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Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer im Zeichen des demografischen Wandels

Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer im Zeichen des demografischen Wandels
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Lange
  • Abgabedatum: Januar 2007
  • Umfang: 111 Seiten
  • Dateigröße: 22,7 MB
  • Note: 1,8
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Heidelberg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 32
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0229-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8366-0229-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0229-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lange, Martin Januar 2007: Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer im Zeichen des demografischen Wandels, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Personalpolitik, Demografischer Wandel, Leistungsmotivation, Leistungsfähigkeit, Wirtschaftspsychologie

Diplomarbeit von Martin Lange

Zusammenfassung:

Das durchschnittliche Lebensalter der in Deutschland lebenden Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht. Heute leben mehr alte Menschen in Deutschland als je zuvor und ihre Anzahl wird in den kommenden 50 Jahren weiter sprunghaft ansteigen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der jungen Menschen kontinuierlich ab. Es vollzieht sich eine Entwicklung, die allseits mit dem Begriff „Demografischer Wandel“ bezeichnet wird. Aus diesem scheinbar nicht aufzuhaltenden Trend resultieren ein Vielzahl von Fragen für Staat und Wirtschaft, auf die abschließende Antworten erst noch gefunden werden müssen.

Ältere Arbeitnehmer werden künftig einen wesentlichen Bestandteil der Belegschaft vieler Wirtschaftsunternehmen und Behörden bilden. War bislang die Personalpolitik der meisten Unternehmen ausschließlich auf die Rekrutierung und Ausbildung jüngerer Arbeitnehmer ausgerichtet, so wird hier in Zukunft ein Umdenken unumgänglich sein.

Ein wichtiges Thema bei der Auseinandersetzung mit älteren Arbeitnehmern, die künftig die Mehrheit der Erwerbstätigen stellen werden, sind die so genannten „Verhaltensdispositionen“.

Die vorliegende Diplomarbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, sowohl die Ursachen des demografischen Wandels darzulegen als auch die Verhaltensdispositionen älterer Mitarbeiter insoweit zu erfassen, dass die „berufsbezogenen Leistungsmotivationen“ gemessen und interpretiert werden.

Hierbei wird aus unterschiedlichen Blickrichtungen der Kernfrage nachgegangen, ob es Unterschiede gibt zwischen der Leistungsmotivation jüngerer und älterer Arbeitnehmer. Gibt es einen Unterschied bei der Leistungsmotivation von älteren Arbeitnehmern mit und ohne Führungsverantwortung? Beeinträchtigt es das Eigenbild und die Leistungsmotivation älterer Mitarbeiter, wenn ihnen von Dritter Seite fehlende Leistungsfähigkeit suggeriert wird? Nehmen ältere Mitarbeiter Motivationsbarrieren stärker wahr als jüngere?

Um Antworten auf diese und andere Fragen zu erhalten, wurde eine Befragung in Behörden und diversen Wirtschafsunternehmen durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis:

A. THEORETISCHER TEIL
1. Einführung in den Untersuchungsgegenstand 9
2. Begriffsbestimmungen 11
2.1 Demografischer Wandel in der Bundesrepublik Deutschland 11
2.1.1 Zur Genese der demografischen Entwicklung 11
2.1.1.1 Fertilität 11
2.1.1.2 Mortalität 13
2.1.1.3 Wanderungsgewinne 15
2.1.1.4 Ergebnis 17
2.1.2 Veränderung der Altersstruktur 18
2.1.3 Konsequenzen des demografischen Wandels 19
2.1.3.1 Wirtschaftsunternehmen 20
2.1.3.2 Erwerbspersonenpotenzial 22
2.1.3.3 Erwerbsgesellschaft 24
2.1.3.4 Arbeitsmärkte 25
2.1.3.5 Grafische Zusammenfassung 27
2.2 Älterer Arbeitnehmer 28
2.2.1 Globale Definition 28
2.2.2 Aktuelle Theorien zu älteren Arbeitnehmern 29
2.2.2.1 Defizitmodell 29
2.2.2.2 Kompetenzmodell 29
2.3 Verhaltensdispositionen 34
3. Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer in der Wirtschaft 35
3.1 Körperliche Leistungsfähigkeit 35
3.2 Psychische Leistungsfähigkeit 37
3.3 Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer aus der Sicht von Personalverantwortlichen 39
3.4 Demografieorientierte Personalpolitik? 41
4. Konzepte der Leistungsmotivation 43
4.1 Motivation 43
4.2 Einlösbarkeit von Motivationstheorien im berufsbezogenen Kontext 44
4.3 Leistung im berufsbezogenen Kontext 45
4.4 Definition der Leistungsmotivation 45
4.5 Berufsbezogene Leistungsmotivation 47
4.6 Leistungsmotivation älterer Erwerbspersonen 47
5. Schlussfolgerung 48
B. EMPIRISCHER TEIL
6. Fragestellung 50
6.1 Theoriebezug 50
6.2 Zielsetzung der Untersuchung 50
7. Beschreibung der Untersuchungsgruppen 51
7.1 Regierungspräsidium Darmstadt 51
7.2 Sonstige 51
8. Untersuchungsplan 52
8.1 Auswahl der Stichprobe 52
8.2 Abhängige und unabhängige Variable 52
8.3 Mögliche Störvariablen 53
8.4 Forschungshypothesen 54
9. Untersuchungsmaterialien 57
9.1 Methodisches Vorgehen 57
9.2 Beschreibung des LMI 57
9.2.1 Umfang und Dimensionsbeschreibungen 57
9.2.2 Psychometrische Qualität 62
9.2.2.1 Objektivität 62
9.2.2.2 Reliabilität 62
9.2.2.2.1 Äquivalenz 62
9.2.2.2.2 Retest-Reliabilität 62
9.2.2.3 Validität 63
9.2.2.3.1 Inhaltsvalidität 63
9.2.2.3.2 Konstruktvalidität 63
9.2.2.3.3 Kriterienvalidität 63
9.3 Vollstrukturierter Fragebogen zur Erhebung der äußeren Arbeitsbedingungen 64
9.3.1 Beschreibung des Verfahrens 64
9.3.2 Unterteilung des Instrumentes 64
10. Untersuchungsdurchführung & zeitlicher Ablauf 65
11. Auswertung 66
11.1 Statistische Auswertung 66
11.1.1 Hypothese I 66
11.1.2 Hypothese II 67
11.1.3 Hypothese III 68
11.1.4 Hypothese IV 69
12. Beschreibung der Stichprobe 70
12.1 Vorbemerkung 70
12.2 Übersicht zur Struktur der Stichprobe 70
12.3 Ergebnisse im Detail 71
13. Ergebnisse 75
13.1 Hypothese I 75
13.2 Hypothese II 75
13.3 Hypothese III 75
13.4 Hypothese IV 76
14. Ergebnisse zur Erhebungsmethode 77
14.1 Befragung der Projektverantwortlichen 77
14.2 Ergebnisse der Experteneinschätzung zur Relevanz des Forschungsvorhabens 78
15. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse 80
15.1 Interpretation & Diskussion 80
15.1.1 Hypothese I 80
15.1.2 Hypothese II 81
15.1.3 Hypothese III 82
15.1.4 Hypothese IV 82
15.2 Schlussfolgerung 83
15.3 Kritik 84
15.3.1 Zur Untersuchung 84
15.3.2 offene Fragen 85
16. Ausblick 87
Literaturverzeichnis 88
Anhang 93

Inhaltsverzeichnis:

A. THEORETISCHER TEIL
1. Einführung in den Untersuchungsgegenstand 9
2. Begriffsbestimmungen 11
2.1 Demografischer Wandel in der Bundesrepublik Deutschland 11
2.1.1 Zur Genese der demografischen Entwicklung 11
2.1.1.1 Fertilität 11
2.1.1.2 Mortalität 13
2.1.1.3 Wanderungsgewinne 15
2.1.1.4 Ergebnis 17
2.1.2 Veränderung der Altersstruktur 18
2.1.3 Konsequenzen des demografischen Wandels 19
2.1.3.1 Wirtschaftsunternehmen 20
2.1.3.2 Erwerbspersonenpotenzial 22
2.1.3.3 Erwerbsgesellschaft 24
2.1.3.4 Arbeitsmärkte 25
2.1.3.5 Grafische Zusammenfassung 27
2.2 Älterer Arbeitnehmer 28
2.2.1 Globale Definition 28
2.2.2 Aktuelle Theorien zu älteren Arbeitnehmern 29
2.2.2.1 Defizitmodell 29
2.2.2.2 Kompetenzmodell 29
2.3 Verhaltensdispositionen 34
3. Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer in der Wirtschaft 35
3.1 Körperliche Leistungsfähigkeit 35
3.2 Psychische Leistungsfähigkeit 37
3.3 Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer aus der Sicht von Personalverantwortlichen 39
3.4 Demografieorientierte Personalpolitik? 41
4. Konzepte der Leistungsmotivation 43
4.1 Motivation 43
4.2 Einlösbarkeit von Motivationstheorien im berufsbezogenen Kontext 44
4.3 Leistung im berufsbezogenen Kontext 45
4.4 Definition der Leistungsmotivation 45
4.5 Berufsbezogene Leistungsmotivation 47
4.6 Leistungsmotivation älterer Erwerbspersonen 47
5. Schlussfolgerung 48
B. EMPIRISCHER TEIL
6. Fragestellung 50
6.1 Theoriebezug 50
6.2 Zielsetzung der Untersuchung 50
7. Beschreibung der Untersuchungsgruppen 51
7.1 Regierungspräsidium Darmstadt 51
7.2 Sonstige 51
8. Untersuchungsplan 52
8.1 Auswahl der Stichprobe 52
8.2 Abhängige und unabhängige Variable 52
8.3 Mögliche Störvariablen 53
8.4 Forschungshypothesen 54
9. Untersuchungsmaterialien 57
9.1 Methodisches Vorgehen 57
9.2 Beschreibung des LMI 57
9.2.1 Umfang und Dimensionsbeschreibungen 57
9.2.2 Psychometrische Qualität 62
9.2.2.1 Objektivität 62
9.2.2.2 Reliabilität 62
9.2.2.2.1 Äquivalenz 62
9.2.2.2.2 Retest-Reliabilität 62
9.2.2.3 Validität 63
9.2.2.3.1 Inhaltsvalidität 63
9.2.2.3.2 Konstruktvalidität 63
9.2.2.3.3 Kriterienvalidität 63
9.3 Vollstrukturierter Fragebogen zur Erhebung der äußeren Arbeitsbedingungen 64
9.3.1 Beschreibung des Verfahrens 64
9.3.2 Unterteilung des Instrumentes 64
10. Untersuchungsdurchführung & zeitlicher Ablauf 65
11. Auswertung 66
11.1 Statistische Auswertung 66
11.1.1 Hypothese I 66
11.1.2 Hypothese II 67
11.1.3 Hypothese III 68
11.1.4 Hypothese IV 69
12. Beschreibung der Stichprobe 70
12.1 Vorbemerkung 70
12.2 Übersicht zur Struktur der Stichprobe 70
12.3 Ergebnisse im Detail 71
13. Ergebnisse 75
13.1 Hypothese I 75
13.2 Hypothese II 75
13.3 Hypothese III 75
13.4 Hypothese IV 76
14. Ergebnisse zur Erhebungsmethode 77
14.1 Befragung der Projektverantwortlichen 77
14.2 Ergebnisse der Experteneinschätzung zur Relevanz des Forschungsvorhabens 78
15. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse 80
15.1 Interpretation & Diskussion 80
15.1.1 Hypothese I 80
15.1.2 Hypothese II 81
15.1.3 Hypothese III 82
15.1.4 Hypothese IV 82
15.2 Schlussfolgerung 83
15.3 Kritik 84
15.3.1 Zur Untersuchung 84
15.3.2 offene Fragen 85
16. Ausblick 87
Literaturverzeichnis 88
Anhang 93

Textprobe:

Kapitel 2.1.1.2, Mortalität:

Ergänzend zur niedrigen Geburtenrate ist in den vergangenen Jahrzehnten die durchschnittliche Sterbewahrscheinlichkeit deutlich gesunken (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) d.h. die durchschnittliche Lebenserwartung ist angestiegen. Nach der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung hat die Abnahme des Sterblichkeitsniveaus der Menschen in Deutschland verschiedene Ursachen.

Der Bericht führt die sinkende Säuglings- und Kindersterblichkeit als wichtige Einflussgröße für eine sich weiter positiv entwickelnde Lebenserwartung der Menschen an. Fortschritte bei der medizinischen Grundversorgung, Ernährung, Hygiene, Arbeitsbedingungen sowie der gestiegene materielle Wohlstand der Bevölkerung führten dazu, dass sich die Lebenserwartung der Menschen in der Bundesrepublik positiv entwickelt hat. So nahm die Lebenserwartung eines Neugeborenen als Maß für die Lebensdauer der Menschen seit Ende des 19. Jahrhunderts kontinuierlich zu.

Auch die „durchschnittliche, fernere Lebenserwartung“ ist erkennbar angestiegen. Diese Kennziffer steht bei Personen, die bereits eine bestimmte Altersklasse erreicht haben, für die Darstellung der noch verbleibenden Lebensjahre. So kann beispielsweise eine heute 60 Jahre alte Frau mit einer durchschnittlich ferneren Lebenserwartung von 23 Jahren rechnen. Im Jahr 1900 betrug für Frauen die restliche verbleibende Lebenszeit in diesem Alter hingegen bloß 14 Jahre. Auch bei Männern ergaben sich beim Quotienten der verbleibenden Lebensjahre signifikante Zunahmen.

Der dritte Altenbericht stellt einen erheblichen Anstieg Hochbetagter in unserer Gesellschaft fest. So stieg der prozentuale Anteil der Menschen mit einem Alter ab 80 Jahren von 0,5% um 1900 auf über 4% in 2001. Diese Entwicklung wird sich bis zum Jahre 2050 mutmaßlich weiter verstetigen, wie von der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung dargestellt.

Ergänzend hierzu verdeutlicht Abbildung 2 die Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung eines neugeborenen Kindes im Längsschnitt, differenziert nach Jungen und Mädchen. Deutlich zeichnet sich in der Abbildung ein Anstieg der Lebenserwartung beider Geschlechter ab: Hatte beispielsweise in den Jahren 1901-1910 ein männlicher Neugeborener eine Lebenserwartung von 44,8 Lebensjahren, so ergab sich in den Jahren 1960-1962 bereits eine Erwartung von 66,9 Lebensjahren. Für den Zeitraum von 1998-2000 hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung auf 74,8 Jahre weiter erhöht. Besonders markant stellt sich die Entwicklung der Lebenserwartung Neugeborener in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar.

Arbeit zitieren:
Lange, Martin Januar 2007: Verhaltensdispositionen älterer Arbeitnehmer im Zeichen des demografischen Wandels, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Personalpolitik, Demografischer Wandel, Leistungsmotivation, Leistungsfähigkeit, Wirtschaftspsychologie

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