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Verhalten von Leicht- und Massivbauweisen unter der Einwirkung von Hochwasser

Verhalten von Leicht- und Massivbauweisen unter der Einwirkung von Hochwasser
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Gerhard Gail
  • Abgabedatum: Juni 2003
  • Umfang: 125 Seiten
  • Dateigröße: 3,8 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7446-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7446-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7446-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Gail, Gerhard Juni 2003: Verhalten von Leicht- und Massivbauweisen unter der Einwirkung von Hochwasser, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schäden an Wandkonstruktionen, Leichtbauweise, Massivbauweise, Vergleich der Bauweisen, Hochwasserschutz

Diplomarbeit von Gerhard Gail

Problemstellung:

Durch das Hochwasser vom August 2002 in Mitteleuropa (Österreich, Deutschland, Tschechien) bekamen die Begriffe Hochwasserschutz, Hochwasservorsorge und Hochwasserschadensbeseitigung eine neue Bedeutung.

Derartige Naturkatastrophen können entscheidende Hinweise für Neuplanungen und Sanierungen einzelner Bauprojekte in Hochwassergebieten liefern.

Diese Diplomarbeit sollte ein erster Ansatzpunkt sein, wie man Gebäude in verschiedener Bauweise in Zukunft hochwassersicher baut, bzw. wie man die aufgetretenen Schäden bei Hochwasser analysiert und kostengünstig und vor allem zur vollsten Zufriedenheit der Bewohner saniert, ohne dass Folgeschäden auftreten können.

Ich versuche in dieser Arbeit die Leichtbauweise mit der Massivbauweise zu vergleichen, deren Vor- und Nachteile darzustellen, die aufgetretenen Schäden zu analysieren und jeweils dazu sinnvolle Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Da die Untersuchungen über das Verhalten von Leichtbauweisen und Massivbauweisen unter der Einwirkung von Hochwasser noch in den Kinderschuhen stecken, sind die Daten meiner Arbeit vorwiegend aus praktischen Erfahrungen an den hochwasserüberfluteten Gebäuden abgeleitet, da wissenschaftliche Messungen zum Beispiel in Bezug auf die Austrocknungsdauern noch fehlen.

Um dies umzusetzen, werde ich versuchen jede der beiden Bauweisen mit Hilfe von Fotos anhand ihrer verwendeten Baumaterialien und deren Feuchteverhalten zu analysieren, um so die jeweiligen Vorteile herauszuarbeiten.

Berücksichtigt werden neben den statischen Schäden vor allem Schäden an der Struktur, sowie offenkundige Oberflächenschäden an den Fassaden und den Innenverkleidungen.

Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt im Vergleich der Bauweisen anhand ihrer Wandkonstruktionen, jedoch werden relevante Schäden an Fußbodenaufbauten, Deckenkonstruktion, sowie an Vorsatzkonstruktionen mit behandelt. Am Ende der Arbeit werden in einer leicht vergleichbaren Tabelle alle von mir in dieser Arbeit herausgearbeiteten Vergleichskriterien dargestellt und beurteilt. Gleichzeitig sollen auch Gründe für die starken Auswirkungen des Hochwassers vom August 2002 aufgezeigt werden, da die katastrophalen Auswirkungen der Hochwasserschäden mit Sicherheit auch ein vorhergehendes menschliches Versagen zur Ursache hatten. Weiters möchte ich Hochwasserschutzmaßnahmen aufzeigen, welche in Zukunft derart gravierende Auswirkungen auf die Bauwerke vermindern oder vielleicht sogar vermeiden könnten.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
2. ALLGEMEINES ÜBER HOCHWASSER 3
2.1 Begriffsdefinition
2.1.1 Gründe für ein Hochwasser
2.1.2 Erste Gegenmaßnahmen
2.1.3 Gefahrenarten 4
2.1.4 Einwirkungsparameter 5
2.2 Das Hochwasser vom August 2002 6
2.2.1 Entstehung des Hochwassers
2.2.2 Wetterlage 7
2.2.3 Ablauf des Hochwassers 8
2.2.4 Zusammenfassung 9
3. ENTSTANDENE SCHÄDEN INFOLGE DES HOCHWASSERS 11
3.1 Allgemeine Schäden
3.2 Schadenstypen 12
3.2.1 Statisch relevante Schäden
3.2.1.1 Schäden im Gründungsbereich 13
3.2.1.2 Schäden durch mechanische Einwirkungen
3.2.1.3 Schäden durch Überbeanspruchung infolge durchnässter Bauteile
3.2.1.4 Fazit und Bilder
3.2.2 Allgemeine Feuchteschäden 19
3.2.3 Schadstoffkontamination
4. VERHALTEN VON BAUSTOFFEN BEI FEUCHTEEINWIRKUNG 21
4.1 Allgemeines
4.2 Feuchtetechnische Größen
4.2.1 Begriffe
4.2.2 Relative Luftfeuchte 23
4.2.3 Mittlere Stofffeuchte
4.2.4 Wasserdampfdiffusion 24
4.3 Sorptionsvermögen von Baustoffen 26
4.4 Feuchtigkeitsaufnahme von Baustoffen 27
4.4.1 Arten des Feuchtetransportes
4.4.2 Kapillare Leitung von Baustoffen
4.4.3 Feuchtigkeitsaufnahme von Baustoffen 29
4.5 Feuchtedehnungen 30
5. LEICHTBAUWEISE 31
5.1 Holzriegelbauweise
5.1.1 Beschreibung der Bauweise
5.1.1.1 Nicht hinterlüftete Holzriegelbauweise 32
5.1.1.2 Hinterlüftete Holzriegelbauweise 35
5.2 Feuchteeigenschaften von Holz 36
5.2.1 Einfluss der Holzfeuchte auf die mechanischen Eigenschaften von Holz
5.2.2 Quellen und Schwinden von Holz 37
5.2.3 Weitere Feuchteeigenschaften von Holz 38
5.2.3.1 Sorption
5.2.3.1 Diffusion im Holz 39
5.3 Analyse aufgetretener Schäden an der Leichtbauweise 40
5.3.1 Allgemeines zu den Schäden
5.3.2 Sanierung der Schäden 41
5.3.2.1 Öffnen der Innenverkleidung
5.3.2.2 Tragfähigkeit der Holzsteher 49
5.3.2.3 Trocknung der Wandkonstruktion
5.3.2.4 Schließen der Innenverkleidung 51
5.3.2.5 Fazit 52
5.4 Schäden infolge von Pilzbefall 53
5.4.1 Allgemeines
5.4.2 Entstehung der Pilzbelastung
5.4.3 Arten von Pilzen 55
5.5 Schäden an Decken- und Fußbodenkonstruktionen 58
5.5.1 Allgemeines
5.5.2 Gips- und Zementestriche
5.5.3 Gussasphaltestriche 59
5.5.4 Holzbalkendecke 60
5.6 Schäden an Fassaden 61
5.6.1 Allgemeines und Bilder
5.6.2 Wärmedämmsysteme 63
5.6.2.1 Mechanismen der Wasseraufnahme und Durchfeuchtungsgrad
5.6.2.2 Schädigungsvorgänge
5.6.2.3 Festigkeitsverluste an geschädigten WDVS
5.6.2.4 Versuchsreihe der technischen Universität Berlin 64
6. MASSIVBAUWEISEN 69
6.1 Ziegelmauerwerk
6.1.1 Arten von Wandaufbauten
6.1.2 Der Kapillareffekt bei Mauerwerk 71
6.2 Analyse der Schäden am Mauerwerk 72
6.2.1 Allgemeines
6.2.2 Auswirkungen der Feuchtigkeit auf den Ziegel
6.2.3 Salze im Mauerwerk 73
6.2.4 Auswirkungen des Wassers auf den Mörtel 75
6.2.5 Eindringen des Hochwassers in Mauerwerk 76
6.2.6 Wasserandrang bei zweischaligem Mauerwerk 77
6.2.7 Trockenlegung von Mauerwerk 78
6.3 Beispiele von Mauerwerkschäden 82
6.4 Putzschäden durch Wasserangriff 86
6.4.1 Allgemeines
6.4.2 Sanierung von Putzschäden
6.5 Wasserandrang auf WU-Beton 89
6.2.1 Feuchteeigenschaften von WU-Beton
6.2.2 Wassertransportmechanismen beim Wassereintritt in WU-Beton 90
6.2.3 Wasserdichte Bauweisen aus Beton 93
6.2.4 Schäden an Betonbauwerken 94
6.2.5 Sanierung von Betonbauwerken
6.6 Hochwasserschäden an Lehmbauten 95
6.6.1 Allgemeines über Lehmbauten
6.6.2 Sanierung von Feuchteschäden an Lehmbauwerken
7. HOCHWASSERSCHUTZMASSNAHMEN 97
7.1 Allgemeine Problematik
7.2 Hochwasserschutz am Gewässer 98
7.2.1 Computersimulierung von Hochwässern
7.2.2 Bauliche Maßnahmen
7.3 Maßnahmen durch Flächenvorsorge 99
7.3.1 Allgemeine Problematik
7.3.2 Gefahrenzonen 100
7.4 Hochwasserschutz an den Bauwerken 102
7.4.1 Bauliche Maßnahmen am Gebäude
7.4.2 Schutzstrategien bei Gebäuden 103
8. VERGLEICH DER BAUWEISEN 104
8.2 Vergleich der Baustoffe
8.1 Tabellarischer Vergleich 105-107
9. ZUSAMMENFASSUNG 108
10. VERZEICHNISSE 109
10.1 Abbildungsverzeichnis
10.2 Tabellenverzeichnis 111
10.3 Literaturverzeichnis 112
10.4 Weiterführende Literatur 117

Arbeit zitieren:
Gail, Gerhard Juni 2003: Verhalten von Leicht- und Massivbauweisen unter der Einwirkung von Hochwasser, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schäden an Wandkonstruktionen, Leichtbauweise, Massivbauweise, Vergleich der Bauweisen, Hochwasserschutz

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