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Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter, Genußrechtskapital und nachrangige Verbindlichkeiten als haftendes Eigenkapital von Kreditinstituten

Vergleichende Darstellung sowie kritische Würdigung unter Einbeziehung der Zuordnung im §10 KWG

Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter, Genußrechtskapital und nachrangige Verbindlichkeiten als haftendes Eigenkapital von Kreditinstituten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Stang
  • Abgabedatum: Oktober 1996
  • Umfang: 74 Seiten
  • Dateigröße: 4,6 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0521-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0521-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0521-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stang, Markus Oktober 1996: Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter, Genußrechtskapital und nachrangige Verbindlichkeiten als haftendes Eigenkapital von Kreditinstituten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Eigenkapital, Ergänzungskapital, Haftung, Kernkapital, Kreditinstitute

Diplomarbeit von Markus Stang

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit befasst sich mit dem haftenden Eigenkapital von Kreditinstituten. Insbesondere stille Vermögenseinlagen, Genussrechtskapital und nachrangige Verbindlichkeiten werden näher betrachtet. Merkmale, Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Kapitalformen werden dargestellt und analysiert, wobei sich die Analyse vor allem vor dem Hintergrund der differenzierten Zuordnung dieser Kapitalformen in die Haftungskategorien des § 10 KWG vollzieht.

Nach einigen Begriffsklärungen im Zusammenhang mit Haftung und Eigenkapital von Kreditinstituten werden sogenannte Qualitätsmerkmale des Eigenkapitals abgeleitet (Verlustteilnahme, Dauerhaftigkeit, etc.). Eine kurze historische Betrachtung zum Einbezug der drei Kapitalformen in das haftende Eigenkapital gemäß KWG schließt den einleitenden Teil der Arbeit ab und ist zugleich Bindeglied zum Hauptteil: der vergleichenden Darstellung sowie kritischen Würdigung der Haftungsqualität der betrachteten Kapitalformen.

Alle drei Kapitalformen werden getrennt, aber anhand gleicher Kriterien (Kosten, Flexibilität, Liquidität, etc.) dargestellt. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Leser, jede Kapitalform für sich mit ihren spezifischen Merkmalen (wirtschaftlich, rechtlich sowie speziell bankaufsichtsrechtlich) kennen zulernen und trägt erheblich zur Transparenz bei. Nachdem der Leser sich nunmehr mit den betrachteten Kapitalformen vertraut gemacht hat, ist es ihm leicht möglich, dem Analyseteil der Arbeit zu folgen. Sowohl stille Vermögenseinlagen als auch Genussrechtskapital und nachrangige Verbindlichkeiten werden zunächst auf ihre Eignung als haftendes Eigenkapital hin untersucht. Dabei finden die früher abgeleiteten Qualitätsmerkmale Verwendung. Das Ergebnis der Untersuchung wird tabellarisch dokumentiert und rundet diesen Teil somit übersichtlich ab. Sodann erfolgt aufgrund der bis dato gewonnenen Erkenntnisse eine kritische Würdigung der unterschiedlichen Zuordnung der drei Kapitalformen zum Kern- bzw. Ergänzungskapital in § 10 KWG, deren Ergebnisse in einige Bemerkungen zu bankstrategischer Eigenkapitalpolitik münden.

Wesentliche Aussagen der Arbeit werden schließlich in einer Schlussbetrachtung noch einmal aufbereitet.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis III
1. Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise 1
2. Grundlagen zur Betrachtung von Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter, Genussrechtskapital und nachrangigen Verbindlichkeiten als haftendes Eigenkapitalvon Kreditinstituten 3
2.1 Das haftende Eigenkapital von Kreditinstituten - Begriff, Funktion und rechtliche Grundlage 3
2.2 Qualitätsmerkmale des haftenden Eigenkapitals von Kreditinstituten und dessen Kategorisierung im § 10 KWG 6
2.3 Die Einbeziehung der betrachteten Kapitalformen in das haftende Eigenkapital von Kreditinstituten - eine historische Betrachtung 9
3. Vergleichende Darstellung der betrachteten Kapitalformen 11
3.1 Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter 11
3.1.1 Begriffsbestimmungen und rechtliche Einordnung 11
3.1.2 Wesentliche Kontraktmerkmale des Gesellschaftsvertrages 11
3.1.3 Zur betriebswirtschaftlichen Bedeutung von stillen Vermögenseinlagen 13
3.1.4 Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter im Bankaufsichtsrecht - das Anforderungsprofil gemäß § 10 KWG 17
3.2 Genussrechtskapital 18
3.2.1 Begriffsbestimmungen und rechtliche Einordnung 18
3.2.2 Wesentliche Kontraktmerkmale des Genussrechtsvertrages 18
3.2.3 Zur betriebswirtschaftlichen Bedeutung von Genussrechtskapital 20
3.2.4 Genussrechtskapital im Bankaufsichtsrecht - das Anforderungsprofil gemäß § 10 KWG 25
3.3 Nachrangige Verbindlichkeiten 26
3.3.1 Begriffsbestimmungen und rechtliche Einordnung 26
3.3.2 Wesentliche Kontraktmerkmale des Darlehensvertrages bei nachrangigen Verbindlichkeiten 27
3.3.3 Zur betriebswirtschaftlichen Bedeutung von nachrangigen Verbindlichkeiten 27
3.3.4 Nachrangige Verbindlichkeiten im Bankaufsichtsrecht - das Anforderungsprofil gemäß § 10 KWG 31
4. Kritische Würdigung der Haftungsqualität von stillen Vermögenseinlagen, Genussrechtskapital und nachrangigen Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie deren Zuordnung im § 10 KWG und einiger Konsequenzen für die Bankpraxis 32
4.1 Zur Konformität der betrachteten Kapitalformen mit den Qualitätsmerkmalen von Eigenkapital - eine systematische Überprüfung unter besonderer Berücksichtigung der bankaufsichtsrechtlichen Anforderungsprofile 32
4.1.1 Teilnahme an laufenden Verlusten 32
4.1.2 Teilnahme an Konkurs-/ Liquidationsverlusten (Nachrangigkeit) 34
4.1.3 Volle Einzahlung des Kapitals 35
4.1.4 Dauerhaftigkeit des Kapitals 36
4.2 Zur Einordnung der betrachteten Kapitalformen in unterschiedliche Kapitalkategorien im § 10 KWG - Kritische Würdigung der Plausibilität sowie praktischer Konsequenzen dieser Maßnahme 39
4.2.1 Zur Einordnung der betrachteten Kapitalformen in unterschiedliche Kapitalkategorien im § 10 KWG und deren Plausibilität auf Grund unterschiedlicher Haftungsqualität 39
4.2.1.1 Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter - eine Komponente des Kernkapitals 39
4.2.1.2 Genussrechtskapital - eine Komponente des Ergänzungskapitals erster Klasse 41
4.2.1.3 Nachrangige Verbindlichkeiten - eine Komponente des Ergänzungskapitals zweiter Klasse 42
4.2.1.4 Ergebnis der Plausibilitätsprüfung 44
4.2.2 Zur Einstufung stiller Vermögenseinlagen als Kernkapital - Mögliche Gründe außerhalb der Haftungsqualität 44
4.2.3 Zu Konsequenzen für eine quantitative und qualitative Eigenkapitalstrategie eines Kreditinstituts 47
5. Schlussbetrachtung 48
Anhang 51
Literaturverzeichnis 54

Arbeit zitieren:
Stang, Markus Oktober 1996: Vermögenseinlagen stiller Gesellschafter, Genußrechtskapital und nachrangige Verbindlichkeiten als haftendes Eigenkapital von Kreditinstituten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Eigenkapital, Ergänzungskapital, Haftung, Kernkapital, Kreditinstitute

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