Der Verkauf von Produkten im Internet unter besonderer Berücksichtigung des Weinverkaufs in Österreich
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Stephan Burianek
- Abgabedatum: Februar 2004
- Umfang: 74 Seiten
- Dateigröße: 1,3 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7783-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7783-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7783-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Burianek, Stephan Februar 2004: Der Verkauf von Produkten im Internet unter besonderer Berücksichtigung des Weinverkaufs in Österreich, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wein, Marketing, E-Commerce, Online, Shops
In den Warenkorb
74,00 €
Diplomarbeit von Stephan Burianek
Zusammenfassung:
Seit Jahrhunderten gehört Wein in unserem Kulturkreis zu einem festen Bestandteil des heimischen Lebenswandels. E-Commerce hingegen ist den meisten erst seit relativ kurzer Zeit ein Begriff. Dennoch haben sowohl E-Commerce als auch Wein in Österreich eine Gemeinsamkeit, nämlich ihre wachsende wirtschaftliche und auch kulturelle Bedeutung. Es lag also nahe, den Zusammenhang der beiden an Bedeutung gewinnenden Bereiche Wein und E-Commerce näher zu untersuchen.
Nach einem Überblick über Begriffe im E-Commerce und dessen mögliche Einteilungen geht diese Arbeit der Frage nach, welche Produkte sich prinzipiell für den Verkauf im Internet eignen. Eignen sich alle Produkte, ganz gleich ob Waren oder Dienstleistungen, für den Verkauf im Internet? Eignen sich manche Produkte mehr als andere und wovon hängt das ab? Danach gilt herauszufinden, ob sich das Produkt Wein für eine Anwendung von E-Commerce überhaupt eignet. Hier werden theoretische Ansätze und empirische Studien diskutiert bevor im speziellen die E-Commerce-Eignung von Wein behandelt wird.
Im vierten Kapitel werden die zuvor erklärten Phasen des E-Commerce i.e.S. jeweils unter besonderer Berücksichtigung von Wein näher diskutiert, ergänzt um eine vierte Phase „After Sale: Kundenbindung“. Alle Phasen können sowohl aus der Sicht des Käufers als auch aus der Sicht des Verkäufers betrachtet werden. Die vorliegende Arbeit stellt in erster Linie den Konsumenten in den Mittelpunkt der Betrachtung.
Nach einer kurzen Einführung in den österreichischen Weinmarkt werden schließlich drei wichtige österreichische Wettbewerber hinsichtlich ihres Online-Shops näher betrachtet und hinsichtlich der im vierten Kapitel behandelten Transaktionsphasen des E-Commerce i.e.S. miteinander verglichen. Die Arbeit endet mit einer Einschätzung des Autors bezüglich der Zukunftsperspektiven von (österreichischen) Wein-Online-Shops.
Inhaltsverzeichnis:
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | 5 | |
| 1. | EINLEITUNG | 6 |
| 1.1 | Das Internet und der Wein, zwei konträre Welten? | 6 |
| 1.2 | Ziel dieser Arbeit | 7 |
| 2. | E-COMMERCE | 8 |
| 2.1 | Definition von E-Commerce und dessen Begriffe | 8 |
| 2.2 | E-Commerce in Österreich | 10 |
| 3. | DIE E-COMMERCE-EIGNUNG | 12 |
| 3.1 | Theoretische Ansätze | 12 |
| 3.2 | Empirische Forschung | 14 |
| 3.3 | Eignet sich Wein für E-Commerce? | 16 |
| 4. | PHASEN DES E-COMMERCE | 19 |
| 4.1 | Anbahnungsphase | 19 |
| 4.1.1 | Bezugsquellensuche (Wissensphase) | 20 |
| 4.1.2 | Der elektronische Produktkatalog (Wissens- und Absichtsphase) | 21 |
| 4.1.3 | Anbahnung beim Weinkauf | 24 |
| 4.2 | Vereinbarungsphase | 27 |
| 4.2.1 | Rechtliche Aspekte des Online-Vertragsabschlusses | 27 |
| 4.2.2 | Allgemeine Geschäftsbedingungen | 29 |
| 4.2.3 | Mögliche Probleme beim Vertragsabschluss | 29 |
| 4.2.4 | Fakturierung | 30 |
| 4.2.5 | Widerruf und Rückgaberecht | 31 |
| 4.3 | Abwicklungsphase | 31 |
| 4.3.1 | Kommissionierung und Verpackung | 32 |
| 4.3.2 | Versand und Verrechnung | 33 |
| 4.3.3 | Transport und Zustellmodelle | 34 |
| 4.3.4 | Zahlungsmodelle | 35 |
| 4.3.5 | Probleme bei der Abwicklung | 41 |
| 4.4 | After Sale: Kundenbindung | 42 |
| 4.4.1 | Customer-Relationship-Management | 42 |
| 4.4.2 | Zielgruppen für Wein-Online-Shopping | 45 |
| 4.4.3 | Kundenbindung am Beispiel Wein & Co | 46 |
| 5. | ÖSTERREICHISCHE WEIN-ONLINE-SHOPS | 49 |
| 5.1 | Der österreichische Weinmarkt | 49 |
| 5.2 | Die wichtigsten Wettbewerber | 50 |
| 5.3 | Online-Shop-Vergleich | 52 |
| 6. | WEIN-ONLINE-SHOPS: MODE ODER ZUKUNFT? | 61 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 63 | |
| EXPERTENBEFRAGUNGEN | 67 | |
| ANHANG | 68 | |
| Wein-Online-Shops in Österreich – eine Auswahl (Februar 2004) | 68 | |
| Startseiten der untersuchten Wein-Online-Shops | 69 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 71 |
Um sich von anderen Unternehmen, die Treuekarten mehr oder weniger wahllos verteilen, abzuheben, konzipierte man einen zweiten, elitäreren „Club“. In Kooperation mit der Kreditkartengesellschaft Diners Club wurde die „Diners Club VinoCard“ geschaffen, welche die Funktionen und Vorteile von Kreditkarte und VinoCard vereint und darüber hinaus mit weiteren Preisvorteilen lockt. Der „Diners Club VinoCard-Holder“ bekommt nicht drei sondern vier Prozent Treuebonus jährlich. Das erste Jahr der Kreditkarte ist kostenlos, in den Folgejahren erspart sich der Kunde die Jahresgebühr immer dann, wenn er Einkäufe bei Wein & Co von jährlich € 300 oder mehr tätigt. Als Draufgabe hat der Kartenbesitzer die Möglichkeit, gewisse Basisseminare bei der [...]
Vor einigen Jahren wurde bei Wein & Co die „VinoCard“ eingeführt. Es handelt sich hierbei um eine Treuekarte „auf Lebenszeit“, welche jene Kunden erhalten, welche bei ihrem Einkauf erstmals einen bestimmen Rechnungsbetrag überschreiten. Personen, die zu diesem „Club der treuen Kunden“ gehören, kommen in den Genuss einer Reihe von Preisvorteilen, durch die sie auch weiterhin zur Kundentreue animiert werden sollen. Sie erhalten beispielsweise jeden Monat für bestimmte Weine ab sechs Flaschen einen beachtlichen Mengenrabatt („Vorteilswelt“). Weiters bekommen die „VinoCard-Holder“ monatlich das kostenlose Wein & Co-Magazin mit aktuellen Angeboten und Informationen über neue Produkte oder diverse Weingüter nach Hause geschickt. Das Magazin dient also sowohl als sog. Impulskaufkatalog, der „einzelne, explizit unter bestimmten Kriterien ausgewählte Angebote, z.B. Neuheiten od. Sonderangebote“109 enthält, als auch als Information über das regionale und weltweite Weingeschehen. Ebenso findet der Weinliebhaber in dieser Zeitschrift Termine für Weinseminare. Natürlich ist die Teilnahme an diesen Seminaren für Inhaber der Treuekarten vergünstigt. Der Hauptvorteil für die Stammkunden ist der dreiprozentige Jahresbonus auf alle Einkäufe (auch Aktionsware), den man mittels zugesendetem Gutschein alljährlich einlösen kann. [...]
Zahlungssystem an, welches lediglich auf einen relativ kleinen Kunden-Kreis der jeweiligen Bank anwendbar war. Das heißt, dass Shop-Betreiber bisher mit allen Instituten Vereinbarungen abschließen mussten, wenn sie Kunden aller Banken bedienen wollten. Damit ist auch der bisher geringe Anteil der OnlineZahlungssysteme der Banken zu erklären. Durch Implementierung von EPS können nun Online-Shops nahezu allen österreichischen Online-Banking-Kunden die Zahlung mittels Online-Überweisung anbieten. Der Online-Shopper gibt seiner Bank über eine geschützte Verbindung einen Überweisungsauftrag und „unterschreibt“ sie mit einer Transaktionsnummer (TAN), die nur einmal verwendet werden kann. EPS soll die im Zahlungsverkehr so wichtigen Attribute Bequemlichkeit, Sicherheit und Vertraulichkeit vereinen und demnach den klassischen Zahlschein ersetzen. Es kann auch als ernstzunehmende Alternative zu der ziemlich beliebten Kreditkarte gesehen werden. Als Nachteil ist zu nennen, dass der Kunde zu einem Zeitpunkt bezahlt, zu dem er noch nicht weiß, ob der Anbieter tatsächlich liefern kann.95 Eine Rückabwicklung der Zahlung kann jedoch ebenso veranlasst werden wie bei der klassischen Bezahlung mittels Zahlschein. [...]
In den Warenkorb
74,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832477837
Arbeit zitieren:
Burianek, Stephan Februar 2004: Der Verkauf von Produkten im Internet unter besonderer Berücksichtigung des Weinverkaufs in Österreich, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Wein, Marketing, E-Commerce, Online, Shops



