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Verstärkung von Biegeträgern aus Holz mit Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff

Verstärkung von Biegeträgern aus Holz mit Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Holst
  • Abgabedatum: Dezember 1997
  • Umfang: 223 Seiten
  • Dateigröße: 10,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0662-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0662-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0662-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Holst, Alexander Dezember 1997: Verstärkung von Biegeträgern aus Holz mit Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: CFK-Lamellen, Holzbau, Klebetechnik, Kunststoffbewehrung, Verstärkung

Diplomarbeit von Alexander Holst

Einleitung:

Durch die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse und durch die stetige Entwicklung neuer, attraktiver und wirtschaftlicher Materialien sind im Baustoffsektor und im speziellen in der Verstärkungstechnik neue Wege und Technologien eruiert worden. Auch im Holzbau werden durch die Entwicklung innovativer, hochleistungsfähiger Werkstoffe neue Anwendungsmöglichkeiten erschlossen. Als ein herausragender Verbundbaustoff ist hierbei der unidirektionale kohlenstoffaserverstärkte Kunststoff (CFK) zu nennen. Durch den großen Elastizitätsmodul, die überaus große Zugfestigkeit und durch andere herausragende Eigenschaften empfiehlt sich dieses Material als Verstärkung für den konstruktiven Ingenieurholzbau. Bewehrte Holzträger eröffnen die Möglichkeit, die Eigenschaftsstreuungen des Holzes durch Homogenisierung wirksam auszugleichen und damit das Holz besser auszunutzen. Durch die Verstärkung kann gegenüber dem unbewehrten Holzbauteil eine Erhöhung der Steifigkeit und der Tragfähigkeit bei gleichzeitiger Verringerung der Verformungen erzielt werden.

Im Rahmen der Erhaltung und Sanierung werden künftig Bauaufgaben wie Instandhaltungen, Instandsetzungen, Modernisierungen, Rekonstruktionen und Umbauten zu lösen sein. Hierbei wird es das Ziel sein, sowenig wie möglich an den vorhandenen Bauwerksteilen zu verändern. Häufig werden daher Maßnahmen der individuellen Verstärkung nötig. Gerade in diesem Sektor ist für die CFK-Lamelle durch den auf das spezifische Gewicht des faserverstärkten Kunststoffes bezogenen bedeutenden Festigkeitsgewinn ein potentielles Anwendungsgebiet zu sehen. Erste erfolgreiche Verstärkungen im Denkmalschutz gibt es bereits. Während sich die Faserverbundwerkstoffe weltweit seit einigen Jahren im Stahlbetonbau bewährt haben und dort zum Stand der Technik gehören, werden in der Gegenwart erste theoretische und praktische Arbeiten über die Möglichkeiten einer Applikation von faserverstärkten Kunststoffen in anderen konstruktiven Bereichen, wie beispielsweise im Holzbau, durchgeführt.

Gang der Untersuchung:

Gegenstand der vorliegenden Diplomarbeit ist das Verbundtragverhalten von CFK-verstärkten Holzträgern. Hierzu wird im Vorfeld neben den werkstoffspezifischen Eigenschaften auf das grundlegende Werkstoff- und Verbundtragverhalten der beteiligten Materialien eingegangen. Im Hauptteil sollen Bemessungsmodelle für die Lastfälle Schub und Biegung herausgearbeitet und weiterhin Versagensmechanismen diskutiert werden. Zur Unterstreichung der theoretischen Ansätze werden einzelne Versuche durchgeführt, ausführlich erörtert und die Ergebnisse graphisch dargestellt. Abschließend werden die im Versuch ermittelten Größen mit den Werten aus den Berechnungsansätzen verglichen.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
TABELLENVERZEICHNIS XI
1. EINLEITUNG 1
2. EIGENSCHAFTEN DER VERBUNDBAUSTOFFE 3
2.1 GRUNDLEGENDES 3
2.2 EIGENSCHAFTEN DES WERKSTOFFES HOLZ 3
2.2.1 Grundsätzliches 3
2.2.2 Struktur des Holzes 4
2.2.3 Holzfehler 6
2.2.4 Elastische Eigenschaften des Holzes 7
2.2.4.1 Elastizität 7
2.2.4.2 Zugfestigkeit 10
2.2.4.3 Druckfestigkeit 12
2.2.4.4 Biegefestigkeit 13
2.2.4.5 Scherfestigkeit 15
2.2.5 Feuchtigkeit, Sorption, Schwinden und Quellen 16
2.2.6 Rohdichte des Holzes und Temperatureinfluß 18
2.2.7 Schlußfolgerungen 19
2.3 KOHLENSTOFFASERVERSTÄRKTER KUNSTSTOFF-(CFK)-LAMELLE 20
2.3.1 Die Kohlenstoffaser und der Matrixwerkstoff als Komponenten des CFK Laminates 20
2.3.2 Übersicht zu den wesentlichen Eigenschaften des Laminats 24
2.3.3 Folgerungen 26
2.4 KLEBER 26
3. ANWENDUNGEN UND FORSCHUNG IN DER HOLZVERSTÄRKUNGSTECHNIK 28
3.1 VERSTÄRKUNGEN - GRUNDSÄTZLICHE ÜBERLEGUNGEN 28
3.2 KONVENTIONELLE VERSTÄRKUNGSTECHNIKEN IM HOLZBAU - ÜBERSICHT 29
3.3 ÜBERBLICK ZU FORSCHUNG UND ANWENDUNGEN VON HOLZBEWEHRUNGEN 31
3.3.1 Historisches 31
3.3.2 Bewehrung von Holzbauteilen mit Stahl und Kunststofflamellen 32
3.3.3 Schlußfolgerungen 34
4. TRAGENDER VERBUND 35
4.1 GRUNDSÄTZLICHES ZUM TRAGVERHALTEN DES ZUSAMMENGESETZTEN BIEGETRÄGERS 35
4.2 STARRER UND VERSCHIEBLICHER VERBUND 36
4.3 VERGLEICH DES KONTINUIERLICHEN VERBUNDES BEI BRETT-SCHICHTHOLZ MIT DEM DES VERSTÄRKTEN VOLLHOLZBALKENS 44
4.4 TECHNOLOGIE UND MECHANISMUS DER VERKLEBUNG 45
5. BRUCHVERHALTEN UND VERSAGENSFORMEN 47
5.1 GRUNDSÄTZLICHES ZUM BRUCHMECHANISMUS BEI HOLZ 47
5.2 BRUCHVERHALTEN BEIM VERSTÄRKTEN VERBUNDTRÄGER 50
5.3 BRUCH- UND FESTIGKEITSHYPOTHESEN 53
5.3.1 Übersicht zu den Festigkeitshypothesen 53
5.3.2 Maximalspannungskriterium 56
5.3.3 Die Hankinson-Formel 56
5.3.4 Die Formulierung von Tsai-Hill 57
5.3.5 Interaktionsgleichung von Norris 58
5.3.6 Das Kriterium von Tsai-Wu 58
5.3.7 Maximaldehnungstheorie des Bruches 59
5.3.8 Schlußfolgerungen 59
5.4 DIE BRUCHZÄHIGKEIT UND DIE RISSMODEN 60
5.5 FAZIT 63
6. DISKUSSION DER ARBEITSLINIEN - BIEGETHEORIE 65
6.1 BIEGEVERHALTEN EINES HOLZQUERSCHNITTES BIS ZUM BRUCHZUSTAND 65
6.1.1 Grundsätzliches 65
6.1.2 Annahmen für die weiteren Betrachtungen 66
6.1.3 Linearer Spannungs-Dehnungsverlauf 69
6.1.4 Bilinearer Spannungs-Dehnungsverlauf mit plastischem Plateau 70
6.1.5 Bilinearer Spannungs-Dehnungsverlauf unter Berücksichtigung des Spannungsabfalls in der plastifizierten Druckzone nach Malhotra und Bazan [47] und Buchanan [10] 71
6.2 BIEGETHEORIE FÜR DEN VERBUNDQUERSCHNITT 76
6.2.1 Grundlagen 76
6.2.2 Linearer Spannungs- und Dehnungsverlauf (nach Navier) 77
6.2.3 Bilinearer Verlauf nach Plevris und Triantafillou [64] unter Berücksichtigung des linear angenommenen Spannungsabfalls in der Druckzone 80
6.2.4 Bilinearer Spannungs- und Dehnungsverlauf mit plastischem Plateau in der Holzdruckzone 82
6.2.5 Bilinearer Ansatz ohne Berücksichtigung der Holzzugzone 84
6.3 SCHLUSSFOLGERUNG 85
7. EINFLUSS DER QUERKRAFT 87
7.1 GRUNDSÄTZLICHES ZUM QUERKRAFTSCHUB 87
7.2 SCHUBMODUL UND VERFORMUNGEN INFOLGE QUERKRAFT FÜR HOLZ 90
7.3 SCHUBTRAGFÄHIGKEITSSTEIGERUNG DURCH DIE CFK-VERSTÄRKUNG 94
7.4 HAUPTSPANNUNGEN 96
7.5 DIE MASSGEBENDE UND ANZUSETZENDE SCHUBSPANNUNG 102
8. VERSUCHE UND VERSUCHSAUSWERTUNG 104
8.1 ZIEL DER VERSUCHE 104
8.2 VERSUCHSAUFBAU, WAHL DER BAUSTOFFE UND TRAGWERKSABMESSUNGEN 104
8.2.1 Grundsätzliche Überlegungen zum Versuchsaufbau 104
8.2.2 Holz 109
8.2.3 CFK-Lamelle 110
8.2.4 Epoxidharzkleber 112
8.3 VERSUCHSVORBEREITUNG UND VERSUCHSDURCHFÜHRUNG 113
8.4 VERSUCHSVERLAUF UND VERSUCHSERGEBNISSE 117
8.5 VERSUCHSAUSWERTUNG 137
8.5.1 Berechnung des anzusetzenden Elastizitätsmoduls für Holz 137
8.5.2 Berechnung der Biegefestigkeit 139
8.5.3 Gegenüberstellung, Vergleich, Bewertung und Zusammenfassung der Ergebnisse 140
8.5.4 Versuchsauswertung in Diagrammform 143
8.6 FEHLERBETRACHTUNG 146
9. VERGLEICH VON BEMESSUNGSANSATZ UND VERSUCHSERGEBNISSEN 149
9.1 VERSUCHE IM RAHMEN DIESER ARBEIT 149
9.1.1 Kennwertannahmen 149
9.1.2 Biegebruchmomente 150
9.1.2.1 Biegebruchmoment mit linear-elastischem Ansatz 150
9.1.2.2 Biegebruchmoment bei Ansatz des Fließplateaus in der Holzdruckzone 151
9.1.2.3 Biegebruchmoment bei Ansatz des Fließplateau in der Holzdruckzone ohne Berücksichtigung der Holzzugzone 152
9.1.3 Schubspannungsuntersuchung 152
9.1.4 Bruchhypothese nach Norris und Tsai-Hill und Hauptschubspannung 153
9.1.5 Durchbiegung in Feldmitte 155
9.1.6 Vergleich und Beurteilung der Rechenergebnisse 156
9.2 DURCHGEFÜHRTE VERSUCHE VON PLEVRIS UND TRIANTAFILLOU 158
9.2.1 Ausgangspunkt 158
9.2.2 Biegung 160
9.2.2.1 Linear-elastischer Spannungsverlauf 160
9.2.2.2 Spannungsverlauf mit plastischem Plateau 161
9.2.3 Schubuntersuchung 162
9.2.4 Gegenüberstellung der Berechnungsansätze 163
10. ZUSAMMENFASSUNG 164
11. QUELLENVERZEICHNIS 167
ANHANG A
ANHANG B

Arbeit zitieren:
Holst, Alexander Dezember 1997: Verstärkung von Biegeträgern aus Holz mit Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
CFK-Lamellen, Holzbau, Klebetechnik, Kunststoffbewehrung, Verstärkung

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