1 Fokus Wirtschaft 14
1.4.2 Non-Fokus Medizinische Qualität 14
1.5 INHALTLICHER ABRISS 15
2. GRUNDLAGEN 17
2.1 DEFINITIONEN 17
2.1.1 Das Portal 17
2.1.2 Das vertikale Portal oder Vortal 18
2.1.3 Electronic Commerce (E-Commerce) 18
2.1.4 Business-To-Business (B2B) / Business-To-Consumer (B2C) 18
2.1.5 Market Place / Market Space 19
2.1.6 Business-Modell 19
2.2 BUSINESS-MODELLE UND NETZWERKE 19
2.2.1 Abonnement 20
2.2.2 Affiliate Marketing 20
2.2.3 Bannerwerbung / PopUp-Werbung 21
2.2.4 Callcenter 22
2.2.5 E-Commerce / Online-Shopping 22
2.2.6 Kooperationspartner 23
2.2.7 Online-Diagnose 24
2.2.8 Service Providing / Eintragung in Verzeichnis oder Datenbank 24
2.2.9 Sponsoring / Spende 25
2.2.10 Stiftung 26
2.2.11 Verkauf / Vermietung von Content (Content-Trading) 27
2.3 ERSCHEINUNGSBILD / NAVIGATION / CONTENT 28
2.3.1 Statische vs. dynamische Content orientierte Websites 29
2.3.2 Grafische Benutzeroberfläche 31
2.4 FUNKTIONEN UND KOMPONENTEN 32
2.4.1 Chat 32
2.4.2 Closed User Group (CUG) 33
2.4.3 Datenbank / Media Center 33
2.4.4 Druck-, Tell-a-friend- und E-Mail-Funktion 34
2.4.5 Forum 35
2.4.6 Gästebuch 35
2.4.7 Gesundheitstest / „Fun-Tool“ 35
2.4.8 Gewinnspiel 36
2.4.9 Jobbörse 36
2.4.10 Lexikon / Enzyklopädie 37
2.4.11 Newsgroup 37
2.4.12 News-Letter 37
2.4.13 Online-Diagnose / Cyberdoktor 38
2.4.14 Polling Tool 38
2.4.15 Suchfunktion / Suchsystem 38
2.4.16 WAP-Unterstützung 39
3. VERGLEICH VERSCHIEDENER PORTALE 40
3.1 LISTE DER IN DEN VERGLEICH EINBEZOGENEN WEBSITES 40
3.1.1 Portale Schweiz 40
3.1.2 Portale Deutschland 41
3.1.3 Portale USA 42
3.2 POPULARITÄT DER GESUNDHEITSPORTALE NACH LAND 44
3.2.1 Kritische Bemerkungen zur Popularitätsrechnung 46
3.3 BUSINESS-MODELLE UND NETZWERKE 47
3.3.1 Abonnement 48
3.3.2 Affiliate Marketing 48
3.3.3 Bannerwerbung / PopUp-Werbung 49
3.3.4 Callcenter 49
3.3.5 E-Commerce / Online-Shopping 50
3.3.6 Kooperationspartner 51
3.3.7 Online-Diagnose 51
3.3.8 Service Providing / Eintragung in Verzeichnis oder Datenbank 52
3.3.9 Sponsoring 52
3.3.10 Stiftung 52
3.3.11 Verkauf / Vermietung von Content (Content-Trading) 53
3.4 ERSCHEINUNGSBILD / NAVIGATION / CONTENT 53
3.4.1 Statische vs. dynamische Content orientierte Sites 53
3.4.2 Grafische Benutzeroberfläche 54
3.5 FUNKTIONEN UND KOMPONENTEN 57
3.5.1 Chat 57
3.5.2 Closed User Group (CUG) 57
3.5.3 Datenbank / Media Center 58
3.5.4 Druck-, Tell-a-friend- und E-Mail-Funktion 59
3.5.5 Forum / Newsgroup 59
3.5.6 Gästebuch 60
3.5.7 Gesundheitstest / „Fun-Tool“ 61
3.5.8 Gewinnspiel 62
3.5.9 Jobbörse 62
3.5.10 Lexikon / Enzyklopädie 62
3.5.11 News-Letter 64
3.5.12 Online-Diagnose / Cyberdoktor 65
3.5.13 Polling Tool 66
3.5.14 Suchfunktion / Suchsystem 67
3.5.15 WAP-Unterstützung 67
3.6 FAZIT DES VERGLEICHS 67
4. HYPOTHESEN 69
4.1 HYPOTHESE 1 69
4.1.1 Begründung Hypothese 1 69
4.2 HYPOTHESE 2 70
4.2.1 Begründung Hypothese 2 70
5. FALLSTUDIEN 71
5.1 EINLEITUNG 71
5.2 AUSWAHL DER PORTALE 71
5.3 FALLSTUDIE 1 – MEDPOINT.CH / GESUNDHEIT-SCOUT24.CH 72
5.3.1 Überblick / Beschreibung 73
5.3.2 Business-Modell und Netzwerk 75
5.3.3 Erscheinungsbild / Navigation / Content von medpoint.ch 79
5.3.4 Erscheinungsbild / Navigation / Content von Gesundheit-SCOUT24.ch 80
5.3.5 Funktionen und Komponenten 82
5.3.6 Fazit 85
5.4 FALLSTUDIE 2 – INTELIHEALTH.COM 87
5.4.1 Überblick / Beschreibung 88
5.4.2 Business-Modell und Netzwerk 89
5.4.3 Erscheinungsbild / Navigation / Content 91
5.4.4 Funktionen und Komponenten 93
5.4.5 Online-Shop – InteliHealth HealthyHome 98
5.4.6 Fazit 99
6. SCHLUSSFOLGERUNGEN 101
6.1 ÜBERPRÜFUNG DER HYPOTHESEN 101
6.2 BLICK IN DIE ZUKUNFT 103
LITERATURVERZEICHNIS 104
HYPERLINKVERZEICHNIS 108
SELBSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG 112

Automatisiert erstellter Textauszug:

Firmen auch im eigenen Interessen. Durch Mehrverkäufe profitieren auf diese Weise beide Vertragspartner.55 3.3.3 Bannerwerbung / PopUp-Werbung Bannerwerbung ist eine der häufigsten Einnahmequellen von Gesundheitsportalen, wenn gleich selten die Wichtigste. Das Deutsche Medizin Forum beispielsweise, ein Gesundheitsportal mit ca. 2 Mio. aufgerufenen Seiten monatlich, bietet zu oberst auf jeder Seite Werbefläche für Firmen an. Gemäss Informationen von Jochen Bohl (Assistent des Vorstandes) werden diese zu einem Preis von DM 60.- pro 1000 Anzeigen für sog. Halbbanner (234x60 Pixel) angeboten. Ab 100.000 Anzeigen erhalten die Kunden zusätzlichen Rabatt von drei Prozent. Dies stellt allerdings nur einen Teil der Einnahmen dar, ein massgeblicher Teil werde, so Bohl, aus E-Commerce in den Bereichen B2B wie B2C erwirtschaftet.56 "Unsere Banner weisen eine Besonderheit auf: Sie sind ziemlich "sticky", kleben permanent am unteren Rand der Site und lassen sich nicht wegrollen. Ein dauerhafter Nutzen für Sie also."57 Auf diese Art preist der Betreiber des deutschen Portals MEDICAL TRIBUNE seine Bannerwerbe-Aktion an. Der Kunde kann also eine Bannerwerbung anzeigen lassen, worüber sich jeder Besucher der Site nervt. Der dauerhafte Nutzen dürfte damit in Frage gestellt sein.58 3.3.4 Callcenter "In weniger als drei Minuten telefonieren Sie mit dem Arzt für alle Lebenslagen."59 So wirbt GetWellness für seinen Online-Dienst "Direktes Arztgespräch". Sobald der Besucher seine Telefonnummer eingegeben hat, wird er automatisch vom Callcenter angerufen, wonach ein Assistent seine Kreditkarteninformationen erfasst. Anschliessend wird er mit einem Arzt verbunden und kann sein Beratungsgespräch führen. [...]

stark, als dass sich ein Anbieter eines solchen Portals mit Profit-Orientierung in die Karten schauen liesse. 3.3.1 Abonnement Abonnemente mit Content im B2C-Bereich sind bei den untersuchten Portalen keine zu finden. Alle bieten den Besuchern ihre Berichte kostenfrei an. AerzteNet allerdings wendet gegenüber seinen eingetragenen Ärzten ein Abonnementsystem an. Für das Modul "Eintrag Plus" bezahlt der Arzt einen Jahresbeitrag von CHF 48.- und hat dadurch Zugang in eine Closed User Group (siehe Kap. 3.5.2) für Professionals. In dieser haben die Mitglieder unter anderem die Möglichkeit, dank dem geschützten Bereich, miteinander über Fachthemen zu diskutieren und Berichte auszutauschen.53 Der langfristige Erfolg mit diesem System für AerzteNet darf jedoch auf Grund der Einzelstellung in Frage gestellt werden. Andere Portale, z.B. medpoint.ch54, verfügen über gleiche Closed User Groups, welche kostenfrei sind. Sie schützen diese Bereiche lediglich mit der Begründung, dass einige Diskussionen und abgehandelte Themen für Laien nicht zugänglich sein sollten, auch um diese vor sich selbst zu schützen. 3.3.2 Affiliate Marketing Affiliate Marketing wird von HEALTHCENTRAL, einem amerikanischen Gesundheitsportal Betreiber angewandt. Produkte von Partnern, welche auch im OnlineShop des Portals zu finden sind, werden im Kontext mit Berichten über Gesundheit, Wellness, Ernährung und Fitness auf der selben Seite angeboten und sollen ein spontanes Bedürfnis danach auslösen. Da HEALTHCENTRAL den grössten Teil der Finanzierung mit E-Commerce abdeckt (siehe Kap. 3.3.5), liegt die Anwendung von Affiliate Marketing nebst den zusätzlichen Einnahmen durch die werbenden [...]

Da sich die betrachteten Gesundheitsportale in den meisten Fällen nicht nur für eine bestimmte Form der Finanzierung oder Beteiligung von Dritten entschieden haben, werden in der Folge gemäss der in Kapitel 2 gewählten Struktur zu den einzelnen Teilmodellen jeweils konkrete Bespiele gezeigt, welche ausschliesslich aus den betrachteten 30 Websites stammen. Leider ist es in dieser Arbeit nicht möglich, Vergleiche mit aktuellen Marktzahlen zu vollziehen, da diese von praktisch allen schweizerischen und deutschen Portalen fehlen. Gemäss einem Gespräch mit einem Mitarbeiter von GesundheitSCOUT24.de52, der lieber ungenannt bleiben möchte, ist der kommerzielle Markt von Gesundheitsportalen in Europa noch zu jung und der Konkurrenzkampf zu [...]

Arbeit zitieren:
Knuchel, Adrian März 2001: Vertikale Portale im Gesundheitsbereich, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Portal, Gesundheit, Wellness, Medizin, Vortal

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